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Einsiedeln - Kloster Au - Trachslau - Einsiedeln
Gewandert: Jan.06 |
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Heute wandern wir ein Stück Jakobsweg, der mit braunen Wegweisern markiert ist. Beim Bahnhof Einsiedeln gehen wir rechts zur Brücke, wo der Weg links abzweigt, dem Alp-Bach entlang. Falls das Quartiersträsschen vereist ist, gibt es auf der andern Seite des Baches einen griffigen Trampelpfad. Nach der Brücke, 10 Minuten später, führt der gewalzte Winterwanderweg noch ein Stück dem Bach entlang, macht dann einen Schwenker nach rechts über die Loipenspuren zur Grotzenmühle, um nach den Sportanlagen wieder zum Bach zurückzukehren.
Wir befinden uns auf dem Chlösterliweg. Links und rechts von unserem Weg fahren die Langläufer ihre Spuren, sonst ist Winterstille. Bereits nähern wir uns der schönen Klosteranlage Au, zu der wir einen kurzen Abstecher machen. Die Kapelle strömt eine wohltuende Ruhe aus, im Chor steht noch die schöne Krippe vom Weihnachtsfest; Besucher tragen ihre Anliegen in ein Pilgerbuch ein.
Wieder auf dem Wanderweg, kommen wir am Bauernhof Rossmatt und später an einem kleinen See vorbei, wo die Naturlandschaft wie ein Gemälde aussieht. An einer Holzhütte sind Ruhebänklein angebracht - die Hinterseite ist offen und bietet den Pilgern Wetterschutz.
Beim Café-Restaurant Tändli in Trachslau endet der schöne Weg - wer im Rössli einkehren will, erreicht es 5 Minuten später, der Strasse entlang nach links.
Der Rückweg gestaltet sich gleich
- nach der Grotzenmühle nicht geradeaus, sondern nach rechts wieder
dem Bachufer entlang. Bei der unteren Brücke weist der Pilgerpfeil
"Kloster" nach rechts (er führt durch Industriequartiere durch das
Dorf) - schöner finden wir den Weg zum Bahnhof Einsiedeln zurück.
Von dort bummeln wir an den vielen kleinen Läden vorbei zum berühmten
Kloster
Einsiedeln, das zu besichtigen sich unbedingt lohnt. Wer auf dem Rückweg
zum Bahnhof ein Mitbringsel sucht - die Einsiedler Schafböcke aus
einer der feinen Conditoreien sind Tradition.
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