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199

Wandertage Schwierigkeit Webcam Bernina Hospiz
8
T2
Webcam Bernina Hospiz
 
Die Wegbeschreibung dieser Wandertour stammt nicht von der Wandersite und wird ungeprüft publiziert.
  Eingesandt von Ruedi Flueler - herzlichen Dank!

Grenzschlängeln rund ums Puschlav

Wanderland-Karte SchweizMobilPlus


"Nun ist mein Bericht bereit und ich übermittle Dir meine Wegbeschreibungen  unserer Tour im Puschlav vom 4. - 12. Juli 2014. Das Wetter im Norden war grauenhaft. Im Süden hatten wir etwas weniger Regen, vor allem aber nicht so intensive Niederschläge. Es regnete zwar täglich mindestens einmal, aber nasse Socken und nasse Schuhe resp. Füsse bekamen wir nie.

Es stimmt, dass ich gerne in den Süden gehe und somit auch ein wenig das Grenzschlängeln „anpeile“. Die Kultur, die Leute, das Essen, das Trinken etc etc ist für mich so bereichernd. Das ganze Ambiente und die Kultur gibt noch das „gewisse Etwas“. Ruedi Flueler


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1. Tag: 3h, aufwärts 100m - abwärts 300m  -  T 2
Route: Bernina Ospizio 2253m - Sassal Masone 2355m - Alp Grüm 2091m

Mit der SBB und der Rhätischen Bahn fahren wir ins Engadin, von Pontresina hinauf bis zur Station Ospizio Bernina 2253m. In Fahrtrichtung, Richtung Süden wandern wir dem Lago Bianco entlang. Beim Staudamm folgen wir dem Wegweiser hinauf auf Naturstrasse zum Rifugio Sassal Masone. Von hier hat man eine phantastische Sicht das ganze Puschlav hinunter, ein wirkliches „MUSS“. (Restaurant und Uebernachtungsmöglichkeit). Wanderzeit von Bernina Ospizio bis Sassal Masone: rund 1 Stunde.

Bei Sassal Masone  wandern wir über die Terrasse, an den zwei Trullis vorbei in Richtung Palü-Gletscher. Der Weg ist gut, er schlängelt sich den Hang hinunter. Wir kommen unten am Hang zu einem Wegweiser (folgen jedoch nicht nach Alp Grüm - sondern wandern rund 300m in gleicher Richtung weiter). Hier nach diesen 300m überschreiten wir die Geleise der Rhätischen Bahn und kommen auf einen breiten Fahrweg. Hier folgen wir dem Wegweiser „Alp Grüm - Hotel Belevedere“. Durch eine Märchenlandschaft mit Föhren und Alpenrosen erreichen wir unseren Uebernachtungsort Hotel Belvedere oberhalb der Alp Grüm - mit wunderbarer Aussicht das Puschlav hinunter, sowie auf den Palü-Gletscher.

Gasthäuser und Links
Ospizio
                  Bernina, Bild Ruedi Flueler
Start beim Ospizio Bernina
Blick vom Sassal Masone, Bild Ruedi Flueler
Blick vom Sassal Masone
Trullis bei Sassal Masone, Bild Ruedi Flueler
Trullis bei Sassal Masone
Regenbogen unterhalb Sassal Masone, Bild ruedi
                  Flueler
Regenbogen, Val Poschiavo
Auf dem Weg
                  zum Belvédère, Bild Ruedi Flueler
auf dem Weg zum Belvédère
 

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2. Tag: 4 ½ h, aufwärts 0, abwärts 1050m  -  T 2
Route: Alp Grüm 2091m - Cavaglia 1703m - Besichtigung der Gletschermühlen - Puntalta 1680m - Cadera 1461m - Privilasco 1119m - Poschiavo 1014m

Vom Hotel Belvedere steigen wir hinunter zur Bahnstation Alp Grüm - und folgen dem Wegweiser gleich links des Bahnhofgebäudes, hinunter auf gutem Weg, durch den Wald, in Richtung Cavaglia. Am Eingang des kleinen Dorfes passieren wir das Rif. Cavaglia (Uebernachtungsmöglichkeit) Tel. 081 844 05 65. Auf derselben Strasse wandern wir in gleicher Richtung weiter, vorbei am Bahnhof Cavaglia und überqueren nach 500m auf einer Brücke den Bach.

Der Eingang zur Besichtigung der Gletschermühlen ist gut ersichtlich. Auf gut dokumentierten Tafeln werden wir über dieses Naturereignisse orientiert und wir können nur staunen was wir 1 zu 1 in freier Natur betrachten können. Der Eintritt zur Besichtigung ist gratis, für einen Entgelt ist am Ende des Rundganges eine Kasse aufgestellt.

Unser Weg führt gleich weiter, über das Bahngeleise, hinunter in den Wald. Die Wegweiser zeigen uns den guten Weg hinunter nach Cadera, Privilasco und schlussendlich nach Poschiavo. Zum Zentrum von Poschiavo und zu unserem Hotel überqueren wir den Fluss „Poschiavino“, erreichen die Altstadt und den Hauptplatz. In gleicher Richtung weiter ca. 300m befindet sich das Hotel Croce Bianca.


Gasthäuser und Links

Alp Grüm, Berninabahn, Blick ins Puschlav
Alp Grüm, Berninabahn
Lago
                  Palü mit Palügletscher
Alp und Lagh da Palü
Gletschermühle
                  Cavaglia, Bild Ruedi Flueler
Gletschermühle in Cavaglia
Saumweg bei Motta di Cadera oberhalb Poschiavo
Saumweg bei Motta di Cadera
Altstadt von Poschiavo an einem warmen
                  Sommerabend
Altstadt von Poschiavo
 


3. Tag: 4 ½ h, aufwärts 900m - abwärts 100m  -  T 2
Route: Poschiavo 1014m - Cologna 1111m - Barghi, Plan da Val - San Romerio 1793m

Gleich nach dem Albergo Croce Bianca 1014m zweigen wir links ab (Wegweiser „Ospedale u Cologna). Wir wandern durch das „Spanische Quartier“ von Poschiavo, mit seinen schönen Bauten, steigen anschliessend rechts hoch, vorbei am Spital und erreichen das Dorf Cologna.

Nach der Kirche, immer noch entlang der Strasse, bei der zweiten S-Kurve zweigt unser Wanderweg (gelbes Wanderweg-Zeichen) rechts weg. Dies ist eine gleichmässig ansteigende Fahrstrasse, mit Naturboden in der Mitte. Diesem Weg, bezeichnet mit "Barghi" und "San Romerio", wandern wir rund 2km entlang, mit herrlichem Blick rechts hinunter auf den Lago Poschiavo.

In Barghi angelangt, unbedingt den Wegweiser links hinauf beachten (auf älteren Karten führt der Weg noch geradeaus; dieser Weg ist wegen Erdrutsch und Steinschlag nicht mehr unterhalten). Wir steigen also links auf einem steilen Weg hoch, markiert mit „San Romerio“. Nach rund 100 Höhenmetern erreichen wir einen gut und schön gepflegten Wanderweg und folgen immer den Wegweisern „Sentiero und San Romerio“.

Nach rund einer Stunde erreichen wir eine Abzweigung mit vielen Wegweisern. Wir halten rechts und folgen dem Weg nach „San Romerio und Viano“. Rund eine Stunde, auf gutem breitem Weg, mehr oder weniger auf der Höhenkurve wandern wir im Wald und erreichen die herrlich gelegene „Maiensäss“ San Romerio - mit der alten Kirche, einer schönen Gartenwirtschaft und dem gepflegten Haus mit Doppelzimmern und Massenlager und Duschen.

Gasthäuser und Links
spanisches Viertel in Poschiavo, Bild Ruedi
                  Flueler
spanisches Viertel in Poschiavo
Wegweiser Poschiavo
Wegweiser Poschiavo
Aussicht
                  von Barghi; unten der Lago di Poschiavo; 2013
Blick auf den Lago di Poschiavo
San
                  Romerio oberhalb Poschiavo
San Romerio
San
                  Romerio, Bild Ruedi Flueler
San Romerio


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4. Tag: 6h, aufwärts 800m - abwärts 600m  -  T 2
Route: San Romerio 1793m - Canal 2059m - Albertüsc 2089m - Sassiglion 2282m - Passo di Malghera 2542m - Lago di Malghera 2316m - Malghera (I) 1964m

Von San Romerio wandern wir heute auf demselben Weg zurück, wie wir gestern gekommen sind, mehr oder weniger auf der Höhenkurve, etwas mehr als 1 Std. bis zum gestern erwähnten grossen Wegweiser.

Hier wandern wir in gleicher Richtung weiter und steigen langsam an. Auf dem Wegweiser ist bereits Albertüsc vermerkt . Diese Alp erreichen wir nach etwas mehr als einer weiteren Stunde.

Gleich neben dem Stall ist ein weiterer gelber Wegweiser angebracht, welcher uns nun „hinauf“ schickt. Anfangs ein guter Alpweg, anschliessend ein Weg über eine Geröllhalde, und so erreichen wir Sassiglion resp. den Passo di Malghera - welcher ebenfalls die Grenze zwischen Italien und der Schweiz ist. Auf gutem Weg geht es hinunter zum Lago di Malghera.

Am See-Ende verliert sich der Weg. Wir steuern links die kleine Hütte am anderen Ufer an und wandern über die Alpwiesen das Tal hinunter. Bald kommen wir auf den richtigen Weg, welcher uns an der linken Bergflanke hinunterführt. Weit unten sehen wir bereits unser Tagesziel, Rif. Malghera. Die grosse und modern eingerichtete Hütte ist gut erkennbar mit seinen Fahnen auf der Terrasse.


Gasthäuser und Links
Malghera, Bild
                  Ruedi Flueler
Malghera
orangerotes Habichtskraut, Bild Ruedi Flueler
orange-rotes Habichtskraut
Rifugio
                  Malghera, Bild Ruedi Flueler
Rifugio Malghera



5. Tag: 3h, aufwärts 50m - abwärts 750m  -  T 1
Route: Malghera 1946m - Ortesei 1600m - Piero 1306m - Fusino 1203m (I)

Der heutige Weg ist schnell beschrieben. Auf der Autostrasse – praktisch kein Verkehr – wandern wir talwärts, an einsamen und auch einfachen Steinhäusern vorbei. Teilweise wurden diese alten Häuser zu Wochenend-Häusern umgebaut. Vor uns sehen wir bei Fusino zwei Staudämme. Wir wandern bis zur Brücke hinunter (Achtung: nicht vorher einem Schild „Rifugio“ rechts folgen).

Locanda
            Valgrosino, Fusino, Bild Ruedi FluelerAuf der Autobrücke überqueren wir den Bach und steigen auf der anderen Talseite wieder hoch. Neben der Kirche befindet sich unser Ziel: Locanda Valgrosina, Fusino.

 
Gasthäuser und Links



6. Tag: 5 ½ h, aufwärts 800m - abwärts 400m  - T 2
Route: mit Taxi von Fusino 1203m nach Eita 1706m - Passo di Verva 2301m - Cascina di Verva 2123m - Baita Crapena 1929m - Alp Dosdè 2129m - Rif. Federico 2129m

Um den Weg auf der Autostrasse mit Hartbelag von drei Stunden zu „umgehen“ (von Fusino bis Eita), haben wir einen Taxi bestellt. (Taxi Grosio, Tel. 347 52 18 462, Preis ca. € 70.--).

Bei Eita wandern wir in gleicher Richtung, dem Wegweiser folgend und auf einem breiten Weg in Richtung Passo di Verva. Wir kommen gut voran, da es sich um eine alte Fahrstrasse (Naturbelag) handelt. Hie und da begegnen uns Biker.

Nach dem Pass geht es in gleicher Richtung und in gleichmässigem Gefälle das Tal hinunter. Nach weniger als einer Stunde erblicken wir rechts ein dunkles Haus. Cascina di Verva - ein Agriturismo mit feinem Essen und Mehrbettzimmern. Ein Halt lohnt sich.

Wir wandern weiter auf der Strasse das Tal hinunter, lassen uns von den links abzweigenden Strässchen, welche zu Rustico führen, nicht ablenken. Nach ein paar engen S-Kurven hören wir weit unten bereits den Bach rauschen, wir überqueren auf einer soliden Brücke den Bach und steigen links auf derselben Strasse hoch. Wir haben das „Val Verva“ verlassen und befinden uns nun im „Val Viola Bormina“. Rund 500m nach der vorhin erwähnten Brücke verlassen wir die Strasse, ein Wegweiser führt uns links weg (siehe auch Info unten). Wir folgen dem Wegweiser „Alpe Dosdè und Rif. Federico“. Ueber schöne Alpwiesen, durch fein-riechende Föhrenwälder gelangen wir nach rund 2 Stunden zu unserem Tagesziel, Rif. Federico.

Gasthäuser und Links

Passo di
                  Verva, Bild Ruedi Flueler
Passo di Verva
Schafhirt,
                  Bild Ruedi Flueler
Schafhirt
verblühte Schwefelanemonen oder Wilde Mannen,
                  Bild Ruedi Flueler
verblühte Anemonen (wilde Mannen)
Rifugio Frederico, Bild Ruedi Flueler
Rifugio Frederico


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7. Tag: 4 ½ h, aufwärts 350m - abwärts 450m  -  T 2
Route: Rif. Federico 2129m - Alpe Dosdè  2129m- Rif. Val Viola 2314m - Pass da Val Viola 2485m - Lagh Val Viola 2159m - Lagh Saoseo 2028m - Rif. Alpe Campo 2064m

Vom Rif. Federico folgen wir dem Wegweiser in westlicher Richtung über den Bach zur nahen Alp Dosdè und weiter auf gutem Weg zum Rif. Viola (auch Polenta-Hütte genannt). Den kleinen See neben der Hütte umgehen wir rechts und steigen hoch – teilweise auf einem bequemen neu-erstellten Bikerweg – bis zum Pass da Val Viola (siehe auch Info unten). Der Wanderweg führt geradeaus, wir überschreiten die Grenze Italien / Schweiz. Gleichzeitig geniessen wir eine herrliche Sicht auf das Val da Camp.

Nun müssen wir die 300m Höhenmeter hinunter zum  Lagh Val Viola überwinden. Es geht ruppig hinunter, teilweise mit grossen Stufen, jedoch ungefährlich. Es lohnt sich nach diesem Abstieg, einen Halt am wunderschönen See einzuschalten.

Vom Lagh Val Viola wandern wir gemütlich durch eine „Zauberwelt“ zum Lagh Saoseo - wo es ein „MUSS“ ist, einen Halt einzulegen und die Naturschöhnheit zu bewundern. Von hier aus haben wir zwei Möglichkeiten, je nach Uebernachtungsort: Entweder schlagen wir den rechten Weg ein zum Rif. Ristorante Alpe Campo - oder wir benützen den linken Weg hinunter zum Rif. Saoseo (SAC).

Gasthäuser und Links
Lagh da
                  Viola
Lagh da Viola
Weg zum
                  Lagh da Viola
Weg beim Lagh da Viola
Saoseo-See
Saoseo-See
Rifugio Alpe
                  Campo, Bild Ruedi Flueler
Rifugio Alpe Campo



8.Tag: 3 h, aufwärts 0, abwärts 500m  -  T 2
Route: Camp 2064m - Saoseo-See 2028m - Terzana 1814m - Colonia di Buril 1697m - Sfazù 1622m

Wir wollten die unvergesslichen Eindrücke von der Gegend des Saoseo-Sees nochmals aufnehmen. Wir wanderten demzufolge nochmals zu diesem See, über die Holzbrücke und auf den Wurzelwegen gemächlich hinunter, immer den Wegweisern „Sfazù“ folgend, betrachteten wir die herrlichen Flussläufe, die mystischen Naturschönheiten und erreichen dann auf einer grossen Wiese die Gegend von Terzana (hier besteht die Möglichkeit, siehe Wegweiser, rechts über die Brücke und auf die Fahrstrasse nach Safù zu gelangen).

Wir wandern jedoch geradeaus, dem Wegweiser „Sfazù“ folgend über Wiesen, durch Wälder und überschreiten dann über eine Brücke den schon reissenden Fluss „Val da Camp“. Bei Colonia di Buril kommen wir dann auf die Fahrstrasse, herkommend von Camp. Auf ihr gelangen wir nach Sfazù. Hier, gleich neben dem Restaurant-Hotel, ist die Postauto-Haltestelle, entweder nach Poschiavo oder dann über den Bernina-Pass nach Pontresina.


Varianten:
Saoseo-See, Bild Ruedi Flueler
Saoseo-See
Saoseo-See, Bild Ruedi Flueler
Saoseo-See bei Sonne
Brücke
                  beim Saoseo-See, Bild Ruedi Flueler
Brücke beim Saoseo-See
Idylle im Val da Camp, Bild Ruedi Flueler
Idylle im Val da Camp
Gasthäuser und Links
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Wanderkarten und Bücher


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Geführte Wanderwoche "Bernina - Puschlav" mit Gepäcktransport

Eine 7-tägige geführte Tour kann bei http://www.walks-4-u.ch gebucht werden, wo Sie nähere Details erfahren. Die Etappen:
Trekking in der Graubünden


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