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| 16 | T2-T3 | ![]() |
März 2010, beim Werdverlag |
![]() |
Für Interessierte sind hier kurz die einzelnen Etappen aufgeführt. Die Hinweise zu Wegbeschreibungen stammen von der Wandersite. Für's virtuelle Nachwandern eignen sich am besten die Online-Karten:
| Anreise:
Rückreise: Fahrplan: |
Bahn nach Zürich
HB, Üetlibergbahn Zürich HB - Zürich Triemli
Postauto ab Gotthardpass nach Airolo oder Andermatt http://www.sbb.ch |
1.
Tag: Zürich Triemli - Üetliberg - Albispass
5 h, aufwärts 350m,
abwärts 130 m, 16 km, T2
Zürich Triemli 580m
- Teehütte Hohenstein - Bahnstation Ringlikon - Teehaus Jurablick
750m - Coiffeurweg (unmarkierter Schleichweg dem Üetliberghang entlang)
- Folenweid - Aussichtspunkt Fallätsche 801m - Balderen - Felsenegg
- Buchenegg - Albispass 791m
"13.05.2010, Start 09.00 Uhr
Wetter am Auffahrtstag: Regen, Nebel, kalt und nass
Wir sind mit der SBB in Zürich HB angekommen und haben das Tram Nr.13 zur Endstation Albisgüetli genommen. Nach der Pellerinen-Montage, haben wir uns bis auf dem Normalweg zum Üetlibergkamm warmgelaufen.
Der Weg ist gut markiert und nicht zu verfehlen. Nach dem geschlossenen „Haus Balderen“ gönnten wir uns eine Rast im Rest. Felsenegg (Stadt-Zürcher Preise). Anschliessend marschierten wir weiter an diesem verregneten und nebligen Tag. Um 1.10 Uhr sind wir schon auf dem Alpispass angekommen und haben mit dem Postauto 13.30 Uhr die Heimreise angetreten.
Leider bittet das Albishaus keine Übernachtungs- Möglichkeit und das Hotel Windegg ist für unser Budget etwas zu teuer."
spannender Coiffeurweg |
Weg im dichten Jungwald |
Aussichtspunkt Fallätsche |
Felsenegg, Zürichsee |
Hotel-Rest.Windegg |
2.
Tag: Albispass - Albishorn - Gubel Edlibach
5 h, aufwärts 640
m, abwärts 440 m, 18 km, T2
Albispass 791m - Aussichtsturm
Hochwacht 879m - Albishorn 909m - Schweikhof 684m - Talbach - Wesenmatt
- Überführung Blegi / Industrie Sihlbrugg 540m - Bushaltestelle
Blegi - Utigen 560m - Ruessen - Baarburg - Hinterburg- Lüthärtigen
720m - Edlibach 728m - Kloster Gubel 909m
Übernachtung:
Gasthaus
Kloster Gubel, Tel. 041 755 11 42, Hofladen; Di/Mi Ruhetage"14.05.2010, Start 09.30 UhrWetter nicht besser: Regen, Nebel, kalt und nass. Start von zu Hause mit der ÖV Bahn und Bus zum Albispass.
Auch heute ist leider Pellerinenwetter angesagt. Wir nehmen den Aufstieg zum Aussichtsturm auf der Albis-Hochwacht in Angriff. Der Weg ist wiederum nicht zu verfehlen und bald schon kommen wir zum Restaurant Albishorn. Die Wirtschaft ist offen, was will man an diesem kalten Tag mehr!
Weiter geht unser Marsch auf dem schönen Gratweg nach Sihlbrugg Dorf. Hier ist es etwas schwierig, den weiteren Weg zu finden. Man muss über die Kreuzung und dem Trottoir Richtung "Zug/Baar/Höllgrotten" folgen. Bei der Bushaltestelle Blegi aufwärts zum Hof Utigen und auf Naturweg ebenaus zum Weiler Ruessen, wo wir den Zug/Baar-Weg verlassen.
Leider aber auf ziemlich viel geteerten Flurstrassen gehts aufwärts zum Baarburgrank, Wiler und Hinterburg.
Oben bei der Wirtschaft Hinterburgmühle muss man weiter hoch und kommt an einen schönen Fischzuchtweiher. Am Bach entlang geht’s auf Wiesenwegen weiter hoch zur Ortschaft Lüthärtigen, dann in Richtung Edlibach. Dort quert man die Fahrstrasse und folgt dem schönen Wiesen-Hangweg Richtung "Gubel" mit Aussicht auf das Kloster Menzingen. Ab dem nächsten Bauernhof ist der Weg nach Gubel geteert. Ankunft ca.16.30 Uhr im Gasthaus Gubel."
oberhalb Albispass |
Picknickhütte |
Gratweg am Albishorn |
Bergrestaurant Albishorn |
Zugersee, Rigi, Pilatus |
Schweikhof |
3.
Tag: Gubel Edlibach - Ratenpass - Rothenthurm
"15.05.2010, Start 09.30 Uhr
Das Wetter ist leider auch heute nicht besser! Regen und Nebel. Wir verpassen vermutlich eine wunderbare Aussicht auf das Zugerland zum Säuliamt bis hin zur Albiskette.
An einer militärischen Anlage vorbei geht es auf gut markiertem Wanderweg auf Beton mit Grasstreifen in der Mitte. Immer höher wandern wir in Richtung zum Pass Raten. Wir kommen an dem Chnollenweid Sätteli, der Mangelihöhe, Muetegg und Abschwändi vorbei und wandern weiter zum Passübergang Raten. Hier gibts eine Kaffeehalt und etwas Zeit zum Trocknen.Nach der Pause führt unser Weg zur Kapelle St. Jost wo man sicher auch gute Einkehr halten könnte. Unser Ziel ist nun Rothenthurm. Ein Stück auf dem Panoramaweg Aegerital; bei Böschirain weiter hinunter bis zum nächsten Wegweiser, dann an einem Weiher vorbei links nach Ob Tännli und Tännli (mit schöner Wegkapelle). Nun ist der Weg nicht mehr zu verfehlen und wir wandern über das Hochmoor zur markanten Kirche von Rothenthurm, die wir um ca.14.30 Uhr erreichen.
Hier machen wir Übungs-Abbruch da die Wetterprognosen für die nächste Zeit nicht besser sind! Nach Hause fahren wir mit der Südostbahn und freuen uns auf die nächsten Etappen.
Die Wege sind gut bis sehr gut markiert, und es macht Spass, auf diesem Weg weiter zu gehen. Leider sind die Verpflegungs- und Übernachtungs-Möglichkeiten teuer und nicht immer dem Budget entsprechend! Man sollte vielleicht eine Möglichkeit finden „zum Schlafen auf dem Bauernhof“, dass wäre eher auf das Wandern abgestimmt und gäbe vielleicht einen schönen Kontakt mit den Bauern an der Wegstrecke. Susi und Werner"
4.
Tag: Rothenthurm - Mostelberg - Rotenfluh
5.30 h, aufwärts
700 m, abwärts 100 m, 15,5 km, T2
Rothenthurm 923m - Redingburg,
Biberegg 941m - Hueb - Mäderen, Skiliftbergstation 1153m - 1248m -
Mostelberg 1191m - Herrenboden - Mostelegg 1266m - Haggenegg 1414m - Alp
Zwüschet-Mythen 1356m - Holzegg 1405m - Rotenfluh 1527m
"1.06.2010; Start in Rothenthurm um 09.45 Uhr
Wetter stark bewölkt, kein Regen
Wir sind mit der ÖV über HB Zürich - Wädenswil - Biberbrugg in Rothenthurm angekommen. In Biberbrugg hat es am Bahnhof eine Baustelle, man muss auf den Bus umsteigen.
Der Wegweiser zeigt nach Biberegg - Hochstuckli. Über die Bahnstrecke an der Fahrstrasse entlang wandern wir dann über eine Beton-Brücke zur schönen Kapelle Biberegg und neuern Holzbrücke. Am Anfang leider auf geteertem Wege immer höher in Richtung Mostelberg. Schon ziemlich oberhalb bei Mäderen geht unser Wanderweg am Bergkamm entlang immer höher.Kurz vor Mostelberg entschieden wir uns, die Abzweigung Herrenboden zu nehmen. Die neue Hängebrücke ist noch im Bau. Das gibt sicher eine tolle Attraktion hier oben. Nach dem Herrenboden (Gasthaus) geht’s etwas der Fahrstrasse hinauf nach Haggenegg. Auch hier hat es eine wunderschöne Holz- Kapelle und für die Jakobs- Wandrer eine neu erstellte Wegkapelle.
Weiter marschieren wir am Fuss des kleinen und grossen Mythen fast immer auf gleicher Höhe nach Holzegg. Hier Kaffeehalt . Wir sehen schon von hier das Berggasthaus Rotenfluh, wo wir gut und schön übernachten. Susi und Werner"
Mostelegg |
Haggenegg |
Mythen-Nordwand |
Holzegg mit Mythen |
Blick auf Schwyz + Brunnen |
"2.06.2010
Wetter: Leider hat es in der Nacht wieder stark geregnet und der Tag sieht recht unfreundlich aus: Nebel, Regen, Kalt. Trotzdem: Start um 9.30 Uhr
Wir wandern in Richtung Zwäcken, Ibergeregg. Auf der Passhöhe von Ibergeregg machen wir eine Pause und überlegen uns den Weitermarsch. Regen macht schön und wir sind ja in der Druesberghütte angemeldet. Also geht es weiter. Über den Altberg 1433m, Sternenegg 1499m kommen wir zur Laucherenkapelle und dann auf den Spirstock 1771m. Alles im Nebel !Wir haben den Nätschboden verpasst und gehen die Treppe vom Spirstock nach Nühüttli 1662m wieder hinunter. Von hier aus am Berg-Kamm nach dem Kl. Sternen. Wir waren etwas verwirrt, da unser nächstes Ziel mit KL. Sternen markiert ist. Über Schneefelder sind wir zuerst an der Bergstation Wildä Maa vorbei, dann doch zur Bergstation Chli Sternen 1803m gekommen. Natürlich auch noch zu früh im Jahr, alles ist geschlossen. Von hier würde unser Weg an der Höhenkurve entlang zur Druesberghütte verlaufen. Wir sind auch schon eine halbe Stunde über Schneefelder auf unmarkiertem Weg gegangen, da wird es uns zu gefährlich! Es hat hier viele Kalksteinfelsen mit tiefen Auswaschungen, die nur wenig von Schnee überdeckt sind. Auch ist der Weg noch nicht markiert. Wir kehren also um!
Bei der Bergstation Sternen sind wir den Liftmasten entlang hinunter marschiert Richtung "Trittlipass". Ab hier gibt es einen Weg, der zwar nass und sumpfig war, aber nur mit wenig Schnee. So kommen wir mit etwas Verspätung in der Druesberghütte an. Zum Glück gibt’s Handy, um unsere Verspätung zu melden. Wieder haben wir gut gegessen und geschlafen. Susi und Werner"
Alpwirtschaft Zwäcken |
Nähe Ibergeregg |
Spirstock, Wildä Ma + Sternen |
Wegweiser Spirstock |
"Zum Teil ruppige Topografie
und steile Wege. Bei Nässe kann der Abstieg von Hinterofen nach Untersihl
glitschig sein. Sofern der Weg in der Zwischenzeit nicht gerichtet wurde,
empfiehlt sich beim Felsband ein direkter Abstieg über die Weide hinunter
zum Zaun."
Nähere Infos im Wanderführer.
"3.06.2010
Es hat im Juni noch zu viel Schnee, das Wetter macht auch nicht mit, also marschieren wir auf der Fahrstrasse nach Weglosen hinunter, zum Postauto. Im Sommer kann man für diese Strecke von der Druesberghütte „ Monster- Trotty“ zu mieten (oder den anspruchsvollen Leiternweg benützen).
11.7.10
Anfahrt mit dem Zug nach Einsiedeln, Postauto nach Weglosen. 9.30 Uhr mit der Gondelbahn und Sessellift zur Bergstation kleinen Sternen.
Schöner Höhenweg 1 Std.10 Min. zur Druesberghütte, gute Alpstrasse bis zur Alp Hinterofen. Steiler Abstieg (bei Regen sehr glitschig) nach Untersihl. Nun wieder steiler Aufstieg zur Alp Obersihl, weiter zum Sihlseeli hinauf, Pause, weiter bis zum Saaspass 1896m. Erste Regentropfen, rascher Abstieg zur Alp Chlön. Kurzer Rast mit Aussicht auf den Schwialpass, Zindelspitz, Klöntalersee. Plötzliches Gewitter, Hagel und starker Regen. Pelerinenmontage und weiter zum Gasthaus Pragelpass. „Schüblig“ und Kartoffelsalat haben
wunderbar geschmeckt und das Meringues zum Dessert auch. Geschlafen haben wir sehr gut im Massenlager. Wanderzeit total 6 h. Susi und Werner"
7.
Tag: Pragelpass - Charetalp - Glattalp
6.30 h, aufwärts
800 m, abwärts 360 m, 12,5 km, T2
Pragelpass 1550m - Chalberloch
im Bödmerenwald - Oberisthütte - Alpkäserei Toralp 1702m
- Tor - Alp Hindersten Hütten - Stägen - Alp Robutzli 1773m -
Charetalp 1872m - Glattalp 1892m
"12.7.2010
Start 8 Uhr. Aufstieg durch den Bödmerenwald zur Oberisthütte. Wieder hinunter zur Alpkäserei Toralp. Eingekehrt und Schwatz mit dem Käser und haben erfahren das Spanien in der Fussball WM gewonnen hat. Kurzer steiler Aufstieg zum Tor und dann rutschiger Abstieg zu den Hintersten Hütten. Auch da einen Schwatz mit dem Bergbauer der seit 1966 die Alp bewirtschaftet.
Über die Wiesen am Gegenhang steil hinauf zur Alpwirtschaft Stägen.
Romantische Landschaft mit leichtem Aufstieg durch Felsen zur Alp Robutzli. Auf dem Weitermarsch schreckten wir ein Rebhuhn mit ihren Küken auf. Schon meinten wir auf der Glattalp zu sein, aber es war erst die Charetalp. Wir überquerten eine wunderschöne Moorebene. Nun ging`s nochmals steil hinauf zum Pfaff und dann runter zur Glattalphütte SAC.
Dieses Mal sind wir im Trockenen angekommen, aber während dem Nachtessen gab’s ein heftiges Gewitter mit Haselnuss-grossen Hagelkörnern. In der Ebene unterhalb der Hütte gab es plötzlich einen See, und am anderen Morgen war nichts mehr zu sehen. Wir verbrachten einen gemütlichen Hütten-Abend mit Priska, Marcel und Thomas. Susi und Werner"
8.
Tag: Glattalp - Balmer Grätli - Klausenpass
5 h, aufwärts 840
m, abwärts 520 m, 10 km, T2
Glattalp 1892m - Läcki
1337m - Ruosalp 1747m - Balmer Grätli 2218m - Hotel Klausenpasshöhe
1840m
"13.7.2010
Steiler Abstieg, nicht ganz nach Sali hinunter. Auf der Höhe Läcki bei den ersten Tannen haben wir den Weg in Richtung Ruosalp gefunden! Ein kurzes Teerstassenstück aufwärts zur Ruosalp, weiter auf Kiesstrasse, dann steil hinauf zum Balmer Grätli. Über Schotter, aber gut markiert und erst noch einen Gruss im Schneefeld! Schöne Sicht von oben auf das Klausenpasshotel. Steil hinunter sind wir im Klausenpasshotel angekommen.
In diesem Hotel ist es einzigartig zu übernachten, das ganze Haus ist schräg. Die Treppe hinauf in den 3. Stock ist wie auf der Achterbahn. Empfehlenswert! Susi und Werner"
9.
Tag: Hotel Klausenpasshöhe - Wannelen - Trogenalp
"14.7.2010
Frühstück um 08.00 Abmarsch Richtung Klausenpass um 09.00 Uhr. Gut, dass der Wanderweg nicht auf der Passstrasse verläuft. Schnell sind wir oben bei der Kappelle. Immer auf der Höhe geht nun der Wanderweg gut markiert zur Oberalp. Erstes Bier, weiter zur Alp Wannelen, zweites Bier. Über einen schönen Waldweg erreichen wir die Trogenalp 1500m. Beim Sepp haben wir gut gegessen und seinen ganzen Lebenslauf erfahren. Todmüde sind wir endlich in seinem grossen Massenlager (nur für Gruppen oder Einzelpaare) eingeschlafen. Susi und Werner"
10.
Tag: Trogenalp - Seewligrat - Seewlialp
5 h, aufwärts 850
m, abwärts 250 m, 9 km, T2
Trogenalp 1500m - Brunnialp
1395m - Vorder Griesstal 1907m - Schattenplanggen - Mälchbödemlenen
- Seewligrat 2245m - Seewlialp 2032m
"15.7.201011. Tag: Seewlialp - Chilcherbergen - GolzernStart im Nebel - nichts als Nebel bis hinauf zum Seewligrat 2245m. Der Weg ist zum Glück sehr gut markiert, aber wegen der Nässe mussten wir auf die schwarzen Gummitierchen (Bergsalamander) aufpassen.
Oben auf dem Seewligrat sind wir so lange sitzen geblieben, bis sich der Nebel verzog und wir doch noch ein bisschen Aussicht hatten auf die imposante Wand der Gr.Windgällen.
Steiler Abstieg auf gutem Weg zur Seewlialp, mit dem schönen See, haben wir die Hütten hinter einem kleinen Bergkamm erreicht. Beim Toni haben wir einfach und gut übernachtet. Die Alpenmagronen waren super; das Waschen vor dem Haus sehr kalt. Susi und Werner"
Leichtere Variante: Seilbahn Waldiberg - Bristen benützen (ab Bristen Seilbahn nach Golzern oder in Bristen übernachten und am nächsten Tag dem Chärstelenbach entlang
"16.7.2010
Start 7.30 h. Wetter: Sonne gute Bergsicht
Juhuu! Sonnenschein. Nach der Katzenwäsche und mit einfachem Frühstück start nach Golzern. Zuerst gemütlich rauf und runter und eben hinaus. Dann steil hinunter bis Chilcherbergen. Dann über die tolle Hängebrücke. Wieder steil hoch und steil hinunter. Wegsperrung wegen Unwetterschäden kann man so umgehen. Über ebenen schönen Matten, wo geheuet wird, gelangen wir nach Golzern.
Im Gasthaus Edelweiss, im Massenlager haben wir gut und preiswert übernachtet. Susi und Werner"
12.
Tag: Golzern - Herenlimi - Etzlihütte
4.30
6 h, aufwärts 1100 m, abwärts 450 m, 8,5 km, T2
Golzern 1400m - Golzernsee
- Chärstelenbach - Lungenstutz 1046m - Stäfelialp - Herenlimi
1028m - Alp Porthüsler - Hinterer Etzliboden 1330m - Tritt - Rossboden
- Alp Gulmen - Müllersmatt - Etzlihütte 2052m
"17.7.2010
Start : 08.00 Uhr. Nach dem Frühstück Abmarsch im Sonnenschein Richtung Golzernsee. Mit 22° lädt der See zum Baden ein. Auf wildromantischem Weg rechts am See vorbei geht’s steil hinunter zum Chärstelenbach. Die Strasse überqueren und dann auf dem Wanderweg Richtung Lungenstutz 1046m. Es ist ein sehr schöner, moosiger schmaler Waldweg und riecht gut nach Harz, hat grosses Farnkraut und Orchideen am Wegrand. Hier aber die Überraschung: Ab hier sind es noch 4.5 Std. bis zur Etzlihütte. Die 1,1/2 Std. von Golzern hinunter wurden wohl vergessen!
Nun ging s kurz steil hinauf zur Fahrstrasse. Auf der wanderten wir wieder hinunter bis zur Einmündung ins Etzlital. Immer der Strasse nach zur Etzlialp geht es gemächlich bergan. Von der Ezlialp auf gut markiertem Weg steil hinauf Richtung Etzlihütte. Bis unter die Hütte begleitete uns der Etzlibach mit vielen Wasserfällen. Ab hier hatten wir Nebel bis zur Hütte. Wir konnten die Hütte nicht sehen, aber am Ton an von der gut belegten Hütte wussten wir, dass unsere Richtung stimmt.
Nach einen sehr feinem Nachtessen, interessanten Gesprächen, lustigen Hauruck-Spiel und einem Tänzchen ging`s um 10.00 Uhr ins Bett. Von Schlaf noch lange keine Rede! Susi und Werner"
13.
Tag: Etzlihütte - Mittelplatten - Rueras
5 h, aufwärts 540
m, abwärts 1230 m, 11 km, T3
Etzlihütte 2052m
- Müllersmatt 1988m - Mittelplatten 2487m - Plaun Grond - Paliu Cotschna
- Brücke Aua da Mila - Milà - Rueras 1405m
Der Aufstieg zum Passübergang
Mittelplatten ist bei Eis und Schnee anspruchsvoll und gefährlich.
Weitere Infos im Wanderführer.
Leichtere Variante: Etzlihütte
- Chrützlipass 2347m - Sedrun 1441m (oder Rueras)
"18.7.2010
Etzlihütte – Sedrun / Oberalp - Maighelshütte SAC
4.3 h, und 2 h,
Start: 9.30 Uhr. Wir nehmen den Weg nach Sedrun über den Chrüzlipass. Nach einer kurzen Nacht, aber gutem Frühstück, verzögerter Start wegen dichtem Nebel. Nach 15 Min Aufstieg zum Chrüzlipass spärlichen Sonnenschein und wir können die SAC Hütte mit Umgebung doch noch sehen.
Der Weg ist wiederum nicht zu verfehlen, am schön sprudelndem Wildwasser nach hinunter. Wir sind schon um 13.30 Uhr in Sedrun.
Von hier nehmen wir die Oberalpbahn bis zum Oberalppass. (Wir sind diese Strecke schon früher im Winter wie im Sommer gelaufen.)
Auf dem Oberalppass oben ist ja was los! Autos, Töff, Car und viele Wanderer. Wir haben uns verdrückt und sind gleich weitermarschiert bis zur Maighels- Hütte. Dort gab es ein gutes Nachtessen und ein ruhiges Lager. Susi und Werner"
Abstieg zur Müllersmatt |
Wegweiser Müllersmatt |
Müllersmatt mit Strem-Bach |
14.
Tag: Rueras - Pass Tiarms - Oberalppass
4 h, aufwärts 750
m, abwärts 200 m, 10,5 km, T2
Rueras 1405m - Milez
1878m - Alp Scharinas - Pass Tiarms 2150m - Oberalppass 2044m
15.
Tag: Oberalppass - Pass Maighels - Vermigelhütte
4 h, aufwärts 500
m, abwärts 500 m, 12,5 km, T2
Oberalppass 2044m - Plidutsch
- Lai Urlaun 2244m - Val Maighels 2282m (Nähe Maighelshütte)
- Piogn Crap - Pass Maighels 2421m - Portgerensee - Portgeren - Alp Vermigel
- Vermigelhütte 2042m
16.
Tag: Vermigelhütte - Passo Sella - Gotthardpass
5 h, aufwärts 730
m, abwärts 690 m, 12 km, T2
Vermigelhütte 2042m
- Sunnsbiel - Zingelfurtflue - Summermatten - Passo Sella 2701m - Aussichtspunkt
Giübin 2770m - Lago della Sella 2256m - Gotthardpass 2091m
August 2011: neuer Wanderweg zwischen Lago della Sella und Gotthardpass!
"19.7.2010
6 h: Maighelshütte - Gotthardpass
Ein wunderschöner Morgen. Abmarsch 8.00 zum Maighelspass, sehr schöner Weg, zuerst ziemlich eben hinaus. Oben beim Seelein eine kurzen Rast und anschliessen Abstieg zur Vermigel-Hütte. Hier gibt’s Bier und Cola und ein nettes Gespräch mit dem Hüttenwart.
Der Aufstieg zum Passo Sella ist anfangs gemächlich, nur am Schluss steil über Steine und Schneefelder. Hier oben am Aussichtspunkt Giübin 2770m ist die erste militärische Anlage. Es hat noch einige bis hinunter zum Gotthardpass, dafür ist der Weg gut angelegt. Der schöne Sella Stausee lädt zum Verweilen ein, doch dafür ist unsere Zeit zu knapp. Wir wissen nicht, ob noch ein Postauto nach Andermatt fährt.
Um 16.50 Uhr treffen wir auf der St. Gotthardpasshöhe ein, um 17.45 fährt das letzte Postauto nach Andermatt. Es reicht noch zum Einkehren, den Durst zu löschen mit der Freude, das Ziel gesund und voller Eindrücke erreicht zu haben.
Super war’s. Zur Nachahmung empfohlen! Susi und Werner"
Giübin oberhalb Sella Stausee |
Ospizio S.Gottardo |
Gotthardpass |