Rundweg Winterthur: In 4 Etappen der Stadtgrenze entlang
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Rundweg Winterthur 


Wegweiser unterhalb Mörsburg, 2014
Prix Rando 2016:


Der Rundweg Winterthur wurde mit dem Prix Rando ausgezeichnet.

Bravo!


Hinweis

Zum 750-Jahr-Jubiläum im Jahre 2014 schenkt die Stadt Winterthur der Bevölkerung den Rundweg Winterthur, der in 70km rund um ihre Stadtgrenze führt. Die Stadt schreibt dazu:

"Der Wanderweg ist in 10 Etappen aufgeteilt und wird duhrch Wegweiser und Informationstafeln entsprechend ausgeschildert. Für die Velos werden auf den Kartenprodukten entsprechende Ausweichrouten publiziert. Die Ein- und Ausstiegspunkte der 10 Etappen sind durch den öffentlichen Verkehr gut erschlossen. Jede Etappe birgt ihre eigenen Reize: Aussichtspunkte, historische und andere Sehenswürdigkeiten, gemütliche Rastplätze und Feuerstellen, Naturentdeckungen und vieles mehr. Der Rundweg will nicht nur die Grösse und den Grenzverlauf der Stadt Winterthur «erlebbar» machen, sondern auch Geschichte und Geschichten erzählen sowie auf die Schönheit des städtischen Naherholungsgebietes aufmerksam machen."
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  • Anreise: Bahn nach Kemptthal
  • Billett: ZVV-Netz  9-Uhr-Pass*141 (gilt werktags erst ab 9 Uhr)  -ZVV-Fahrplan

1. Tag: Kemptthal - Brütten - Beerenberg - Winterthur Wülflingen

Winterthur ist umgeben von Wäldern! Einen Teil dieses Rundweges haben wir kurz vor der Einweihung vom 25.Mai 2014 unter die Füsse genommen und staunten, wie weit entfernt vom Stadtkern diese Grenze verläuft.

  • Höhepunkte dieser Etappe: Viel Wald, Bäche, schöne Picknickplätze, Aussicht in Brütten, Naturschutzgebiet Neubruch, Ruine Beerenberg
  • Wenig Hartbelag: 5x je 10 Minuten in Kempttal, im Huebacher, Holzächer, Rumstal, Wülflingen
  • Praktisch ganzjährig möglich. Wir wanderten an einem regnerischen Tag, was kein Problem war
  • Ein-/ Ausstiegsorte unterwegs (Busverbindungen): Brütten Steighof, Brütten Zentrum
Treppenweg im Jungholz-Wald bei Winterthur

5h, aufwärts 450m, abwärts 500m
Kempttal 469m - Meisholz 560m - Werkhof 451m - Hell-Bach - Jungholz - Huebacher - Aspenriet 625m (2h) - Chomberg - Steinbach 548m - Holzächer, Naturschutzgebiet Neubruch (40min) - Strubikon 600m - Hofacher - Untertobel - Furtrain - Weiertal - Vorder Rumstal (1h10) - Kloster Beerenberg 555m (30min) - Tannholz - Bahnhof Wülflingen 422m (40min)

Bahnstation KemptthalKemptthal auch "Kempttal") als Startpunkt wählten wir, weil es so bequem mit der S-Bahn erreichbar ist. Früher war Kemptthal untrennbar mit Maggi-Suppen verbunden; der Duft drang bis in die vorbeifahrenden Züge. Vorsichtig queren wir bei der Bahnstation die alte Kantonsstrasse, folgen dem steilen Teersträsschen zur Autobahn hinauf, die wir auf einer Passerelle überqueren. Im Wald, der uns aufnimmt, steigen wir nochmals kurz steil aufwärts und folgen dann dem rechts abbiegenden Wanderweg, dem Meisholz entlang. Bei einer Weggabelung Spitzkehre nach links! Bald erreichen wir die Anhöhe; der Autobahnlärm weicht dem Vogelgezwitscher. Doch schon bald senkt sich der Weg wieder zur Kantonsstrasse hinunter. Auf deren Trottoir gehen wir am Biomassehof vorbei, wo Kompost, Zierkies, Holzschnitzel etc. bezogen werden können; im Eingangsbereich entsteht zur Zeit ein neuer Weg zum Waldrand (wir mussten das Areal noch links herum umwandern).

Nach dem Tor führen links zwei parallele Wege dem Hell-Bach entlang - unsere Route Richtung "Brütten" überquert zuerst den Bach und folgt ihm hangaufwärts. Immer lauter plätschert er im felsigen Tobel, während unser Weg bergauf kurvt. Auf der Anhöhe gehts rechts zum Waldrand hinaus
(vorne an der Strasse sieht man ein Riegelhaus mit Bushaltestelle "Brütten Steighof", wo man einkehren und allfällige Nachzügler treffen könnte). Wir aber bleiben am Waldrand und umwandern das  landwirtschaftliche Gebiet, kreuzen dann die Fahrstrasse und tauchen ins Jungholz ein. Wo sich nach 150m der Weg gabelt (noch fehlte der Wegweiser), halten wir die Richtung und erreichen den Taleinschnitt mit einer Treppe zum Gegenhang hinauf.

Nach einem weiteren Waldstück kommen wir in die sonnige Hochebene von Brütten. Am Waldausgang wurde ein grosszügiger Picknickplatz gebaut, inklusive Brunnen, Holz und Grillstelle; Aussicht auf Dättnau und Winterthur. Dem Waldrand entlang gehts aufwärts bis zu einer Gärtnerei; links davon steht eine Windmühle. Über ein Brücklein tauchen wir in den Wald hinein und kommen beim Aspenriet wieder an den aussichtsreichen Waldrand (und kreuzen den Wanderweg Brütten - Winterthur Töss). Mehrere Aussichtsbänke laden zur Rast, und kurz vor den ersten Häusern von Brütten dreht auch unsere Route wieder in den Wald hinein (Picknickplatz).

Nach einer Richtungsänderung treffen wir auf den Wanderweg Winterthur Wülflingen - Brütten; hier ist einer der offiziellen Ein-/Ausstiegsvarianten des Rundwegs (15min bis Brütten Zentrum; oberhalb der Kirche befindet sich auch der geodätische Mittelpunkt des Kantons Zürich).

Der Rundweg Richtung "Wülflingen" führt rechts abwärts durch den Chombergwald, teils über Treppen. Bei einem Forstunterstand sind zwei Wege nach "W'thur Wülflingen" angegeben - der Rundweg Winterthur führt ja der Grenze entlang und folgt der längeren Route via "Vorder Rumstal". Nach einer Bachüberquerung gehts aufwärts aus dem Wald.

Vor uns liegt das Naturschutzgebiet Neubruch mit einem hübschen Weiher und blühenden Sumpfwiesen. Das Teersträsschen dreht kurz vor dem Weiler Strubikon rechts ab und wird beim Waldrand zu einem Natursträsschen. Geradeaus wandern wir bis zur nächsten Waldecke (Hofacher), wo der Wegpfeil nach rechts weist und zurück in den Wald führt, an einem weiteren Picknickplatz (mit Feuerstelle und Holz) vorbei.

Schöner Weg durch den Laubwald hangabwärts, bis wir am Waldausgang auf eine Strasse treffen. Rechts sehen wir das Dorf Neuburg, darüber Hoh Wülflingen. Unsere Route folgt der Strasse bergwärts; nach etwa100 Metern zweigt der Wanderweg rechts ab und führt dem Waldhang entlang ins Weiertal. Dort kreuzen wir die Route Bülach - Winterthur Wülflingen. Schräg gegenüber liegt der Beerenberg, den wir von links nach rechts durchwandern werden.

Abstieg vom Beerenberg nach Wülflingen, 2014Wir queren zunächst durch das idyllische Rumstal (bald auf einem Teersträsschen), queren den Steinbach und die Fahrstrasse und gelangen in den Weiler Vorder Rumstal. Hier beginnt ein blumenreicher Weg durch den Rebberg. Oberhalb Hinter Rumstal drehen wir der Stadtgrenze entlang zum Wald hinauf, wo wir mit der Überschreitung des bewaldeten Beerenbergs beginnen. Im leichten Auf und Ab erreichen wir die Waldlichtung mit den Ruinen des Klosters Beerenberg, wo Schautafeln über die Geschichte des Orts Auskunft geben; an den grossen Bänken und Tischen können ganze Gruppen zusammen picknicken.

Ein letztes Stück geniessen wir im Beerenberg-Wald, wandern abwechselnd auf Strasse und Wanderweg Richtung "Wülflingen" in die Ebene hinunter. Unten wiederum nicht direkt zur Bahnstation, sondern dem Rundweg-Pfeil folgend zurück in den Wald. Naturstrasse bis zum Waldausgang; durch die Industriebauten zum Bahnübergang. Dort verlassen wir den Rundweg Winterthur und spazieren dem Geleise entlang (zur Hälfte Naturweg) zur Bahnstation Wülflingen.
gewandert: Mai 2014
Viel
                        Grün im Meisholz-Wald ob Kempttal
frisches Grün im Meisholz
neuer Picknickplatz ob Dättnau; alles
                        bereit für die ersten Rundweg-Wanderer
neuer Picknickplatz ob Dättnau
Weiher im Naturschutzgebiet Neubruch bei
                        Strubikon
Naturschutzweiher Neubruch
idyllisches Rumstal am Beerenberg bei
                        Winterthur Wülflingen
idyllisches Rumstal
Picknickplatz an der Ruine des Klosters
                        Beerenberg Wülflingen
Ruine Kloster Beerenberg

Gasthäuser und Links
  • Brütten, Unterdorfstrasse 48: Rest.Sonnenhof, Tel. 052 345 04 03, So geschl.
  • Brütten, Unterdorfstrasse 1: Rest.zum Hofacker, Tel. 052 345 24 77
  • Winterthur Wülflingen, neben Bahnstation: Rest.Bahnhöfli, Biergarten, Tel. 052 222 19 44, geöffnet Mo - Fr (Sa/So für Anlässe reserviert)
  • Tourismus Winterthur, Tel. 052 267 67 00


2. Tag Winterthur Wülflingen - Taggenberg - Schützenweiher Winterthur - Seuzach

4h20, aufwärts 240m, abwärts 210m
Bahnhof Wülflingen 422m - ARA - Tössuferweg, tiefster Punkt 395m (50min) - Hardau 405m - Taggenberg 510m (1h) - Ob.Radhof - Unterer Radhof 437m Schützenweiher Winterthur 455m (1h20) - Rosenberg - Lindberg Oberholz 510m - Forrenberg 473m - Wolfgsang (1h) - Seuzach 455m (10min)
  • Hartbelag: je 10 Minuten bei der ARA, am Schützeweiher, am Forrenberg und vor Seuzach; 30 Min. nach dem Taggenberg
ARA Winterthur Winterthur HardAussichtsrampe
                  ARA Winterthur Hard, am TössuferwegStart mit dem Zug oder Bus Nr.7 im Bahnhof Winterthur Wülflingen. Man geht zehn Minuten dem Gleis entlang bis zur Barriere, wo man in den Rundweg einspurt, der von Rumstal herkommt. Man nach rechts und sieht den Stadtteil Wülflingen vor sich, bevor es in den Wald geht. Im Hardwald gibt es einen überraschenden Linksknick, und bald trifft man auf die ARA, deren Gebäude gefallen. Das riesige Abwasserreinigungsanlage wird nun links umwandert - mit dem ARA-Duft in der Nase und 1 km auf Teer. Anschliessend erfreut ein Naturschutzgebiet das Auge, dem entlang wir zur Töss gelangen. Zwischen ARA und Töss wandert man auf schönem Weg flussaufwärts, am tiefsten Punkt von Winterthur vorbei (Picknickplatz). Wer das ganze Gelände der ARA überblicken möchte, kann auf die Aussichtsrampe steigen.

Weiter der Töss entlang bis zu den Häusern der Hard und dann zwischen Tösskanal und Töss ins Quartier Wülflingen Langwiesen (Busstation). Dort quert man durch die Quartierstrassen und über die Autobahnbrücke zum Fuss des Taggenbergs.

Unten an der Treppe gibt es weitere Pfeile mit grünen Klebern - wir streifen hier den Zürcher Jakobsweg Schaffhausen - Rapperswil und den Weinweg Rafz. Unsere Route führt treppaufwärts - sie weist Naturbelag auf und führt durch eine neue Siedlung. Oben und auch von der Terrasse des Ausflugsrestaurants Taggenberg geniesst man eine tolle Sicht auf Wülflingen und über die ganze Stadt.

Bei den zwei Windrädern, die Strom ins Netz einspeisen, machen wir eine Spitzkehre; es folgt eine halbe Stunde auf Hartbelag. Vom Panoramasträsschen hat man einen wunderbaren Blick auf Winterthur,
das zwischen Waldhügeln eingebettet ist, auf den Schauenberg und bei guter Sicht wohl auf die Churfirsten. Es geht hinunter zum beschaulichen oberen Radhof und weiter zum unteren Radhof, wo wir die Hauptstrasse kreuzen. Nun durch die Felder geradeaus zur Autobahn halten. Nach der Brücke führt die Stadtgrenze etwa 500m der Autobahn entlang, bis der Weg erneut dreht und - nun wieder auf Naturbelag - dem Chrebsbach entlang führt, die Geleise unterquerend. Bei einem Holzschopf dreht unsere Route nach rechts und folgt einem kleinen, namenlosen Bachlauf durch landwirtschaftliches Gebiet bis zum Fuss des Wolfesbergs.

Nach der Autobahnunterführung sind wir auf dem sonst schönen Weg etwa 10 Minuten zwischen Waldrand und Autobahn dem Lärm ausgesetzt, bevor wir waldeinwärts zum Zeltplatz am Schützenweiher gelangen. Einkehrmöglichkeit im Restaurant Schützenhaus, direkt am Weiher.

  • Ausstiegsmöglichkeit: Haltestelle neben dem Schützenhaus: Postauto nach Winterthur (wenige Kurse); 5min strassabwärts: Bushaltestelle Schachenweg (Querstrasse), Bus Nr.3 zum Hauptbahnhof.
Blick zurück:
                      Center RosenbergGegenüber dem Restaurant Schützenhaus befindet sich das Einkaufszentrum Rosenberg; zwischen ihm und den Familiengärten gehts aufwärts Richtung Lindberg. Am nördlichen Rand des Friedhofs Rosenberg tauchen wir in den Wald ein. Gut auf die Pfeile achten: Bei einem Holzunterstand dreht unsere Route links ab und quert durch den schönen Wald. Später quert man ein breiten Waldweg und folgt links versetzt dem schmalen Weg (gut markiert, wenn man aufpasst). Schliesslich senkt sich die Route abwärts zur Autobahn, unterquert diese beim Forrenberg und dreht nach rechts zu den Sportanlagen. Der Fussballplatz wird umwandert, teils dem Waldrand entlang.

Darauf führt unser Weg wieder aufs freie Feld, mit Blick auf Seuzach und den Eschberg, Teil der nächsten Etappe. In einem Bogen wandern wir durch die Felder, am Laubholz-Wald vorbei bis zum Chrebsbach, dem wir heute zum zweitenmal begegnen. Ihm entlang gehen wir zum Dorfrand von Seuzach, überqueren ihn und gelangen an der Hauptstrasse zum Ende der heutigen Strecke.

Abschluss:
a) nach links auf dem Trottoir der Stationsstrasse gelangt man in 10 Minuten zum Bahnhof Seuzach
b) weiter zur nächsten Etappe: auf separatem Velo/Fussweg 5 Minuten dorfauswärts, dort die Geleise unterqueren, 5 Minuten Richtung "Wiesendangen" und dann auf Natursträsschen zum Wald Brandbüel hinauf.
gewandert: Okt 2015
Tössuferweg Wülflingen
Tössuferweg Wülflingen
waldreiches Winterthur; Blick vom
                        Taggenberg
Blick vom Taggenberg
oberer Radhof, Bild Maria B., Juli 2014
oberer Radhof
Schützenweier Winterthur, Bild Maria B.
Schützenweiher
Lindberg-Wald bei Winterthur
Lindberg-Wald
Seuzach, oben der Eschbergwald
Seuzach

Gasthäuser und Links
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Mörsburg3. Tag: Seuzach - Mörsburg - Wiesendangen - Hegi - Tolhusen

5h55, aufwärts 340m, abwärts 230m, 20km
Seuzach 455m - Brandbüel - Eschberg 505m (1h) - Mörsburg 511m (40min) - Grundhof 488m - Wiesendangen 467m (50min) - Riethof 459m (30min) - Elsau/Rümikon  (1h10) - Hegiberg 541m - Etzberg - Weingarten 549m (1h15) - Elsau/Tolhusen 558m (30min)
  • Variante zu Beginn: Wem der genaue Grenzverlauf nicht so wichtig ist, nimmt in der Bahnhof-Unterführung den "Familien-Weg" Richtung "Mörsburg"; oben am Waldrand treffen die beiden Routen zusammen.
Stadtgrenze bei
                SeuzachDer Rundweg-Winterthur-Wegweiser in Seuzach befindet sich neben der Pizzeria gegenüber vom Bahnhofkiosk. Zunächst laufen wir auf dem Trottoir/Veloweg rund eine Viertelstunde der Stationsstrasse entlang Richtung "Winterthur"; unterwegs treffen wir auf den Rundweg vom Forrenberg her (2.Tag). Nach der Gleisunterführung gehts nochmals 5 Minuten der Strasse entlang Richtung "Wiesendangen", dann aber zweigt ein schönes Natursträsschen links ab und kurvt aufwärts zum Waldrand. Oben bei Brandbüel geniessen wir den Blick über die Ebene zum Lindberg.

Nun nach rechts dem Waldrand entlang. Bei einer Verzweigung dreht unsere Route in den Eschberg-Wald hinein (der "Familien-Weg" würde direkt zum Schloss Mörsburg führen) und ändert im Wald mehrmals die Richtung. Ohne die gelben Markierungen würde man beim komplizierten Grenzverlauf bald die Orientierung verlieren. Es lohnt sich also, gut auf die Pfeile zu achten, besonders nach dem Fitnessparcour-Posten Nr.2, wo der Wanderweg eine Spitzkehre nach rechts macht. Ohne grosse Höhendifferenz wandern wir auf breiten und schmalen Pfaden über den Eschberg.

Wo wir aus dem Wald kommen, könnte man in einem zweiminütigen Abstecher dem Waldrand folgend zum nördlichsten Punkt von Winterthur gelangen. Der Rundweg führt zur Strasse, welche die Waldlichtung durchquert,und folgt zwei Minuten, um dann links abzudrehen. Von den drei Wegen am Waldrand ist der Mittlere markiert; unten nach rechts in den Wald hinein und nach weiteren Richtungswechseln auf schmalen Pfaden zum Picknickplatz am sonnigen Waldrand. Bald erreichen wir die Mörsburg (mit weiterem Picknickplatz). Im lauschigen Garten des Restaurants kommen Feriengefühle auf; die Burg selbst kann besichtigt werden.

Schöner Wiesenpfad zum Weiler Grundhof, der mit seinen Riegelhäusern und blumenreichen Gärten das Auge erfreut. Zwischen Obstbäumen, Wiesen und Waldrand führt der aussichtsreiche Weg zu den Verkehrsadern von Winterthur. Strasse, Geleise und Autobahn werden überquert, dann gehts durch ein ruhiges Quartier von Wiesendangen zur Hauptstrasse hinunter.
  • Aus-/Einstiegsmöglichkeit, 2 Min: Dem Bahndamm entlang zur nahen Bahnunterführung der Station Wiesendangen (oder direkt weiter zum Rundweg, ohne Schleife via Riethof)
Riet bei WiesendangenDie Grenze führt in einer interessanten Schleife an verschiedensten Recycling-Stätten vorbei: Zunächst müssen wir 5 Minuten auf dem Trottoir marschieren und eine Strasse queren. Vorbei an einer neuen Biogasanlage, gehts um ein Wäldchen herum am Fuss der riesigen ehemaligen Deponie Riet (mit fakultativem Aussichtspunkt) und ein Gastank. Lehrtafeln erklären alles, was man über Abfalltrennung und Wiederverwertung wissen muss. Vorbei am Bauernhof Riethof (mit Blumenladen) gelangen wir wieder zur Fahrstrasse, die wir vorsichtig überqueren und bald darauf den Bahndamm unterqueren.

Nun gehts dem Flugfeld des Segelflugplatzes Hegi entlang (dahinter befindet sich das Technorama). Wir queren die Ebene, folgen dem sonnigen Waldrad des Schönholz-Hügels und drehen über das Feld zum Weiler Rümikon
  • Aus-/Einstiegsmöglichkeit: Ab Rümikon, Haltestelle "Elsau Bännebrett", verkehren Busse nach Winterthur HB (oder dem Geleise entlang zur Bahnstation "Winterthur Hegi", 20min).
lange Treppe im HegiwaldBahnunterführung bei RümikonDer Rundweg Winterthur führt über die Eulach, nach deren Namen Winterthur auch "Eulachstadt" genannt wird. Nach Unterquerung der Bahngeleise und vorsichtiger Querung der Hauptstrasse wandern wir durch die Wiesen in den nahen Hegibergwald. Dort überwinden wir mit Hilfe einer langen Treppe einen Steilhang, drehen oben nach links und kurven gemächlich zum Hegiberg. Es gilt, im ganzen Wald gut auf die Pfeile und Markierungen zu achten; der Rundweg schlängelt sich möglichst grenznah durch das Gehölz und macht einige Kehren. Im Moment sind zudem im Bereich Etzberg Forstarbeiten im Gange, sodass auf den unteren parallelen Weg ausgewichen werden muss (Signalisation fehlt); auf ihm stösst man nach 10 Minuten auf die Route, die von Räterschen heraufkommt, und bald darauf trifft man wieder auf unseren "Rundweg".

Beim Waldausgang quert man eine Fahrstrasse und gelangt zum Hof Weingarten. Richtung Süden sieht man den Hulmen, den höchsen Punkt von Winterthur, den man auf der nächsten Etappe des Rundwegs bewandert. Unser Weg quert - teils auf Hartbelag - landwirtschaftliches Gebiet mit hübschen Bauernhäusern. Oberhalb vom Neuguet (Aussichtspunkt) blickt man nach Elsau und Winterthur. Wir queren die Fahrstrasse und wandern auf Nebensträsschen, vorbei an mächtigen Birnbäumen, nach Tolhusen (Eierverkauf ab Hof). Die Bushaltestelle "Elsau Tolhusen" befindet sich linkerhand.
  • Variante mit Einkehrmöglichkeit: Nach dem Hof Weingarten über das Feld südwärts in 5min zum Weiler "Mas" (Wirtschaft zum Landhaus). Von dort in 10min direkt nach Tolhusen (Hartbelag)
gewandert: Okt 2014
Eschberg ob Seuzach
Eschberg ob Seuzach
Wegweiser unterhalb Mörsburg, 2014
unterhalb Mörsburg
ländliches Winterthur bei Mörsburg
ländliches Winterthur
Hegibergwald
im Hegibergwald
Aussichtspunkt Neuguet, Blick nach
                        Oberwinterthur
Aussichtspunkt Neuguet
mächtige Birnbäume bei Tolhusen
Birnbäume bei Tolhusen

Gasthäuser und Links


4. Tag: Tolhusen - Hulmen - Eidberg - Idberg - Sennhof - Kemptthal

4h45 aufwärts 270m, abwärts 360m
Tolhusen 558m  - Ricketwil Mas 552m (10min) - Ober Ricketwil - Hulmenwald 635m (30min) - Hulmen 687m, höchster Punkt von Winterthur (30min) - Eidberg 585m (15min) - Taa 545m (15min) - Iberg 564m (10min) - Sässel 592m (15min) - Station Sennhof-Kyburg 484m (25min) - Tössuferweg Kyburgbrugg (30min) - Brunibrugg 450m (50min) - Rossberg 522m (25min) - Kemptthal 469m (30min)
  • Hartbelagsstrecken bei Ricketwil (15min) und Eidberg (30min) 
Von der Haltestelle Tolhusen geht man etwa 50 m Richtung "Winterthur" und trifft beim Bauernhof auf den Rundweg; Informationstafel. Der Weg nach Mas führt durch landwirtschaftliches Gebiet; neben der Wirtschaft zum Landhaus haben Modellflieger ihren Standplatz. Die nächste Viertelstunde durch Ober Ricketwil zum Waldrand geht man Hartbelag. Waldaufwärts gehts in den Hulmenwald, von wo zwei Varianten nach "Eidberg" führen:
  • Kurzvariante via Picknickplatz Rütibüel, dann am sonnigen Waldrand entlang (rund 30min. kürzer).
Hulmen, höchster Punkt von WinterthurWir nehmen die längere Variante via "Hulmen". Wegweiser beachten und Abzweigungen ignorieren! Lichte und schattige Waldpartien wechseln sich ab; in einer guten halben Stunde gelangen wir um den ausgedehnten "Berg" herum zum Hulmen, mit seinen 687m der höchste Punkt der Stadt Winterthur. Wäre er nicht extra markiert, man würde ihn glatt übersehen.

Sanft abwärts führt die Waldstrasse nach Eidberg hinunter; unterwegs am Waldausgang trifft man mit der Kurzvariante zusammen. Der Strasse entlang gehts zum alten Schulhaus, das immer noch in Betrieb ist. Dort zweigt unsere Route (gleichzeitig geteerter Veloweg) links ab und führt zum Weiler Taa. Auf dem Wegstück zwischen Taa und Iberg geniesst man eine tolle Aussicht auf Winterthur.

Blick
                vom Sässel Richtung Tösstal (Kollbrunn)Das folgende Wegstück bis Kemptthal gehört für mich zum schönsten des Rundwegs. Oberhalb Iberg führt ein aussichtsreicher Wiesenweg zum Rastplatz Sässel. Es lohnt sich hier zu verweilen; die Aussicht zur Stadt, ins Tösstal bis in die Glarner Alpen ist grandios. Reservoir mit einem neuen Brunnen.

gefährliche Schwellen in der TössÜber die Hochebene gehts dem Waldrand entlang, bis ein Treppenweg links abwärts ins Dorf Sennhof führt. Dem Geleise entlang erreichen wir die Bahnstation Sennhof-Kyburg und gehen über die Fahrstrasse zum Dammweg an der Töss. Nun folgt ein schöner Uferweg tössabwärts, immer im Wald. Bei der Kyburgbrücke ignorieren wir die Abzweigung zur Kyburg und folgen weiter der Töss. Auf Infotafeln erfährt man Spannendes über die Gegend. Mehrere Picknickstellen locken zur Rast; im Sommer kann an neben den flachen Kiesbänken geplanscht werden; allerdings ist es gefährlich und verboten, in der Nähe der Schwellen zu baden
(auch für Hunde). Wem der Uferweg zu ruppig ist, kann auf das parallele Velo-Natursträsschen ausweichen.

Ein besonders schönes Wegstück ist die Revitalisierung der Töss in der Mittleren Au im Leisental. Das Flussbett wurde verbreitert, Inseln und Kiesbänke geschaffen und damit der Natur mehr Raum gegeben. Bei der gedeckten Brunibrugg wechseln wir auf die andere Uferseite und nehmen fünf Minuten später den Treppenweg Richtung "Rossberg".

Rund 200 Tritte sind zu überwinden, bis wir oben aus dem Wald gelangen. Die Waldlichtung des Rossbergs wird als Golfplatz genutzt, den die Wanderer durchqueren dürfen. Mittendrin steht das Restaurant Rossberg, ideal zum Ausklang der Wanderung. Am anderen Ende des Golfplatzes durchqueren wir auf schmalen Pfaden ein letztes Waldstück und gelangen dann direkt zur Bahnstation Kemptthal hinunter.

gewandert: Okt 2014
Weg Tolhusen - Mas, Ricketwil
Weg Tolhusen - Mas
Riegelhaus in Ober-Ricketwil
Riegelhaus in Oberricketwil
Hulmen, höchster Punkt von Winterthur
Hulmen, höchster Punkt
Aussichtspunkt Reservoir Sässel, Iberg
Aussichtspunkt Sässel, Iberg
gedeckte Brunibrücke über die Töss am
                        Rundweg Winterthur
gedeckte Brunibrücke
Golfplatz Rossberg Winterthur
Golfplatz Rossberg

Gasthäuser und Links
  • Ricketwil Mas, Wirtschaft zum.Landhaus, Räterschenstr.34, Tel. 052 232 51 69, Mo/Di geschl., Bauernspezialitäten
  • Eidberg: Rest.Frohsinn, Tel. 052 232 19 35, Mo/Di geschl.
  • Winterthur Iberg: Rest.Storchen, Ibergstr.61, Tel. 052 232 57 87, Mi geschl.
  • Sennhof: Rest.Frohsinn, Tösstalstr.360, Tel. 052 741 22 71, Mo geschl., günstige Menüs
  • oberhalb Kemptthal: Rest.Rossberg, Tel. 052 345 11 63, Mo (im Winter auch Di) geschlossen
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