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Hinweise:
Anstrengender Aufstieg zum Aussichtsberg Pizalun. Der Weg ist teilweise sehr steil - also eine richtige Trainingstour! Die Aussicht vom Pizalun ist atemberaubend - wie ein Vogel schaut man von der Plattform ins Rheintal hinunter. Meistens im schattigen Wald, wenig Hartbelag (1 km). Schöne Wege beim Abstieg.
Der Aufstieg ist im ersten Teil schlecht markiert, eine Kartenskizze kann aber bei Mastrils-Tourismus heruntergeladen werden. Eine weitere Hilfe ist die digitale Karte von http://map.wanderland.ch. Auf der offiziellen Wanderkarte ist der Aufstieg nicht rot eingezeichnet.
Gewandert: August 2005
3.50 h, aufwärts 730 m, abwärts
620 m
Route: Mastrils Tretsch 696m - Boden
840m (1 h) - Prafisaschga 1235m (0.30 h) - Naturfreundehütte - Jägeri
1308m (0.15 h) - Abzweigung Mastrils 1310m (0.20 h) - Pizalun 1478 m (0.20
h) - Furggels 1197m (0.30) - St.Margrethenberg Dorf - Fischteich (0.45
h) - Pfäfers Dorf 820m (0.10 h)
Oberhalb der Antoniuskirche von Mastrils befindet sich die Endstation Tresch und das Restaurant Tanne. Zwei Pfeile weisen nach Jägeri - wir folgen dem Weg rechts am neuen weissen Haus vorbei (Wegweiser etwas versteckt am alten Schopf) bergauf. Das Kiessträsschen führt uns zu den obersten Häusern des Dorfes. Dort die Richtung halten und weiter bergauf, nun auf Wiesenpfaden. Bei der Freilandleitung links in den Wald.
Wo unser Weg das Teersträsschen kreuzt, halten wir die Richtung und folgen dem Kiessträsschen waldaufwärts. Unvermittelt öffnet sich eine grössere Waldlichtung mit den verstreuten Alpgebäuden von Munt. Je nach Mähgrad sind kaum Wegspuren auszumachen - wir folgen den Holzpfosten schräg durch die Wiese, ohne die Richtung zu ändern. Bei den Gebäuden mit der Baumallee wird der Weg wieder deutlich, führt ebenaus zum Bach und leicht aufwärts durch den Wald.
Fünf Minuten nach der Bachüberquerung kommen wir zu einer Verzweigung - hier Spitzkehre nach rechts (Wegweiser fehlt)! Wieder auf offenem Gelände, führt das Kiessträsschen an einem Alpgebäude (mit Fahnenstange) vorbei und bequem der Höhenkurve entlang. Wir geniessen eine schöne Sicht ins Prättigau, vom Vilan bis zur Schesaplana. Nach weiteren 10 Minuten beim Boden treffen wir auf einen Wegweiser - wieder zwei Varianten nach Jägeri!
Wir drehen nach links und folgen dem schönen Pfad (roter Pfeil beachten) dem Waldrand entlang. Nach einem Waldstück folgt eine Waldlichtung mit Stall, wo die Wegspuren etwas undeutlich mitten in der Wiese aufwärts und oben bei der Wasserfassung nach links in den Wald führen. Ab hier sind die rot/weissen Wegmarkierungen nicht mehr zu übersehen. Es folgt eine anstrengende halbe Stunde auf schmalen Pfaden im schattigen Wald aufwärts.
Bei Prafisaschga führt der Weg zwischen den beiden Ställen hindurch und auf dem Wiesenrücken bergauf, leicht rechts haltend. Oben beim Zaun sehen wir die Markierung an der grossen Lärche. Dahinter befindet sich das Areal der Naturfreundehütte, wo Tische, Bänke und eine Feuerstelle für's Picknick bereit stehen. 100 m links davon auf der Jägeri lädt Stefi's Bergwirtschaft zur Einkehr ein.
Für unser nächstes Ziel Pizalun gehen wir nach rechts rechts dem Wiesengrat entlang - er ist gleichzeitig Kantonsgrenze zu St.Gallen. Nach einer Viertelstunde sehen wir etwas versteckt hinter einer Tannengruppe einen Wegweiser.
Wir halten die Richtung und kommen an einem Stall vorbei. Die Wege werden von den Kühen mitbenützt und sehen entsprechend aus. Bald stehen wir am Wegweiser unter dem Schlussaufstieg, der sich unbedingt lohnt. In wenigen Kehren gehts zur Eisentreppe hinauf, die am steilen Felskopf befestigt und beidseitig mit einen Handlauf gesichert ist. "U.Seitz, Juli 2010: Habe die Leiter vermessen: Sie ist 8 m hoch, hat 30 Tritte und eine Steilheit von 56°; da kann wirklich jeder hinauf." Oben auf der Plattform des Pizalun geniessen wir eine eindrückliche Rundsicht: Prättigau, Churfirsten, Pizol, Rheintal - bei guter Sicht bis zum Bodensee. Der Pizalun wurde im 2.Weltkrieg übrigens als militärischer Beobachtungsposten genutzt - davon zeugt noch heute der Bunker im Felskopf.Variante Rundwanderung: Ab hier (1310 m) könnte man über Valzauda wieder nach Mastrils hinunter wandern.
Zurück beim Wegweiser, wählen wir den Abstieg Richtung "Furggels" nach rechts. Der fast ebene Pfad macht zweimal eine Spitzkehre und führt dann durch Wald und Weide bergab. Bei den obersten Häusern beginnt das Teersträsschen nach Furggels, wo es in das Strässchen des Hochtals von St.Margrethenberg einmündet.
Der Abstieg folgt dem Kiessträsschen
im Zickzack waldabwärts und über ein glitschiges Brücklein.
Danach gehts auf weichen, gut angelegten Waldwegen gemächlich bergab.
Kurz vor dem Ziel gibt es nochmals eine schöne Feuerstelle neben einem
Fischteich.
Wir treten aus dem Wald und wandern direkt auf die Postautohaltestelle
Pfäfers
Klinik zu. Wer Zeit hat, besucht mit Gewinn die schöne barocke
Klosterkirche. Nach links gehts in fünf Minuten zum Haltestelle
Pfäfers
Postplatz, mit dem Sagastübli nebenan.
Wer noch nicht genug hat - Abstieg durch die Taminaschlucht nach Bad Ragaz, 2.10 h:

Auf der linken Hangseite
führt der Weg bachabwärts, zunächst ebenaus, dann etwas
ruppig zum alten Bad Pfäfers hinunter. Das frühere Thermalbad
ist heute Restaurant, Kapelle und Museum. Die Schlucht ist ausserordentlich
beeindruckend, da sich die Felswände beinahe berühren und man
durch einen Felstunnel bis zur heiss aus dem Felsen sprudelnden Thermalquelle
gehen kann. Durch eine Drehtüre (Fr. 5.-, Münzwechsler beim Kiosk)
betreten wir die enge Taminaschlucht, bestaunen die wilden Felsformationen
und gelangen ins warme Felsinnere zur Thermalquelle.
Zurück bei der Kapelle,
gehen wir entweder auf dem Fussweg oberhalb der Gartenwirtschaft oder durch
die Gänge im Gebäudeinnern zur Bushaltestelle, wo eine breite,
meist schattige Naturstrasse der Tamina entlang talabwärts führt.
Immer wieder ragen hohe Felsen links und rechts in die Höhe, hohe
Wasserfälle donnern ins Tal, moosige Bäume sind zu bewundern.
Etwa auf halbem Weg, bei der Haltestelle "Schwattenfall" gibt es
einen Picknickplatz mit Feuerstelle. Gemächlich gehts zwischen
den Felsen und durch den Wald bergab, bis am Ende der Schlucht das Wasser
gefasst wird.
Bei den ersten Häusern
gehts zur Taminatherme mit schönem Kurpark (und Bushaltestelle), geradeaus
gelangen wir ins Dorfzentrum Bad Ragaz mit Läden und Restaurants,
wo man auf eines der Postautos zum Bahnhof warten kann.
Zu Fuss erreicht man die
Bahnstation
Bad Ragaz entweder dem rechten Bachufer entlang oder auf dem parallelen
Strassenweg.
Taminaschlucht |
Bad Pfäfers |
Wegweiser Bad Pfäfers |
Schluchtweg |
Blumenuhr Bad Ragaz |
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