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Nr. 533
Tageswanderung 
Region Rheintal / Taminatal GR
Webcam Fläsch
Schwierigkeit: sportlich; steiler Aufstieg
Einkehrmöglichkeit: Mastrils, Jägeri, Pfäfers
Anreise: Bahn nach Landquart, Bus Landquart - Mastrils Tretsch
Rückreise: Bus Pfäfers Postplatz - Bad Ragaz -Fahrplan
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SchweizMobil Plus) 

Mastrils - Jägeri - Pizalun - Pfäfers Dorf

Hinweise:
Anstrengender Aufstieg zum Aussichtsberg Pizalun. Der Weg ist teilweise sehr steil - also eine richtige Trainingstour! Die Aussicht vom Pizalun ist atemberaubend - wie ein Vogel schaut man von der Plattform ins Rheintal hinunter. Meistens im schattigen Wald, wenig Hartbelag (1 km). Schöne Wege beim Abstieg.
Der Aufstieg ist im ersten Teil schlecht markiert, eine Kartenskizze kann aber bei Mastrils-Tourismus heruntergeladen werden. Eine weitere Hilfe ist die digitale Karte von http://map.wanderland.ch. Auf der offiziellen Wanderkarte ist der Aufstieg nicht rot eingezeichnet.
Gewandert: August 2005

3h50, aufwärts 770m, abwärts 650m
Route: Mastrils Tretsch 696m - Boden 840m (1 h) - Prafisaschga 1235m (30min) - Naturfreundehütte - Jägeri 1308m (15min) - Abzweigung Mastrils 1310m (20min) - Pizalun 1478 m (20min) - Furggels 1197m (30min) - St.Margrethenberg Dorf - Fischteich (45min) - Pfäfers Dorf 820m (10min)

Oberhalb der Antoniuskirche von Mastrils befindet sich die Endstation Tresch und das Restaurant Tanne. Zwei Pfeile weisen nach Jägeri - wir folgen dem Weg rechts am neuen weissen Haus vorbei (Wegweiser etwas versteckt am alten Schopf) bergauf. Das Kiessträsschen führt uns zu den obersten Häusern des Dorfes. Dort die Richtung halten und weiter bergauf, nun auf Wiesenpfaden. Bei der Freilandleitung links in den Wald.

Wo unser Weg das Teersträsschen kreuzt, halten wir die Richtung und folgen dem Kiessträsschen waldaufwärts. Unvermittelt öffnet sich eine grössere Waldlichtung mit den verstreuten Alpgebäuden von Munt. Je nach Mähgrad sind kaum Wegspuren auszumachen - wir folgen den Holzpfosten schräg durch die Wiese, ohne die Richtung zu ändern. Bei den Gebäuden mit der Baumallee wird der Weg wieder deutlich, führt ebenaus zum Bach und leicht aufwärts durch den Wald.

Fünf Minuten nach der Bachüberquerung kommen wir zu einer Verzweigung - hier Spitzkehre nach rechts (Wegweiser fehlt)! Wieder auf offenem Gelände, führt das Kiessträsschen an einem Alpgebäude (mit Fahnenstange) vorbei und bequem der Höhenkurve entlang. Wir geniessen eine schöne Sicht ins Prättigau, vom Vilan bis zur Schesaplana. Nach weiteren 10 Minuten beim Boden treffen wir auf einen Wegweiser - wieder zwei Varianten nach Jägeri!

Wir drehen nach links und folgen dem schönen Pfad (roter Pfeil beachten) dem Waldrand entlang. Nach einem Waldstück folgt eine Waldlichtung mit Stall, wo die Wegspuren etwas undeutlich mitten in der Wiese aufwärts und oben bei der Wasserfassung nach links in den Wald führen. Ab hier sind die rot/weissen Wegmarkierungen nicht mehr zu übersehen. Es folgt eine anstrengende halbe Stunde auf schmalen Pfaden im schattigen Wald aufwärts.

Bei Prafisaschga führt der Weg zwischen den beiden Ställen hindurch und auf dem Wiesenrücken bergauf, leicht rechts haltend. Oben beim Zaun sehen wir die Markierung an der grossen Lärche. Dahinter befindet sich das Areal der Naturfreundehütte, wo Tische, Bänke und eine Feuerstelle für's Picknick bereit stehen. 100 m links davon auf der Jägeri lädt Stefi's Bergwirtschaft zur Einkehr ein.

Für unser nächstes Ziel Pizalun gehen wir nach rechts rechts dem Wiesengrat entlang - er ist gleichzeitig Kantonsgrenze zu St.Gallen. Nach einer Viertelstunde sehen wir etwas versteckt hinter einer Tannengruppe einen Wegweiser.

  • Variante Rundwanderung: Ab hier (1310 m) könnte man über Valzauda wieder nach Mastrils hinunter wandern.
  • Wir halten die Richtung und kommen an einem Stall vorbei. Die Wege werden von den Kühen mitbenützt und sehen entsprechend aus. Bald stehen wir am Wegweiser unter dem Schlussaufstieg, der sich unbedingt lohnt. In wenigen Kehren gehts zur Eisentreppe hinauf, die am steilen Felskopf befestigt und beidseitig mit einen Handlauf gesichert ist. "U.Seitz, Juli 2010: Habe die Leiter vermessen: Sie ist 8 m hoch, hat 30 Tritte und eine Steilheit von 56°; da kann wirklich jeder hinauf." Oben auf der Plattform des Pizalun geniessen wir eine eindrückliche Rundsicht: Prättigau, Churfirsten, Pizol, Rheintal - bei guter Sicht bis zum Bodensee. Der Pizalun wurde im 2.Weltkrieg übrigens als militärischer Beobachtungsposten genutzt - davon zeugt noch heute der Bunker im Felskopf.

    Zurück beim Wegweiser, wählen wir den Abstieg Richtung "Furggels" nach rechts. Der fast ebene Pfad macht zweimal eine Spitzkehre und führt dann durch Wald und Weide bergab. Bei den obersten Häusern beginnt das Teersträsschen nach Furggels, wo es in das Strässchen des Hochtals von St.Margrethenberg einmündet.


    Vorbei an Postauto-Endstaiton St.Margrethenberg Dorf und Skilift-Talstation (im Winter wird hier Ski- und Langlaufsport betrieben), zweigen wir 100 m vor dem Restaurant Tristeli rechts ab Richtung "Pfäfers". Am Rande der Hochebene befinden sich Aussichtsbänke und Feuerstelle an traumhafter Lage.

    Der Abstieg folgt dem Kiessträsschen im Zickzack waldabwärts und über ein glitschiges Brücklein. Danach gehts auf weichen, gut angelegten Waldwegen gemächlich bergab. Kurz vor dem Ziel gibt es nochmals eine schöne Feuerstelle neben einem Fischteich. Wir treten aus dem Wald und wandern direkt auf die Postautohaltestelle Pfäfers Klinik zu. Wer Zeit hat, besucht mit Gewinn die schöne barocke Klosterkirche. Nach links gehts in fünf Minuten zum Haltestelle Pfäfers Postplatz, mit dem Sagastübli nebenan.


    Wer noch nicht genug hat - Abstieg durch die Taminaschlucht nach Bad Ragaz, 2h10:


    Gasthäuser
    • Mastrils Tretsch: Gasthaus zur Tanne, Tel. 081 322 16 22, Do geschl. (Zimmer)
    • Mastrils Piz Alun (10 Gehminuten. vor Tretsch), Tel. 081 322 15 78, Mo geschl.
    • Jägeri: Stefis Bergwirtschaft, Tel. 081 302 39 74, Di/Mi geschl.
    • St.Margrethenberg: Bura-Beizli, Tel. 081 302 28 15, Zimmer und Massenlager. U.Seitz, Juli 2015: "Das Buura-Beizli wurde ausgebaut und ist jetzt ein rechtes Restaurant, in dem etwa 60 Personen Platz haben. Zum Essen gab's Riesen-Portionen und alles à discrétion."
    • Pfäfers: Café zur Taube, Tel. 081 302 17 52
    • Pfäfers: Snack Restaurant Sagastübli, Tel. 081 302 12 46
    • Taminaschlucht: Altes Bad Pfäfers, Tel. 081 302 71 61, mit Gaststube, Museum und Quellschlucht
    • Pfäfers: Rest. Altes Bad Pfäfers
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