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Höhenweg HeinzenbergHinweis: Auf dem Heinzenberg gibt es zwei kleine Familienskigebiete, die durch einen schönen Höhenweg miteinander verbunden sind. Und beidseits kann auf Schlittelwegen auf- oder abwärts gewandert (oder geschlittelt) werden, so dass die Wanderung individuell angepasst werden kann. Folgender Vorschlag umfasst sowohl den Aufstieg als auch den Abstieg zu Fuss. Noch ist die Route mangelhaft markiert - eine Sommerwanderkarte und der Heinzenberg-Prospekt (erhältlich am Bahnhof Thusis) sind nützlich. |
4 h, aufwärts 570 m, abwärts
630 m
Route: Lescha 1300m - Dultschinas/Dultschegnas
Mittelstation 1720m (1.20 h) - Parsiras 1840m (0.40 h) - Sanestris 1719m
(0.30 h) - Ober Urmein 1550m (0.20 h) - Flerden 1234m (1 h)
Wo das Postauto im Skigebiet Lecha anhält, muss man sich entscheiden, ob man hinauf fährt (und vielleicht zum Auftakt eine Schlittelfahrt einlegt) oder ob man den Weg unter die Füsse nimmt. Die Bähnlifahrer gehen nach links zur Talstation des Sessellifts, die Wanderer rechts bergauf auf dem gewalzten Strässchen, das bis zur Mittelstation neu angelegt wurde und als Schlittelweg dient. Wem es zu sanft ist, kommt auf dem markierten Sommerwanderweg, der die Fahrstrasse immer wieder kreuzt und von Wanderern und Traktoren gespurt ist, rascher voran (es sei denn, es liege massenhaft Neuschnee; bei unserem Besuch war es unten noch aper).
Selten kommt uns ein Schlittler entgegen,
ab und zu hören wir Stimmen vom Sessellift, den wir kreuzen - genussvoll
wandern wir durch Wald und Wiesen bergauf. Nach einer Stunde kommen wir
an einem Wegweiser vorbei, wo wir nach rechts Richtung "Dultschinas" weiter
wandern. 20 Minuten später sind wir angekommen!
Restaurant und Touristenlager Dultschinas.
Leider sind wir in die Wolken geraten und können uns die schöne Aussicht auf den Piz Scalottas, den Dreibündenstein und wie sie alle heissen, nur denken. Dafür geniessen wir eine Stärkung und erhalten freundliche Auskunft über den Weiterweg. Tatsächlich, bei der Hütte nebenan entdecken wir ein kleines Holzschild "Winterwanderweg" und später eine geteilte Tafel "links Loipe/rechts Wanderweg". Auf dem Prospekt verläuft der Winterwanderweg ohne grosse Höhendifferenz unterhalb Parsiras vorbei; bei unserem Besuch waren zwar Spuren zu sehen, doch der Hauptwanderweg ist mit weiss/rot/weissen Stecken ausgesteckt und geht immer leicht bergauf Richtung "Parsiras".
Nach 30 Minuten kommen wir beim heimeligen BergrestaurantParsiras vorbei, wo man auch übernachten könnte. Hier müsste die Aussicht grandios sein! Wir sind am höchsten Punkt unserer Wanderung angelangt. Ab hier geht es nur noch bergab. Der Weg ist gut präpariert und bequem zu gehen. Wo wir wieder auf gleicher Höhe wie Dultschinas sind, mündet von links ein weiterer Winderwanderweg ein - wahrscheinlich der untere Weg. Bei den nächsten Wegweisern gehen wir immer bergab Richtung "Ober Urmein" (andere Ziele wären das Restaurant Ober Gmeind oder der Glaspass).
In Ober Urmein kommen wir an einem natürlichen Eisfeld (See und Picknickplatz im Sommer) vorbei und gehen zum Abfallhäuschen hinunter. Von dort könnten wir in 20 Minuten die Postautohaltestelle Tschappina erreichen. Wir haben Zeit und gehen auf dem Teersträsschen nach links, das als Schlittelweg benützt wird. Bald schon sind wir auf der Schattenseite, wo das Strässschen grösstenteils schneebedeckt ist und uns in einer Stunde knieschonend nach Flerden führt.
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