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2h20, auf- und abwärts je 310m
Heiligkreuz LU
1129m - Witebach - Neuhütte - Reistegg 1257m (40min) - Bergrestaurant First
1431m (50min) - Spitzkehre 1309m (20min) - Dräckloch - Restaurant Heiligkreuz 1129m (30min)
Der Bus hält beim öffentlichen WC-Häuschen von Heiligkreuz LU. Neben dem Restaurant Heiligkreuz weisen Winterwander- und Schneeschuh-Wegweiser den Weg - für beide Routen gibt es Rundwanderwege mit dem First als Ziel.
Wir gehen rechts herum, also im Gegenuhrzeigersinn, was weniger steil ist, aber länger dauert, bis man einkehren kann. Der Ausgangspunkt ist bei der nahen Kirche, wo wir links abbiegen. Die Strasse bis zum Quartier Witebach dient auch als Parkplatz, befindet sich die Skilift-Talstation doch gleich nebenan.
Nach 10min sind wir bereits am Dorfrand, im Quartier Witebach angekommen. Ab hier ist
Fahrverbot - vor Eisglätte wird gewarnt. Das Strässchen ist schneebedeckt - zum Glück, denn bis Reistegg wäre es geteert. Wir aber
wandern auf griffigem Neuschnee sanft bergauf, an der Neuhütte vorbei zum sonnig gelegenen Alpgebäude Reistegg. Schöner Blick über das Entlebuch!
Fünf Minuten später biegt unser Winterwanderweg links ab, hinein in den schattigen Schutzwald der Wildruhezone Schwarzmatt.
Herrlich die frisch verschneiten Bäume! Der romantische Weg führt dem
Hang entlang und lässt bei einer Ruhebank den Blick über die Landschaft
frei. Eine Holzkonstruktion über dem Weg irritiert uns; bei näherem
Blick ist es eine Skiliftpiste, die als Brücke über unsern Köpfen steil aufwärts
führt.
Bald treten wir aus dem Wald und freuen uns über die wärmende Sonne und die tolle Aussicht. Im Bergrestaurant First kann man sich am Wochenende draussen oder drinnen verpflegen.
Der Abstieg ist gut markiert; vor dem Restaurant weist unser 605-Pfeil hangabwärts und dreht dann nach rechts. Heute ist der Schnee so griffig, dass wir auch dort, wo es ziemlich steil ist, keine Schuhkrallen brauchen.Vor
dem Bauernhaus gibt es zwei Trampelwege (richtig ist die Spur am
Bauernhaus vorbei), sie treffen nach 5 Minuten wieder zusammen. Dem Grat
entlang gehts ein Stück ebenaus, dann macht unsere Spur eine Spitzkehre nach links.
Auf breitem, sonnigen Weg queren wir den Hang zum Dräckloch, überqueren eine Brücke und folgen der Spur steil hangabwärts - hier lohnt sich je nach Schneebeschaffenheit das Überstülpen der Schuhkrallen. Bei einem Waldstück, das wir rechts umwandern, wird der Weg sanfter, wir treffen auf das Strässchen, das vom Romooser Howald herkommt. Im Sonnenhang vergnügen sich schlittelnde Kinder. Wir folgen dem Weg zum Restaurant Heiligkreuz hinunter, wo sich die Runde schliesst. Wer noch Zeit hat, kann einkehren oder die sehenswerte Wallfahrtskirche besichtigen.
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