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alle 2-Tageswanderungen
Nr. 253
2-Tageswanderung 
Region Genf
Karte Webcam Genf
Schwierigkeit: sportlich, am 2.Tag schwierige Spurensuche
Einkehrmöglichkeit: Genf, Aire-la-Ville, Russin, Les Granges, Chouilly, Satigny
Übernachtung: La Plaine
Anreise: Bahn nach Genf Cornavin (Hauptbahnhof)
Rückreise: Evtl. Bus von Choully - "Satigny Gare", Bahn Satigny - Genf- Fahrplan

Flusswanderungen in Genf: Rhône und Allondon


Passerelle des Chèvres
1. Tag: 5h50, aufwärts 260m, abwärts 300m
Route: Genf 401m - Jonction (30min) - Pont Putin (25min) - Loëx 410m (50min) - P.de Chèvres (1.15 h) - Peney Kreisel (1 h) - Aire-la-Ville 375m (10min) - Pont de Verbois (15min) - Eisenbahnbrücke (1 h) - La Plaine 356m (25min)
Hinweis:  Natürlich kann man die Rhône-Wanderung an vielen Orten beginnen oder beenden - das gut ausgebaute Bus- und Tramnetz sowie im Sommer die Rhône-Schiffe machen das möglich.
Es empfiehlt sich, an der Sandwich-Bar rechts beim Bahnhofausgang ein Picknick zu kaufen - Einkehrmöglichkeiten gibt es erst in Aire-la-Ville (Sonntags geschlossen).
Vor dem Genfer Bahnhof, auf dem Platz mit den Bus- und Tramabfahrten, gehen wir nach rechts, dem "Boulevard James Eazy" entlang. Nach fünf Minuten, kurz vor der Rhonebrücke, schlendern wir rechts durch den St-Jean-Park und gelangen direkt zum Rhône-Uferweg.

Jonction Rhône - Arve; Bild: © Genève TourismeBereits 10 Minuten später, nach einem Spielplatz, beginnt der Uferwald und damit ein schöner Naturweg, der immer wieder den Blick aufs Wasser und ans andere Ufer frei lässt. An der Jonction, wo die Arve in die Rhône mündet, führt oben eine Eisenbahnbrücke über den Fluss; auch Flusswanderer dürfen diese Brücke benützen; sie finden auf der andern Seite die gelben Wanderwege.

Variante: Wer den Aufstieg zur Brücke (vor dem Pfeiler) verpasst, kann problemlos auch auf dem rechten Uferweg weiter wandern - bei der flussnahen Picknickanlage den oberen Weg benützen, der parallel zum Uferweg verläuft und kurz vor der nächsten Brücke leicht ansteigt (unten ist wegen der Felsen kein Durchkommen). Auf dem Trottoir über den Pont Putin (Doppelbrücke); unmittelbar nach der Brücke links über Treppen zum Uferweg.
Auf der andern Seite der Eisenbahnbrücke gehts in ein paar Kurven hinauf und nach rechts. Bald schon beginnt rechts ein Hangweg im Uferwald, der am Fuss der hohen Pont Putin vorbeiführt. Im abwechslungsreichen Auf und Ab verläuft der Weg bald am Waldrand (Picknicktisch), bald in Ufernähe flussabwärts. Kurz nach der Schiffanlegestelle Onex-Evaux steigt der Weg auf eine Hochebene hinauf.
Variante: Bei der Waldlichtung (Weide) zweigt ein Weg Richtung "Bernex" ab. Wer die grosse Schleife der Rhône umgehen will, kann diesem Weg für ca. 15 Minuten folgen. 200 m nach Unterquerung der Autobahn rechts abzweigen; Ersparnis: ca. 30 Minuten.
5 Minuten später stehen wir beim Wegweiser Loëx - unser Ziel "La Plaine" ist mit 4 h angegeben! Rechts gehts 400 m der Strasse entlang zu den Häusern von Loëx, dann senkt sich der Weg wieder zum Rhôneufer. Wir kommen an der Passerelle de Chêvres vorbei, unterqueren die Autobahn und wandern auf breiten Waldwegen durch die Bois de Chatillon, wo uns der Flussarm zu einem Halbkreis zwingt. Wir gelangen ins offene Feld und sehen rechts ein einsames Haus - dahin gehts entweder dem Waldrand entlang oder auf dem markierten Strässchen, das 200 m vorn rechts abzweigt. Ab diesem Haus bis zum Pont de Verbois marschieren wir eine Stunde auf Hartbelag. Zuerst gehts eine Viertelstunde leicht bergab Richtung "Aire-la-Ville" bis zum Kreisel vor dem Pont de Peney.
Tipp: auf der andern Seite der Brücke, bei Peney Dessous, befindet sich eine Haltestelle des Rhôneschiffs; (Reservation 022 732 29 44, Abfahrt nach Genf 15h55)
Beim Kreisel drehen wir nach links ins Dorfzentrum von Aire-la-Ville, wo Sonntags sämtliche Restaurants geschlossen sind - wenigstens läuft der Dorfbrunnen! An der Post vorbei zum Dorfrand wo sich verschiedene Möglichkeiten zur Fortsetzung anbieten. Wir folgen dem Wander/Veloweg "Ch.de Crêtes" halbrechts Richtung "Russin" zum Pont de Verbois. Hier wird die Rhône gestaut; die Strasse (mit Trottoir) führt über den Damm. Es lohnt sich, links unter dem Staudamm einen Blick auf die lange Fischtreppe zu werfen. Rechts sehen wir die Endstation für das Rhôneschiff. Kurz nach dem Damm führt links ein schmaler Pfad dem Zaun des Elektrizitätswerks entlang ins Naturschutzgebiet Réserve des Teppes. Bei der Informationstafel gehts links wieder zum Rhôneufer, dem wir bis kurz vor La Plaine folgen; es ist dies wohl der schönste Abschnitt der Wanderung. Picknickplätze und zwei Weiher mit Beobachtungshütten verlocken immer wieder zu Pausen.

Bei der Einmündung des Allondon gehen wir zur Eisenbahnbrücke, worin ein interessanter Weg für die Fussgänger ausgespart ist. Hier geht unsere Tour morgen weiter. Auf der andern Seite der Brücke können wir wieder ans Rhôneufer zurück gehen; schöner Sandstrand! Nebenan befindet sich das Firmengelände der Firmenich, das bis zur nächsten Brücke eingezäunt ist. Dort rechts in 7 Minuten an der Pizzeria vorbei zum Bahnhof La Plaine hinauf.


2. Tag: 3h40, aufwärts 250m, abwärts 190m
Route: La Plaine 356m - Eisenbahnbrücke (10min) - Transformatorenstation (1 h) - Rest.Les Granges 405m (50min) - Wasserfälle (30min) - Moulin Fabry 422m (20min) - Chouilly 500m (25min) - Satigny Dorf (15min) - Satigny Bahnstation 412m (10min)

Hinweis für den ersten Teil: Keine Markierung. Ein Auenwald mit wilder Vegetation, wie er im Süden von Frankreich vorkommt; etwas für Leute, die Natur lieben und gerne im Dickicht der Sträucher ihren Weg suchen.
Heute gehen wir auf direktem Weg zur Eisenbahnbrücke zurück. Nach der Brücke, nur wenige Meter dem Weg Richtung Russin, zweigt links unscheinbar und nicht markiert ein schmaler Pfad ab, der in Ufernähe des Allondons durch üppiges Gebüsch talaufwärts führt. Bei Unsicherheiten auf dem breitesten Pfad bleiben - man entfernt sich nie mehr als 200 m vom Ufer weg; bei einer sumpfigen Stelle auf den Uferdamm ausweichen.

Nach einer halben Stunde überqueren wir die Strasse La Plaine - Russin und folgen nun dem breiteren Reitweg. Wenig später ignorieren wir den Weg Richtung Ufer - er ist nämlich nicht durchgehend. Unser Reitweg folgt über längere Zeit einem Kanal; nach 25 Minuten, wo er bei einer Holzbarriere einen Knick nach links macht, machen wir einen Schwenker nach rechts, denn wir müssen eine Abbruchstelle umgehen (der Reitweg führt über den Bach zum andern Ufer und der Uferweg ist weiter vorn verschüttet).

Wir gehen also ein paar Schritte nach rechts und dann wieder geradeaus durch hohes Gras. Bald führt der schmale Pfad über Lehmstufen bergauf; oben gehts durch hohes Brennesselgebüsch dicht an der imposanten Abbruchstelle vorbei zu einer Transformatorenstation mit Parkplatz (die Tafel "Weg gesperrt" meint den Uferweg, der weiter vorn wieder verschüttet ist). Wir steigen auf dem Treppenweg zum Weinberg hinauf und folgen oben den Wegspuren zwischen Reben und Waldrand bis zur Waldecke. Dort suchen wir den Weg entlang der mit gelben Plastikbändeln umschnürten Bäume (rechts halten) zurück zum Uferweg.

Nun folgt ein sehr schönes Stück dem Ufer entlang; der Bach ist hier breit, mit vielen bewachsenen Inseln. Der Weg wird deutlicher und führt allmählich zur Strasse bei Les Baillets hinauf. Vor der Brücke könnten wir wieder steil zum Ufer hinuntersteigen - oder auf die andere Seite wechseln, was wir vorziehen, denn dort kommen wir bald an einem Restaurant mit grosser Gartenwirtschaft vorbei. Vorher aber müssen wir entweder direkt nach der Brücke den Steilhang oder den kurzen Umweg über die Strasse benützen. Am Ufer entlang, das hier ebenfalls geschützt ist, wandern wir zum Rest.Les Granges - leider ist es am Montag geschlossen, aber wenigstens steht hier ein Brunnen.

Wiederum wechseln wir die Uferseite, ignorieren aber den Wegweiser, sondern gehen nach der Brücke links direkt zum nahen Campingplatz. Wir durchqueren ihn auf der "Hauptstrasse" und entdecken links den gelben Wegweiser. Ein schmaler Pfad leitet uns zum Ufer, dem wir wiederum folgen. Wo er auf Treppen aufwärts führt, lohnt sich ein Halt auf einem der Ruhebänke: Schöne Wasserfälle! Bei der Einmündung eines Baches folgen wir nicht dem Reitweg, sondern weiterhin dem Uferweg; der Allondon bildet nun die Grenze zu Frankreich. Eine Viertelstunde nach den Wasserfällen macht er eine Spitzkehre - auch dort bleiben wir hart am Ufer. Kurz danach taucht die Brücke nach Frankreich (Zollhäuschen) und das Gebäude Moulin Fabry auf.

Nun folgt eine "Durststrecke": Auf der Teerstrasse gehts ins Weinbaudorf Chouilly hinauf (Weindegustation). Ab und zu fährt ein Bus nach Satigny. Sonst marschieren wir der Strasse entlang ins Dorfzentrum von Satigny (die Restaurants sind von 14 - 16 Uhr geschlossen), dort kurz nach rechts und am Schulhaus und Centre de Commerce (mit Teestube auf dem Dorfplatz) vorbei hinunter zur Bahnstation von Satigny.


 
Für alle, die gerne einmal auf den Salève wandern würden:

Gratis Bergwanderungen auf dem Salève 
Jeden Sonntag treffen sich die Liebhaber des Wanderns um 10Uhr an der Endhaltestelle des Bus 8 in Veyrier-Douane, 100 Meter vom Zoll auf schweizer Gebiet, Aufbruch um 10h05. 
Ein Verantwortlicher des Genfer Vereins der Freunde des Salèves (Association Genevoise des Amis du Salève, AGAS) erwartet Sie dort bei jedem Wetter. Es gibt keine vorherige Anmeldung. (Stand 2012)


Gasthäuser
  • Aire-la-Ville: Rest. Pavillon, Tel. 022 757 12 38
  • Aire-la-Ville: Rest. du Cercle, Tel. 022 796 82 00
  • La Plaine: Hotel Donzelle, Tel. 022 754 12 15
  • La Plaine: Pizzeria de la Poste, Tel. 022 754 01 01
  • Russin (oberhalb vom Pont de Verbois): B&B bei F.Pittet,  Tel. 022 754 12 37
  • Les Granges (Dardagny): Auberge les Granges, Tel. 022 753 16 00
  • Choully: Auberge de Choully, Tel. 022 753 12 03
  • Satigny: Boulangerie/Salon de Thé, 217 rte d'Aire-la-Ville, Tel. 022 753 01 11
  • Satigny: Restaurant de la Gare, Tel.  022 753 12 01
Links
Karten und Bücher
Wanderungen in der Gegend

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