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Nr. 436
Tageswanderung 
Region Bodensee
Karte Webcam Pfänder
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: viele, siehe Liste
Anreise: Bahn nach St.Margrethen. Regionalbahn ÖBB (Selbstkontrolle) Richtung "Lindau" bis Bregenz Hafen.
Oder Schnellzug nach Bregenz. 10 Minuten Fussweg durch den Seepark zum Hafen.
Ab Bregenz Hafen in 5 Minuten zur Talstation der Pfänder-Seilbahn
Seilbahn auf den Pfänder
Rückreise: Seilbahn Pfänder - Bregenz.
Bahn ab Bregenz Hafen oder Bregenz: -Fahrplan (Fahrplan nur online - auf Fahrplan-CD nicht ersichtlich) 

 
 
 

 

Pfänder - Rundwanderung ob Bregenz

Hinweise:
4h20, aufwärts 480m, abwärts 480m, davon 50min Hartbelag
Pfänder - Hirschberg - Geserberg - Pfänder

Orientierungstafel am Weg
Bereits die Fahrt mit der Pfänderbahn ist eine Reise wert: Den Bodensee mit der Halbinsel Lindau und Bregenz sieht man aus der Vogelperspektive. Oben öffnet sich der Blick ins Allgäu und in den Alpstein mit dem Säntis. Von der Bergstation gehen wir treppauf zum Spielplatz, lassen den Alpenwildpark links liegen und folgen dem Kiesweg zur Pfänderspitze hinauf. Auf der Aussichtsterrasse des "Gasthauses Pfänderspitze" geniesst man eine traumhafte Sicht auf den Bodensee.

Nun Richtung "Moosegg", rechts am "Alpengasthof Schwedenschanz" vorbei. Wir streifen die hübsche Theresienkapelle und treffen beim "Gasthaus Pfänder Alp" auf die Fahrstrasse. Am Parkplatz vorbei gehts zur Verzweigung Moosegg, wo wir die Richtung halten; nun Richtung "Jungholz". Wenige Schritte später beginnt unsere Rundwanderung, denn auf dem Kiesweg, der rechts nach "Ringelberg" abzweigt, werden zurückkommen. Jetzt aber folgen wir noch für eine Viertelstunde der Strasse (dazwischen gibt es ein Stück "Erlebnisweg") bis zum Wegweiser "Höhenweg Pfänderstrasse".

Wir haben genug vom Ausflugsverkehr und wählen den Wanderweg oberhalb der Strasse Richtung "Jungholz -; es ist der aussichtsreiche Höhenweg am Pfänderrücken; gleichzeitig wandern wir ein Stück auf dem Jakobsweg München - Einsiedeln. Beim Wegweiser "Höhenweg Egg 1010 m" verlassen wir ihn nach rechts und wandern bergab zum Weiler Jungholz (mit "Gomm's Raststube").

Dort kreuzen wir die Strasse und folgen dem Teersträsschen Richtung "Hirschberg" talabwärts. Nach einer Viertelstunde, beim Seppeles Kreuz, zweigt der Wanderweg links ab, in den Wald hinein. Ebenaus gelangen wir zur alten Dampfsäge, wo zwei Varianten zum "Hirschberg" angegeben sind.

Wir folgen natürlich nicht der Strasse, sondern dem abzweigenden Wanderweg bergauf. Nach den ersten Höhenmetern queren wir den Hang nach links, immer den gelben Pfeilen und rot/weissen Markierungen entlang. Nach einem Bächlein gehts ziemlich steil bergauf. Der Pfad ist ausgewaschen und voller Wurzeln - trotzdem kommen uns Familien mit Kinderwagen entgegen. Nach einem Viehgatter gelangen wir auf die Weide der Hirschberg-Alpe, wo neben dem Trinkbrunnen manch ein Schuh im Sumpf stecken bleibt. Im Garten der gastfreundlichen Alpwirtschaft geniessen wir eine Pause.

Über schöne Weiden gehts zum Grat des Hirschbergs hinauf; beim grossen Holzkreuz lagern Wanderer und Biker in der Wiese und lassen die Panoramasicht auf sich wirken. Für den Rückweg wählen wir die etwas längere Route über den "Geserberg".

Ein schmaler Pfad führt auf der andern Seite des Hirschbergs rechts steil bergab. Wieder im Wald, folgen wir dem Weg Richtung "Ahornach", die Abzweigung zur "Dampfsäge" nicht beachtend. Beim Weiler Ahornach gut auf die Pfeile "Geserberg" achten; die Route zweigt ansteigend rechts ab, um nach 20 m wieder nach links abzubiegen, dem Waldrand entlang. Eine Viertelstunde später, beim Wegweiser Geserberg, heisst es nochmals gut acht geben: Der weiss-gelb markierte Weg führt links durch die Wiese und schlängelt sich zwischen Hecken leicht bergab. Wo er auf einen breiten Weg trifft, machen wir eine Spitzkehre nach rechts, nun Richtung "Pfänder".

Wir queren den Waldhang nach rechts und verlieren langsam an Höhe. Unten beim Wasserfall und der Brücke (Bergerwuhr) treffen wir auf eine Naturstrasse, der wir (Richtung "Pfänder") kurz bachabwärts folgen. Fünf Minuten später, bei einer Waldlichtung, steigen wir rechts bergauf durch die Weide und in den Wald. Der Weg ist voll runder Nagelfluh-Steine, feucht und in der ersten Hälfte sehr steil. Nach dem Wegweiser Ringelberg betreten wir eine sonnige Lichtung und aussichtsreichen Picknickplätzchen.

Durch Hohlwege gelangen wir zum Rücken des Pfänders und der Moosegg, wo sich der Kreis schliesst. Hier haben wir die Wahl, auf der verkehrsfreien Strasse links herum oder auf dem bereits bekannten Weg über die Schwedenschanze (den Gipfelaufstieg schneidend) zur Pfänderbahn zurückzukehren.
 

Blick zum Bodensee

Jungholz, dahinter der Hirschberg

Auf dem Hirschberg

Waldlichtung ob Ringelberg
Gasthäuser
Vorwahl Österreich: 0043:
  • Pfänder Bergstation: Berghaus Pfänder, Tel. 05574 42184 (Mai - Ende Sep)
  • Pfänder Bergstation: Kiosk-Café
  • Pfänderspitze: Gasthaus Pfänderspitze, Tel. 05574 43066, ganzjährig geöffnet
  • Pfänderspitze: Alpengasthof Schwedenschanz, Tel. 05574 42024, Mo geschl.
  • Moosegg: Gasthaus Pfänder-Südalpe, Tel. 05574 46186
  • Moosegg: Gasthaus Moosegg, 5 Min. links vom Weg), Tel. 05574 43990 (Zimmer)
  • Jungholz: Jausenstation Gomm-Stüble, Tel. 05574 48518
  • Hirschberg: Alpwirtschaft Hirschberg, einfache kalte Imbisse und Getränke
  • Links
    Karten und Bücher


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