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Hinweise: Die traumhaft schöne Herbstwanderung auf dem "Uhrmacherweg" beginnt beim Bahnhof St-Cergue. Es ist empfehlenswert, frühzeitig mit der Wanderung zu beginnen. Reizvoll ist sie auch als 2-Tagestour mit Übernachtung auf dem Col du Marchairuz.6.20 h, aufwärts ca. 500 m, abwärts 850 mDie Strecke wurde vor der Öffnung des Marchairuz-Passes im Jahre 1770 von den Uhrmachern aus dem Vallée de Joux benutzt, die nach Genf reisten, um den Händlern der Rhonestadt ihre Uhrwerke feilzubieten. Die Gratisbroschüre "La route des horlogés" ist erhältlich beim Verkehrsverein, Tel. 021 845 17 77: http://www.valleedejoux.ch, info@valleedejoux.ch.
In Le Brassus kann auf telefonische Vereinbarung werktags das Uhrenmuseum von Audemars Piguet besichtigt werden. Mit ihrer grossen Zahl von Komplikationsuhren und aussergewöhnlichen Exponaten gehört die Sammlung zu den wichtigsten privaten Uhrenmuseen.
Quelle: http://home.datacomm.ch/steinerpulimeno/wandern.html
In St-Cergue folgt man dem Jura-Höhenweg, der immer mit den gelb-roten Markierungen bezeichnet ist, in Richtung Crête de la Neuve. Knapp 2 Stunden geht es ohne grosse Anstrengungen durch Weiden und Wälder. Nach Les Frasses beginnt der einzig grössere Anstieg, der knapp eine halbe Stunde dauert. Nach etwa 3.5 Stunden erreicht man die Crete de la Neuve, wo man unbedingt eine längere Rast einschalten sollte. Die Sicht auf die französischen Alpen und insbesondere das Mont Blanc-Massiv ist umwerfend.
Der Weg führt nun weiter nach dem Col du Marchairuz. Etwa 20 Minuten vor dem Col zweigt der Weg ab nach Le Brassus. Wer sich unbedingt verpflegen muss, kann zum Col weiterwandern, muss nachher allerdings wieder zurück (oder der Strasse entlang hinunter nach Le Brassus gehen). Bei der Abzweigung verlassen wir den Jura-Höhenweg. Der Weg ist nun noch mit den gelben Markierungen bezeichnet. Für den Abstieg sollte man noch etwas Kraftreserven haben, bis Brassus dauert er doch rund 1 3/4 Stunden.
Lohnende Alternative: Uebernachten auf dem Col du Marchairuz und am nächsten Tag weiter auf dem Jura-Höhenweg nach Le Pont.
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Variante: Bière - La Longeraie – La Foirausaz - Col de Marchairuz - Combe des Amburnex - Sèche de Gimel - Le Brassus, 4.15 h Eingesandt von M.Trachsel - vielen Dank! Anreise : Mit Bahn von Morges nach Bière Bière ist in der Schweiz vor allem wegen seines Waffenplatzes bekannt. Manch Eidgenosse hat hier seine Rekrutenschule abverdient. Das Dorf selber ist ein verschlafenes Nest am Jurafuss. Typisch weissgekalkte Jurahäuser prägen das Erscheinungsbild. Ruhig plätschern die Brunnen im Zentrum.Vom Bahnhof Bière aus wandern wir erst einmal auf einem asphaltierten Strässchen zum Gehöft La Longeraie. Geniessen wir die weiten Blicke über das Juravorland noch, denn nachher geht’s in den wunderbar ruhigen Jurawald hinein. Der Forstweg windet sich in Kehren empor zur Passstrasse, welche auf den Col de Marchairuz führt. Wir folgen der Strasse ca. 300m und steigen danach wieder innerhalb des stillen Waldes aufwärts. Im Gebiet von La Foirausaz erreichen wir wiederum eine Art Hochplateau mit grossen Alpweiden. Jetzt haben wir schon fast die Krete des Höhenzuges erfasst. Bis zur Passhöhe bewältigt der Wanderer nun aber noch eine gute halbe Stunde durch einsamste Waldlandschaft. Auf dem Col de Marchairuz erwartet eine Buvette den hungrigen Naturfreund. Bevor wir richtig in den Abstieg gehen, folgen wir nun noch etwa eine Viertelstunde dem Jurahöhenweg, der sich von Brugg bis nach Genf hinzieht. In der Combe des Amburnex verabschieden wir uns von ihm. Es geht nun noch ca. 2 Stunden
bis nach Le Brassus. In dieser Zeit passieren wir ein einziges Gehöft,
die
Sèche de Gimel. Ansonsten sind nur Wald, Weide und Kühe
unsere Begleiter. Eine solche Landschaft erlebt man in der Schweiz sehr
selten. Man fühlt sich zeitweise in den hohen Norden versetzt. Glücklicherweise
wurde der Wanderweg so angelegt, dass der Abstieg nach Le Brassus auf sanfte
Art erfolgt. Das Vallée de Joux erlebt hier keinen eigentlichen
Abschluss, sondern geht jenseits der Grenze in Frankreich nahtlos ins Gebiet
von Les Rousses über. Daher geniessen wir auch auf diesem Hochplateau
hier eine für das Auge wohltuende Weite. Im Winter ist Le Brassus
ein Paradies für Langläufer. Die Wanderung lässt sich beschaulich
bei einem Zvieri in einer der Gaststätten ausklingen. Den Bahnhof
erreicht man vom Dorfzentrum aus in einigen wenigen Minuten.
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