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![]() zur Detailkarte, gezeichnet mit SchweizMobilPlus |
Benediktusweg: Oberrickenbach -
Niederrickenbach
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![]() Niederrickenbach über dem Nebel |
3h30, 620m aufwärts, 350m
abwärts
Oberrickenbach 894m - Gadmen -
Gerenmülli 1153m (50min) - Brändlen 1188m (30min) - Unter
Plütschgen 1351m - Mittlist Hütti 1329m (55min) -
Steinalper Wald - Alpbodenbrücke 1198m (45min) - Niederrickenbach 1158m
(30min)
Beim nahen Bauernhof
endet das Strässchen; ein schmaler Wiesenweg führt aufwärts in
den Hang, quert ein kleines Tobel und nochmals einen steilen
Wiesenhang. Wer wie wir in der Nebensaison wandert und hier
auf Schneereste oder Vereisungen stösst, kehrt am besten um;
solche Hangwege gibt es noch viele!
Der Weg verläuft
mehrheitlich im Wald; dazwischen kommen wir in einer sonnigen
Waldlichtung an der Holzhütte Gerenmülli vorbei. Bei
Brändlen locken Ruhebänke mit toller Aussicht zur Pause
(Seilbahnverbindung
nach Wolfenschiessen); ein komfortabler Picknickplatz mit
Feuerstelle gibt es fünf Minuten weiter vorn.
Zwischen Brändlen
und Mittlist Hütti folgt der ruppigste Teil des Weges; auch er
verläuft mehrheitlich im Wald. Schmale, steinige und wurzlige
Wege führen dem steilen Hang entlang, kurven kunstvoll um
mehrere Tobel, welche bei Trockenheit kein oder nur wenig
Wasser führen; einige sind mit Stegen oder Brücken gesichert.
Die Alp Plütschgen wird im Sommer bewirtschaftet und
liegt auf einer sonnigen Kuppe; über dem Nebel sieht man den
Bürgenstock, gegenüber das Stanserhorn und der Ferienort
Wirzweli. Wieder im Wald, wird uns bewusst, wie mühsam es ist,
den Weg zu unterhalten. Wir queren eine breite Steinrüfe, die
wohl von Hochwasser oder Starkregen ausgelöst wurde.
Vom Mittlist
Hütti sehen wir auf unser Ziel Niederrickenbach, darüber
die Musenalp und das Buochserhorn.
Der
Abschluss der Wanderung verläuft auf Natursträsschen. Wir
drehen in den Schatten des Steinalper Walds hinein. Der seit alters her schonend bewirtschaftete Wald ist ein geschützter Flechtenwald.
Darin entdeckten Wissenschafter eine Vielfalt von Flechten, darunter 30
Raritäten, die auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen!
Der Weg führt nochmals für zwanzig Minuten sanft aufwärts. Dann aber ist leichtes
Auswandern angesagt, zuerst im Wald zur Alpbodenbrücke hinunter,
am Haldigrat-Sessellift vorbei, dann fast ebenaus nach Niederrickenbach.
Auf diesem letzten Stück sind wir an der Sonne und geniessen
wandernd die schöne Aussicht. Ruhebänke stehen bereit, eine
besonders sonnig Gelegene gleich hinter der Klosterkirche. Die Kirche zu
besuchen lohnt sich, nur schon wegen der vielen Votivtafeln,
welche Pilger als Dank hinterliessen. Niederrickenbach ist seit 1528 ein bekannter Wallfahrts- und Kraftort
Im Restaurant
und Pilgerhaus nebenan kann man nicht nur einkehren,
sondern auch übernachten. Geradeaus gehts am
Benediktinerkloster (mit Klosterladen vorbei zur Bergstation der Seilbahn Niederrickenbach.
Fahrt zur Talstation; von dort erreicht man die Bahnstation "Niederrickenbach Station" in zwei Minuten, indem man die Fahrstrasse unterquert (Halt auf Verlangen).
![]() Oberrickenbach und Walenstöcke |
![]() Gerenmülli |
![]() Brändlen, Blick zum Titlis |
![]() Steinrüfe vor Hütti |
![]() Niederrickenbach, Stanserhorn |
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