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W33
Winterwanderung
Zug
Karte    -Webcam Zug
Schwierigkeit: a) leicht;    b) sportlich (Sommerweg, im Winter meistens gespurt)
Einkehrmöglichkeit: Zug, Zugerberg, Pfaffenboden, Vorder Geissboden
An- und Rückreise: Bahn nach Zug
Bus ab "Zug Metalli West" (neben Bahnunterführung) nach "Schönegg/Zugerberg" (Endstation),
Drahtseilbahn Schönegg - Zugerberg (für GA-Besitzer gratis) -Fahrplan


 
 
 

 



Zugerberg


Hinweise:
  • Die Hochebene des Zugerbergs bietet sich auch im Winter als idealer Ausflugsort mit vielen Varianten an. Neben Langlaufloipen sind drei verschieden lange Rundwanderungen gespurt und hervorragend markiert. Der vorgeschlagene Rundwanderweg Nr.2 ist als "Fuchs" (2h30) bezeichnet und führt im ersten Teil über Hochmoor mit Aussichtspanorama, im zweiten Teil durch Waldgebiet. Wer einkehren möchte, findet auf halbem Weg im Pfaffenboden eine gemütliche Hütte. Diverse Picknickplätze unterwegs.
  • Achtung Rutschgefahr: Einige Strässchen weisen im Untergrund Hartbelag auf und werden nicht gewalzt, sondern gepfadet: Schnee kann so je nach Wetter rasch einmal schmelzen und vereisen.
  • Mit Ausnahme der Strecke Früebüel - Pfaffenboden sind die Wege für den allgemeinen Verkehr gesperrt.
  • Die Route eignet sich für jede Jahreszeit und wird auch im Sommer häufig begangen.
  • Tipp: Bei genügend Schnee kann zum Abschluss bei der Bergstation ein Schlitten gemietet und damit hinunter gefahren werden
  • Gewandert: Dez.2004 + Jan.2013
Winterwander-Rundweg Zugerberg Zugerberg Rundweg 2

a) Rundwanderung zur Pfaffenbodenhütte

2h50, auf- und abwärts je 270m
Route: Zugerberg 927m - Ewegstafel 990m (40min) - Früebüel 980m (30min) - Buschenkappeli 1071 m (15min) - Pfaffenbodenhütte (5min) - Schwändi 986m (10min) - Räbrüti 1000m (40min) - Picknickplatz Hünggigütsch 940m (10min) - Vorder Geissboden 936m (15min) - Zugerberg (5min)

Wegweiser
                Winterwanderwege ZugerbergLinks oberhalb der Bergstation Zugerberg befinden sich die lila Winterwander-Wegweiser mit den verschiedenen Rundwanderwegen. Wir gehen nach rechts, an den Schulgebäuden des Internats vorbei. Der Pfad führt durch ein Waldstück und offenes Gelände zur Strassenverzweigung beim Wegweiser Tankfalle. Links sehen wir den Picknickplatz Hünggigütsch, bei dem wir auf dem Rückweg vorbeikommen werden.

Wir folgen der gepfadeten Strasse nach rechts; vor dem Waldeingang zweigt unsere Route links ab und führt bergauf am Waldrand entlang, dann ebenaus auf offenem Feld durch das Hochmoor. Schöner Blick ins Tal und in die Berge der Zentralschweiz, voran die majestätische Silhouette der Rigi! Beim Picknickplatz Ewegstafel zweigt links die Kurzvariante ab; wir aber wandern weiter geradeaus und gelangen auf einem Strässchen nach Früebüel, einer landwirtschaftlichen Forschungsstation.

Kurz links der Fahrstrasse entlang (sie würde direkt nach "Schwändi" führen). Nach 100 m zweigt rechts das wenig befahrene Strässchen Richtung "Pfaffenboden" ab, dem wir folgen. Der Picknickplatz beim Buschenkappeli ist tief verschneit; die kleine Kapelle nebenan kann besucht werden. Wenn das Restaurant Pfaffenboden offen ist, lohnt sich der kurze Abstecher: Freundliche Bedienung und eine gemütliche Hüttenatmosphäre!

Zurück bei der Kapelle, wählen wir das Strässchen halbrechts nach Schwändi. Dort kreuzen wir die Fahrstrasse und halten die Richtung, dem Walde zu. Zehn Minuten später, bei einer offenen Holzhütte, verlassen wir die breite Waldstrasse und folgen dem gewalzten Weg halbrechts (Holz-Skulpturenweg). Er führt uns zunächst leicht bergab, dann bergauf durch den verschneiten Wald - immer den lila Wegweisern und Pfosten entlang. Wo der Pfeil links eine Treppe hinauf weist, kann man bei allzu viel Schnee auf dem breiten Waldweg bleiben; nach einer Linkskurve trifft er wieder mit der Abkürzung zusammen. Auf romantischen Wegen geht es weiter durch den Wald, am Aussichtspunkt Räbrüti vorbei.

Zugerberg, Vorder GeissbodenDer Weg senkt sich nun zum grossen Spiel- und Picknickplatz Hünggigütsch am Waldrand, ausgerüstet mit Grillrost, Holz und WC-Anlage. Auf der Strasse gelangen wir am kleinen Skilift vorbei zum Vorderen Geissboden, wo ein Restaurant zur Einkehr einlädt. Links gehts zur Bergstation Zugerberg zurück.




Zug - Blasenberg - Zugerberg

zur Detailkarte  (gezeichnet mit SchweizMobil Plus

b) Aufstieg Zug - Zugerberg via Blasenberg, Mittelpunkt des Kantons Zug

2h10, aufwärts 550m, abwärts 40m, 6 km

Zug Bahnhof 421m - Metalli - Loreto 455m (15min) - Kapelle St.Verena 582m (30min) - Steren 690m (20min) - Blasenberg 760m (30min) - Sennhütte 810m, Mittelpunkt des Kantons Zug (15min) - Zugerberg Station 925m (30min)
  • Hinweis: Dieser Wandervorschlag ist nicht als Winterwanderweg präpariert, wird jedoch viel begangen und ist meist gespurt. Wichtig ist auf jeden Fall die Mitnahme von Schuhkrallen.

In Zug nehmen wir die Unterführung nicht zum Bahnhofplatz, sondern zur Metalli, den Wegweiserpfeilen "Loreto" folgend. Die Hauptstrasse queren, am Restaurant Bären vorbei zum Fuss des Zugerbergs. Die gelben Markierungen lotsen uns zum gepflästerten Bergliweg. Ihm entlang wandern wir aufwärts durch ein Wäldchen zu einem aufstrebenden Wohnquartier mit Blick über den Zugersee. Oben kurvt der Teerweg nach rechts zur alten Baarerstrasse, wo wir beim Wegweiser Loreto den historischen Saumweg Horgen - Zug sowie die ViaGottardo Bargen SHKüssnacht am Rigi streifen.

Rechts sehen wir die Loreto-Kapelle - links queren wir zur Loretostrasse, der wir hügelaufwärts folgen. Weiter oben bei der Ägeristrasse sehen wir die Fortsetzung unserer Route links versetzt. Durch ein neues Quartier steigen wir aufwärts (Weinbergstrasse, Gutschweg, Weinberghöhe), bis wir auf den gekiesten Treppenweg am Siedlungsrand stossen. Aufwärts gehts über viele Treppen und durch landwirtschaftliches Gebiet zum Kapelle St.Verena.

Dort treffen wir auf den Alpenpanoramaweg Nr.3 (ihm hätten wir von der Altstadt Zug herauf folgen können), auf dem wir nun durch den bewaldeten Nordhang Richtung Zugerberg hinauf wandern. Der Weg ist breit und gut ausgebaut, doch ziemlich steil und rutschig, sodass wir froh um unsere Schuhkrallen sind. Oben am Waldrand gehts halbrechts aufwärts durch die verschneite Wiese Richtung "Zugerberg/Blasenberg" - 5 Minuten später verlassen wir den Alpenpanoramaweg und folgen dem Weg nach rechts Richtung "Blasenberg".

Der aussichtsreiche Tampelpfad führt der Höhenkurve dem Hang entlang; ein paar vereiste Tümpel verlangen Vorsicht. Wo wir auf eine Fahrstrasse treffen, sehen wir unter uns das Restaurant Blasenberg - der 2-minütige Abstecher in die warme Gaststube lohnt sich; toller Blick die Stadt Zug und den See.

Zurück auf unserem Weg, gehts einem Hag entlang aufwärts zur Sennhütte, wo sich die Tafel "Mittelpunkt des Kantons Zug" befindet. Der eigentliche Mittelpunkt befindet sich im nicht begehbaren Feld linkerhand. Parallel zur Fahrstrasse wandern wir aufwärts bis zur Kurve; dort zweigt unsere Route nach rechts ab. Das folgende Wegstück dem schrägen Wiesenhang entlang ist etwas unbequem. Später führt der Weg durch ein Wäldchen; er war bei unserer Wanderung ziemlich vereist (ohne Schneekrallen wären wir zur Anhöhe hinaufgestiegen, oben zur Strasse gequert und via Vorder Geissboden zur Station Zugerberg gewandert).

Durch das Wäldchen gelangen wir zu den Gebäuden des Instituts Montana und weiter zur Station Zugerberg.

T
ipps zum Abschluss:

Aufstieg zur Verenakapelle
Aufstieg zur St.Verena-Kapelle

Wegweiser Steren am Zugerberg
Steren am Zugerberg

Abstecher zum Restaurant
                  Blasenberg, Blick auf Zug und Zugersee
Restaurant Blasenberg

Sennhütte ob Blasenberg, Mittelpunkt des
                    Kantons Zug
Sennhütte; Mittelpunkt des Kt.Zug
Blick zurück zur Sennhütte und zum
                  Mittelpunkt des Kantons Zug
Trampelpfad Sennhütte - Zugerberg


Gasthäuser
Links
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