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Zugerberg
Die Hochebene des Zugerbergs bietet sich auch im Winter als idealer Ausflugsort mit vielen Varianten an. Neben Langlaufloipen sind drei verschieden lange Rundwanderungen gespurt und hervorragend markiert. Der vorgeschlagene Rundwanderweg ist als "Fuchs" oder Nr.2 (2.30 h) bezeichnet und führt im ersten Teil über Hochmoor mit Aussichtspanorama, im zweiten Teil durch Waldgebiet. Wer einkehren möchte, findet auf halbem Weg im Pfaffenboden eine gemütliche Hütte. Diverse Picknickplätze unterwegs. Achtung Rutschgefahr: Einige Strässchen weisen im Untergrund Hartbelag auf und werden nicht gewalzt, sondern gepfadet: Schnee kann so je nach Wetter rasch einmal schmelzen und vereisen. Mit Ausnahme der Strecke Früebüel - Pfaffenboden sind die Wege für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Die Route eignet sich für jede Jahreszeit und wird auch im Sommer häufig begangen. Tipp: Bei genügend Schnee kann zum Abschluss bei der Bergstation ein Schlitten gemietet und damit hinunter gefahren werden. Gewandert: Dez.2004 |
Links oberhalb der Bergstation Zugerberg befinden sich die lila Winterwander-Wegweiser mit den verschiedenen Rundwanderwegen. Wir gehen nach rechts, an den Schulgebäuden des Internats vorbei. Der Pfad führt durch ein Waldstück und offenes Gelände zur Strassenverzweigung beim Wegweiser Tankfalle. Links sehen wir den Picknickplatz Hünggigütsch, bei dem wir auf dem Rückweg vorbeikommen werden.
Wir folgen der gepfadeten Strasse nach rechts; vor dem Waldeingang zweigt unsere Route links ab und führt bergauf am Waldrand entlang, dann ebenaus auf offenem Feld durch das Hochmoor. Schöner Blick ins Tal und in die Berge der Zentralschweiz, voran die majestätische Silhouette der Rigi! Beim Picknickplatz Ewegstafel zweigt links die Kurzvariante ab; wir aber wandern weiter geradeaus und gelangen auf einem Strässchen nach Früebüel, einer landwirtschaftlichen Forschungsstation.
Kurz links der Fahrstrasse entlang (sie würde direkt nach "Schwändi" führen). Nach 100 m zweigt rechts das wenig befahrene Strässchen Richtung "Pfaffenboden" ab, dem wir folgen. Der Picknickplatz beim Buschenkappeli ist tief verschneit; die kleine Kapelle nebenan kann besucht werden. Wenn das Restaurant Pfaffenboden offen ist, lohnt sich der kurze Abstecher: Freundliche Bedienung und eine gemütliche Hüttenatmosphäre!
Zurück bei der Kapelle, wählen wir das Strässchen halbrechts nach Schwändi. Dort kreuzen wir die Fahrstrasse und halten die Richtung, dem Walde zu. Zehn Minuten später, bei einer offenen Holzhütte, verlassen wir die breite Waldstrasse und folgen dem gewalzten Weg halbrechts (Holz-Skulpturenweg). Er führt uns zunächst leicht bergab, dann bergauf durch den verschneiten Wald - immer den lila Wegweisern und Pfosten entlang. Wo der Pfeil links eine Treppe hinauf weist, kann man bei allzu viel Schnee auf dem breiten Waldweg bleiben; nach einer Linkskurve trifft er wieder mit der Abkürzung zusammen. Auf romantischen Wegen geht es weiter durch den Wald, am Aussichtspunkt Räbrüti vorbei.
Der Weg senkt sich nun zum grossen Spiel- und Picknickplatz Hünggigütsch am Waldrand, ausgerüstet mit Grillrost, Holz und WC-Anlage. Auf der Strasse gelangen wir am kleinen Skilift vorbei zum Vorderen Geissboden, wo ein Restaurant zur Einkehr einlädt. Links gehts zur Bergstation Zugerberg zurück.
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