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Gewandert:
Okt.2011
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5.50 h, auf- und abwärts
je 950 m
Route: Buchs 446m - Rathaus
- Runggels 501m (0.20 h) - Schachen - Buchserberg 1111 m (1.40 h) - Berghaus
Malbun 1369m (0.50 h) - Alp Valspuus 1170m (0.50 h) - Gschwemmtenwald 1160m
(Richtung "Schwendi/Grabs") (0.05 h) - Anggelrienen 1070m - Studnerberg/Gruben
821m (1 h) - Prestenegg 701m (0.15 h) - Untergatter (0.20 h) - Egeten 495m
(0.15 h) - Werdenberg 447m (0.15 h)
Vom Bahnhof Buchs gehen wir links zur Bahnhofstrasse mit der schönen Allee und an den vielen Läden vorbei zum Rathaus. Auf der andern Strassenseite, neben dem Restaurant Traube, beginnt unsere Rundwanderung Richtung "Buchserberg". Durch ein ruhiges Quartier gehts zunächst ebenaus, dann aufwärts zum Waldeingang. Oben geniessen wir die Sicht auf den Alpstein und das Schloss Werdenberg; ein Naturweg führt zur Verzweigung Runggels am Waldrand.
Nun
folgt ein längerer, gut markierter Aufstieg im Wald - zunächst
auf breiten Waldwegen, dann zunehmend schmaler werdenden Wurzelpfaden,
das Fahrsträsschen mehrmals kreuzend. Jetzt im Herbst leuchten die
Bäume in allen Farben. Wo wir aus dem Wald kommen, wandern durch das
Naturschutzgebiet Guggi mit einem schönen Hangmoor. Toller Blick ins
Rheintal! Nach nochmaliger Kreuzung der Fahrstrasse gehts durch Wiesen
und Weiden mit mächtigen Tannen zum ehemaliges Kurhaus Buchserberg.
Alles ist geschlossen; es scheint dem Untergang gewählt, obwohl die
Aussichtslage traumhaft ist.
Wieder gehts in den Wald; die Wege sind schmal, ruppig und treppendurchsetzt. Nach einer halben Stunde sind wir wieder auf offenem Gebiet und treffen auf den Rheintaler Höhenweg, dem wir bis zum Gschwemmtenwald folgen werden. Aufstieg entlang einer alten Trockenmauer; über unsern Köpfen thronen Alvier und Margelkopf. Das Berghaus Malbun ist fast ganzjährig geöffnen; der Föhn rüttelt am Haus, wo wir eine gemütliche Pause machen.
Die nächste Vierstelstunde verlaufen auf Hartbelag: Ab Berghaus Malbun der Fahrstrasse entlang; nach den ersten 200m aufwärts zum Wald und nach rechts in den Wald hinein. Bald zweigt rechts der Wanderweg ab, kreuzt weiter unten nochmals die Strasse und quert den Waldhang nach links. Dabei kommen wir an einer spannenden Spielstation des Walderlebnispfads vorbei. Abwärts durch den Hochwald zum Wegweiser Valpuus; immer wieder Sicht auf den Alpstein und ins Rheintal.
Auf
der nahen Alp ist um diese Zeit das Alpbeizli Valspuus geschlossen
- so haben wir das einst im Sommer erlebt: "Wir kommen zum Alpbeizli Valspuus
(offen am Wochenende und abends), an dem vorbeizugehen schade wäre.
Riesige Portionen von Meringues, Älplermakronen und vier verschiedene
hausgemachte Torten werden aufgetischt. Komfortable WC-Anlagen erfreuen
die Besucher. Nebenan werden die Kühe in den Stall geholt, wir bestaunen
die Aussicht - und weit, weit weg ist der Alltag!"
Für den weiteren Abstieg gibt es im Gschwemmtenwald (wo wir den Rheintaler Höhenweg verlassen) wiederum zwei Varianten: Entweder das Kiessträsschen oder den etwas kürzeren feuchten Pfad (von dem uns Einheimische bei Feuchtigkeit abraten). Wir folgen also dem Kiessträsschen, kommen aus dem Wald, am Startplatz der Gleitschirmflieger vorbei. Sicht in die Berge des Fürstentums Liechtenstein, des Alpsteins und über das Rheintal. Wieder im Wald, macht unser Weg macht eine Spitzkehre und führt (Richtung "Grabs") zu den sonnigen Hängen vom Studnerberg.
Wo wir beim Bauernhof auf das Teersträsschen treffen, zweigt nach wenigen Metern der Wanderweg links ab. Auf alten Trampelpfaden wandern wir nun über die aussichtsreichen Wiesen des Studnerberges talabwärts Richtung "Grabs". Werdenberg. Wo wir erneut auf das Stässchen treffen, folgen wir ihm rund 10 Minuten zur Verzweigung Gruben (Studnerberg); dort wieder wiesenabwärts. Bei der Prestenegg teilen sich die Wege; wir folgen in einer Spitzkehre den "Werdenberg"-Pfeilen. Gut auf die Markierungen achten; über die Wiesen gehts schräg abwärts nach Obergatter und Untergatter. Dort über die Brücke und leicht aufwärts, dann auf bequemem Kiesweg dem Hang entlang.
Bei
der Verzweigung Egeten müssen wir uns entscheiden - nach rechts
um die Rebbergmauer gehts ins "Städtli", nach links zum Schloss
Werdenberg, das wir wählen. Wir nehmen aber nicht den gelben Fussweg,
sondern treten durch das Schlosstor in den schönen Schlosshof. Von
dort gibt es eine Treppe durch den Rebberg ins Städtli Werdenberg
hinunter. Schöne alte Riegelhäuser! Wir drehen nach links zur
Bushaltestelle
Buchs Werdenberg an der Hauptstrasse hinunter
Weiter zu Fuss nach Buchs (+0.25 h):
Hier folgen wir dem Pfeil durch die dicken Mauern eines der Riegelhäuser im Städtli zum Werdenbergersee. Ihm ehntlang und - die Richtung haltend - auf ruhigen Quartiersträsschen wandern wir nach Buchs; an der Kirche vorbei gehts zum Restaurant Traube, wo der Kreis geschlossen wird. Wir kreuzen die Hauptstrasse und spazieren auf bekanntem Weg zum Bahnhof Buchs zurück.
Runggels, Alpstein |
beim Bergaus Malbun |
Blick ins Liechtenstein |
Studnerberg, Alpstein |
Wiesenpfade am Studnerberg |
Werdenberg-See, Buchs |
Zusatzvariante Margelkopf, 3.50 h:
Berghaus Malbun 1369m - Margelkopf 2163m (2.20 h) - Berghaus Malbun 1369m (1.30 h)
Die weiss-rot-weisse Bergmarkierung führt über Dossen, Lunabrunnen auf den Sisitzgrat. Von dort erreicht man über eine kurze, gut abgesicherte Felspartie problemlos den Margelkopf (auch Margelchopf). Diese Anstrengung wird mit einer herrlichen Rundsicht belohnt. Gleicher Weg zurück zum Berghaus Malbun, wo im Sommer am Wochenende eine Busverbindung nach Buchs besteht.
2-Tages-Tipp: Im Berghaus Malbun übernachten und obige Wanderung ins Tal am 2.Tag fortsetzen.
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