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6 T2

Rheintaler Höhenweg


Eine Trekking-Route, deren erste Hälfte schon im Frühling begangen werden kann!

Total 105 km (+ Umwege bei Üebernachtungen unterwegs).
  • Unterdessen ist diese regionale Wanderroute durchgehend mit  markiert worten. 
Webkarte Wanderland Schweiz mit eingezeichneter Route

 


Hinweis:

Rheintaler
            Höhenweg; Buchserberg, Blick ins Rheintal und auf den
            AlpsteinDieser abwechslungsreiche Höhenweg verbindet den Bodensee mit dem Sarganserland, meist hoch über dem Rheintal. Die Aussicht über die Rheinmündungen und den See, die Rebhänge und fruchtbaren Ebenen faszinieren ebenso wie die wildromantischen Berggebiete. Auch der geschichtlich interessierte Wanderer kommt voll auf seine Rechnung, geht das Trekking doch an vielen alten Schlössern und Burgen vorbei.

Die Route schlängelt sich den fussgängerfreundlichsten Wanderwegen entlang und ist fast durchgehend mit "Rheintal-Höhenweg" (oder "Rheintaler-Höhenweg" markiert; eine Wanderkarte ist dennoch hilfreich. Der erste Teil bis Wildhaus ist mit Bus-Querverbindungen gut erschlossen; die Strecken können deshalb nach Belieben abgekürzt oder an unzähligen Verzweigungen abgeändert werden.
 
Die Beschreibung mit Höhenkurven und Karte findet man im Internet: Der Prospekt liegt auch bei den Bahnhöfen auf und ist beim Tourismusbüro Rheintal, Tel. 071 750 00 23 erhältlich.

Neu gibt es den Wanderführer: "Schweiz: Rheintaler Höhenweg", 2012, Outdoor Verlag, bei Books.ch


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Die Etappen


1. Rorschach - Taa, aufwärts 740 m, abwärts 600 m, 6.15 h, 19 km

mit Bus zur Übernachtung in Heiden, Berneck oder Heerbrugg.

Oberhalb der Rebberge führt der Weg nach Oberrüden-Tigelberg und aufwärts zum Sattelberg. dies ist Dein satz in der
beschreibung - hier meine anmerkungen:

Doch wenn man vom tritt runter gegen berneck - nach einem langen treppenabstieg - kommt, weist die nr.86 runter gegen
berneck. NICHT da darunter gehen, weil man später die ganze steigung zum taa wieder rauf muss. Bei dieser kreuzung
gegen rechts leicht rauf auf dem teer gehen - wegweiser rundweg ober rütenen - sulzbach folgen. Bei den nächsten
häusern kommt der wegweiser rheintaler höhenweg wieder ohne nummer täfeli. So ist man wieder auf dem rechten weg nach
taa.

Allgemeines: Abwechslungsreiche Strecke mit viel Auf und Ab; perfekt markiert.
Hartbelag Rorschach-Buechstig (4 km), Thal-Altensteig (1 km) und Tritt-Tigelberg (1 km), sonst sehr schöne Pfade durch Wald und Wiesen.
Gewandert: April 02.

In der Unterführung des Bahnhofs Rorschach gehen wir bergseitig zur Wachsbleichestrasse, die uns parallel zu den Geleisen nach Wiggen führt. Auf Quartierstrassen und Kieswegen gehts nun bergauf Richtung Wartensee. Wir kommen am Schlossgut Wiggen vorbei, gehen kurz auf dem Trottoir zur Busstation "Bernerhüsli", wo rechts der Weg weiter bergan führt. Wir unterqueren die Autobahn und gelangen zum Schloss Wartensee, das heute als Tagungszentrum benützt wird. Wartensee ist auch eine Haltestelle der Bahnstrecke Rorschach - Heiden.

Variante: Wer sich die zu zwei Dritteln geteerte Strecke ersparen will, kann die Wanderung an der Haltestelle Wartensee beginnen.
Neben dem Schloss steht das schöne Ausflugsrestaurant Windegg mit seiner wunderschönen Aussicht über den Bodensee, das auf jeden Fall ein Besuch wert ist.

Auf der Strasse wandern wir unter der Bahnbrücke hindurch Richtung Buechstig; im Wald weist uns ein Wegweiser für kurze Zeit auf einen schönen, parallel zur Strasse führenden Pfad. Kurz nach der Busstation Nagelstein beim markanten Felseinschnitt Buechstiggass beginnt links ein schöner Wiesenpfad über die Tobelmühle nach Thal. Auf dem Dorfplatz zweigt rechts das Quartiersträsschen ab zum oberen Teil des alten Festungs- und Schifffahrtstädtchens Rheineck, vorbei an den Ruinen von Alt-Rheineck.  Bei der Haltestelle Altensteig überqueren wir die Strasse bergaufwärts. Zuerst links, dann steil bergauf führt uns der Weg am "Sonnenheim" vorbei durch ein Waldtobel, unter der Begbahn Rheineck-Walzenhausen hindurch und zu einem schön gelegenen alten Bauernhof. Dort steigt unser Weg weiter an, durch den Wald und am Weingut "Wiberg" vorbei zur Ruine Grimmenstein. Sonniger Picknickplatz am Waldrand, mit Feuerstelle und WC.

Falls der Platz überbelegt ist, wandern wir 20 Minuten weiter, zuerst durch den sonnigen Rebhang und dann durch den Wald zum Gletscherhügel, einem weiteren schönen Picknickplatz im Wald oder zum gleichnamigen Gartenrestaurant nebenan. Bei den Einheimischen ist es bekannt für seine Freitags-Spezialität, den sagenhaften "Chäsfladen".

Bei der Bushaltestelle überqueren wir die Strasse und wählen den oberen der beiden Höhenpfade. Zuerst gemächlich, dann steil, steigt er im Wald bergan nach Leuchen, einem schön gelegenen Weiler. Auch hier überqueren wir eine Strasse und steigen hinauf zur Waldschenke Meldegg, einem weit herum bekannten Aussichtspunkt mit eindrücklicher Weitsicht über die Rheinebene und die Vorarlberger Berge. Falls die Waldschenke geöffnet ist, lohnt sich hier  eine Pause (Samstag und Sonntag, von Mai - September jeweils auch Do/Fr).

Über einen Wald- und Wiesenweg wandern wir zum Wilenrank (rechts erblicken wir das Rest. Gemsli), verlassen die Strasse sofort wieder bergab nach Tritt (**). Neu führt die Route durch die Rebberge abwärts nach Berneck (und wieder aufwärts nach Taa). Ursprünglich führte der Weg oberhalb der Rebberge nach Oberrüden-Tigelberg und aufwärts zum Sattelberg. Nach einem letzten Abstieg gelangte man direkt zur Bushaltestelle Berneck-Taa.


Gasthöfe unterwegs

Büchertipp
:
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2. Tag: 4.45 h: Taa - Altstätten, aufwärts 600 m, abwärts 700 m, 12 km
Allgemeines:
Abwechslungsreiche Strecke, ab und zu Hartbelag, 3 Schlösser unterwegs.

Gewandert: April 2002.

Von Taa wandern wir auf dem Rheintaler Höhenweg Richtung Altstätten. Nach 5 Minuten Hartbelag zweigt ein schmaler Pfad nach rechts ab und führt uns ins Tan-Tobel, dann in anstrengendem Auf und Ab durch Wiesen und Wälder (ca. 1 km Hartbelag) nach Klee, an der Forsthütte Nonnenbommert vorbei und hinab zum Werkhof am Waldrand. Unter uns liegt Balgach mit den imposanten Rebhalden, der zweitgrössten Weinbaugemeinde des Kantons St. Gallen

Variante: In 10 Minuten wären wir unten bei der Bushaltestelle und beim Rest.Traube, Balgach.
Die Fortsetzung des Rheintaler Höhenwegs führt weiter am aussichtsreichen Waldrand entlang, dann durch einen Rebberg hinab zu den neuen Häusern am Dorfrand von Balgach. Dort gehts nach rechts zur Gärtnerei, wo bei einem Schopf links der Wanderpfad abweigt. Ihm folgen wir zum Schloss Grünenstein (Privatbesitz) mit seinem lauschigen Garten und der schönen Aussicht. Am Schlossweiher steht der ausführliche Wegweiser, wo wir, wie übrigens auf der ganzen Strecke, nie falsch gehen können, wenn wir stur dem Rheintaler Höhenweg folgen.

Nach einem Anstieg zum Weiler Schluch kommen wir an den Siedlungen Hardeggund Elmatt über dem Dorf Rebstein vorbei, wo kürzlich viele schöne Neubauten entstanden sind. Via Hirschelen gelangen wir zum Schloss Weinstein, heute ein gediegenes Restaurant. Von hier steigen wir hinunter nach Oberdorf am Dorfrand von Marbach

Variante: Wir könnten in 3 Minuten das Dorfzentrum Marbach erreichen: Pizzeria Krone und Bäckerei Benz mit feinem Birchermüesli.
Der Rheintaler Höhenweg führt am Schulhaus vorbei und führt uns nach Ober-Lüchingen, von wo wir auf einem Teersträsschen zur imposanten Burg Neu-Altstätten (Privatbesitz) hinauf steigen. Bei Burgfeld beginnt ein schöner Pfad zum Mülitobel; auf der anderen Seite des Tobels unbedingt dem gelben Pfeil folgen! Beim alten Reservoir überqueren wir eine Fahrstrasse und suchen im Wäldchen unter den vielen Pfaden den richtigen Weg zum Waldrand hinauf. Dort beginnt der Abstieg Richtung Altstätten.

Beim Restaurant Traube finden wir auf der andern Seite der Strasse die Fortsetzung des Wanderwegs.  Kurz darauf stehen wir an der Bushaltestelle "Spital Altstätten". Falls wegen Wirtesonntag und Betriebsferien die Restaurants geschlossen sind, können wir uns in der Cafeteria des Spitals erfrischen.

Variante: Wer zum SBB-Bahnhof Altstätten gelangen möchte, folgt hier links dem entsprechenden Wegweiser oder nimmt den Bus.
Auf Quartiersträsschen gehts nun rechts zur Altstadt hinunter (Busstation). Wir wandern durch die Marktgasse mit seinen schönen Lauben direkt zur Bahnstation der Appenzeller Bahn "Altstätten-Stadt".
Gasthöfe unterwegs und Links
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3. Tag, 5.20 h: Altstätten - Sennwald, auf- und abwärts je ca. 500 m, 20 km
Allgemeines:
Etappe ohne grosse Höhendifferenzen. Schöne Wiesen- und Waldpfade wechseln ab mit kurzen Hartbelag-Strecken. Die Markierung ist an wenigen Stellen unklar. Als Höhepunkt kann die Kristallhöhl Kobelwald besichtigt werden (Öffnungszeiten: Sonntags vom 1. Mai bis 30. Oktober, Sommerferien täglich, übrige Zeit auf Voranmeldung Tel. 071 761 19 77).

Gewandert April 2002.

Beim Bahnhof der Appenzellerbahn fehlt erstaunlicherweise der Hinweis auf den Rheintaler Höhenweg. Wir folgen dem "Wildhaus Höhenweg" Richtung Eichbühl, der uns auf Quartierstrassen und Abkürzungen zur Forstkapelle hinauf führt. Dort macht der Rheintaler Höhenweg rechts hinauf einen Abstecher zum aussichtsreichen Gratweg über dem Rebberg (während der Wildhaus Höhenweg geradeaus direkt nach Brand führt). Oben folgen wir ein Stück dem Veloweg, verlassen ihn bald wieder über eine Treppe bergab. Ca. 50 m nach dem Wegweiser an der Brandstrasse zweigt unser Weg nach links ab (den Weg geradeaus Richtung Oberrüti ignorieren!) zum Weiler Brand, wo die beiden Höhenrouten wieder zusammentreffen.

Ab Wegweiser "W-Ringgasse" wandern wir für 10 Minuten auf einem Teersträsschen hinauf zum Strick. Dort beginnt ein schöner Wiesenpfad, senkt sich zur Fahrstrasse hinunter, verlässt sie nach kurzer Zeit nach links über eine schöne Holzbrücke und führt uns nach Eichberg, wo neben der Kirche ein Erlebniszoo mit Schneeleoparden, Äffchen und anderen Wildtieren besichtigt werden kann (Anmeldung Tel. 071 755 55 70). Im Dorf (Busverbindung nach Altstätten) gibt es eine Holzofenbäckerei und das Restaurant Sonne, wo wir sehr freundlich und gut bedient wurden.

Unterhalb vom Dorf Eichberg zweigt ein schöner Weg rechts ab nach Oberau und Hard. Wir gehen die Dorfstrasse hinauf zum Restaurant Hirschen, das mit seinem Kiesgarten unter Kastanienbäumen zu einer weiteren Pause lockt. Weiter oben beim Brunnen entdecken wir ein erstes Schild "Kristallhöhle", die wir nach einer halben Stunde Aufstieg erreichen werden. Durch schöne Mischwälder gelangen wir über Wattwald (400 m weit müssen wir auf einer frisch geteerten Waldstrasse wandern), Fuchsplatz und Kessiloch zum Tanzplatz, dem höchsten Punkt unserer heutigen Etappe. Etwas unterhalb befindet sich der Eingang zur berühmten Kristallhöhle Kobelwald, die zu besichtigen sich lohnt.

Steil gehts nun durch den Wald bergab zu einer idyllischen Waldlichtung beim Parkplatz oberhalb von Kobelwald, wo rechts ein schöner Wiesenpfad über das Feld führt. Via Steig wandern wir durch einen schönen Buchenwald nach Stig hinauf, nehmen dort links die Abkürzung bergab und folgen für ca. 200 m auf der Fahrstrasse. Rechts zweigt ein schmaler Pfad ab zum Weiler Rehag, wo der Wanderweg rechts und dann sofort wieder links durch die Häuser und am "Rehag Höckli" vorbei durch eine Kuhweide führt. Hier geniessen wir einen weiten Blick über das Rheintal und die Liechtensteiner Berge; rechts oben thront der Hohe Kasten.

Ein neues Teersträsschen, das wir in einer scharfen Linkskurve betreten, bringt uns in 7 Minuten bergab ins Industriegebiet und zum Wegweiser Oberfeld/Rüthi (Bushaltestelle "Industrie" nebenan). Den Hirschensprung lassen wir links liegen und folgen für 10 Minuten dem Trottoir nach Rüthi zur Bushaltestelle "Dudler", wo wir die Hauptstrasse verlassen und durch die Quartierstrassen Richtung Plona aufsteigen.

Variante: Wer einkehren möchte, geht 200 m weiter der Hauptstrasse entlang ins Dorfzentrum von Rüthi (Bushaltestelle und Rest. Hirschen). Ein direkter Zugang zum Rheintaler Höhenweg ist dort markiert.
5 Minuten später, bei einem Brunnen (bei unserem Besuch badeten darin zwei Enten), treffen die beiden Routen wieder zusammen.

Nun steigen wir bergauf zum Waldrand, wo ein breiter Kiesweg beginnt (15 Min. ab Hauptstrasse). Unvermittelt befinden wir uns in einem einsamen, stillen Hochtal. Später gehts einem Bach entlang weiter aufwärts, an einer Feuerstelle vorbei. Wo der Weg in ein Teersträsschen mündet, sehen wir schon bald das idyllisch gelegene Gasthaus Alpenrose von Plona; hoch oben thront der Hohe Kasten - ein kleines Paradies, wo man gerne einen Halt einschaltet.

Weiter gehts dem Waldrand entlang und leicht bergauf zu einem Strässchen, das an den Häusern von Furnis vorbeiführt und einen wunderschönen Blick ins Rheintal freigibt. Bereits beginnt wieder der Abstieg ins Tal. Nach den ersten Kehren zweigt rechts ein schmaler, steiniger Weg ab, der dem wilden Bachtobel entlang bergab führt. Beim nächsten Wegweiser behalten wir die Richtung und folgen wir dem "Kanalweg" durch die Wiese auf dem Damm, der nach einem Hochwasser gebaut wurde. Kurz vor dem Talgrund gehts um die Häuser herum zur Bushaltestelle Lienz/Stocken.

Wir überqueren die Hauptstrasse und betreten nun die weite Rheinebene. Auf dem Teersträsschen dem Bach entlang wandern wir bis zum dritten Brücklein, wo der markierte Waldweg bergauf führt.

Eine etwas kürzere, nicht markierte Variante mit weniger Hartbelag führt rechts dem Waldrand entlang; der Weg ist bei Schiessbetrieb mit einer Barriere gesperrt.
Auf der Anhöhe verwandelt sich der Weg in ein Strässchen und führt an Villen mit sehr schöne Gärten vorbei. In einer grossen Kehre, wo obige Variante mit unserer Route zusammentrifft, gehts wieder zurück zur Hauptstrasse, Sennwald entgegen. Eingangs Dorf steht das empfehlenswerte Gartenrestaurant Krone, wo man übernachten oder auf den Rheintalbus warten kann (Haltestelle "Kirche").

Gasthöfe unterwegs

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4. Tag, 5.40 h: Sennwald - Wildhaus, 1300 m aufwärts,  670 m abwärts, 20 km
Allgemeines:
Abwechslungsreiche Strecke vom Rheintal ins Toggenburg, ständiger Wechsel im Auf und Ab, einige Hartbelagstrecken, viele Wald- und Wiesenwege.

Gewandert Mai 2002

Bei der Kirche Sennwald wandern wir auf der Obfeldstrasse bergauf und dann durch die Quartierstrassen  dem oberen Dorfrand entlang. Bei einer Verzweigung den Pfeil an der Mauer beachten! Nach ca.1 km kommen wir zu einer T-Verzweigung. Links geht es zur Bushaltestelle "Äugstisried",

Tipp: die Asphaltstrecke Kirche - Äugstisried kann mit dem Bus umfahren werden
rechts nach Lögert, wohin wir uns wenden. Hier entspringt übrigens eine Quelle, die als einziger Abfluss des Sämtisersees gilt. Beim obersten Bauernhaus (0.30 h ab Kirche Sennwald) beginnt links ein schöner Wiesenweg, der bei einer Trockenmauer in den Wald hinein führt. Auf genussvollen Pfaden und Waldwegen gehts bergauf bis zur Betonbrücke, die einen Wildbach überquert, dann wieder leicht bergab, an einem Picknickplatz vorbei. Kurz nach der Wasserversorgung Frümsen steht beim "Schafstall" in Guferen der Wegweiser Richtung "Ruine Hohensax", dem wir folgen. 150 m dem Teersträsschen entlang zur Seilbahn Frümsen - Staubern,
Tipp: wer in Guferen/Frümsen 486 m einen Abstecher zum Berghaus Staubern 1751m (Übernachtungsmöglichkeit mit traumhafter Sicht aufs Säntis-Gebiet) einlegen möchte, kann mit der Seilbahn hinauffahren oder wandern (Wanderbeschreibung dazu: http://www.sennwald.ch)
dann beginnt ein breiter Waldweg, der uns in weiten Kehren nach Usser Tratt führt, wo der Rheintaler Höhenweg nach links abzweigt.

Bald befinden wir uns im offenen Gelände Haldenhüser, der Weg ist für 20 Minuten geteert - doch die schöne Aussicht auf die weite Rheinebene und all die Berge ringsum lassen den Hartbelag vergessen. Bei Runggelätsch kommen wir wieder in den Wald. Nach der ersten Kehre (nicht dem rot/weissen Pfeil folgen!) weist uns der Rheintaler Höhenweg steil bergauf. Beim nächsten Wegweiser gehen wir Richtung "Gamserberg/Wildhaus". Wir gelangen zu einem schönen Picknickplatz, betreten eine Weide und sehen links die Ruine Hohensax. Am Fusse der Ruine vorbei, gehen wir durch ein Gatter und im Wald ein kleines Stück bergab zur Verzweigung.

Variante: Ins Dorf Sax hinunter wären es 20 Minuten (Gasthaus, Busverbindung).
Hier folgen dem Wegweiser Richtung Gamserberg. Ein schmaler Wald- und Brückenweg führt uns in 15 Minuten zu einer weiteren Verzweigung, wo wir die Richtung halten (Markierung ist etwas versteckt). Wir kommen ins offene Gelände, folgen beim Wegweiser Unt. Bühel
Variante: Ab Unt. Bühel könnten wir nach Gams ins Tal absteigen
für 15 Minuten dem Teersträsschen bergauf in den Wald, wo beim Wegweiser unt. Suweid eine komfortable offene Forsthütte mit Cheminée zum Picknicken einlädt.

Weiter wandern wir auf schönen Waldwegen an einer weiteren Schutzhütte vorbei zur Felsbachbrücke und sanft bergab nach Ord, betreten für 25 Minuten ein weiteres Teersträsschen, das uns zur Verzweigung "Zollhaus" führt

Variante: Bis zur Bushaltestelle und zum Restaurant Zollhaus hinunter wären es 10 Minuten.
Wir aber folgen dem Rheintaler Höhenweg bergauf, der während der folgenden Stunde Wandergenuss pur verspricht. Zuerst durch den Wald auf altem Römerweg, dann auf wunderschönem Trampelpfad durch Magerwiesen voller Blumen, wandern wir stetig bergauf. Wo die Kirchtürme von Wildhaus sichtbar werden, geht es bequem der Höhenkurve entlang über Weiden und zwei Brücken zur Abzweigung Brüggli. Auf Quartierstrassen und geteerten Wegen gelangen wir, immer dem "Höhenweg" folgend, über Schönenboden zum bekannten Kurort Wildhaus.

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5. Tag, 5 h: Wildhaus - Berghaus Malbun, aufwärts 930 m, abwärts 650 m, 16 km
  • Wildhaus 1090m - Talstation Sessellift 1010m - Oberdorf 1233m (0.40 h)
  • Oberdorf - Älpligatter 1367m - Ölberg 1431m (1 h)
  • Ölberg - Lochgatter 1430m - Gamperfin 1300m - Voralp 1218m (0.55 h)
  • Voralp - PP Höhi 1189m - Chalchofen - Lidmäl 1071m (0.35 h)
  • Lidmäl - Birboden 1210m - Gschwemmtenwald 1160m - Alpbeizli Valspuus 1170m (1 h)
  • Valspuus - Berghaus Malbun 1369m (0.50 h)

Webcam Wildhaus Oberdorf

Allgemeines:
Für mich ist es die schönste Etappe des Rheintaler Höhenwegs: den Bergen nahe, abwechslungsreich, Feuchtgebiete, Beerenstauden und viele Beizlein! Abgesehen von je 15 Minuten Hartbelag in Wildhaus, Voralp und Malbun wandert man auf schönen Wiesen- und Waldwegen mit ständig wechselndem Panorama. Höhenwege mit sensationeller Aussicht.

Gewandert Anfang Juni 2002.

Von der Postautohaltestelle Wildhaus gehen wir 5 Minuten auf der Hauptstrasse Richtung Wattwil. Ein Rheintaler-Höhenweg-Wegweiser (bis Sargans sind diese vertrauten Wegweiser nicht mehr so oft anzutreffen) führt uns links zur Talstation des Sessellifts hinunter

Tipp: wer im Postauto nach Wildhaus kommt, steigt mit Vorteil an der Haltestelle Lisighaus(Geburtshaus von Huldrych Zwingli) aus.
Rechts von der Talstation beginnt der Aufstieg zum Oberdorf, der Bergstation des Sessellifts. Schöne Wiesenpfade! Anfang Juni waren Lift und Restaurant noch nicht in Betrieb. Oberdorf ist auch Startpunkt des Toggenburger Höhenwegs, der in entgegengesetzter Richtung den Churfirsten entlang Richtung "Amden" führt.

Wir aber folgen dem Rheintaler Höhenweg Richtung "Voralp" und finden 5 Minuten später unter Tannen versteckt eine Feuerstelle mit Sicht auf den Säntis. Vorbei an Naturwiesen und Hochmoorfeldern gehts weiter bergauf. Beim obersten Alpgebäude den Wegweiser an der Hauswand beachten! Wir streifen Naturschutzgebiet und kommen mitten durch eine Kuhweide zum Älpligatter.
 
Eine Viertelstunde später taucht das Alpgebäude Ölberg auf, der höchste Punkt des ganzen Rheintaler Höhenwegs. Eine fröhliche Bauersfrau tischt in ihrem Gartenbeizli Zvieriplättli und Desserts auf; erst gestern war Alpaufzug, erzählen die einheimischen Wanderer und Biker.

Auf der Naturstrasse wandern wir weiter bis zum Lochgatter, wo wir uns entscheiden können. Unsere Strasse führt in einer weiten abfallenden Linkskurve in 20 Minuten nach "Voralp". Der andere Wegweiser mit gleichem Ziel zweigt links ab und schneidet die Kurve: eine empfehlenswerte Abkürzung bei trockenem Wetter - auf Wegspuren gehts steil bergab, leicht nach rechts und beim Bauernhaus links, wo im Talgrund ein deutlicher Weg beginnt. Beim privaten Skihaus Gamperfin treffen die beiden Wege zusammen. Die nächsten 10 Minuten bis "Voralp" sind geteert. Ab Voralp folgen wir den Wegweisern "Sargans".

Unbedingt zu empfehlen ist aber ein kurzer Schwenker nach halbrechts zum nahen Bergrestaurant Voralp (Postautoverbindung nach Grabs/Buchs). Das heimelige Gasthaus, die einladende Gartenterrasse, der imposante Felsenkessel und der Voralpsee 100 m weiter unten - hier müsste man bleiben können! Sympathisch ist auch der Hinweis, dass an Schulklassen gratis Süssmost ausgeschenkt wird.
Statt anschliessend neben den Autos zum Parkplatz Höhi hinunter zu wandern, können wir bei der Gartenterrasse dem "Seerundweg" folgen, wobei nach kurzem Abstieg ein Weg nach links ebenfalls zum Parkplatz führt, wo wir wieder auf den Rheintaler Höhenweg treffen.

Nun beginnt ein romantischer, wilder Pfad, der sich durch ein altes Bergsturzgebiet und durch sturmgeschädigte Waldpartien schlängelt. Erdbeeren, Heidelbeer- und Himbeerstauden säumen den Weg. Beim Wegweiser Chalchofen lernen wir, dass es nach Sargans einen kürzeren (6.45 h via ehemaliges Kurhaus Buchserberg) und einen längeren Weg (7.45 h via Berghaus Malbun = Rheintaler Höhenweg) gibt, dem wir hier folgen.

Alpbeizli Valspus oberhalb
            WerdenbergAuf breiten Waldstrassen wandern wir bergab bis Lidmäl (Schutzhütte) und wieder bergauf nach Birboden, eine Alp mit schönster Aussicht ins Rheintal und auf die Appenzeller-, Österreicher- und Liechtensteinger-Bergwelt. Der Höhenkurve entlang queren wir die Weide, wandern abwärts durch ein kleines Wäldchen, folgen 10 m dem Zaun entlang abwärts und gelangen auf aussichtsreichen Wiesenpfaden zur Verzweigung Gschwemmtenwald.

Nun ebenaus zum Alpbeizli Valspuus (offen am Wochenende und abends), an dem vorbeizugehen schade wäre. Riesige Portionen von Meringues, Älplermakronen und vier verschiedene hausgemachte Torten werden aufgetischt. Komfortable WC-Anlagen erfreuen die Besucher. Nebenan werden die Kühe in den Stall geholt, wir bestaunen die Aussicht - und weit, weit weg ist der Alltag!

Buchserwald;
            Blick auf den AlpsteinNähe Berghaus Malbun,
            Blick ins RheintalDoch wir haben einen letzten happigen Aufstieg vor uns. Kurz nach Valspuus trennen sich die beiden Varianten. Wir gehen aufwärts Richtung "Berghaus Malbun". Der schöne Saumweg bergauf durch den sturmgeplagten Buchser Hochwald ist später mit Treppenstufen angelegt. Wir queren das Fahrsträsschen, queren nochmals ein Waldstück. Die letzte Viertelstunde verläuft auf dem Teersträsschen - nach zwei Richtungswechseln erreichen wir unser Ziel.
Das Berghaus Malbun befindet sich hoch über dem Rheintal, mit Blick auf den Alvier und die Drei Schwestern. Kuhgeläute bimmeln uns in den Schlaf, geweckt werden wir vom Kuckucksruf!

Übernachtung im Berghaus Malbun, 11 Betten und Lager für 46 Pers, 7 Tage offen, Tel.081 756 15 85, Fax 081 756 23 85

  • oder Fahrt mit Werdenberger-Bus nach Buchs SG; Bus Sa/So von Pfingsten bis Oktober (Gruppen jederzeit auf Anfrage); Tel. 081 756 31 31, wenige Kurse; Fahrplan:..http://www.graf-reisen.ch/Liniendienste.
  • oder Abstieg nach Werdenberg/Buchs ( 2.15 h; umgekehrte Wegbeschreibung)
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    6. Tag, 5.40 h: Berghaus Malbun - Sargans, aufwärts 450 m, abwärts 1340 m, 18 km
    Webcam Studnerberg / Margelchopf
    • Berghaus Malbun 1369m - Tobelbrugg 1113 m - Berghaus Gemsli 977m (1.20 h)
    • Gemsli - Haslen 984m - Kaiserliloch 910m (0.40 h)
    • Kaiserliloch - Reggella 820 m - Berggasthaus "Aufstieg" 815m (1 h)
    • "Aufstieg" - Malanser Holz 920 m - Lafadarsch 875m (0.30 h)
    • Lafadarsch - Lochberg 1040 m - Rütili 1031m - Maienberg 955m (1 h)
    • Maienberg - Egg 801m - Gonzenwald 785m - Schloss 580m - Sargans 481m (1.10 h)
    Berghaus
                      Malbun oberhalb Buchs SG
    Berghaus Malbun
    unterhalb Bergaus Malbun

    Allgemeines: Aussichtsreiche Wege, empfehlenswerte Gasthäuser, ein schöner Wasserfall sind die Höhepunkte dieser Etappe. Zwei halbstündige Hartbelagstrecken.
    Gewandert: Anfang Juni 2002.

    Zur Tobelbrücke (Tobelbrugg) gibt es zwei Varianten:


    Bei der Tobelbrugg gehen wir auf der Waldstrasse zur andern Talseite. Ab Waldausgang ist die Strasse geteert und führt uns abwärts zum Berghaus Gemsli, ein beliebtes Ausflugsrestaurant auch für Biker, mit schöner Aussichtsterrasse. Fast ebenaus mit Sicht auf die Bündner Berge kommen wir am Rhynerhus vorbei nach Haslen, wo links ein schöner Wiesenpfad abzweigt. Bald sehen wir im Wald den Stausee Kaiserliloch. Ab Moos ist das autofreie Strässchen für 30 Minuten geteert. Bei Reggella benützen wir kurz eine Fahrstrasse, verlassen sie sogleich nach links auf einem schmalen Wiesenpfad, auf dem wir genussvoll zum Berggasthaus "Aufstieg" wandern. Wer wie wir unter der Laube so gut und freundlich bedient wird, dem wird es schwer fallen, den friedlichen Ort zu verlassen.


    Nachdem wir zum Malanser Holz aufgestiegen sind, treffen wir auf die Fahrstrasse, die vom Hotel Alvier herunterkommt. Wir folgen ihr für 5 Minuten bergab zur Bergwirtschaft Lafadarsch, wo wir uns für den nächsten Aufstieg zum Lochberg stärken können (die Abzweigung nach Sargans ignorieren - sie ist weniger attraktiv). Im Wald geht es auf Zickzackwegen ein letztes Mal bergauf; gut auf die Markierungen achten! Bei der Brücke über den Trübbach haben wir das Gröbste hinter uns. Auf einem aufwendig unterhaltenen Brüggli-Weg queren wir den Hang und kommen beim Lochberg aus dem Wald. Eine grossartige Aussicht belohnt unsere Mühe; das ganze Fürstentum Liechtenstein liegt vor uns.

    Von nun an geht es nur noch bergab, und zwar alles auf guten Naturwegen. Eine weiterer Höhepunkt erwartet uns bei Rütili: ein wunderschöner Wasserfall plätschert in vielen Stufen zu Tal. Ein breiter Waldweg führt uns durch den Gonzenwald an Maienberg vorbei zum Aussichtspunkt Egg und hinunter zum Schloss Sargans, in dem auch ein Heimatmuseum untergebracht ist. An einer Kapelle vorbei gelangen wir auf einem Treppenweg bei der Milchzentrale auf die St.Gallerstrasse und wandern in 10 Minuten zwischen Coop und Post hindurch zum Bahnhof Sargans. Auf der Terrasse des Bahnhofbuffets können wir die Wartezeit auf den Zug vertreiben und uns zur erfolgreichen Beendigung des Rheintaler Höhenwegs gratulieren.

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    Tipp zum Schluss



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    Wanderkarten und Literatur


    Nützliche Adressen


    Verkehrsbüros


    Rückmeldung

    Christian H., Luxemburg, August 2006: "Anfang Mai 2006 bin ich mit meinem Vater den Rheintaler Höhenweg von Rorschach nach Sargans gewandert. Neben den Wanderkarten haben wir auch einen Ausdruck Ihrer Wegbeschreibung mitgenommen. Perfekt, einfach nur perfekt, Ihre Beschreibung. Ich kann Ihnen bestätigen, dass Ihre Beschreibung noch absolut aktuell ist.

    Die Wanderung hat uns sehr gefallen allerdings hatten wir auch bestes Wanderwetter und nur zwischen Wildhaus und dem Gästehaus Malbun noch vereinzelt ein wenig Schnee. Der Weg ist ausgezeichnet markiert! Im Mai waren nur wenige Touristen unterwegs, am Wochenende begegneten wir aber vielen Schweizer und Schweizerinnen die uns immer mit einem freundlichen "Grüezi miternand" grüssten. Sicherlich sind die Schweizer von Region zu Region sehr unterschiedlich und da kann man wohl kaum pauschal ein Urteil fällen aber wir sind in der Schweiz immer sehr freundlich und zuvorkommend empfangen worden."



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