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Das Göscheneralptal ist für mich eines der schönsten Täler überhaupt. Geologisch hochinteressant mit seinem Granit- und Mineralienreichtum, eine reichhaltige Flora und eine grandiose Gletscher- und Bergkulisse. Die Achtung: wegen Geldmangels fährt der Rufbus nur noch 6x pro Tag von Juli bis September!Tipps:
Gewandert: August 2000.
Mitte August bis Mitte September finden Sie auf beiden Routen Heidelbeeren! Die Tageswanderungen Nr.565 Rund um den Göschenersee und Nr.564 können gut zu einer zweitägigen Tour kombiniert werden.
4 h, aufwärts 830 m, abwärts
200 m
Route: Göschenen 1106m - Wandflueseeli
1600m - Börtlistafel 1646m - Jäntelboden 1580m - Göscheneralp
1783m
Beim
Bahnhofplatz Göschenen weist links ein gelber Wegweiser durch
die Häuser Richtung "Göscheneralp". Nach einer Viertelstunde,
bei den letzten Häusern vom Dorf, nicht dem Wegweiser nach Göschenen
hinunter folgen, sondern mehr oder weniger der Höhenkurve entlang
(die weiss-rot-weisse Markierungen sind übermalt worden) einem schönen
Waldweg entlang taleinwärts weiter wandern. Bald sind wir auf gleicher
Höhe wie die Göschener Reuss beim
Rastplatz Lauenen und
kommen bei Punkt 1187m zum Wegweiser "Göschener Alp 3.10 h/Wandflueseeli",
dem wir folgen.
Variante zur Göschener Alp der Göschener Reuss entlang: Der direkte Weg auf der orographisch linken Seite der Göschener Reuss, der hier beginnt, ist ebenfalls sehr schön und wäre eine Stunde kürzer.Unsere Variante steigt zuerst gemütlich, dann immer steiler aufwärts; zum Glück sind wir auf der feuchten Schattenseite, was jene, die den Weg umgekehrt wandern, wohl weniger schätzen... Immer wieder sind auch Bergbäche auf teils schlipfrigen Steinen zu überqueren. Nach 1 1/2 Stunden haben wir die grösste Anstrengung hinter uns. Ein Aussichtsbänklein inmitten von Alpenrosen, Heidelbeerstauden und Lärchen, wie geschaffen für ein Picknick! Wer beim "Wandflueseeli" ausruhen will, findet es (gemäss Karte) ca. 100 m links vom Bänklein.
Die nächste halbe Stunde ist Wandervergnügen pur: Hoch über dem Tal, durch Arven- und Erlenwald, den Dammagletscher im Blick, gehts gemächlich auf und ab, am Börtlistafel vorbei und zum höchsten Punkt unserer Wanderung (1710 m).
Der halbstündige Abstieg zum Zeltplatz Jäntelboden ist problemlos. Hier auf treffen die beiden Wege zusammen, und auf der andern Seite des Bachs kann die Alpstrasse und eine Bushaltestelle erreicht werden.
Wir bleiben auf der linken Bachseite und folgen nun den Tafeln "Staudamm" und "Berglauf", obwohl auch andere Wege zum Staudamm hinaufführen. Die Berglaufroute ist abwechslungsreicher; sie wechselt auf die rechte Seite zu den Felsen und trifft sich mit dem "langweiligen" Weg auf halber Höhe des grasbewachsenen Staudamms. Bald führt ein horizontaler Staudammweg nach rechts, dann ein kurzes Stück auf einem Teersträsschen oder auf Abkürzungen zur Postautohaltestelle und zum Berggasthaus Dammagletscher/Göscheneralp.
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