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Nr. 782
Tageswanderung 
Region Jura
Webcam Le Sentier, Lac de Joux
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: Le Pont, Col du Mollendruz, Romainmôtier
Anreise: Bahn nach Le Pont
Rückreise: Bahn ab Croy-Romainmôtier-(Fahrplan)
Wanderlandkarte
zur Detailkarte, gezeichnet mit SchweizMobilPlus

Le Pont - Col du Mollendruz - Romainmôtier

Hinweise: Am Ende dieser Wanderung tauchten wir ein in eine klösterliche Welt, die uns aber auch das Mittelalter deutlich spüren liess. Romainmôtier liegt im Kanton Waadt am Ende des Nozon, der am Dent de Vaulion entspringt.
Eingesandt von Henrik S., April 2007. Herzlichen Dank!
Juraweiden
Juraweiden

 
Diese Wegbeschreibung stammt nicht von der Wandersite und wird ungeprüft publiziert.
 

4h, aufwärts 130m, abwärts 660m, etwa zur Hälfte geteert
Route: Le Pont 1008m - Petra Felix 1144m - Col du Mollendruz 1180m - Châlet Lyon 1257m - Juriens 797m - Romainmôtier 674m - Station Croy-Romainmôtier 642m

Wir brachen auf in Le Pont, am Ende des Lac de Joux, und stiegen zuerst auf in dichtem Nebel, leicht fröstelnd hinauf zum Punkt Petra Felix, querten über weite Weideflächen, weglos bis zur Wanderachse auf dem parallel liegenden Höhenzug gegenüber des Dent de Vaulion. Am südwestlichen Ende liegt der Pass Col de Mollendruz, der nur zwischen Juni bis Oktober vom ÖV bedient wird.

Wir waren 4 Stunden ohne Begegnung anderer Wanderer unterwegs....dafür glaubten wir uns der Sonne ausgesetzt wie im Hochsommer....rasteten auf dem höchsten Punkt beim Hof Chalet de Lyon. - leider waren nur einzelne Alpenspitzen zu sehen. Beim Abstieg beobachteten wir einen explosiven Frühling in den Schattenlagen des Hanges, den wir passierten: Blumen und Moos, Gräser in sattesten Farben.
In Romainmôtier und seinen Klosteranlagen tauchten wir ein in die Anfangsgeschichte des Christentums auf schweizerischem Boden (450 n. Chr.). In den vor einigen Jahren renovierten Kirchengängen und Krypten weht ein sehr alter Geist, der einen erfasst: Romainmôtier gilt als Kraftort! Ein Besuch, den ich unbedingt empfehle.

Wir setzten uns im Kräuter-Tee-Haus an verwaschene Tische draussen auf altem Pflasterstein, so wie man ihn auch kaum noch kennt - und liessen unsere Seele sprichwörtlich baumeln. 
Der kurze Weg entlang eines murmelnden Baches mit unzähligen Osterglocken zum Bahnhof von Croy-Romainmôtier dauerte kaum eine halbe Stunde - gegen elf Uhr abends waren wir reich bestückt und geläutert wieder zu Hause.


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