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Zum Mattmark-Staudamm im WinterHinweise: ...
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Arktische Landschaft am Staudamm Mattmark |
4.15 h (bei weichem Schnee
länger), auf- und abwärts je 550 m
Route: Saas Almagell
Post 1672m - Zermeiggern 1710m (0.30 h) - Eienalp 1870m (0.40 h) - oberste
Brücke 2033m (0.30 h)- Staudamm Mattmark 2203m (0.35 h) - Saas Almagell
Post (2 h)
Am Dorfplatz von Saas Almagell Post befinden sich Läden und Restaurants - auf unserer heutigen Wanderung die letzte Einkehrmöglichkeit! Für das erste Stück talaufwärts bis "Zermeiggern" gibt es zwei Varianten:
Aufstieg zur Eienalp, im Hintergrund der Staudamm |
Ab Zermeiggern (Kapelle zum Andenken an das tragische Mattmark-Unglück und Sommer-Busstation) gehört die Fahrstrasse den Wintersportlern - sie ist in ihrer ganzen Breite hervorragend präpariert. Wie auf weichem Teppich kann auf den gewalzten Spuren gewandert werden - teilweise führen sie romantisch durch lichten Wald dem Bach entlang talaufwärts. Die gelben Wegweiser nicht beachten! |
Vor der Jagdhütte auf der Eienalp geniessen ein paar Wanderer die Sonne. Hier endet die Loipe in einer Schleife hangaufwärts, Schneeschuhläufer folgen bei guten Bedingungen den gelben Markierungen, während die Winterwanderer auf der Strasse nach rechts über die Brücke auf die andere Talseite wechseln. Ein Schneetrax mit groben Ketten hat die Strasse gewalzt, und je nach Schneebeschaffenheit ist eine langsamere Gangart einzuschalten; Wanderer mit Schneeschuhen sind bei weichem Schnee im Vorteil. In gut angelegten Kurven gewinnen wir an Höhe; vor uns steht mächtig der Mattmark-Staudamm, unser Wanderziel.
Bei der obersten Brücke, wo die Strasse erneut die Talseite wechselt, ist mit Stangen eine steile Abkürzung markiert (die Verbotstafel "Durchgangsverbot wegen Gletscherabbruch" gilt für die wärmere Jahreszeit). Hoch oben sieht man den imposanten Allalingletscher, der sich in den letzten Jahren weit zurückgezogen hat. Ein paar Tourenfahrer und eilige Wanderer benützen die Abkürzung. Wir bleiben auf der Strasse, die in einem weiten Bogen an Höhe gewinnt und zum Fuss der Naturstaumauer führt. Ansteigend, der Staumauer entlang, queren wir das Tal erneut. Beim Restaurant Mattmark (im Winter geschlossen) treffen die beiden Routen wieder zusammen - der ausgegrabene Holzveloständer ergibt ein windgeschütztes Sonnenplätzchen fürs Picknick.
Noch eine letzte Anstrengung - und fünf Minuten später stehen wir auf dem Staudamm Mattmark. Noch ist er nicht gefroren; die alpinen Schnee- und Berglandschaften rundherum sind phänomenal. Wer gute Augen hat, kann die Statue auf dem Monte-Moropass erkennen - dahinter liegt Italien. Erinnerungen an die Tour Monte Rosa werden wach. Talabwärts ist der Rückweg im engen Tal zu überblicken; bald wird es dort schattig sein.
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