| Nr.
5
2-Tageswanderung Region Südtessin |
Karte
mit Zoom - |
| Schwierigkeit: | sportlich |
| Einkehrmöglichkeit: | Caneggio, Monte Bisbino, Bruzella |
| Übernachtung: | Rist. Ul Furmighin, Sagno |
| Anreise: | Bahn bis Chiasso, Postauto nach "Morbio superiore posta" |
| Rückreise: | Postauto Bruzella - Morbio sup. (9 Min.) und weiter nach Chiasso oder Mendrisio (Bahnstationen)-Fahrplan |
Hinweise1. Tag
Dieses Wander-Wochenende haben wir noch vor der Wandersite-Zeit verbracht. Es ist aber in so guter Erinnerung, dass sich ein Nachwandern mit Karte lohnt.
Wer wie wir im Vorfrühling wandert, sollte unbedingt abklären, ob die Route schneefrei ist.
Die Wege sind durchgehend markiert und mit Wegweisern versehen.
Gewandert: März 98
Morbio inferiore 410 m - Aufstieg durch den Weinberg nach Caneggio 559 (Postautohaltestelle, Restaurant und Laden) - Kirchlein St.Martin (Panorama) 771 m - Sagno 693 m
2. Tag
5 h, aufwärts 600 m, abwärts
680 m
Sagno - Mte Bisbino - Bruzella
Sagno 693 m - gepflästerter Waldweg zum Grenzstein CH/Italien mit Grenzwächter-Häuschen 930 m (Sicht ins Muggiotal und in die Lombardei) - Sella Cavazza 1162 - Monte Bisbino 1325 m (alter italienischer Militärstützpunkt, Restaurant, gehört zu Italien) - Colmine di Bugone/I 1250 m (Achtung, Abzweigung 100 m ab Bugone nach links; unscheinbares Weglein) - Loasa/CH 968 m - Bruzella 614 m,
Restaurant, Postauto nach Chiasso oder Mendrisio.
Zum Muggiotal schreibt die Stiftung Landschaftschutz Schweiz:
"In der alten agrarischen Kulturlandschaft des Muggiotales gibt es einen grossen Schatz von teilweise sonderbaren Gebäuden. Zum Beispiel der «Roccolo», ein Vogelfängerturm, oder die nevèra, ein Rundbau mit oft konischer Dachform, der als Schneespeicher für den Sommer dient. Auch die pittoresken Dörfer und insbesondere die eindrücklichen Waldgebiete sind hervorzuheben. Im vergangenen Jahr gelang es, einen Kastanienwald oberhalb von Caneggio von den einwachsenden Bäumen und Sträuchern zu befreien und wieder zu pflegen. Die Selve steht der gesamten Bevölkerung zur Verfügung und an den herbstlichen Wochenenden vergnügen sich die Leute bei der Kastanienernte. Die meisten Kastanien werden in dem Dörrhäuschen («Graa») von Cabbio auf traditionelle Art getrocknet und danach portionenweise in Hanfsäcken aufgeschlagen. Auch dies bedarf eines spezifischen Know-hows: die Kastanien dürfen nicht zu heiss (etwa 30-40°C) und nicht zu lange gedörrt werden, während rund drei Wochen muss das offene Feuer kontrolliert und die offenen Flammen allenfalls mit Moos abgedeckt werden. Das Muggiotal ist dank der Initiative des ethnografischen Museums endgültig wieder erwacht und ist wohl eine der schönsten Kulturlandschaften der Schweiz."Wer vor- oder nachher an einem schönen Ort über dem Luganersee, am Fuss des Mte Generoso, übernachten möchte:
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