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Trans Swiss Trail - die Etappen


Dgitale Karten mit eingezeichnetem Trans Swiss Trail:


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Porrentruy - Seleute - St-Ursanne
St-Ursanne - Tariche - Soubey
Soubey - Moulin Jeannotat - Saignelégier
Saignelégier - Mont Soleil ob St-Imier
St.Imier - Pertuis - Grand Chézard
Grand Chézard - Vilars - Neuchâtel
Neuchâtel - Mont Vully - Murten
Murten - Kriechenwil - Laupen
Laupen - Thörishaus - Bern
Bern - Utzigen - Lützelflüh (alte Linienführung)
Lützelflüh - Ramisberg - Lüderenalp
Lüderenalp - Langnau im Emmental - Eggiwil (alte Linienführung)
Eggiwil - Pfaffenmoos - Schangnau
Schangnau - Kemmeribodenbad - Sörenberg
Sörenberg - Glaubenbielen - Giswil
Giswil - Flüeli-Ranft - Kerns
Kerns - Stans - Buochs
Buochs - Beckenried - Seelisberg
Seelisberg - Bauen - Flüelen
Flüelen - Amsteg - Gurtnellen
Gurtnellen - Pfaffensprung - Göschenen
Göschenen - Andermatt - Gotthardpass
Gotthardpass -  Airolo - Deggio
Deggio - Osco - Anzonico
Anzonico - Sobrio - Biasca
Biasca - Molinazzo - Bellinzona
Bellinzona - Isone
Isone - Tesserete - Comano - Lugano
Lugano - San Salvatore - Morcote
Morcote - Serpiano - Mendrisio
Mendrisio - Morbio -  Chiasso
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Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1
Die einzelnen Etappen - ausführliche Beschreibung
Gewandert: 2003

Hinreise: Bahn nach Porrentruy (Fahrplan)
 

1. Tag: 5 h, aufwärts und abwärts je 540m, 18 km (davon 3 km Hartbelag)
Porrentruy 422m - Fréteux 650m (1h50 - Les Chainions 882m (50min) - Seleute 640m (1 h) - St-Ursanne 438m (1h20)

Vom Startort Porrentruy, der früheren fürst-bischöflichen Residenzstadt, führt die Route vorerst durch die landwirtschaftlich geprägte sanfte Hügellandschaft der Ajoie. Landschaftlich, klimatisch und kulturell vom benachbarten Frankreich beeinflusst, hebt sich die Ajoie deutlich vom übrigen Jura an der Trans-Swiss-Trail-Route ab. Mit dem Anstieg auf den bewaldeten Jurakamm von Les Chainions und dem nachfolgenden Abstieg in das tief eingeschnittene Tal des Doubs erfährt der Trans Swiss Trail bereits auf dem ersten Abschnitt einen spektakulären Szenenwechsel (aus "Trans Swiss Trail 1").
Der Wegweiser in Porrentruy befindet sich neben dem Bahnhofrestaurant; links über der Stadt sieht man die hoch oben thronenden Eglise S.Pierre in der Altstadt, zu der wir aufsteigen. Wir folgen dem Wegweiser Richtung "Les Chainions". Der Hauptstrasse Rue du Jura entlang bis zum Coop, dort rechts zur Bäckerei (Picknick erhältlich). Hinter der Bäckerei führt ein Treppenweg zur Eglise S.Pierre. Auf der Rue du College 100 m links, dann rechts in die Rue des Baiches. Ab hier ist der Weg klar; wir folgen den gelben Markierungen und Wegweisern.

Vorsicht: Beim Waldeingang die Vita-Parcours-Pfeile nicht beachten! Beim Waldausgang führt der Weg am Nationalstrassenbau vorbei und wieder in ein Wäldchen hinein. Die Waldstrasse nach Freteux hinauf ist asphaltiert. Schöner Aufstieg von Freteux nach Les Chainions; gut nach den Wegweisern Ausschau halten!
Ab Les Chainions Richtung "Seleute". 5 Minuten später sind zwei Varianten angegeben (jene über "Valbert" ist ein Umweg von 20 Min. und verläuft auf breiten Kiesstrassen).

Ab Seleute Richtung "St-Ursanne". Neue Wegführung ab Ortsende Seleute: rechts zum Waldrand hinunter, dann wilder, romantischer Pfad bergab zum Bach (auf Markierung achten!), kurz bergauf und dann ebenaus bis zur Fahrstrasse. Weiter bergab Richtung St-Ursanne.

In St-Ursanne durch den Torbogen in die schöne Altstadt.
Zum Bahnhof ginge es zum Ende der Altstadt und dann bergauf (+25min).
Gewandert 7.1.03 bei 5 - 10 cm Schnee, -9 Grad

Übernachtung: Hôtel de la Cigogne, St-Ursanne, Tel. 032 461 35 45 (einfach, aber sehr freundlich).

Rückmeldung:
"Abstieg über Kuhweide kurz vor Seleute wäre bei Regen/Nässe fast unpassierbar, weil sumpfig.
Wegweisung bis 4.Etappe manchmal mangelhaft. Karte sehr empfehlenswert!  Andreas K., August 2016"

Wanderkarte


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Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

2. Tag: 4h10, 15 km, davon 3 km Hartbelag
Flusswanderung ebenaus dem Doubs entlang: St-Ursanne 438m - Tariche (1h40) - Le Champois - Les Moulins - Soubey-Garage 478 m (2h20)

Das Tal des Doubs ist ein Wanderparadies. Hier herrschen im Winter im Vergleich mit den windgepeitschten Jurahöhen wesentlich mildere Temperaturen, und im Sommer spenden das kühle Wasser des Flusses und der waldreiche schattige Talboden angenehme Erfrischung. Der schöne, naturbelassene Wanderweg folgt meist unmittelbar dem Flussufer, vorerst linksufrig, später auf das orographisch rechte Flussufer wechselnd (aus "Trans Swiss Trail 1").
Mitten in der Altstadt St-Ursanne, an Kiosk und Tourismusbüro vorbei, führt der Weg auf einer alten Brücke über den Doubs und dort dem Ufer entlang. Bei der neuen Hängebrücke treffen wir auf die Route vom Bahnhof St-Ursanne, die in steilem Zickzack dem Eisenbahn-Viadukt entlang direkt hier herunter führt.
Ab der gedeckten Holzbrücke (Punkt 20.3) bis Tariche (23.9) sind im Winter oft kaum Spuren zu sehen, und gefrorene Erdschollen (die aufgetaut wohl recht matschig sind) machen das Gehen mühsam - dafür ist die einsame Stimmung am naturnahen Flussufer einmalig. Sämtliche Abzweigungen bergauf ignorieren!
 
In Tariche steht vis-à-vis am andern Ufer das im Winter geschlossene Restaurant - ist es offen, werden die Gäste per Fähre herüber geholt.

Nach 3 h überqueren wir den Doubs und wandern auf einem verschneiten Fahrsträsschen Richtung Soubey. 10 Minuten vor dem Dorf steht das Restaurant du Doubs, gleichzeitig auch die Bushaltestelle "Soubey Garage". Wer nicht in Soubey übernachtet, kann sich den 10-minütigen Strassentippel ins Dorf ersparen.
Interessante Postautofahrt nach St-Ursanne (2x pro Nachmittag).
Gewandert: 8.1.03 bei 5 cm Schnee, -5 Grad

Rückmeldung: "Fähre Tariche war nicht in Betrieb. Andreas K., August 2016"

Wanderkarte und Literatur

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Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

3. Tag: 4h10, aufwärts 700m, abwärts 180m, 13 km, davon 4 km Hartbelag
Soubey 476m - Lobchez 483m - Passerelle de Clairbief (1 h) - Moulin Jeannottat 482 m (25min) - Sous la Roche - Les Pommerats 899m (1h45) - Saignelégier 982m (1 h)

Verlassene Mühlen und Sägereien mit zerfallenden Spuren der dazu nötigen Flussverbauungen zeugen vom einst lebhaften Gewerbe in einer heute weitgehend menschenleeren Naturlandschaft. Bei einer dieser Mühlen - der Moulin Jeannotat - verlässt die Route den Fluss auf einer Höhe von nur 482 m und steigt an auf die lichtdurchflutete, oft aber auch windzerzauste Hochebene der Freiberge auf 1000 Höhenmetern (aus "Trans Swiss Trail 1").
Anreise: Wer ab St-Ursanne nach Soubey anreist, beachte den Fahplan - nur wenige Kurse und am Wochenende anders als werktags!  (Fahrplan)
In Soubey  gehen wir über die Doubs-Brücke und folgen dem Uferweg bis zum "Moulin Jeannottat". Die ersten 2.5 km sind geteert; wer sie umgehen will, kann die Abkürzung über "Lobchez" nehmen, ein schmaler Pfad 100 Höhenmeter bergauf und dann wieder bergab (er ist kurz nach der Brücke signalisiert). Nach einer Wanderstunde kommen wir zur neuen roten Hängebrücke, wo wir einen Abstecher ins "Restaurant de Clairbief" machen könnten (je 400 m hin und zurück, vorher nach Öffnungszeiten fragen lohnt sich also). Leider ist zur Zeit das idyllisch gelegene "Moulin Jeannottat" wegen Besitzerwechsels geschlossen. Hier beginnt ein romantischer, aber ziemlich wilder Pfad bergauf Richtung "Les Pommerats".
Variante: Wer wegen Nebel oder schlechten Wetterbedingungen lieber auf breiten Wegen bleiben will, kann auf dem Uferweg weiter bis Goumois wandern und von dort zu Fuss (total 5h35) oder mit dem Bus nach Saignelégier gelangen.
Nach kurzem Aufstieg finden wir einen genialen Picknickplatz unter einem riesigen Felsen. Anschliessend sind Kletterübungen gefragt, denn kreuz und quer liegen Tannen und Geäst. Tierspuren im Schnee verraten uns ihre Felshöhle auf der linken Seite. Tierspuren sind es auch, die uns helfen, den Pfad zu finden, denn jetzt im Winter ist er manchmal schwierig auszumachen. Auf der Anhöhe folgen wir ein Stück der Waldstrasse, an Bunkern und Verbauungen vom 1. und 2. Weltkrieg vorbei, schneiden später eine Kurve und machen in Les Pommerats eine Spitzkehre.

Zwischen Les Pommerats und Saignelégier sind wiederum Sperberaugen für die gelben Markierungen gefragt. Mitten durch eine wunderschöne Juralandschaft mit einzelnen Riesentannen werden wir von Baum zu Baum bergauf gelotst; bei dichtem Nebel und schneebedeckter Wiese wäre hier ein Kompass nützlich. Zuoberst bei den Antennen sehen wir bereits die Häuser von Saignelégier. Auf einer Erschliessungsstrasse gelangen wir zu den ersten Häusern hinunter und am Friedhof vorbei und der Bahnlinie entlang ins Dorfzentrum von Saignelégier.
Gewandert: 15.1.03, bei 5 - 20 cm Schnee, +5 Grad

Übernachtung: Hotel Bellevue, Tel. 032 951 16 20 (ganzjährig geöffnet); zuvorkommend, gute Küche.

Rückmeldung: "Moulin Jeannotat geschlossen. Am Zerfallen. Aufstieg nach Les Pommerats wäre bei Nässe/Regen schwierig. Bei schlechten Sichtverhältnissen wäre Orientierung nach Les Pommerats schwierig! Andreas K., August 2016"

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Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1



4. Tag: 19 km, 4h50
Saignelégier 982m - Muriaux/Halte 962m - Les Emibois 955m (1 h) - Le Roselet 1052 m (30min) - Les Breuleux 1038m - Les Vacheries 1035m (30min) - Mont Soleil 1250m - Funiculaire 1180m (2h10) - St-Imier 783m (1 h)
Saignelégier ist das lebhafte Wirtschaftszentrum der Freiberge und bis heute bekannt und geprägt durch die Pferdezucht. Der Trans Swiss Trail durchquert die einzigartige, von losen Tannen durchsetzte Weidelandschaft, die den Freibergen das charakteristische Bild eines grossen Naturparks verleiht. Die braunen Freibergerpferde und das allgegenwärtige Milchvieh prägen diese Wanderetappe, bevor der Weg in dichtere Wälder einmündet und auf den Mont Soleil ansteigt. Sonnen- und Windenergie beherrschen diesen Höhenzug, von dem sich ein herrlicher Rückblick über das Hochland der Freiberge bietet (aus "Trans Swiss Trail 1").
In Saignelégier wandern wir am Pferdezentrum "Marché Concours" vorbei nach Muriaux, dann auf separater Wegspur parallel zu Schiene und Strasse bis Les Emibois (Holzofenbäckerei mit Café und Restaurant A la Halte). Bis Les Vacheries verläuft der Weg ziemlich langweilig auf Trottoir und geteerten Feldstrassen; ein Lichtblick ist die Stiftung für das Pferd "Le Roselet", wo ein Café und offene Ställe Besucher erfreuen. Fünf Minuten nach Le Roselet verweist uns der Wegweiser für 200 m auf die vielbefahrene Strasse; im Winter kann diese gefährliche Linkskurve problemlos querfeldein abgekürzt werden.

Im Zentrum von Les Breuleuxdem Pfeil "Hotel de la Balance" folgen (der Wegweiser schlägt einen Umweg über die Bahnstation vor). Beim Hotel de la Balance in Les Vacheries biegen wir links ab und gelangen in eine Freizeitparadies: Langlauf, Schneeschuhwandern, Fahrten mit Hundeschlitten, Kutschen- und Velofahren - und alle haben ihre eigenen Markierungen. Wir aber folgen stur den gelben Rhomben. Wir kommen an einem schönen Picknickplatz vorbei und wandern durch den lichten Wald. Auf verschlungenen Wegen gilt es, gut auf die Markierungen zu achten, besonders beim Aufstieg.

Auf dem Anhöhe sehen wir links die riesigen Windräder; hier treffen wir mit dem (im Winter gespurten) Erlebnispfad zusammen, dem wir bis zum Funiculaire folgen werden. Auf dem Mont Soleil geniessen wir einen grandiosen Blick auf den Chasseral und bis zu den Alpen. Beim Bauernhof führen zwei Wege zum Funiculaire: das geteerte Strässchen bergab und später am Naturfreundehaus vorbei, oder der Erlebnispfad nach rechts, an der Sonnenkraftanlage "Centre du Soleil" vorbei. Beim Restaurant "Le Manoire" oberhalb der Bergstation vom Funiculaire treffen die beiden Routen wieder zusammen.

Abkürzung: Standseilbahn von der Bergstation Mont Soleil nach St-Imier (GA gültig!).
Der Abstieg zu Fuss ist gut markiert.  Die ersten 5 Minuten gehts der Strasse entlang, dann, nach einer Abkürzung, nochmals 100 m auf der Strasse. Nun beginnt ein gut angelegter Zickzackweg bergab. Wo wir das Bahntrassee unterqueren, kann der Weg während der Bauarbeiten (wegen Steinschlaggefahr) gesperrt sein; eine Umgehung ist signalisiert. Der Normalabstieg folgt weiter den gelben Markierungen und endet unten an der Rue de la Citadelle. Rechts gehts zur Talstation der Standseilbahn und weiter zur nächsten Etappe, links zum Place du Marché, am Hotel Central vorbei bergab und links zum Bahnhof St-Imier.
Gewandert: 15.1.03, bei 5 - 20 cm Schnee, +5 Grad
PS: Wir haben den Trans Swiss Trail hier unterbrochen und sind nach Hause zurückgekehrt. Wer übernachten will, bleibt mit Vorteil auf dem Mont Soleil (Auberge de l'Assesseur), 30 Min. westlich von der Bergstation.

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Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

5. Tag: 4h40, aufwärts 550m, abwärts 570m, 15 km, davon 8 km Hartbelag
St-Imier 783m - Place du Marché (10min) - Sonvilier 802m (40min) - Le Plan 889m (1 h) - Bec à l'oiseau 1200m (1 h) - Derrière Pertuis 1153m (10min) - Les Vieux Prés 1030m (50min) - Grand Chézard 769m (50min)

Vom Vallon de St-Imier - das einst dank der Uhrenindustrie blühte und heute eher schlechtere Zeiten erlebt - steigt die Route wieder in die Höhe, zwar nicht bis auf den Chasseral, doch der gewaltige Juragipfel dominiert das Bild des Tages. Zu seinen Füssen erstreckt sich hier im Winter ein Langlauf-, im Sommer ein Wanderparadies mit herrlichen Ausblicken über das Dreiseenland und in die Hochalpen. In Chézard erreicht man nach einem Abstieg das weite, von der Landwirtschaft geprägte Val de Ruz - klimatisch und landschaftlich nicht mehr ganz Jura und noch nicht ganz Mittelland (aus "Trans Swiss Trail 1").
Rechts vom Bahnhof St-Imier befindet sich der Wegweiser, dem wir Richtung "Sonvilier" folgen. Durch die verwinkelten Quartierstrassen gelangen wir zum Placé du Marché und finden hinter der "Café-Konditorei Diener" den Schluss der letzten Etappe an der Ecke Rue de la Citadelle/Rue Pierre Jolissant. Ebenaus geht aus dem Dorf hinaus, am "Home la Roseraie" vorbei bis zum Bauernhof, wo ein schöner Spazierweg beginnt. Bald teilen sich die Wege; ebenaus der "Parcours", kurz bergauf der Wanderweg - beide Routen treffen beim Friedhof von Sonvilier wieder zusammen.

Im "Buffet de la Gare" scheint es uns ebenso trostlos wie im Quartier, das wir anschliessend durchqueren. Nach der Bahnstation folgen den Markierungen Richtung "Renan" halbrechts ins Zentrum von Sonvilier, dann am Restaurant "Cheval Blanc" vorbei zur linken Talseite. Ein schöner, sonniger Wiesenpfad den Strommasten entlang würde uns locken, doch die Markierungen führen uns auf dem geteertem Strässchen bergauf. Oben vor dem Waldeingang beginnt halbrechts ein schöner Fussweg dem Waldrand entlang, dem wir folgen (ein Feldweg mündet von unten her in unseren Pfad - vielleicht hätten wir doch mit dem Wiesenpfad versuchen sollen); nach einer Viertelstunde gehts kurz bergab und über eine Brücke zum Wegweiser "Le Plan" vis-à-vis von Renan.

Von nun an folgen wir dem Wegweiser Richtung "Les Vieux Prés". Auf breitem Kiesweg steigen wir durch den Wald in die Höhe. Dort geht es halbrechts durch Weiden zum Picknickplatz und zur Buvette "Bec à l'oiseau", einer gemütlichen Bauernwirtschaft, die leider nur im Winter geöffnet ist. Auf Fahrstrassen, die im Winter oft vereist sind, wandern wir durch den Wald und weiter zum Restaurant "Les Vieux Prés" (das unterdessen leider geschlossen ist).

Chézard, unser heutiges Ziel, steht nun auf unserem Wegweiser. Noch 10 Minuten, und wir haben endlich wieder Naturboden unter den Füssen. Auf schönem, manchmal etwas heimtückischem Waldweg wandern wir ins Val de Ruz hinunter.
Dort folgen wir dem Wegweiser "Grand Chézard" zur Hauptstrasse und Bushaltestelle mit dem Rest. Commerce nebenan. Wir sind nach Hause zurückgekehrt.
Gewandert: 19.1.03 bei 0 - 10 cm Schnee und +3 Grad; werktags war der Abstieg nach Chézard wegen Holzerarbeiten kurzfristig gesperrt.

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Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

6. Tag: 3 h, aufwärts 160m, abwärts 500m, 11 km, davon 4 km Hartbelag
Grand Chézard 769m - Engollon 727m (50min) - Vilars 746m (20min) - Fenin 756m (20min) - Les Trois Bornes 827m (30min) - Punkt 702m (15min) - Waldrand (10min) - Neuchâtel Vieux Port 431m (35min)

"Vom Val de Ruz steigt der Weg nochmals leicht an und führt an der Flanke des Chaumont entlang Richtung Mittelland. In Neuchâtel lohnt es sich, etwas zu veweilen - denn die Stadt und das Wassersport- und Freizeitparadies Neuenburgersee haben viel zu bieten (aus "Trans Swiss Trail 1")"
Anreise nach Chézard: Vom Bahnhof Neuchâtel zu Fuss (15min) oder mit Bus urban Nr. 9 bis "Place Pury". Umsteigen auf Bus V Richtung "Cernier", Haltestelle "Grand Chézard" neben Restaurant du Commerce.
Von Grand Chézard queren wir das Val de Ruz Richtung "Vilars" auf einem Feldweg, der von der Hochspannungsleitung an asphaltiert ist. In Engollon passieren wir das Restaurant de Bonneville, gehen um die Kirche herum und queren nach Vilars zum einladenden Restaurant "La Charrue", an dem wir links vorbei zum Waldrand aufsteigen, nun immer Richtung Neuchâtel.

Hier beginnt ein schöner, bequemer Waldweg um den Mont Chaumont herum; der Weg ist mit grossen Rhomben gut markiert; alle andern Pfeile ignorieren! Zweimal hätten wir die Gelegenheit, auf den Chaumont aufzusteigen: bei Fenin und bei Les Trois Bornes.

  • Variante Chaumont

  • Wer diese Variante wählt (Aufstieg 1h30 ab Fenin), kann oben entweder per Standseilbahn und Bus nach Neuchâtel fahren, oder auf dem eindrücklichen Erlebnispfad "Sentier du temps" bergab wandern und im Abstieg noch den Jardin Botanique mit dem Tropenhaus (ca. 1 km oberhalb vom Bahnhof) besuchen. In der linken unteren Ecke der Anlage gibt es einen Direktausgang zur Rue Matile. Dort links, dann via Rue Fontaine-André zum Bahnhof.
     
  • Variante Seyon-Schlucht: ab Les Trois Bornes durch die Gorges de Seyon, umgekehrter Wegbeschrieb: http://blog.tagesanzeiger.ch
  • Auf unserer Route lohnt sich bei Punkt 702 sich ein 5-minütiger Abstecher zur gemütlichen Pinte de Pierre-à-Bot. Mit Sicht auf den Neuenburgersee lässt sich drinnen oder draussen speisen, und im Sommer könnte man sich hier gut eine Siesta auf einer der grossen Spielwiesen rundherum vorstellen.

    Zurück zu Punkt 702, geht es auf schönem Waldpfad zum Stadtrand hinunter. (Abkürzungsmöglichkeit: Wer nicht gerne der Strasse entlang wandert, wartet hier auf den Bus Nr. 9 Richtung Bahnhof und Place Pury.)
    Nach 12 Minuten, auf halbem Weg zum Bahnhof, beginnt rechts bei der Bushaltestelle "Ermitage" ein markierter Treppenweg zur Altstadt und zum Hafen von Neuchâtel.

    Wer zum Bahnhof gehen möchte, wandert nochmals 10 Minuten der Strasse entlang. Oberhalb der Schienen folgt man rechts dem Strassen-Wegweiser "Gare", wo nach 200 m eine Treppe zur Bahnhofunterführung hinab führt.
    Gewandert: 24.1.03 bei 0 cm Schnee, Sonne und +1 Grad

    Rückmeldung: "Ca. 1 km nach der Kirche von Fenin geradeaus auf schmalen Weg gehen, nicht dem breiten Weg nach leicht rechts abwärts folgen (Wegweiser fehlt!). Pinte de Pierre à Bot nicht lohnenswert: wegen Vegetation keine Sicht auf den Neuenburgersee. Andreas K., August 2016"

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    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    7. Tag:  4h30, aufwärts 250m, abwärts 230m, 15 km, davon 4 km Hartbelag
    Neuchâtel Vieux Port - Cudrefin (über den Neuenburgersee) per Kursschiff.
    Cudrefin Hafen 432m - La Sauge 433 m (1 h) - Le Tonkin 431m (25min) - Mont Vully 653m (1h05) - Sugiez 433m (30min) - Murten Schiffstation (1h15) - Murten Bahnhof 448m (15min)

    "Mangels geeigneter Wanderrouten am Ostufer ist es empfehlenswert, den See mit dem Kursschiff zu überqueren und so von Neuchâtel nach Cudrefin zu gelangen. In Cudrefin tritt man in ein Natur- und Vogelparadies ein, das sich dem ganzen Südufer des Neuenburgersees entlang zieht. Der Broyekanal verbindet den Neuenburger- mit dem Murtensee. Hier befindet sich in La Sauge das grosse Natur- und Vogelschutzzentrum, das neben einem kleinen Museum auch Besichtigungsprogramme anbietet. Mit dem Mont Vully erreicht die Route einen letzten, isolierten Ausläufer des Juras. Das Naturschutzgebiet am Ostufer des Murtensees durchqueren die Wandernden auf einem Lehrpfad entlang dem Schilfgürtel. Murten bietet viel mittelalterliche Ambiance in der Altstadt und auf den Ringmauern." (aus "Trans Swiss Trail 1").
    Den Hafen von Neuchâtel Vieux Port erreicht man vom Bahnhof Neuchâtel in 15 Minuten: entweder mit der Standseilbahn oder auf dem Treppenweg in 7 Minuten zur Talstation hinunter; dort entweder zum ruhigen Seeuferweg (8-min.Umweg) oder auf kürzestem Weg auf dem Parkweg nach rechts bis zum Ende des Parks, dann weiter in gleicher Richtung zum grossen "Place du Port" mit dem Hafen unterhalb. Das Schiff startet direkt neben dem Kassenhäuschen (GA gilt).
    Gewandert März 03.
    Die Schiffsreise nach Cudrefin ist ein gediegener Auftakt zur heutigen schönen Etappe. Nach dem Verlassen des Schiffes gehen wir zum Hauptwegweiser zwischen WC-Anlage und Zeltplatz-Kiosk. Wir folgen dem Weg Richtung Sugiez/Mont Vully, ein schöner Uferpfad, zuerst am Ufer des Neuenburgersees entlang, nachher durch das Chablais-Naturschutzgebiet. Wo wir auf den Broye-Kanal treffen, sehen wir die Anlegestation der Schiffsroute Neuchâtel - Murten (falls jemand die Wanderung abändern möchte). Hier wenden wir uns nach rechts (Pfeil fehlt), wo sich das Natur- und Vogelschutzzentrum "La Sauge" befindet. Einladende Gartenwirtschaft unter grossem Holzdach!

    Unser nächstes Ziel ist der Mont Vully. Wir unterqueren eine Strasse und folgen weiter dem schmalen Uferweg längs des Broye-Kanals bis zum gelben Wegweiser "Le Tonkin". Dort geht es der Birkenallee entlang nach rechts und auf einer Betonstrasse bergauf, immer Richtung Mont Vully. Auf einer Anhöhe, nach 10 Minuten Hartbelag, beginnt mit einer Spitzkehre nach links wieder ein schöner Wanderpfad: Waldeingang beim Bänklein nicht verpassen!

    Wehranlage Mont
            Vully; Bild: http://www.ursiswelt.ch/mont_vully.htmBald verzweigt sich der Weg: wir wählten die Variante via "Bloc erratique" (weniger Hartbelag). Ein schmales Weglein führt fast ebenaus nach links zum oberen Rand einer Motocross-Übungspiste (Bänklein und Grillplatz) und zum grossen erratischen Felsen, der während der Eiszeit vom Furkagletscher hierher transportiert wurde (Gedenktafel zu Ehren des Naturforschers Agassiz). Weiter dem Hang entlang, kurz leicht bergab und dann bergauf zur Strasse, der wir für 10 Minuten folgen müssen (im Winter kann dieses Wegstück quer durch die Wiese abgekürzt werden). Wir folgen dem Wegweiser "Mont Vully" oder "Ramparts des Hélvètes" (zum Hotel Mont Vully ginge es auf der Strasse Richtung Murtensee bergab). Die imposante Befestigungsanlage der alten Helvetier ist schon von weitem zu sehen - interessante Schautafeln (Sentier Historique du Vully) und schöner Blick auf den Murtensee! Noch ein kurzer Aufstieg, und wir stehen oben auf dem Mont Vully.

    Picknickplatz Mont
            Vully; Bild. http://www.ursiswelt.ch/mont_vully.htmWir wählen den Gratweg, vorbei am grossen Picknickplatz (mit Holzvorrat), und folgen den Wegweisern "Sugiez"; schöne Hohlwege! Nach einer Viertelstunde die Abzweigung nach links nicht verpassen!  Beim zweiten Strassenstück, in der Kurve, steht der Pfeil falsch: bevor wir zum Rebenweg abzweigen können, müssen wir noch 300 m weiter der Strasse entlang gehen. Auf der Weinberg-Treppe steigen wir direkt nach Sugiez ab.

    Wer in Sugiez einkehren, übernachten oder einschiffen möchte, geht auf der Dorfstrasse nach links. Unsere Route Richtung Murten zweigt nach rechts ab, zur Bushaltestelle und um die Bäckerei herum zur Hauptstrasse, dort nach links über die Kanalbrücke (Wegweiser "Praz" ignorieren!), wo wir den Wegweiser Richtung Murten finden. Am Ufer des Broye-Kanals entlang gehts wiederum ins Naturschutzgebiet Chablais, immer in der Nähe des Murtensee-Ufers. Wälder voller Katzenschwanz-Pflanzen, bequeme weiche Schnitzelwege, interessante Schautafeln  und Aussichtsterrassen auf den Murtensee sind die Höhepunkte dieses Abschnitts. Nach einer alten Panzersperre und einer Campinganlage mit Kiosk und Badegelegenheit wandern wir auf dem Spazierweg direkt am Seeufer entlang zur Schiffstation von Murten.

    Am Hotel Schiff vorbei gehts zur Altstadt hinauf, wo es sich lohnt, ein wenig zu verweilen, sei es in einem der vielen Strassencafés oder beim Lädelen unter den Lauben. Wer Zeit hat, besichtigt noch die intakten Wehrmauern, von wo man eine schöne Aussicht auf Murten und den See geniesst. Zum Bahnhof gehts halbrechts und dann in einer Linkskurve aus der Altstadt hinaus, bergab, an der grossen Coop vorbei, direkt zum Bahnhof Murten.

    Aus dem Erlebnisbericht von www.bilz.tk:
    Oberhalb Murten finden wir unser Nachtlager bei einer Bauersfamilie. Wir werden sehr herzlich und familiär aufgenommen. Wir sind nicht für das Nachtessen angemeldet, trotzdem dürfen wir mit der Familie am gleichen Tisch das Nachtessen einnehmen. Wir trinken zusammen Wein und stossen aufeinander an: Friedi und Fritz. Fritz brennt eigenen Schnaps und gibt uns seine 4 Spezialitäten zum Probieren.
    Unterkunft in Murten-Prehl: Im Stroh bei Familie Rentsch, Prehlstrasse70, Tel. 026 670 21 92. Für Schlafen im Stroh absolute Spitze.
    Wanderkarte


    Gaststätten unterwegs


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    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    8. Tag: 3h40, aufwärts 250m, abwärts 200m, 14 km, davon 6 km Hartbelag
    Murten 448m - Salvenach 564m (1 h) - Galmguet 588m (20min) - Liebistorf 526m (40min) - Röseli 530m (30min) - Auristeg (25min) - Laupen 489m (45min)

    "Hinter Murten steigt der Weg an auf die sanft gewellten Höhenzüge des Freiburger Mittellandes mit stattlichen Bauernhöfen und schmucken Dörfern. Immer wieder öffnet sich der Blick in die Ferne: die Freiburger und Berner Alpen im Südosten, das Dreiseenland und die Juraketten im Nordwesten, das Aaretal im Norden. In Laupen vereinigen sich die Flüsse Saane und Sense. Natürlich darf man hier den Besuch der kleinen Altstadt und des Schlosses nicht verpassen." (aus "Trans Swiss Trail 1").
    Leider ist die heutige Route fast zur Hälfte geteert oder betoniert - schade, denn die Landschaft ist lieblich und die Leute sehr freundlich.
    Gewandert: März 2003.
    Beim Bahnhof Murten führt die Route Richtung Laupen über die Bahnlinie, dort nach links bis zum nächsten Wegweiser beim Spielplatz. Ab hier gehts ein wenig verwinkelt bergauf (gut auf die Wegweiser achten). An der Prehlstrasse beim obersten Bauernhaus (Schlafen im Stroh) könnten wir uns mit Hofprodukten eindecken. Schöner Blick auf Murten, den See und den Mont Vully.

    Weiter auf wenig befahrenem Strässchen zur Hochebene hinauf. Ein kurzes Stück lang geniessen wir einen schönen Pfad, dann folgt wieder Hartbelag bis zur Feuerstelle ob Salvenach (119.2 km). Wanderweg am sonnigen Waldrand entlang zum Galmguet, ein Altersheim mit Landwirtschaftsbetrieb und Zoo (Känguruhs, Strausse, Lamas). Bald gehts in den Wald hinein. Wir wandern nach Liebistorf - unterdessen gibt es das Gasthaus Sternen leider nicht mehr.

    Nach einem weiteren Teer-Kilometer folgt wiederum ein schönes Waldstück. Beim Waldausgang "Röseli" stellt uns der Wegweiser vor zwei Wahlmöglichkeiten Richtung Laupen:

    "Laupen via Kriechenwil und Saanebrücke 45min" (oder halbstündiger Umweg ohne Hartbelag über Auried). Wer ab Röseli die Kurzvariante gemäss Wanderführer wählt, muss darauf achten, nach der Saanebrücke den ungeteerten Uferweg "Fussweg nach Laupen" nicht zu verpassen. Wo der Weg eine Viertelstunde später in die Strasse einmündet, nach rechts in 5 Minuten zum Bahnhof Laupen.
    Wir haben genügend Zeit und wenig Lust auf mehr Teer und wählen in Röseli "Laupen ohne Hartbelag, via Auriedsteg". Beim Weg zum Wald hin auf den Wegweiser am Schützenhaus achten ("nach 60 m rechts"). Beim Abstieg ins Naturschutzgebiet Auried sehen wir Rehe davonhuschen. Ein schmaler Pfad führt entlang einer idyllischen Naturseen-Landschaft zum Auriedsteg an der Saane; interessante Schautafeln.

    Hier gibt es nochmals zwei Varianten nach Laupen:

    Der "Römerweg" führt nach links in 1 h zur Saanenbrücke (dort weiter wie oben): zuerst verläuft er nah am Saane-Ufer, vorbei an bevölkerten Froschtümpeln; dann fällt das Ufer steil ab - man umgeht dieses Stück auf Treppen bergauf zur ehemaligen Galgenstätte und später wieder dem Ufer entlang bis zur Saanebrücke.
    Der direkte Weg vom Auried nach Laupen geht über den Auriedsteg auf die andere Seite des Saane-Ufers. Dort auf schönem Uferweg in fünfundvierzig Minuten direkt zum Bahnhof Laupen.

    Rückmeldung: "Gute Übernachtungsmöglichkeit in Flamatt, Hotel du Moléson, von Laupen 90min der Sense entlang. Lage des Hotels unattraktiv, da unter dem Autobahnviadukt, aber schöne Zimmer, gutes Essen. Übernachtung mit Frühstück 90.-. Andreas K., August 2016"

    Tipp zum Abschluss: 
      In Laupen könnte man mit einem Schienenvelo nach Gümmenen (und zurück) fahren...
    Wanderkarte


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    Aus: http://www.pronatura.ch

    "In den idyllischen Tümpeln spiegeln sich zartgrüne Weiden, Vögel zwitschern im Unterholz, ein lauschiger Pfad führt durch duftende Hecken und rauschendes Schilf: Im Naturschutzgebiet Auried an der Saane scheint die Welt der Vögel, Frösche und Wasserpflanzen noch in Ordnung zu sein. Tatsächlich leben hier 8 der 15 in der Schweiz vorkommenden Amphibienarten, 60 Brutvogelarten und über 350 Pflanzenarten. Seit 1981gehört das 15 Hektaren grosse Auried der Pro Natura."
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    Routenübersicht
    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    9. Tag: 6.10m, aufwärts 390m, abwärts 330m, 24 km
    Laupen 489m - Noflenau (30min) - Neuenegg Sensebrücke 543m (45min) - Rastplatz Flamatt (30min) - Thörishaus, Sensebrüggli - Sensematt (35min) - Mengestorf (1h05) - Könizbergwald Nord (1h40) - Bern Fischermätteli (25min) - Bern Bahnhof  530m (40min)

    Schöne Flusswanderung am durchgehend bewaldeten Saaneufer. Als Ersatz für die frühere Routenführung zwischen Thörishaus und Bern (viel Hartbelag, Autobahnlärm) wurde unterdessen eine schönere Route signalisiert. Diese Stecke ist landschaftlich abwechslungsreich und weitgehend Naturstrasse. "Die neue Routenführung ist wirklich lohnenswert. Von Laupen bis Thörishaus identisch, ausser auf der anderen Flussseite, danach via Sensematt, Mengestorf zum Könizbergwald. Vor allem die Strecke bis Sensematt ist sehr schön! Und die Autobahn ist weit weg!" (Pascale Gubler, März 09)
    Tipp zu Beginn: Wer nicht schon zum Abschluss der letzten Etappe zum Schloss Laupen hinauf spaziert ist, wird dies vielleicht zu Beginn des heutigen Wandertages nachholen. In 10 Minuten ab Bahnhof ist man oben und geniesst eine schöne Sicht. Die gut erhaltene Burg wird von der Gemeinde benützt und kann jeweils am Sonntag nachmittag besichtigt werden (schönster Rittersaal Europas). Beim Aufstieg kommt man zudem am romantisch gelegenen Café am Kreuzplatz vorbei.
    Gewandert: April 03.
    Vom Bahnhof Laupen gehen wir in 2 Minuten dem Geleise entlang (Richtung Bern) zur Sensebrücke. Nach links gehts zum Schloss hinauf, geradeaus verläuft der breite Uferweg, der auch als Veloweg benützt wird. Wir überqueren die Sense und folgen dem schmalen Uferpfad, der vom Führer empfohlen wird. Nach einer Stunde gibt es einen lohnenswerten parallelen Weg ganz nah am Ufer. Beim Gasthof Sensebrücke lohnt sich ein erster Halt. Weiter geht es dem Senseufer entlang Richtung "Flamatt".
    "Unser Nachtlager ist bei der Familie Riedo, 2 km südlich von Flamatt Richtung Schwarzenburg. Wir haben für uns allein einen aufgerüsteten Spycher, ein richtiges Bijou. Unterkunft ist absoluter Hit. Die sanitären Anlagen sind leider ziemlich weit entfernt." M.Schild, 2004.
    Beim Metallsteg am Dorfrand von Flamatt kämen wir geradeaus in 3 Minuten ins Dorfzentrum (diverse Restaurants). Neu wandert man auf der rechten Flussseite weiter, sieht links das Dorf Thörishaus,unterquert die Autobahn und gelangt zum "Sensebrüggli". Wir überqueren die alte Holzbrücke und drehen nach rechts zur Sensematt .

    Nun folgen wir dem Lauf des Scherligrabens bis zur Grabemüli. Dort verlässt der Weg den Wald und geht nun neben Wiesen weiter Mengestorf zu, einem Dorf mit wunderschönen Häusern und Stöckli. Links das Dorf hinauf kommt man bald wieder in ein Wäldchen (danach bei zweideutigem Wegweiser nach rechts) schon bald ist Köniz zu sehen. Der Gestank der Hauptstrasse holt einem sehr schnell ein, zum Glück verlässt die Route die Strasse schnell wieder hinauf auf den Könizbergwald von wo aus es nicht mehr weit ist bis "Bern Fischermätteli". Picknickplätze unterwegs. Nach dem Waldaustritt werden wir zur Tramhaltestelle Fischermätteli gelotst.

    Dort entweder das Tram 5 nehmen oder zu Fuss zum Bahnhof Bern gehen.
    Einen besonseren Reiz hat es, die Hauptstadt der Schweiz zu Fuss zu durchqueren, allerdings ist die Strecke nicht mehr gelb markiert. Wir gehen nach links durch die Könizstrasse bis zur Effingerstrasse. Die Effingerstrasse, die später zur Bundesgasse wird, führt am Kocherpark vorbei direkt ins Stadtzentrum. Kurz vor dem Bundeshaus gehts links zum Hauptbahnhof Bern.

    Tipp: Wer weiter wandert, spaziert hier am besten durch den schönen Bundeshauspark (kleine Schanze) zum Bundeshaus und geht erst dort nach links zur Marktgasse (Altstadt mit schöner Fussgängerzone, Brunnen, Türme, Lauben und Läden).
    Bern: Die Altstadt von Bern wurde 1983 in die Liste der Unesco-Weltkulturgüter aufgenommen. Mit seinen Sandsteingebäuden, historischen Türmen und den elf einzigartigen Brunnen gehört Bern zu den grossartigsten Zeugen mittelalterlichen Städtebaus in Europa.

    Rückmeldung: "Sehr schöne, leichte Wanderung! Andreas K., August 2016"

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    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    10. Tag: 7h10, aufwärts 750m, abwärts 680m, 26 km, davon 16 km geteert!
    Bern 530m - Bärengraben 521m (30min) - Waldegg 576m (20min) - Ostermundigen 553m (20min) - Hubel 581m (10min) - Schützenhaus 609m (40min) - Amslenberg 723m (15min) - Rest. Dentenberg 676m (30min) - Boll 564m (30min) - Utzigen 690m (40min) - Littewil 821m (40min) - Käserei Schönbrunn (25min) - Diepoldshusenegg 923m - Wägesse 894m - Chüeschatten 833m (45min) - Äbeläng 790m - Schafhausen 606m (35min) - Bigel 611m (20min) - Goldbach 586m - Lützelflüh Bahnhof (20min) Lützelflüh-Oberdorf 606m (10min)

    "Natürlich kann man die Stadt mit Tram oder Bus durchqueren, aber ein gemütlicher Bummel durch die neuen und alten Quartiere lohnt sich. Verlockend ist vor allem der Saziergang durch die berühmten Lauben entlang den Schaufensterauslagen. Spitalgasse, Marktgasse und Gerechtigkeitsgasse ziehen sich vom Hauptbahnhof hinunter bis zum Bärengraben am Aareufer. Dann erreicht der Wanderweg wieder typische Vorstadtsiedlungen, aber auch überraschend schnell die Bern umschliessende grüne Lunge aus Feldern und Wäldern." (aus "Trans Swiss Trail 1").
    Perfekt markierte Etappe ab Bärengraben. Liebliche Landschaft, aussichtsreiche Wege, schöne Häuser, gepflegte Gärten, alles ist hier sehr sauber - leider auch die vielen "entstaubten" (geteerten) Wanderwege. Ein Stück weit folgen wir dem Jakobsweg.
    Gewandert: April 03
    Im Bahnhof Bern benützen wir am besten die Rolltreppe zum Bahnhofvorplatz. Dort gehen wir an der an der Heiliggeistkirche vorbei zur Spitalgasse in die berühmte Fussgängerzone hinein. Unter den Lauben, am Zytgloggenturm vorbei, gelangen wir zur Nydeggerbrücke über die Aare zum Bärengraben. Dort treffen wir wieder auf die vertrauten gelben Wegweiser, und ab hier ist die Etappe wiederum perfekt markiert.

    Steil gehts auf Kopfsteinpflaster und Treppen am Haspelweg entlang bergauf Richtung "Ostermundigen". Ein Stück weit können wir einen parallelen Parkweg benützen. Oben bei Waldegg wird für 2006 ein grosses Paul Klee Zentrum geplant - die Wege im Wald tragen bereits die Namen seiner Werke. Nach einem schönen Waldstück (mit Picknickplatz) kommen wir ins Industriequartier von Ostermundigen. Wir gehen nach links auf dem Trottoir, unterqueren die Bahngeleise und biegen 10 Minuten später beim Wegweiser "Dentenberg/Boll" in die Waldheimstrasse nach rechts ab.

    Abkürzung: Anfahrt mit S1 von Bern HB nach Ostermundigen; durch die Unterführung, dann rechts dem Dammweg und der Gerberstrasse entlang, die in die Waldheimstrasse einmündet (8 Minuten).
    Von der Waldheimstrasse werden wir durch das Quartier zu einer Treppe gelotst. Auf 100 Stufen gehts hinauf auf den Hubel, dort rechts leicht abwärts, dann auf Waldwegen ebenaus bis zum Schwimmbad. Über den Grossholzwald kommen wir ins Gümligetal, steigen am Schützenhaus vorbei zum Amslenberg. Beim stattlichen Bauernhaus gibt es Süssmost in Selbstbedienung. Leider sind ab hier bis Boll die Wege (mit kurzen Ausnahmen) asphaltiert.

    Wir kommen an der einladenden Gartenwirtschaft Dentenberg vorbei und finden beim Bahnhof Boll den Wegweiser "Lützelflüh", unser Etappenziel. Vorbei am Landgasthof Bären (wo sich eine Einkehr lohnt), verlassen wir nach 200 m die Strasse und steigen rechts am Waldrand steil bergauf. Oben folgen wir stur den Wegweisern "Lützelflüh" (viele Abzweigungen).

    Nach Utzigen geniessen wir ein schönes Wegstück dem Bachufer entlang. Nach einem weiteren Strassenstück die Abzweigung nach rechts nicht verpassen! Es folgt der wohl schönste Abschnitt des heutigen Tages: auf Wiesenpfaden gelangen wir nach Littewil (Blick zurück nach Bern), dann dem Waldrand entlang und und durch lichten Wald auf die Anhöhe hinauf (Strasse und Käserei Schönbrunn).

    Nun folgt eine wandermässige "Durststrecke", denn die nächsten 4 km sind leider geteert. Zum Ausgleich geniessen wir auf Wägesse immer wieder weite Fernsicht bis zu den Berner Alpen. Und vielleicht werden findige Wegbauer eines Tages vorhandene Trampelpfade im Wald zusammenhängen, markieren, und so den Wanderfüssen Erleichterung schaffen.

    Steiler Abstieg (Nagelfluh-Geröll) nach Schafhausen. Dort überqueren wir die Geleise und folgen dem Wegweiser zum Waldrand hinauf. Dort nach links (Wegweiser fehlt) dem Waldrand entlang und auf der andern Seite des Hügels bergab zum Weiler Bigel. Im Winter könnte nun querfeldein den Masten entlang nach Goldbach gewandert werden. Während der Vegetationszeit folgen wir dem Wegweiser der Strasse entlang. In Goldbach gehts auf Treppenwegen und Abkürzungen zum Bahnhof Lützelflüh-Goldbach. Wer (wie wir) im geschichtsträchtigen Hotel Ochsen übernachtet, muss noch das ganze Dorf durchqueren; das Hotel steht rechts neben der Kirche in Lützelflüh Oberdorf.
     
     
      Neue Linienführung zwischen Bern und Diepoldshusenegg:

      Aareuferweg von Bern Richtung "Muri", am Marzilibad und am Tierpark Dählhölzli vorbei bis Hinder Märchligen - Allmendingen 589m. Weiter über Wislewald - Worb - Worbberg 769m - Rüttihubelbad 730m - Wikartswil 772m - Knörrihubel 933m - Mänziwilegg 907m (Restaurant) - Käs nach Stutzholz.
      Die Route trifft zwischen Stutzholz und Diepoldshusenegg mit der bisherigen Route zusammen.

    Rückmeldung: "Sehr schöne Wanderung! Andreas K., August 2016"

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    Routenübersicht
    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    11. Tag: 5 h, aufwärts 790m, abwärts 250m, 16 km, davon 4,5 km Hartbelag
    Lützelflüh-Oberdorf 606m - Kulturmühle - Ramsei 599m (45min) - Spinner 761m (40min) - Ramisberg 730m - Bänzenberg 752m (45min) - Geilisguet 940 m (1 h) - Rotenbüelegg 950m - Fluehüsli 1007m (30min) - Sunneberg 1075m - Ober Rafrüti 1180m (1 h) - Lüderenalp 1144m (20min)
    Eine überaus abwechslungsreiche Etappe: auf dem Weg von Lützelflüh nach Ramsei könnte man die «Kulturmühle» besuchen, und im Anstieg auf die Lüderenalp auf einem Erlebnispfad viel Spannendes über die Emmentaler Bauern und Landwirtschaft erfahren. Der Höhenweg auf die «Lüderen» führt uns über einige der schönsten «Eggen» mit einer überwältigenden Panoramasicht von der Schrattenfluh bis zu den Berner Alpen. Viele Gratwege mit Fernsicht, freundliche Menschen und eine Gegend zum Auftanken. Längere Asphaltstrecke zwischen Spinner und Bänzenberg.
    Gewandert: April 03

    www.bilz.tk: Bis Ramsei geht es flach. Nachher steigt es stetig an, mal steil, mal weniger, aber immer unterbrochen mit kleineren Abstiegen. Es erinnert uns an den Rheintaler Höhenweg. Das Emmental ist (oder es erscheint uns zumindest so) hügeliger als das Appenzellerland. Auf noch so unzugänglichen Hügeln stehen schöne Bauernhöfe, umgeben von Wiesen und Äckern an Steilhängen.
    Juni 04.
     

    Von Lützelflüh Oberdorf wandern wir zur Kulturmühle hinunter, wo man mit dem Testen der Ausstellungsgegenstände und dem Bewundern der beiden Mühlen die Zeit vergessen kann. Für die Fortsetzung unserer Route fehlt der Wegweiser (bergauf führt eine andere Variante nach Ramsei); wir gehen auf der Strasse zum schönen Uferweg an der Emme (Picknickplätze), dem wir bis "Ramsei Grünenstein" folgen. Am besten überqueren wir bereits hier und nicht erst nach der Station die Geleise und gehen zur nahen Bahnstation Ramsei.

    Nun immer Richtung "Lüdernalp"; Aufstieg auf Feldwegen (Bauernlehrpfad) via Ramserberg zum "Spinner". Bald wird aus dem schönen Gratweg ein Teersträsschen (3 km!), auf dem wir an Ramisberg und Bänzenberg vorbei wandern.

    Variante: Hinter dem Bauernhaus oberhalb der Käserei Bänzenberg könnte man (unmarkiert) direkt steil zum Aussichtspunkt aufsteigen und dort halblinks zum Weg am Waldrand zugehen. Dem Waldrand entlang gelangt man wieder zur markierten Route.
    Die Normalroute, hier immer noch asphaltiert, führt im Zickzack zum obersten Bauernhaus (Hunde!). Nun führt ein Feldweg zum erwähnten Waldrand und in den Wald hinein. Nach Durchquerung des Waldes kommen wir zum "Verschnufer-Pintli" Geilisguet, ein gemütliches Holzhäuschen, wo eine Bauersfrau seit kurzem für durstige und hungrige Wanderer eine erstaunliche Auswahl an warmen und kalten Getränken und Landwirtschaftsprodukten zur Selbstbedienung bereit hält.
    "Ein Bijou mit allem, was man begehrt. Kührschrank mit Joghurt, Käse, Mostbröckli und Getränken aller Art, Glacé, modernste Kaffeemaschine, Schnäpse und und und ... Bezahlt wird gemäss einer Preisliste in eine Kasse. Dieser Vertrauensseeligkeit sind wir nun schon oft begegnet." M.Schild, 2004.
    Lüdernalp und Berner Alpen, Bild: Simon Wüthrich
    Kurz nach erneutem Waldeintritt die Abzweigung halblinks ignorieren! Nach dem originellen Rastplatz Fluehüsli mitten im Wald gehts links zu einem Holzplatz und dort steil bergauf; bei Waldaustritt den verblichenen hölzigen Wegweiser nicht beachten! Unsere Route steigt in der Wiese nochmals steil auf bis zum Aussichtsplatz mit Bänken. Nun beginnt der schönste Teil der Wanderung: Wiesen-Gratwege mit sensationeller Aussicht, in ständigem Auf und Ab, und immer wieder Aussichtsbänke an den schönsten Plätzen! Jetzt im Frühling herrscht ein emsiges Treiben: Gärten werden bestellt, Äcker gepflügt, Wälder geräumt, Holzbürdeli gebunden, und an steilsten Hängen werden mit Hilfe von Seilwinden Kartoffeläcker angelegt. Und immer wieder diese Holzbeigen!

    Nach dem Bauernhof Sunneberg führt ein steiler Kiesweg zum Hof Ober Rafrüti. Links noch ein kurzer Aufstieg über die Wiese, und wir haben die Höhe geschafft! Beim Aussichtspunkt ist die Lüdernalp in Sichtweite.
     
    • Neue Linienführung zwischen Ramsei (11.Tag) und Langnau (12.Tag)

    • Uferwege der Emme und der Ilfis entlang: Ramsei - Zollbrück - Neumühle - Emmenmatt - Langnau.
      Die Route trifft in Langnau mit der bisherigen zusammen.

    Wanderkarte


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    Routenübersicht
    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    12. Tag: 6h10, 21 km, davon 4 km Hartbelag
    Lüderenalp - Langnau:
    Langnau - Eggiwil: 
    2h40, aufwärts 130m, abwärts 600m
    3h30, aufwärts 550m, abwärts 490m

    Lüderenalp 1144m - Ober Rafrüti 1180m (15min) - Rämis 1095m (20min) - Chammeren 990m (30min) - Hohgratwald 960 m(35min) - Langnau im Emmental 673 m (1 h) - Wildmatt - Hohwacht 1000m (1h10) - Hüpfenboden 1016m (50min) - Girsgratloch 1078m (20min) - Hinter Girsgrat 1095m (25min) - Äbnit 790m (25min) - Eggiwil 743m (20min)

    "Sanfter Abstieg nach Langnau, das Dorf mit den behäbigen alten Bernerhäusern mit Giebelbogen und weit ausladenden Dächern. Die Wälder gehören zu den abwechslungsreichsten der Schweiz. Panoramastrecke über die Hochwacht zum Girsgrat. Die Berner Alpen haben Sie direkt vor sich und der Jura grüsst auf der anderen Seite im fernen Dunst.
    Von Langnau steigt die Route an auf die Hohwacht. Dann folgt der Weg als Panoramaroute auf ca. 1100 m ü.M. der Wasserscheide zwischen den Tälern der Emme und der Ilfis. Beim Girsgratloch erreicht man einen der ältesten Tunnelbauten der Schweiz." (aus "Trans Swiss Trail 1").
    Gewandert: April 03


    Wo auf der Lüderenalp der Gratweg zurück nach Ober Rafrüti abzweigt, können wir heute die bequeme Naturstrasse ebenaus (Richtung "Gmünden") wählen; 5 Minuten später verlassen wir die markierte Route und erreichen halbrechts den Bauernhof Ober Rafrüti, wo die beiden Wege zusammentreffen.

    Auf schönen Wiesen- und Waldpfaden wandern wir nun Langnau zu. Die neue Streckenführung verdient ein besonderes Lob, denn findige Wegbauer haben Trampelpfade und Waldwege zu einer neuen Route zusammengeführt und frisch markiert und damit die Asphaltstrecken weitgehend ausgeschaltet.

    Nach Rämis die Abzweigung halbrechts ignorieren! Beim Waldeingang verlassen wir die breite Naturstrasse, die um den Hügel herum führt, und wandern aufwärts. Kurz bevor die beiden Wege sich wieder treffen, kommen wir an einer komfortablen 3-fach-Grillstelle vorbei. In der offenen Waldhütte stehen Bänke, Tische, Pfanne und Fliegengitter zur Verfügung (freiwilliger Unkostenbeitrag).

    Bei den Häusern vor Egg wird aus dem Naturweg eine Asphaltstrasse, der wir aber nur für 10 Minuten folgen müssen. Auf schmalen, teils neu erstellten Pfaden gehts weiter durch den Wald. Wo wir auf eine Lichtung mit Strasse treffen, folgen wir ihr kurz bergauf und folgen dem Wegweiser nach rechts zum Waldrand. Im Wald drin steigen wir nochmals an und stehen beim Wegweiser "Hohgratwald" vor zwei "Langnau"-Varianten.

    Ich empfehle die kürzere (angeschrieben 45min, effektiv 1 h) Variante via Mittl. Langenegg, denn auch sie wurde neu markiert und führt praktisch ohne Hartbelag nach Langnau. Durch den Wald und dem interessanten Waldlehrpfad entlang gelangen wir auf meist schmalen Pfaden zwischen kath.Kirche und Dorfpark direkt ins Dorfzentrum von Langnau, wo hinter dem Hotel Bären eine 377 Jahre alte Weisstanne zu bewundern ist (Museum nebenan). Links an der Migros vorbei führt die Route in 5 Minuten zum Bahnhof Langnau.
     
    • Neue Linienführung zwischen Ramsei (11.Tag) und Langnau (12.Tag)

    • Uferwege der Emme und der Ilfis entlang: Ramsei - Zollbrück - Neumühle - Emmenmatt - Langnau.
      Die Route trifft in Langnau mit der bisherigen zusammen.

    Nach der Bahnunterführung Langnau gehen wir rechts in 5 Minuten zur Ilfisbrücke. Links beginnt ein steiler Aufstieg. Bald wandern wir im schattigen Wald und steigen auf schmalen Pfaden und über Treppenwege zur Wildmad hinauf. Nach 100 m Asphaltsträsschen führt die Route neu auf verschlungenen Wegen zum Aussichtspunkt mit Bänklein und weiter dem Waldrand entlang zum Wegweiser Hochwacht (gleichnamiges Restaurant unterhalb).

    Von der Hochwacht sind wir in einer Viertelstunde beim Picknickplatz mit der schönen Fernsicht. Im Bereich Hüpfenboden wandert man 10 Minuten auf einem Teersträsschen, dafür bietet die Käserei Glacé in Selbstbedienung an! Bald steigen wir zum Girsgratloch, ein kurzes, in Nagelfluhfelsen gehauenes Naturtunnel (Taschenlampe nicht nötig). Nun heisst es aufpassen! Wir folgen dem Weg Richtung "Eggiwil", der sich kurze Zeit später nochmals verzweigt. Wir wählen die obere Panorama-Variante über "Hint. Girsgrat", immer mit wunderschöner Aussicht.

    "Wir haben ein kleines Wegweiserproblem und steigen zu früh and Ufer der Emme ab. ..40minütiger Schlussspurt der Emme entlang nach Eggiwil." M.Schild, 2004.
    Abstieg auf gut angelegten, oft grasbewachsenen Feldwegen nach Äbnit. Zur Bushaltestelle Eggiwil ginge es hier nach rechts; das Hotel Hirschen befindet sich aber im Weiler Heidbühl nebenan. Wir wählen deshalb gemäss Führer die linke Route über Vorder Sänggen zur Emmenbrücke. Von dort gelangen wir der Strasse entlang nach Heidbühl/Eggiwil (Läden und Minigolfanlage).

    Mutterkuhhaltung - Wanderer mit Hunden Vorsicht!


    Wanderkarte

    Gaststätten
    • Langnau: Hotel Bären, Tel. 034 402 10 44
    • Langnau: Hotel Hirschen, Tel. 034 402 15 17, gepflegte Küche
    • Restaurant Hochwacht: Tel. 034 402 11 08 (einfache Mahlzeiten)
    • Heidbühl/Eggiwil: Landgasthof Hirschen, Tel. 034 491 10 91, sehr gute, fantasievolle Küche
    • Eggiwil: Hotel Bären, Tel. 034 491 11 81. Altes, aber schönes und vornehmes Emmentaler Herrschaftshaus
    • Eggiwil: B&B Berghaus Eggiwil, Tel.  034 491 23 68, wenige Minuten oberhalb Eggiwil, direkt am Trans Swiss Trail
    Berghaus Eggiwil mit Hohgant und Jungfrau
    Info
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    Routenübersicht
    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    13. Tag: 3 h, aufwärts 400m, abwärts 210m, ca. 12 km, davon 4 km Hartbelag
    Eggiwil 743m - Sorbachbrücke 768m (30min) - Schutzhütte (1 h) - Pfaffenmoos (15min) - ob Räbloch (20min) - Scheidbach 1030m (40min) - Schangnau 933m (15min)

    Aussicht vom Wachthubel;
                Bild Ruedi Anneler
    Im Schopfgraben erreichen Sie einen der berüchtigten Emmentaler «Chräche» – eine Schlucht, in die nur selten ein Sonnenstrahl eindringt. Lange war dieser direkte Weg nach Schangnau wegen Sturmschäden gesperr. Dank Mithilfe vom Zivilschutz ist der Schluchtenweg wieder geöffnet.
    Gewandert: April 03
    Beim Hirschpark Heidbühl/Eggiwil neben dem Landgasthof zum Hirschen folgen wir der Fahrstrasse bergauf bis zur Sorbachbrücke. Hier verlassen wir die Wachthubel-Route nach rechts zum Bauernhof, folgen dort für 100 m dem Waldrand (Wegweiser etwas versteckt) und steigen auf steilem Zickzackweg bergauf. Oben kreuzen wir eine Fahrstrasse und wandern auf schönem Wiesenweg in den Schluchtenwald hinein. Der Schluchtenweg folgt nun in ständigem Auf und Ab mehr oder weniger der Höhenkurve, hoch über dem Bach. Schmale Pfade, sanierte Rutschgebiete, kühler Schatten und beim Schluchtenausgang eine Schutzhütte mit Feuerstelle!

    Im Bereich Pfaffenmoos benützen wir eine Fahrstrasse, bis wir oberhalb des Räblochs wieder auf unberührte Naturlandschaft stossen. Der imposanten Nagelfluh-Höhle entlang ist der Weg mit Seilen gesichert. Nachher wird es stellenweise sumpfig, wir wandern ebenaus in die Geländemulde und dort rechts um den Hügel herum zum Wegweiser Schafschwand (private Schutzhütte für Picknickpause). Nach dem Bauernhaus gut auf die gelben Pfeile achten: Der Wanderweg zweigt halbrechts ab und quert den Hang, abwechselnd durch Weiden und Waldstücke. Schöner Blick auf Hohgant, Schrattenflue und hinter dem Kemmeriboden das Brienzer Rothorn.

    Beim Scheidbach treffen wir auf ein Teersträsschen. Wir marschieren bergab, am Wegweiser Untere Rüti vorbei, Schangnau zu. Die letzten Kurven werden auf Treppenwegen abgekürzt. Eingangs Dorf führen die gelben Markierungen zwischen den Häusern hindurch zum Gasthaus Löwen; die Haltestelle Schangnau Post befindet sich nebenan.

    Wanderkarte Gaststätten
      Schangnau: Gasthaus Löwen, Tel. 034 493 32 01 (Mi/Do geschl.), Zimmer, schönes Berner Haus, neben "Schangnau Post", Wasserbüffelspezialitäten
    Info

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    Routenübersicht
    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    14. Tag: 5h20, aufwärts 700m, abwärts 470m, 19 km, davon 2,5 km Hartbelag
    Schangnau 933m - Müli 860m - Vord.Buhütte 928m - Camping Bumbach 937m (1h10) - Kemmeribodenbad 976m (1h10) - Schneebärgli 1215m (1 h) - Wagliseiboden 1316 m (30min) - Salwideli 1353m (10min) - Zopf - Alp Salwiden 1439m (30min) - Hochmoor Rossweid 1430m (25min) - Sörenberg 1166m (30min)

    "Von Schangnau führt eine erholsame Talwanderung entlang der Emme nach Kemmeriboden. Die früher weitherum bekannte Heilbäder-Kultur ist zwar im Chemmeriboden nur noch Geschichte, aber ein natürliches Wellness-Bad kann man in der kalten Emme nehmen. Vorbei an der mächtigen Felswand der Schrattenfluh erreicht die Route das reizvolle Hochmoorgebiet des Salwideli und dann den bekannten Wintersportort Sörenberg."(aus "Trans Swiss Trail 1").
    Schöne gedeckte Holzbrücken und Wasser (Bäche und Sümpfe) sind die heutigen Höhepunkte - und natürlich grossen und exquisiten Kemmeriboden-Meringues!
    Siehe auch "Grenzpfad Napfbergland" und Tageswanderung Nr.739
    Gewandert: Ende April 03 + bis Kemmeriboden April 2010.
    Im Dorfzentrum von Schangnau(Post, Volg/Bäckerei, Gasthaus) gehen wir entlang der Hauptstrasse 200 m nach rechts, wo nach dem Färzbach der markierte Weg bachabwärts folgt. Unten bei der Müli überqueren wir eine der schönen gedeckten Holzbrücken .Daneben lockt ein lauschiger Picknickplatz mit Feuerstelle. Unsere Route ist während der nächsten halben Stunde geteert. Zunächst aufwärts zum Gegenhang, dann in leichtem Auf und Ab durch landwirtschaftliches Gebiet.

    Bei Punkt  928, vor dem schönen Bauernhaus mit dem grossen Lindenbaum (Vorderi Buhütte), zweigt links ein Feldweg ab, der beim nächsten Bauernhaus, der (Hinderi Buhütte), wieder auf das Strässchen trifft. Kurz abwärts zur Emme (über die Brücke ginge es zur Bushaltestelle Schangnau Leu). An der Brücke beginnt ein lauschiger Pfad im Uferwald. Durch landwirtschaftliches Gebiet gelangen wir zum Campingplatz Bumbach. Toller Blick auf die Schrattenflue (über die gedeckte Brücke ginge es zum Restaurant und Bushaltestelle Bumbach).

    Weiter der Emme entlang. Das Strässchen führt uns hangaufwärts zum Hof Bochti, von wo ein traumhaftes Wegstück durch Wiesen, Hochmoor und Waldstücke führt. Neben einer alten gedeckten Holzbrücke finden wir einen hübschen Picknickplatz am Chaltbach; das Feuerholz ist fast zu schade zum verbrennen, es eignet sich bestens zum Spielen! Weiter durch die Wiesen über das Bödeli zum stattlichen Bauernhaus Schwand. Nochmals kurz aufwärts, dann ebenaus durch blumenreiche Moorlandschaft, in der Ferne das Brienzer Rothorn erblickend, erreichen wir das Hotel Kemmeribodenbad. Hier wurden wir trotz Hochbetrieb gut und freundlich bedient.

    Beim Kemmeriboden wählen wir den kürzeren Weg zum "Schneebärgli" Richtung Sörenberg und gehen durch die neue gedeckte Holzbrücke

    Wir überqueren also die Emme, drehen nach rechts und folgen dem ansteigenden schönen Hangweg durch Wald und Weiden bis zum Schneebärgli. Dort gehts auf einer breiten Naturstrasse bis zur Feriensiedlung Wagliseiboden, wo wir rechts auf schmalem Weg zum Restaurant Salwideli aufsteigen. Da es wegen Betriebsferien bis 24. Mai geschlossen war, erfrischte uns die nette Bauersfrau oberhalb Salwideli (wo man ebenfalls übernachten kann).
     


    Gaststätten


    Info


    Wanderkarten und Literatur


    Bödeli, Bumbach

    Kemmeriboden

    Hohgant und Schibengütsch

    Alp Salwiden, Schrattenflue

    Sörenberg und Brienzer Rothorn
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    Routenübersicht
    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    15. Tag:  5 h, aufwärts 530m, abwärts 1210m, 16 km, davon 5 km Hartbelag
    Sörenberg 1159m - Flüehütten 1220m (25min) - Schwendeli 1500m (50min) - Glaubenbielen-Passhöhe 1611m (40min) - Alp Alpoglen 1567m (30min) - Chlischwand 1020m (50min) - Pörterwald 998m (20min) - Rüttiwil/Kleinteil 554m (40min) - Geri 516m (10min) - Giswil 481m (35min)

    Diese Etappe kann erst nach der Schneeschmelze (ca. Mitte Mai) begangen werden; Schatten- und Lawinenhänge im Bereich Glaubenbielen Passhöhe/Chrätzeren auf 1600 m. Auskunft im Tourismusbüro Sörenberg, Tel. 041 488 11 85.
    Schöner Aufstieg auf Alpwegen, teilweise etwas sumpfig. Oben Panoramaweg mit toller Sicht auf Sarnersee, Stanserhorn und Pilatus. Langer Abstieg; zuerst im Wald: meist ruppige Bergwege, nachher Hartbelag und zum Abschluss ein schöner Dammweg.
    Abkürzungsmöglichkeit: Postautostrecke im Sommer (ca. Anfang Juli bis Mitte Oktober).
    Gewandert: Ende Mai 2003
    Bei der Post Sörenberg wandern wir Richtung "Glaubenbielen". Nach 30 m gehts links auf einem Quartiersträsschen bergauf, am Hallenbad vorbei und zum oberen Dorfrand. Nach einem Stück Waldweg kommen wir an den Flüehütten vorbei, wo zuerst eine Betonpiste, dann schöne Alpwege sanft bergauf führen. Sumpfige Stellen werden oft auf Holzbalken überbrückt. Bei der Alp Schwendeli gehts rechts um das Gebäude herum, dort ist etwas versteckt der Wegweiser zu finden.  Kurz vor der Anhöhe gut auf die ausgebleichten Markierungspfosten achten!

    Anstieg zum
                Glaubenbielenpass; Bild Ruedi AnnelerOben auf dem Alpsträsschen steht rechts ein verwirrender Wegweiser: links und rechts weist je ein Pfeil nach Glaubenbielen! Links aber ist die Alp Glaubenbielen (mit der Ribihütte) gemeint, rechts befindet sich der Glaubenbielen-Parkplatz und -Pass, wohin wir uns wenden. Vom nahen Parkplatz aus gehts nun ohne Trottoir der Panoramastrasse (Ausflugsverkehr!) entlang über die Glaubenbielen-Passhöhe. Nach einer Viertelstunde ist die unangenehme Strecke vorbei; ein schöner Wanderweg (nun immer Richtung "Giswil") führt fast ebenaus, mit wunderschöner Aussicht, zum Fuss des wuchtigen Giswilerstocks bei Alpoglen.

    Hier beginnt der lange Abstieg. Nach einigen Kehren verlassen wir den Kiesweg und folgen dem Wiesen-Trampelpfad nach rechts zum Wald, wo der Weg links oder rechts oder sogar mittendrin eines (meist) ausgetrockneten Bachbetts bergab führt.

    "Mehr als einmal ist unser Weg ein Bachbett, nicht etwa trocken, nein mit viel Wasser." M.Schild, 2004.

    Variante: Wer genug hat vom ruppigen Pfad, oder wer in der Nähe auf 1395 m übernachten will, kann beim nächsten Wegweiser, etwa 20 Minuten nach Alpoglen, links abbiegen und Richtung "Merlialp" (oder Mörlialp) wandern. Von dort direkter Weg nach Kleinteil.

    Der direkte Weg geht weiter dem Bachbett entlang bergab und wird zwischendurch etwas zahmer. Wo er das Alpsträsschen zum nahen Sandboden kreuzt, behalten wir die Richtung und gelangen wenig später zur Panoramastrasse. Wir folgen ihr kurz bergauf und finden dort unsere Fortsetzung. Noch mehrere Male wird die Strasse gekreuzt.

    Bei Chlischwand folgen wir für 5 Minuten der Strasse; rechts biegt dann ein breiter Wanderweg ab. Wir kommen an einer offenen Schutzhütte vorbei, passieren den Pörterwaldund sind eine Viertelstunde später am Ende des Naturbelags und auch am Ende der Markierungen. Auf der alten Giswilerstrasse bewältigen wir den halbstündigen steilen Abstieg nach Kleinteil (Bushaltestelle "Rüttimatt", Läden). Im Rest. Alpenrösli haben wir ein Bier verdient.

    Bis Geri gehts nochmals kurz der Strasse entlang; dann beginnt ein erholsamer Waldweg. Nach 5 Minuten, beim verdrehten Wegweiser "Giswil Bahnhof", halten wir die Richtung. Wir kommen aus dem Wald und steigen auf den Damm des Laui-Bachs. Ein letzter schöner Wegabschnitt führt uns dem Bach entlang, an einem Spielplatz vorbei bis zur Brücke, wo das Hotel Bahnhof und der Bahnhof Giswil in Sichtweite sind.

    Gaststätten


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    Wanderkarten

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    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    16. Tag: 4h10, aufwärts 400m, abwärts 470m, 16 km, davon 6 km Hartbelag
    Route:Giswil 481m - Zollhaus (25min)  - Sachseln 472m (1 h) - Flüeli 723m (1 h) - Ranft 645m (10min) - St. Niklausen 720m (30min) - St. Antoni 706m (45min)
    Abstieg (Übernachtung) nach Kerns 569m (20min)
     

    "Angenehmer Weg am östlichen Ufer des Sarnersees bis Sachseln, von dort recht steiler Aufstieg zum Flüeli. In der engen Melchaa-Schlucht beim Ranft sind immer viele Bruderklausen-Pilger unterwegs. Von St. Nilausen an verläuft der „Bruderklausenweg“ mit kleineren Zwischensteigungen gemächlich abwärts. Bis Stans verläuft der Wanderweg entlang dem Fuss des Stanserhorns.“ (aus "Trans Swiss Trail 1")
    Hinweis: Wer nicht gerne auf Asphalt wandert, muss bei dieser Etappe zweimal aufpassen, dass er von den zwei markierten Wegen jeweils den richtigen erwischt: bei der Kirche Sachseln und bei St.Niklausen.
    Erholsame Etappe mit viel Kultur und Religion; zeitweise teilen wir die Route mit dem „Jakobsweg“, mit dem „Kulturweg der Alpen“ und mit dem „Bruder Klausen Weg“.

    Tipp für Anreisende: Vom Bahnhof Giswil haben wir 3 Möglichkeiten, nach Sachseln zu gelangen:
    - die Kürzeste nach rechts auf dem Veloweg,
    - gemäss gelbem Wegweiser nach rechts Richtung Sachseln,
    - oder die Route gemäss Führer, die hier beschrieben ist.
    Auf allen drei Varianten gelangen wir in 15 - 25 Minuten zum Seeweg.
    Gewandert: Mai 2003


    Vom Bahnhof Giswil gehen wir links am Hotel Bahnhof vorbei zum schönen Uferweg und damit auf den Trans Swiss Trail. Fünf Minuten später, beim Wegweiser „Rietli“, verlassen wir den Uferweg bereits wieder, überqueren den Kanal und folgen dem Wegweiser „Sachseln“ (wer diese Abzweigung verpasst, folgt später der Strasse nach rechts).

    Kirche Sachseln, Bild
                    H.ZwissigVis à vis vom Restaurant Zollhaus beginnt der schöne Wanderweg dem See entlang. Wir folgen ihm bis zum Bahnhof Sachseln (alle Abzweigungen ignorieren! Der Jakobsweg z.B. führt die Pilger an einer Kirche vorbei und dann der Hauptstrasse entlang). Wir kommen an lauschigen Plätzen, am Strandbad und vielen Bänklein vorbei und überqueren beim Bahnhof Sachseln die Geleise. Wer im Gasthaus Bahnhof einer Einkehr in der schönen Gartenwirtschaft unter Kastanienbäumen widerstehen kann, geht direkt zur grossen Pilgerkirche hinauf. Ein Besuch lohnt sich! (Bruder-Klausen-Museum nebenan).

    Oberhalb der Kirche folgen wir nun nicht dem durchwegs asphaltierten „alten Pilgerweg“ nach Flüeli, sondern dem „Visionenweg“. Wir steigen halbrechts bergan, wo bald ein schöner Feldweg über „Endi“ und „Leh“ direkt zum Pilgerort Flüeli führt. Wer hier oben an diesem ruhigen Ort übernachten will, findet viele Möglichkeiten. Es lohnt sich die Besichtigung des Wohnhauses von Bruder Klaus, bevor man den Spazierweg in die Ranft-Schlucht in Angriff nimmt, wo Bruder Klaus als Einsiedler gelebt hat.

    Ein schöner Pfad führt nun über die Brücke und den Hang hinauf nach St. Niklausen (Bus, Restaurant, Kapelle mit Römerturm und alten Fresken). Achtung: Hier nicht die Richtung einhalten (der Weg über das Zuber Ried ist durchwegs asphaltiert), sondern nach links 300 m der Fahrstrasse entlang, wo wir dann nach mit dem „Jakobsweg“ nach rechts abbiegen. Bald wandern wir auf schönen Feldwegen mit Fernsicht. Beim Wegweiser „Schärpfi“ treffen die beiden Routen wieder zusammen; nun beginnt ein aussichtsreicher, weicher Wiesenpfad, auf dem wir St.Antoni erreichen. Hier setzen wir morgen die Wanderung fort. Zur Übernachtung steigen wir (links an der Kapelle vorbei) nach Kerns ab.

    Variante: In St.Antoni auf dem Trans Swiss Trail 1 km weiter wandern, kurzer Abstieg nach "Sand", im Dorf links zur Bushaltestelle (total 30min)
    Gaststätten


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    Wanderkarte

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    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    17. Tag: 5  h, aufwärts 400m, abwärts 530m, 18 km, davon 9 km Hartbelag
    Kerns 569m - St.Antoni 706m (30min) - Maichäppeli 625m (35min) - Ifängi 640m (25min) - Halten 526m (25min ) - Murmatt 620m (40min) - Stans 451m (40min) - Wil 458m (35min) - Chäppelisitz 567m (20min) - Ennerberg 507m - Buochs Zentrum 442m (50min)

    Der Wanderweg verläuft entlang dem Fuss des Stanserhorns. Oft wandern wir auf alten Routen: wir begegnen dem (braunen) Jakobsweg, dem Bruderklausenweg und dem Nidwaldnerweg. Wer sich für Kulturgüter (Kapellen) interessiert, kann die ganze Strecke nach Stans auf dem Jakobsweg wandern - allerdings sind dabei Umwege und mehr Hartbelag in Kauf zu nehmen. Zwischen Stans und Buochs gibt es viel Hartbelag und Autobahnlärm (Ausweichmöglichkeit).
    Gewandert: Mai 2003
    bilz.tk: "Die Feuerstelle ist nicht wie auf der Karte eingezeichnet bei Hostet, sondern rund ein Kilometer weiter bei Halten."
    In Kerns beginnnen wir den Aufstieg gegenüber der Kirche. Abwechselnd gehts auf Teerstrassen oder schmalen Kiespfaden bergauf, immer Richtung St.Antoni (Abzweigung "Schärpfi" nicht beachten).

    Oben bei der Kapelle St.Antoni befinden wir uns am Endpunkt der letzten Etappe und folgen ab jetzt den gelben Wegweisern "Stans". Nach rund 200 m Fahrstrasse überqueren wir eine Brücke und wandern halblinks leicht bergab (5 Minuten später nicht nach rechts). Auf schönen Feldwegen gelangen wir zum Maienchappeli. Ein längeres Stück Hartbelag führt links nach Äberen. Bei der Verzweigung am Waldrand folgen wir weiter der geteerten Route (Bruderklausenweg). In Ifängi beginnt ein schöner Pfad durch Wald und Wiesen (Wegweiser im Wald und beim Bauernhaus beachtenl).

    In Halten (5 Min. oberhalb Rohren, Busstation) steigen wir rechts (Wegweiser ist verdreht) entweder auf dem Kiesweg oder auf der Abkürzung zum oberen Panoramaweg hinauf. Wir kommen am gedeckten Picknickplatz Rohrerberg (Tische, Bänke und Feuerstelle) vorbei und geniessen die Sicht auf Pilatus und Stanserhorn. Viele Erdbeerstauden am Weg!

    Bei Murmatt  folgen wir wiederum dem gelben Wegweiser und wandern auf schönsten Wiesenpfaden und nun mit Sicht auf den Vierwaldstättersee Stans zu. Wir überqueren die Geleise der Stanserhorn-Standseilbahn und gelangen an der Kniri-Kapelle vorbei direkt zur Kirche und ins schöne Dorfzentrum von Stans hinunter. Hier lohnt sich der Besuch des Dorfkerns oder ein Abstecher auf das Stanserhorn.

    Gegenüber der Kirche gelangen wir auf der Bahnhofstrasse in 3 Minuten zum Bahnhof Stans. Auf dem Trottoir der Buochserstrasse geht es eine Viertelstunde weiter bis zum Bauernhaus mit dem "Schlafen im Stroh"-Angebot. Danach zweigt rechts ein schmaler Wiesenpfad ab, der uns durch die Weiden nach Wil führt. Wir unterqueren die Strasse und gelangen an der Kaserne vorbei zur Engelberger-Aaa.

    Variante: Hier könnte man gemäss Wanderkarte alles auf schönem Wanderweg dem Bachufer entlang, am Gelände des Militärflugplatzes vorbei, bis zum Vierwaldstättersee wandern, dort über das Brücklein und via Seeufer zum Hafen und ins Dorfzentrum von Buochs, wo sich die Routen wieder treffen.
    Die offizielle Route lockt uns in die Höhe, eine Anstrengung, die sich nur bei schönem Wetter lohnt, denn die Strecke bis Buochs ist fast durchwegs asphaltiert. Oberhalb der Siedlung (wo noch eine mittlere Route via St.Annakapelle abzweigt) gehts nochmals 150 m rechts bergauf, wo links (unmarkiert) ein Wiesenpfad  zum Strässchen hinauf führt. Es ist der Jakobsweg, der in weitem Bogen von Stans hierherführt und bis Beckenried rollstuhlgängig ist. Links gehts zur Kapelle beim Chäppelisitz. Schöne Fernsicht. Werktags kann dem Betrieb auf dem Militärflugplatz zugeschaut werden, wo Zeppelin-Rundfahrten angeboten werden.

    Unsere Route folgt dem Fahrsträsschen leicht bergab (beim Weiler Ennerberg mündet die mittlere Route ein). Wir unterqueren die Autobahn und gelangen nach Buochs. Beim Rest. Hirschen gehts links zur Beckenriedstrasse ins Dorfzentrum hinunter. Dort rechts und bei der nächsten Abzweigung halblinks zum Hafen von Buochs (Schiffe nach Beckenried, Treib, Luzern).

    Tipp: mit Schiff (oder zu Fuss) weiter und in Beckenried in einem der schönen Hotels am See übernachten!
    Wer zu Fuss weiterwandert, gehe beim Rest. Hirschen nicht links (wie im Führer vorgeschlagen) zur viel befahrenen Beckenriederstrasse hinunter, sondern am Dorfbach entlang kurz bergauf, wo beim alten Spritzenhäuschen links der Jakobsweg abzweigt. Nach den Schulanlagen wird er zum schmalen Kiesweg.
    Gaststätten


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    Wanderkarte

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    Routenübersicht
    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    18. Tag: 5 h, aufwärts 800m, awärts 440 m, 17 km, davon 9 km Hartbelag
    Buochs Hafen 442m - Buochs Linden (25min) - Beckenried Oberdorf (30min) - Beckenried Hafen 436m (15min) - Picknickplatz Rütenen (45min) - Wasserfall Risleten 540m (30min) - Punkt 666m (1 h) - Volligen 508m (1 h) - Seelisberg 801 m (45min)

    Schöner Blick auf den Vierwaldstättersee, Rigi und Mythen. Hartbelag bis nach Rütenen. Imposanter Wasserfall, steiler Treppenweg, Panoramaweg über dem See.
    Sich von den zahlreichen Nebenrouten nach Seelisberg nicht verwirren lassen! Ab und zu begegnen wir schwer bepackten Jakobs-Pilgern; teilweise folgen wir auch dem "Waldstätterweg".
    Abkürzung: Die Strecke Buochs - Beckenried kann per Schiff umfahren werden.
    Gewandert: Mai 2003
    Rest.Rössli Beckenried, Aug.2012Vom Hafen gehen wir zur nahen Beckenriedstrasse, kreuzen sie und wandern auf dem Quartiersträsschen (ohne Wegweiser) hinauf zum schmalen Kiesweg/Jakobsweg. Abseits der Hauptstrasse spazieren wir bis zum Ende des Dorfes, wo sich der Weg wieder zur Strasse hinunter senkt. Hier nicht auf dem Jakobsweg weiter (unattraktiv entlang der Autobahn), sondern 150 nach links, wo sich die Postautohaltestelle "Buochs Linden" und die Abzweigung zur Seestrasse befindet. Gemäss Swiss-Trail-Führer folgen wir ihr, bis sie nach einer Viertelstunde wieder in die Hauptstrasse einmündet, die wir überqueren und dann zum Jakobsweg aufsteigen. Bei der Ridli-Kapelle lohnt sich eine kurze Besichtigung. Nach der Brücke folgen wir der Strasse halbrechts bergauf nach Beckenried "Oberdorf". 10 Minuten später gehts wieder sanft abwärts, an einem schönen Spielplatz vorbei zur Talstation der Luftseilbahn Klewenalp. Dort links ins Dorfzentrum von Beckenried mit dem Hafen nebenan. Bei schönem Wetter in der Gartenwirtschaft am See speisen, weckt Ferienstimmung! Was sollen wir heute noch weitergehen??

    Wer nicht einkehren will, kann oberhalb der Kirche am Friedhof entlang noch ein Stück auf dem Kiesweg bleiben, der sich später zur Hauptstrasse hinunter senkt. Auf dem Trottoir der Hauptstrasse gehen wir ca. 500 m bis zum Hotel Edelweiss, wo die ruhige Seepromenade abzweigt. Mit schönem Blick auf den Vierwaldstättersee lässt sich Hartbelag und Autobahnlärm ertragen. Bei der Erholungsanlage Rütenen finden wir schöne Bänke und Feuerstellen (inkl. WC)  direkt am See; Badegelegenheit. Nach weiteren 20 Minuten Hartbelag im Auf und Ab führt ein schmaler Treppenweg zum idyllischen Seeufer hinunter. Wir kommen zum imposanten Wasserfall Risleten (Dusche auf der Brücke). Zuerst rechts, dann links vom Wasserfall steigen wir auf steilem Treppenweg bergauf. Bei der nächsten Abzweigung bleiben wir auf der linken Seite und folgen dem Wegweiser "Treib".

    Bei Punkt 666 haben wir den steilen Aufstieg hinter uns; wir folgen weiter dem Wegweiser "Treib". Der folgende Panoramaweg gehört zum schönsten des ganzen Trails. Ähnlich wie in der Cinque Terre wandern wir hoch über dem Wasser mit schönsten Ausblicken und romantischen Pfaden. Nach einem kurzen Abstieg kommen wir aus dem Wald und finden eine breite Fahrstrasse vor, der wir bergauf folgen. Diese Strasse hätte laut Aussage einer Einhimischen als Zubringer von Seelisberg zur Autobahn führen sollen; wegen baulichen Schwierigkeiten wurde der Plan wieder fallengelassen - die Bauern benützen sie nun gerne zum Heutrocknen; schade nur, dass nicht wenigstens ein schmaler Streifen Naturbelag belassen blieb. Wir verlassen die Strasse nach einer Viertelstunde und biegen bei der Hinteren Stäckenmatt links ab. Auf schönsten Wiesenpfaden gelangen wir nach Volligen, wo wir auf die Strasse zur Schiffstation Treib stossen.

    Variante für Wanderer mit Ziel "Schiffstation Treib": der kürzeste Weg folgt der Strasse bergab (10 Minuten).
    Wir wenden uns nach rechts zum Gasthaus Volligen - hier haben wir eine Stärkung verdient, haben wir doch soeben die ersten 300 km des Trans Swiss Trails hinter uns!
    Offiziell führt der Weg weiter der Strasse entlang bis zum Waldeingang, folgt dort einer Waldstrasse um den Hügel herum und steigt auf dem "Weg der Schweiz" nach Seelisberg-Oberdorf auf (Volligen - Oberdorf 1h15).
    Wir aber hören auf den Rat einer Einheimischen und zweigen beim Gasthaus Volligen rechts ab. Auf schönem Wiesenpfad gehts steil bergauf, immer Richtung "Seelisberg". Abzweigungen nicht beachten und bei zwei Varianten nie die Strasse wählen. So gelangen wir zur Bergstation der Treib-Seelisbergbahn und ins Dorfzentrum von Seelisberg (die meisten Hotels befinden sich hier und nicht in Oberdorf).

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    --Webcam Urnersee
    19. Tag: 14 km, 4h15
    "Weg der Schweiz": Seelisberg 801m - Seelisberg-Oberdorf 846m (20min) - Beroldingen 864m (40min) - Bauen 436m (50min)- Isleten 436m (50min) - Reussteg 435m (1h20) - Flüelen 469m (15min)
    Der Abstieg von Seelisberg nach Bauen ist wohl das schönste Stück des "Wegs der Schweiz". Der Blick auf den Urnersee und das Urnerland ist einzigartig.
    Wer in Treib (Schiffstation) beginnt, kann auf dem markierten Wanderweg direkt Richtung Seelisberg aufsteigen, wo er nach einer halben Stunde auf den Wegweiser "Rütli" trifft. Der Weg folgt links der Höhenkurve durch den Wald bis zum Aufstiegsweg vom Rütli her. Im Zickzack gehts nach Seelisberg-Oberdorf hinauf.
    Gewandert: Mai 2003.
    Vom Dorfzentrum Seelisberg wandern wir abwechselnd auf Trottoir und Kieswegen, wobei wir immer dem "Weg der Schweiz" folgen (gelber Pfeil mit offenem Schweizerkreuz). Vorbei an der Wallfahrtskapelle Maria Sonnenberg, gelangen wir ins Oberdorf von Seelisberg, wo die Route vom Rütli her dazustösst. Wir geniessen einen herrlichen Blick auf den Urnersee und das Reusstal, wohin uns die nächsten Etappee führen werden.

    Bei der Post führt der Weg links am Spielplatz vorbei durch den Wald. Gepflegte Wege, viele Bänklein, schöne Aussichtsplätze und komfortable Picknickplätze! Nach einem kurzen Strassenstück gehts leicht bergauf zum Schlösschen Beroldingen mit herrlichem Blick über den Urnersee.  Auf einem Strässchen mit vorbildlich naturbelassenen Seitenstreifen, vorbei am Bauernhof "Wyssig" (mit dem "Schlafen im Stroh-Angebot") gelangen wir zur 850-stufigen Treppe, auf der wir nach Bauen und zum Urnersee hinunter absteigen. Windgeschützte Gartenrestaurants mit Fischspezialitäten, Schiffstation.

    Das Teilstück Bauen - Isleten ist praktisch flach, aber der Weg ist einmalig. 10 Minuten nach Bauen beginnt der Kiesweg durch die Galerien, Tunnels und Kavernen. An vielen Stellen wurden Fenster aus dem Fels herausgesprengt, einerseits um Licht in die Gänge zu lassen, andererseits bieten sich einmalige Ausblicke über den See. Im Hochsommer schätzen die Wanderer auch die angenehme kühle Temperatur.

    Bei Isleten (Schiffstation) treffen wir auf einen Natur-Badestrand; nach dem Rest.Seegarten (Bushaltestelle) beginnt ein schmaler Kiesweg zwischen Seeufer und Strasse, meistens etwas unterhalb, sodass sie uns nicht stört. Oberhalb von Bolzbach befindet sich die Talstation einer kleinen Seilbahn nach Bodmi, wo man im Bauernhof übernachten könnte.

    Wir bleiben am Strand, kommen am neuen Bootshafen Seedorf vorbei und marschieren unangenehme 15 Minuten dem Trottoir entlang - und oben rauscht die Autobahn! Nach der Schiffstation biegt links ein Kiessträsschen ab, das uns zum Badestrand mit den attraktiven Badeinseln führt. Hier folgen wir weiter dem "Weg der Schweiz", durch ein Naturschutzgebiet alles dem Ufer entlang bis zum Reusssteg, wo die Reuss in den Vierwaldstättersee einmündet.

    An Sportanlagen und Kieswerken vorbei gelangen wir zum Bahnhof und ins Dorfzentrum von Flüelen.

    Gaststätten


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    Dokumentation

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    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    Webcam Gurtnellen
    20. Tag: 7h10, aufwärts 630m, abwärts 130 m, 24 km, davon 4 km Hartbelag
    Flüelen 435m - Reussteg 435m (20min) - Bushaltestelle Seedorf Reussbrücke (25min) - Attinghausen 452m (40min) - Ripshusen (1 h) - Erstfelder Brücke 472m (30min) - Silenen-Brücke 510m (40min) - Amsteg 526m (1h10) - Eligiuskapelle Ried (35min) - Meitschigen 672m - Meitschigen-Brücke 648m (40min) - Gurtnellen Wiler 730m (1h10)
    Die Strecke Flüelen - Airolo teilen wir einerseits mit der "Gotthardroute" und anderseits mit dem E 1, dem Europäischen Fernweg von der Nordsee zum Mittelmeer (siehe Trekking Nr. 72).
    Bis Amsteg eine "Durchhaltestrecke" - obwohl kaum Hartbelag. Doch der Autobahnlärm lässt uns nach Ohrstöpseln lechzen. Die geplagten Einwohner tun uns leid.
    Eisenbahnfans kommen zwischen Amsteg und Göschenen auf ihre Rechnung.
    Die Uferseiten werden nicht orographisch, sondern nach *Blickrichtung benannt.
    Gewandert: Mai 2003.
    Zwischen Hafen und Bahnhof Flüelen finden wir den Hauptwegweiser. Wir gehen auf dem "Weg der Schweiz" Richtung "Bauen", zuerst den Geleisen entlang durch das Industriegelände. Nach 5 Minuten zweigt die Route beim Schützenhaus rechts ab, wo bald ein schöner Kiespfad durch das Naturschutzgebiet des Reussdeltas führt.

    Zurück beim Reussteg, wo wir gestern den Trans Swiss Trail verlassen haben, folgen wir der Gotthardroute (beidseits der Reuss). Wir wählen das etwas ruhigere rechte* Ufer. Schnurgeradeaus wandern wir nach Attinghausen, vorbei an interessanten Schautafeln (Hochwasserschutz-Lehrpfad).
    In Attinghausen bietet uns das Hotel Krone nicht nur ein tolles Zimmer, sondern sogar einen geheizten Swimmingpool.

    Ab Attinghausen (Restaurant, Bushaltestelle, Laden am Weg) wird der Weg abwechslungsreicher; schöne Kiesstrände! Schwärme von Maikäfern fressen die Nussbäume kahl. Wo der Weg in die Felsen gehauen ist, sehen wir auf die Autobahnraststätte Uri. 10 Minuten nach Ripshusen wechseln wir zum andern Ufer (Schiebetüre im Wildzaun), unterqueren nach weiteren 5 Minuten die Autobahn und gelangen zur Erstfelder Brücke.

    Variante Erstfeld: Die Gasthäuser von Erstfeld befinden sich links auf der andern Seite des Bahnhofs (8 Minuten); von dort könnte man auf dem Trottoir der Gotthardstrasse in 10 Minuten direkt zur alten Eisenbahnbrücke marschieren.
    Dem Reussdamm entlang wandern wir von der Erstfelder Brücke zur Eisenbahnbrücke. Hier teilen sich die Wege: entweder (wie im Führer beschrieben) 250mentlang der Gotthardstrasse und dann weiter auf dem ruhigeren linken Reussdamm - oder auf der Eisenbahnbrücke die Reuss überqueren und auf verschlungenen Pfaden, mit Picknickplatz, bis zur Silenen-Brücke. Hier treffen die beiden Varianten wieder zusammen.

    Nach 10 Minuten Hartbelag verläuft unsere Route wieder auf dem Naturweg am Reussdamm und kommen an der Talstation der Arnisee-Luftseilbahn vorbei.

    Der Trans Swiss Trail unterquert die Autobahn, führt rechts über die zweite Brücke und folgt dem Reussufer bis zur Kirche im Dorfzentrum von Amsteg, wo auch das historische Hotel Stern und Post liegt und mit seinen Barockstuben und alten Möbeln viel über die Zeit der Postkutschen zu berichten weiss. Über dem Bristenertobel sehen wir die höchste Brücke der SBB und wandern dabei über den nicht sichtbaren ehemaligen Bundesratsbunker.Über dem Bristenertobel sehen wir die höchste Brücke der SBB und wandern dabei über den nicht sichtbaren ehemaligen Bundesratsbunker.
    Beim Kraftwerk Amsteg beginnt ein recht anstrengender Aufstieg nach Ried (Eligius-Kapelle). Danach folgt eine erholsame Etappe mit interessantem Blick auf die Bahn- und Strassenviadukte.
    Hängebrücken beim FellibodenZum Jubiläum "125 Jahre Gotthardbahn" im Jahre 2007 wurde ein attraktiver Bahnwanderweg erstellt. Mit Ausnahme der ersten 10 Minuten verläuft der Weg ab Verzweigung Meitschigenbrücke auf Naturbelag; diverse Treppenwege (150m auf- und abwärts) führen in 1h10 durch Waldpartien und über Hängebrücken zur Bahnstation Gurtnellen-Wiler 730m.
    Ausweichvarianten Höhenweg nach Gurtnellen Dorf (das Dorf liegt 300Hm über dem Tal)
    Zum "Gurtnellen Dorf" können Sie ab der Verzweigung Meitschigen gelangen - Sie wechseln dort die Talseite via Meitschigenbrücke; dort folgen dem alten Saumpfad bergauf. Der Autobahnlärm verstummt, Grillen und das Murmeln von Bächlein sind Balsam für das geplagte Ohr.  Kurz vor dem Dorf führt rechts durch die Wiese ein schmaler Pfad direkt zu den Gasthäusern neben der Kirche von Gurtnellen Dorf.
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    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    21. Tag: 3h40, aufwärts 580m, abwärts 220m,  9 km
    Gurtnellen-Wiler 730m - Hägrigen 827m - Pfaffensprung 807m (50min) - Diedenbrücke 840m - Wassen 916m (40min) - Wattingen 910m (40min) - Naxtalbach 976m (30min) - Göschenen 1102m (1 h)


    Gotthardroute - Via Gottardo
    Zur 125-Jahr-Jubiläum der Gotthardbahn wurden 2007 neue Markierungen und Wege gebaut. insbesondere gibt es jetzt eine attraktive Route der Reuss entlang, mit Brücklein und schönen Waldwegen. Man braucht also nicht mehr nach Gurtnellen Dorf auszuweichen. Siehe:
    http://map.wanderland.ch

    Wer in Gurtnellen Dorf übernachtet hat, benützt für den Abstieg nach Gurtnellen-Wiler teils die Fahrstrasse, teils die Abkürzungen.

    Wanderweg teilweise auch im Winter begehbar:

    Die Weg
    zwischen Wassen und Göschenen wird jeweils für die Wintermonate gesperrt. Auf diesem Teilstück befinden sich zwei Brücken, die in den Wintermonaten demontiert werden, um diese vor Lawinenniedergängen zu schützen. Aus diesem Grund ist die Via Gottardo im Winter nur zwischen Erstfeld und Wassen begehbar (falls kein Schnee liegt).

    Ab Gurtnellen-Wiler folgen wir der "Gotthardroute"; zunächst der Reuss entlang, dann unter den Geleisen hindurch und auf dem Kiessträsschen talaufwärts (via "Hägrigen"). Kurz nach dem Kraftwerkgebäude geht man beim Wegweiser links auf der schmalen Treppe bergab zur Strassse, dort links zum nahen Pfaffensprung, eine imposante Schlucht am Rande des Stausees.

    Nun dem Stausee entlang zur Diedenbrücke (Hängebrücke). Nach Überquerung der Fahrstrasse führt ein Fussweg einem schattigen Hang entlang nach Wassen hinauf - die 10 Minuten durch das Dorf auf dem Trottoir. Unmittelbar vor dem alten Bahnhofgebäude steigt unsere Route in den Wald hinauf (ein schwer beladener Weitwanderer beklagte sich, dass es sich um einen Umweg handle - einfacher wäre er der Strasse gefolgt.)Tatsache ist, dass man den Wanderern etwas Attraktives bieten will: Oberhalb vom Bahnhofgebäude befindet sich nämlich ein alter Stolleneingang mit Kranen und Schienen, und im Wald gibt es Schautafeln, das Bahnmuseum, und daneben einen Picknickplatz. Ein schmaler Pfad führt dann ebenaus durch den Wald und wieder hinunter zur Strasse, die Geleise unterquerend (den Pfeil zum "Wärterhaus Eggwald ignorieren).

    Auf Seitenstreifen folgen wir kurz der Strasse und bieten dann ab zur Rohrbachbrücke, wo bei Schneeschmelze ein mächtiger Wasserfall zu bewundern ist. An der Kapelle vorbei zum Weiler Wattingen, wo wir das Bahngeleise wiederum unterqueren. Bequemer Wanderweg flussaufwärts Richtung "Göschenen", mit Blick auf die elegante Autobahnbrücke. Treppaufwärts gehts zur Brücke über den Neiselenbach, den Felsen entlang; dort liegt ein Hang voller Felsblöcke, welche beim Bau des Gotthardtunnels, im "Zwischenangriff Naxtal", aus dem Berg herausgesprengt wurde.

    Wir überqueren das Tunnel der Autobahn, kommen treppauf-treppab durch eine Waldpartie und folgen der Autobahn ein Stück, wo sie wieder ans Tageslicht kommt. Bald dreht unser Weg aufwärts zum Geleise, das wir auf einer Treppe unterqueren, und folgen dann dem Bahntrassee bis nach Göschenen, vorbei an alten kleinen Häuschen, sogenannte Kabelbuden. Das Dorfzentrum von Göschenen ist seit der Umfahrung sehr ruhig geworden.

    Dorfrundweg Göschenen

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    22. Tag:  5h50, aufwärts 1050m, abwärts 130m, 17 km, davon 6 km Hartbelag
    Gotthardroute: Göschenen 1102m - Häderlisbrücke (20min) - Teufelsbrücke 1405 m (40min) - Andermatt 1436m (20min) - Rüssen (25min) - Hospental 1452m (35min) - Gamssteg 1616m (1 h) - Mätteli 1765m (40min) - Brüggloch 1903m (35min) - Gotthardpass 2091m (1h05)

    Der Gotthard ist seit jeher so etwas wie das Zentrum Europas. Von seinen Höhen beginnen die grossen Flüsse Rhein, Rhone, Reuss und Tessin ihren Lauf. Und hier treffen auch die vier schweizerischen Sprach- und Kulturbereiche zusammen. Einer geografischen Standortbestimmung gleich kommt die Inschrift an der St. Karls Kapelle aus dem Jahr 1727: "Hier trennt der Weg, o Freund, wo gehst du hin? Willst du zum ewigen Rom hinuter ziehn? Hinab zum heilgen Köln, zum deutschen Rhein, nach Westen weit in`s Frankenland hinein?" (aus www.andermatt.ch)
    Heute und morgen wandern wir auf der berühmten "Gotthardroute", ein alter, oft gut erhaltener Säumerpfad, wo einst schwer bepackte Säumer auf gefährlichen Wegen ihre Last über den Pass schleppten.
    Sobald er für den Verkehr geöffnet ist, können ihn auch die Wanderer in Angriff nehmen (Juni - Okt). Das Postauto fährt Ende Juni - Ende September über den Pass (zuschlagspflichtig, Auskunft Tel. 033 828 88 28 http://www.postauto.ch). Wer Glück hat, begegnet der 5-spännigen Gotthardpost, welche Touristen auf dem alten Trassee über den Gotthard führt.

    Das Plätschern der Reuss übertönt den Verkehrslärm der Passstrasse, die oft in Galerien oder abseits unserer Route verläuft.
    Im oberen Teil läuft das Wasser nach Regenfällen oder bei der Schneeschmelze teilweise über unsere Wege; wasserdichte Schuhe sind von Vorteil.
    Gewandert: Anfang Juni 2003 (+ Nov.04 + Sep 08 bis Hospental).

    Teufelsbrücke; Bild Ruedi
              Anneler
    Der Hauptwegweiser befindet sich gegenüber vom Bahnhof Göschenen beim Bergkristall-Laden (Alpenrosen-Honig). Über eine Treppe geht es zur alten Gotthardstrasse hinauf und Richtung Gotthardpass. In der Kurve Ferchencher zweigt rechts der Wanderweg ab - zunächst auf einem neuen Geländer unter der Bahn hindurch und angehängt an der Fahrstrasse, dann rechts über die gebogene Häderlisbrücke.

    Begleitet vom Rauschen der Reuss, meist abseits vom Verkehr, gewinnen wir auf dem Saumpfad rasch an Höhe. Neu führt das Wandertrassee wieder über der Galerie; die Arbeiten für den kombinierten Wander/Bikeweg sind in der Endphase, Wanderer werden freundlich durchgewunken. Ein Bravo den Wegbauern, welche die Spuren halb Hart-, halb Naturbelag gestalten. Weiter oben gibt es für uns sogar ein neues Tunnel unter der Fahrstrasse hindurch, sodass der Langsamverkehr sie nicht mehr kreuzen muss. Nach dem Platz vor den Felsen, wo zur Zeit die Baumaschinen lagern, beginnt die imposante Schöllenenschlucht. Über die gekieste alte Gotthardstrasse kommen wir zur berühmten Teufelsbrücke. Nicht weniger als 3 Brücken gibt es hier auf engstem Raum.
     
    Unsere Gotthardroute überquert die Teufelsbrücke und kommt am Suworow-Denkmal vorbei - auch er überquerte einst mit seinen Soldaten den Gotthardpass. Einkehrmöglichkeit im Restaurant Teufelsbrücke. Bis zum Urnerloch, wo Bahn und Strasse in einem Tunnel verschwinden, benützen wir kurz den Strassenrand, um dann unvermittelt vor der Türe zu stehen, welche für Wanderer bestimmt ist.

    Hinter der Türe steigen wir auf der Wendeltreppe auf das begrünte Galerie-Dach (im Winter geschlossen). Abseits vom Verkehr und mit Blick ins Urserental und zu den Sawiris-Bauten führt der Weg zum Dorfeingang von Andermatt. An der Kaserne vorbei geht's zum Tourismusbüro, wo sich die Hauptwegweiser befinden. Rechts davon befindet sich der Bahnhof Andermatt.
    Variante: Wer das hübsche Andermatt besichtigen oder hier übernachten möchte, geht weiter geradeaus ins Dorf hinein; eine gepflästerte Strasse führt an Läden, Gasthäusern und der Gemsstockbahn vorbei zum Dorfausgang. Nun 10 Minuten auf dem Trottoir zur Umfahrungsstrasse, von wo man über eine Fussgängerbrücke zum gekiesten Uferweg gelangt (Wegweiser Rüssen).
    Reussbrücke in Andermatt, Blick zum Nätschen Reussbrücke in
              Andermatt Der direkte Weg folgt dem Wegweiser "Gotthardroute/Hospental" nach rechts am Bahnhof Andermatt vorbei. Die Richtung haltend (parallel zu den Geleisen), gehen wir durch eine Quartierstrasse. Bei der Verzweigung rechts unter den Bahngeleisen hindurch! Auf der andern Seite der Unterführung treffen wir auf die Reussbrücke und den Reussuferweg, dem wir Richtung "Hospental" folgen. Bei der Rüssen-Brücke mündet die Varianten-Route in unsern Weg ein.

    Bei der nächsten Brücke 200m weiter vorn folgt unsere Route dem Strässchen rechts um den kleinen Hügel herum zum Wegweiser Tennlen, wo der Wanderweg links abzweigt. Bald wandern wir wieder dem Ufer der Reuss entlang, kommen an der Bahnstation Hospental vorbei und gehen weiter ebenaus zur hübschen Bogenbrücke. Nun links hinauf ins Dorf Hospental.

    In Hospental lohnt es sich, durch das historische Dorf zu schlendern, an Läden und Gasthäusern vorbei zur schönen, neu renovierten Kapelle. Beim Kreisel nebenan folgt man dem gelben Wegweiser halblinks. Nach 200m bei der Haarnadelkurve trifft man mit der steilen Gotthardroute zusammen, welche vom Dorf über die Passerelle direkt hierher führt.

    Wir folgen dem Wiesenpfad bergauf, unterqueren die Gotthardstrasse und wandern während der nächsten halben Stunde immer oberhalb der Strasse - am Schluss verläuft der Weg auf einem Mäuerchen. Kurz vor dem Gamssteg überqueren wir die Strasse und wandern zwischen Reuss und Strasse bergauf.

    Schöne alte Saumpfade! Beim Belüftungsgebäude nicht zum Strässchen aufsteigen, sondern weiter der wilden Reuss entlang wandern. Beim Wegweiser der Mätteli (das gleichnamige Restaurant und die Bushaltestelle befinden sich 200m strassaufwärts) streifen wir kurz den Strassenrand, folgen aber weiter dem schönen Saumweg bis zum Brüggliloch. Dort überqueren wir die Strasse und folgen für 100m der alten gepflästerten Gotthardstrasse. Auch hier gibt es einen markierten separaten Bergweg.
    Es folgt ein Wegstück durch hochmoorähnliches Gebiet mit viel Wollgras; die Bächlein fliessen alle in die Gotthardreuss, deren Lauf wir folgen.

    Der Wanderweg führt nach dem Wegweiser San Carlo (wo der Vier-Quellen-Weg zum Lucendro-Pass abzweigt - der Lucendro-Staudamm ist gut sichtbar) aufwärts durch geschliffene Gletscherfelsen zum höchsten Punkt Gotthardpass 2102m.
    Auf der gepflästerten Strasse dem See entlang erreichen wir das Gotthard-Hospiz.

    am Gotthardpass; Bild
                Ruedi AnnelerGotthard
                        Hospiz, 2017bilz.tk, Juni 2004: "Am Ende eines Schneefeldes ist der Weg gesperrt. Wir marschieren nun auf der gepflästerten alten Gotthardstrasse Richtung Hospiz. Nebel, kalter Wind, nasse Füsse, klamme Finger und eine Temperatur nahe am Gefrierpunkt treiben uns unaufhaltsam in die Höhe. .. Man sieht kaum 30 Meter weit."
    Zu hoffen ist, dass Sie besseres Wetter haben! Wir überqueren eine Brücke und wandern auf schönen Pfaden zwischen Reuss und Gotthardstrasse gemächlich aufwärts. Viele Bächlein sind zu überspringen, Froschteiche, Alpenblumen und die nahen Berge zu bewundern, und ab und zu ist ein Schneefeld zu überqueren. Nach einer Wanderstunde treffen wir auf die alte Pflasterstrasse und unterqueren die Gotthardstrasse nach links; nachher nicht Richtung "Lucendro/Laghi" abzweigen! Die letzte Viertelstunde bis zum Gotthardpass wandern wir abwechselnd auf der alten Gotthardstrasse und auf Abkürzungen

    Häderlisbrücke Göschenen

    Teufelsbrücke

    Uferweg nach Hospental
    Mätteli
                        ob Hospental, 2017
    Saumweg Nähe Mätteli
    Gotthardpass,
                        Blick zum Lucendro-Staudamm, 2017
    Blick zum Lucendro-Staudamm

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    23. Tag: 5h25, aufwärts 360m, abwärts 1250m, 17 km, davon 6 km Teerbelag
    Gotthardpass 2091m - Tremola Ponte inferiore 1684m - Motto Bartola 1527m (1h40) - Airolo 1141m (50min) - Valle (15min) - Madrano 1156m (15min) - Brugnasco 1385m (45min) - Altanca 1390m (50min) - Ronco 1368 m (20min) - Deggio 1205m (30min)

    Tremola am
                                Gotthard, steile Wegabkürzungen, 2017"Nach dem gemächlichen Aufstieg zum Gotthard folgt der umso steilere Abstieg nach Airolo. Wenn unpassierbar (Schneeschmelze, Regen), ausweichen auf die Haarnadelkurven der gepflästerten alten Tremolastrasse, welche vor allem bei Bikern beliebt ist."
    Anfang Juni liegen auch auf der Südseite des Gottharpasses noch Schneefelder. Mit einer kurzen Ausnahme auf 1740m, kurz vor dem Ponte di Mezzo (Schneerutsch), konnten wir trotzdem problemlos auf dem rot-weiss markierten Bergweg des "Sentiero Gottardo" absteigen. In der unteren Hälfte schöne Wiesenpfade!
    Heute nehmen wir den ersten Teil der Strada alta Leventina in Angriff, ein schöner Höhenweg auf der Südseite der Leventina, hoch über dem verkehrsgeplagten Tal.
    Gewandert: Anfang Juni 2003
    Saumweg Via Gottardo,
                  Aug.2017Der markierte Weg führt rund um die Gartenwirtschaft des Gotthard-Hospizes herum und senkt sich rechts wiesenabwärts zur historischen, gepflästerten Tremolastrasse. Immer wieder können wir wählen, ob wir die Haarnadelkurven "auswandern" oder auf den Bergwegen abkürzen wollen. Wir unterqueren zweimal die Fahrstrassen und kommen zur Busstation Motto Bartola. 3min der Strasse entlang zum Festungsareal Motto Bartola. Achtung, Pfeilrichtung beachten. Durch den Viehzaun gehts unterhalb der Strasse am Bunker vorbei und dreht dann in einen schönen Wiesenweg. Bereits sehen wir Airolo unten im Tal. Wir unterqueren zwei riesige Wasserrohre des Wasserkraftwerks und streifen die Passstrasse.

    Kirche
                            von Airolo, 2017Unsere Route kurvt als Natursträsschen abwärts in den Wald, wo wir immer der rot-weiss-roten Markierung folgen (die weissen Pfeile gelten für Nordic Walking). Bei den obersten Häusern von Airolo kommen wir aus dem Wald, zickzacken beim Wegweiser Faura di Airolo zur Natursteinmauer hinunter, welche das Dorf vor Lawinen schützt. Zwischen alten Steinhäusern gehts treppabwärts, an der Kirche vorbei (weiter treppabwärts gehts zur Bahnstation Airolo). Wir bleiben auf der Dorfstrasse und gehen am Einkaufszentrum vorbei zum Wegweiser "Airolo Cimitero".

    Ab Airolo folgen wir für drei Tage gleichzeitig der "Strada alta" dem Südhang der Leventina entlang. Bei Valle zweigt ein schmaler Pfad zum Bach hinunter. Dort zur oberen Brücke und rechts auf Wiesenpfaden hinauf nach Madrano. Achtung: In Madrano den Weg links durch die Häuser hindurch nicht verpassen! Das Strässchen kreuzen und auf schönsten Wiesen- und Saumpfaden ansteigen.

    bilz.tk : "Die Strada alta Leventina ist ein Höhenweg. Die Eingeweihten wissen, dass ein Höhenweg immer dem Gelände angepasst auf und ab geht, also entsprechend schweisstreibend ist. ... Es ist wieder einmal Montag. Die "Zapfstellen" an der Strecke sind alle geschlossen."
    Bei Strada dei Morti kommen wir zur Fahrstrasse; 10 Minuten später sind wir in Brugnasco (Siesta-Kiosk und Café-Bar). Auf dem Teersträsschen nach Altanca marschieren wir nochmals 20 Minuten, bis wir rechts eine Tafel mit einer Fussweg-Variante entdecken: Vor der Tafel führt ein unscheinbares, romantisches, zur Zeit etwas wildes und ungepflegtes Weglein kurz bergab und dann ebenaus, an verschiedenen Hangrutschen vorbei, durch hohes Gras, Stauden und Brennesseln, unterquert die steile Ritomsee-Standseilbahn und steigt dann bei der Kirche von Altanca wieder zum Teersträsschen hinauf. Beim nächsten Wegweiser "Altanca Foss" den Pfeil zum Ritomsee-Restaurant (liegt auf 1850 m) nicht beachten, es sei denn, man wolle oben übernachten und am nächsten Tag via Passa Forca nach Lurengo gelangen, Tageswanderung Nr.465).

    Kurz nach Ronco zweigt rechts ein schmaler Wiesenpfad ab, auf dem wir bis vor Deggio bleiben können. Wer im Ristorante La Campagnola übernachten will, folgt in Deggio am besten dem Wegweiser "Quinto". Der schlecht markierte Weg führt hart am Bachtobel entlang bergab und nach 3 Minuten links über das neue Brücklein direkt zum Gasthaus.

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    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    24. Tag: 6h40, aufwärts 770m, abwärts 980m, 21 km, davon 5 km Hartbelag
    Deggio 1205m - Lurengo 1330m (50min) - Bosco d'Öss 1346m (20min) - Freggio 1037m (50min) - Osco 1156m (40min) - Calpiogna 1140m (1 h) - Figgione 1040m (30min) - Rossura 1060m (10min) - Tengia 1103m (25min) - Calonico 970 m (50min h) - Grotto Pro Bell 898m (15min) - Anzonico 979m (50min)

    Strada alta. Schöne Panoramaroute hoch über dem Tal, viel Wald, zwei längere Strecken mit Hartbelag, dazwischen schöne Wiesen- und Waldwege. Die Zeiten auf den Wanderwegen sind eher zu knapp bemessen. Einige Dörfer sind nicht mehr ganzjährig bewohnt.
    Gewandert: Anfang Juni 2003.
    Die 30 Höhenmeter vom Rist. Campagnolo überwindet man am besten auf dem gestrigen direkten Fussweg. Ab Deggio folgt eine halbe Stunde Hartbelag - zuerst auf der Fahrstrasse, nach 10 Minuten bei einer Wegstation halblinks auf einem Alpsträsschen. Bei den obersten Häusern am Waldrand beginnt ein schöner Wanderweg zwischen Naturwiesen voller Schmetterlinge und Grillen.

    Nach Lurengo wandern wir im Wald. Ein bequemer Weg zum Bosco d'Öss, dann steigen wir auf einem ruppigen, steilen Zickzackweg voller Wurzeln und Steine bergab. Stolpergefahr; gut auf die Markierungen achten!

    In Freggio auf dem Aussichtsbänklein geniessen wir unsere Pause mit Blick auf die Kehrtunnels der Gotthardbahn. Wer anschliessend die Kirche besichtigen möchte, folge dem Wegweiser "Strada alta" (Spitzkehre auf der Strasse). Die andern kürzen den Weg ab und steigen links durch die Häuser zum Strässchen hinauf. Weiter gehts dem Teersträsschen entlang bis zum obersten Bauernhaus. Die folgende Strecke durch Weiden und lichten Wald sind ein Genuss. Bald ist Osco zu sehen, wo wir uns in einem der beiden Restaurants stärken können. Es ist die letzte Einkehrmöglichkeit für die nächsten 3 Stunden!

    5 Minuten nach Osco, bei der 1. Haarnadelkurve, betreten wir wieder Wald. Schmale, idyllische Pfade. Vor dem 2. Bachübergang den oberen markierten Weg benützen. Nach der Brücke steiler Aufstieg nach Calpiogna. Nicht verpassen: Kurz nach der ehemaligen Gartenwirtschaft "La Baita" rechts in den schmalen Wiesenpfad einbiegen. Im anschliessenden Waldstück sämtliche Abzweigungen ausser "Strada alta" ignorieren! Wir gelangen nach Figginound Rossura, wo wir auf den Pfad hinter den Häusern geführt werden.

    Vor Tengia marschieren wir 10 Minuten auf der Strasse. Beim schönen Doppelbrunnen am oberen Dorfrand gibt es zwei Varianten nach Anzonico: Die "Strada alta" via Sorsello und Monti di Cò 1388m (zusätzliche 30 Minuten Wanderzeit) oder den Wanderweg unten durch, dem wir folgen.

    Bequemer Feldweg an einem Wasserfall vorbei, hinauf zur Feriensiedlung (dort halblinks). Im Wald beginnt der Abstieg, vorbei an einem weiteren  Wasserfall, bis wir in einer Spitzkehre auf die Strasse gelangen. Eine Viertelstunde später sind wir in Calonico und wandern auf einem Nebensträsschen weiter bergab, vorbei an einem Bauernhof und ebenaus zum Grotto Bel, das wunderschön unter hohen Kastanienbäumen im Wald steht. Wer zu müde ist für weitere steile Wege, kann in der Nähe den Bus besteigen.

    Der neu angelegte Wanderweg führt am Rande des grossen, originellen Spielplatzes ebenaus in den Wald; wir verlieren an Höhe und wandern auf ein paar Kehren bergab. Nach 10 Minuten geht der Weg steil bergauf, kreuzt die Strasse und führt durch einen schönen Föhrenwald hoch über der Strasse. Zum Schluss wandern wir auf schönsten Wiesenpfaden dem Waldrand entlang nach Anzonico.

    bilz.tk: "In Anzonico gehen wir in den Dorfladen einkaufen. Man muss läuten, dann schaut eine Frau aus dem ersten Stock und sagt, sie komme gleich."

    Kirche von Calonico

    Blick ab Osco nach Süden

    Nähe Anzonico
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    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    25. Tag:  4h30, aufwärts 335m, abwärts 980m, 12 km, davon 1 km Hartbelag
    Anzonico 979m - Segno 1090m (40min) - Cavagnago 1020m (10min) - Ronzano 1105m (50min) - Sobrio 1130m (10min) - Valecc (10min) Valloneschlucht - Bidrè di sopra - Bidrè 1032m (25min) - Diganengo 964m (40min) - Corecco 800m (25min h) - Pollegio 296m (1 h)

    Weiter auf der Strada alta!
    Rückmeldung: "Die Bergwege sind im Tessin zum Teil nicht wie in andern Gegenden angelegt (hohe Stufen viele grössere Steine im Weg) und im Herbst knöchelhoch mit Laub und Kastanien mit Schalen von den Kastanienbäumen bedeckt. Dies erschwert die Tour ungemein, vor allem die steilen Abstiege." Walter S., Nov.2006. - Dem können wir uns nur anschliessen!
    Am Südrand von Anzonico, bei der Kappelle Sant’ Antonio, setzt sich die "Strada alta" fort. Aussichtsreicher Weg über Wiesenhänge und aufwärts in den Wald. Im Moment steht dort ein Durchgangsverbot wegen Holzschlag. Da aber Sonntag ist und kein Umweg signalisiert ist, wagen wir auf eigene Verantwortung, weiter zu wandern. Ein Gefahrensignal warnt vor herabfallenden Steinen. Im Zickzack gehts später bergab nach Segno mit der mittelalterliche Kirche Sant’ Ambrogio. Über Wiesengelände senkt sich der Weg zum grossen Dorf Cavagnago hinunter und kreuzt bei der Kirche die Strasse. Steilen Wiesenhängen entlang, dann im Kastanienwald ansteigend, überquert der Höhenweg mehrere Gräben und tritt dann auf die Heuwiesen unterhalb das Dörfchens Ronzano hinaus. Plötzlich erblicken wir den Glockenturm des Kirchleins von Sobrio. Diese sonnige vordeste Ortschaft an der "Strada alta" wird gerne als zusätzlichen Etappenort gewählt.
    In Sobrio beginnt der romantische Teil der Wanderung. Auf einem Teersträsschen wandern zum Aussichtspunkt Valecc (Spielplatz). Dort führt ein Pfad an Ginsterhängen vorbei in die imposante Schlucht Vallone. Nach einer Steintreppe geniessen wir hart am Abhang die imposante Sicht ins Tal.  Auf breiten Granitsteintreppen umwandern wir die steile Schlucht (Vorsicht bei Nässe!). 

    Sieben Minuten nach Bidrè di Sopra stehen wir vor einem 3m breiten Tor zu einem Privatgrundstück. Mittlerweile ist dieses vollständig eingezäunt und der Weg ist ums Areal herum markiert, wenn auch auf der anderen Seite des Hauses der kurze Aufstieg durch den Wald über steiniges Gelände nicht so gut ersichtlich ist. Wir kommen an der alten Bärengrube vorbei und geniessen den bequemen Höhenweg durch den Wald. Nach einem letzten kurzen Aufstieg nähern wir uns Diganengo.

    Beim Casa forestale beginnt der lange, steinige, aber gut angelegte Abstieg durch den Wald. Über den Weiler Corecco erreichen wir Pollegio im Talgrund - eventuell mit zitternden Knien. Wer unten den Weg zurückverfolgt, staunt, wie man da über die Felsen so gut gesichert heruntergekommen ist. Hinter der Häuserzeile gehen wir 200m nach links und gelangen rechts zur Hauptstrasse mit Laden und Restaurant.

    Busverbindung nach Biasca (Haltestelle beim Minotel Al Giardinetto).
    Gewandert: Anfang Juni 2003.

  • Wer weiter nach Biasca wandern möchte, überquert in Pollegio beim Rist. Giandotti die Strasse und wandert der Bahnlinie entlang ins Zentrum und zum Bahnhof von Biasca (zusätzlich 3.6 km, 50min).
  • Wer nicht den Umweg über das Zentrum von Biasca machen will, kann bereits in Pasquerio nach der Brücke über den Brenno rechts zum "Sentiero Riviera" abzweigen oder im Bus bis "Iragna Prealberto" fahren, wo der schöne Uferweg beginnt.
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    Nähe Anzonico

    Campanile von Ronzano

    Sobrio

    Wegweiser Pollegio

    Wegweiser Biasca Ponte
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    26. Tag: 6h10, aufwärts 30m, abwärts 80m, 26 km, davon 5 km Hartbelag zu Beginn und am Schluss
    Sentiero riviera: Biasca 293m - Prealberto 288m (30min) - Campi Grandi 268m (1h15) - Haltestelle Osogna-Cresciano (30min) - Bosco di sopra 250m (1h10) - Moësa-Mündung 243 m (1h10) - Brücke bei Molinazzo 240m (30min) - Bellinzona Piscina 228m (40min) - Bellinzona 241m (25min)

    Webcam Bellinzona
    Die heutige Etappe führt den naturbelassenen, meist bewaldeten Ufern des Ticino-Flusses entlang. Fast durchwegs Naturpfade auf dem Uferdamm. Wenig Abwechslung, karge Einkehrmöglichkeiten, weshalb die Strecke etwas Ausdauer braucht (die Zeitangaben auf den Wegweisern stimmen nicht immer). Die Autobahn verläuft am andern Ufer und ist fast immer hörbar. Im Sommer kann es heiss werden. Schöne Kiesstrände mit Badeplätzen, grosses Schwimmbad in Bellinzona.

    Tipp: Falls am Bahnhof von Biasca  nach "Iragna Prealberto" ein Bus fährt, steigt man am besten ein und vermeidet damit den 2 km-Marsch der Strasse entlang (Fahrplan).
    Gewandert: Juli 2003.

    www.bilz.tk, Juni 2004:
    "Eigentlich lieber auf einem Höhenweg auf und ab wandern, als stundenlang geradeaus ohne sichtbares Ziel. Dies ist die bisher zermürbendste Etappe gewesen."

    W.Roux, Mai 2007:

    "Die Plastikfabrik von Osogna-Cresciano stinkt nicht mehr und wird wohl nur noch als Lagerplatz für alles mögliche u.a. Boote verwendet. Ansonsten sind nur die Ufer des Ticino und die Altstadt von Bellinzona (Weltkulturerbe) die Wanderung wert."

    http://www.schwarzabbet.ch/tst/teil5/25.htm, Okt.2007
    "In Pasquierio wählt man wohl besser den kleinen Umweg über Biasca, um ans andere Ufer des Ticino zu gelangen. Die Ueberquerung des Talgrundes der Hauptstrasse entlang war im Feierabendverkehr recht abenteuerlich  (Brücken über den Brenno, die Autobahn und den Ticino, ohne Trottoir). Gut 1h30 lang folgt der Uferweg dem Ticino, oft schnurgerade auf dem Damm, selten im Unterholz. Kurz vor Lodrino verlässt der Weg das Ufer und leitet die Wanderer zum neu erstellten Steg beim Fussballplatz - der Umweg über den Ortskern von Lodrino entfällt."
     

    Vom Bahnhof Biasca marschieren wir der Via A.Giovannini entlang zum Verkehrskreisel, wo wir dem Wegweiser "Sentiero Riviera" folgen. Der Postautolinie entlang gehts auf dem Trottoir zur anderen Seite des Tals. Nach Unterquerung der Autobahn wandern wir halblinks über die Ticino-Brücke zur Haltestelle Prealberto, wo der schöne Uferweg beginnt. Im lichten Wald gehts zuerst auf Waldwegen, später auf riesigen Granitquadern dem Damm entlang. Eine halbe Stunde nach Prealberto ist eine Abzweigung zum "Grotto Iragna, 10min" angezeigt.

    Auf dem Uferweg gehts weiter bis Campi Grandi, wo der Weg rechts zum Waldrand hinausführt (zum Dorf Lodrino sind 10 Minuten angegeben). Ein Teersträsschen führt in fünf Minuten zum Picknickplatz am Waldrand und zum Wegweiser Riale di Lodrino, wo unter der Brücke schöne Badeplätzchen auszumachen sind. Rechts neben der Brücke ist ein Tennisplatz mit Bar, wo wir den Durst stillen könnten; unser Weg geht nach der Brücke nach links, immer dem "Sentiero Riviera" entlang.

    Wir unterqueren die Autobahn und gehen auf der Strassenbrücke auf die anderes Seite des Ticino. Rechts, zwischen der "Osteria Ticino" und dem Töff-Treff, gegenüber der ehemaligen Haltestelle Osogna-Cresciano, gehts wieder zum Uferweg hinunter; etwas trostlos die verwahrlosten Gärten und Gebäude! Dann ist der Weg für 7 Minuten geteert; nach einer stinkenden Plastikfabrik gelangen wir wieder in schönere Landschaften. Lichte Auenwälder und ufernahe Wege bringen uns in den Bosco di sopra und in weiteren 10 Minuten zum Campo Sportivo mit Bänklein und Brunnen.

    Bald kommen wir ins offene Gelände. An einer riesigen Kiesfabrik und Industriebauten vorbei stossen wir an die Moësa-Mündung, die wir 200 m nach links, auf einer alten Brücke, überqueren. Unser Weg führt wieder an den Ticino: entweder nahe am Ufer, der hier als beliebter Badestrand benützt wird, oder am Waldrand entlang zu einer weiteren Bachmündung, die wir überqueren. Wieder am Uferdamm des Ticino, sehen wir links die Bushaltestelle von Molinazzo, und dazwischen einen Campingplatz mit Kiosk. Auf dem Dammweg wandern wir bis zu einer Fussgänger-Überführung, auf der wir das ausgedehnte Freibad des Bellinzona Piscina überqueren, und gelangen direkt ins Zentrum von Bellinzona.

    Schloss
                    Castelgrande in der Altstadt von Bellinzona, 2016Wir folgen den gelben Wegweisern bis zum Kreisel beim Castello (die Altstadt befindet sich rechts davon). Die drei Burgen sowie mittelalterliche Festungs- und Stadtmauern von Bellinzona sind Teil vom UNESCO-Welterbe, das zu besichtigen es sich lohnt. Wir gehen kurz nach links, dann rechts am Coop vorbei bis Bellinzona Posta (444.4 km!), wo wir links in 5 Minuten zum Bahnhof Bellinzona gelangen.

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    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    27. Tag: 4 h, aufwärts 810m, abwärts 310m, 11 km, davon 6.5 km Hartbelag
    Bellinzona 235m - Ravecchia 250m - Giubiasco Piazza Grande 242m (1 h) - Camerina biotopo 320m (30min) -  Cima di dentro 1000m (1h50) - Isone 750m (40min)

    Abkürzungsmöglichkeit: Bus Bellinzona - Giubiasco Piazza Grande  (Fahrplan)

    Nach dem Bummel durch die Altstadt und durch die oberen Quartiere von Bellinzona und Giubisco (fast alles asphaltiert) geht es 760 Höhenmeter aufwärts durch den Wald - immer wieder mit Sicht auf die Magadinoebene, die Berge und zum Lago Maggiore - auch immer hörbar die Autobahn im Tal. Abstieg ins ruhige Val d'Isone.
    Gewandert: Juli 2003

    Vom Bahnhof Bellinzona (Wegweiser rechts beim Brunnen) gehen wir links auf der "Viale Stazione" an der Post vorbei in die Fussgängerzone. Die vielen Läden, die schöne Kirche, die herrschaftlichen Häuser mit den Innenhöfen verlocken zum Bummeln.

    Beim grossen Kreisel der "Piazza Indipendenza" sehen wir den Wegweiser "Giubiasco / Isone". Leicht aufwärts gehts durch ruhige Quartiere mit südlichen Palmengärten. Bei der Kapelle an der Via Ravecchia folgen wir der Strasse in die Rechtskurve, überqueren die schmale Steinbrücke nach links und wandern zum Waldrand hinauf. Beim früheren Grotto Torceo beginnt ein aussichtsreicher Fussweg am Waldrand entlang, der später als beruhigte Quartierstrasse ins Zentrum von Giubiasco führt. Schöner Park mit Brunnen und Bänken. Auf der andern Seite des Platzes das Albergo del Moro mit seinem lauschigen Garten. Oberhalb des Parkes gehts in 5 Minuten halbrechts zum Ponte Vecchio mit dem gleichnamigen, viel besuchten Grotto am Waldrand.

    Auf Quartierstrassen wandern wir bis "Camorino Valle Grande", dort bergauf Richtung Isone. Kurz nach der Talstation der Croveggia-Luftseilbahn beginnt der Naturweg, der "Sentiero". Wir queren den Spielplatz beim Camerina biotopo und achten zwei Minuten später auf den rot/weiss markierten Pfosten, wo der Sentiero scharf nach links abzweigt. Im Zickzack gewinnen wir an Höhe - die Route ist zusätzlich mit Plastikbändeln eines Berglaufs bestückt.

    Nach einer Stunde, auf 700m, geniessen wir ein kurzes Stück ebenaus, bevor unser Sentiero links nochmals steil ansteigt. Zuoberst beim Cima di dentro gelangen wir durch ein Tor aus dem Wald. Genau der Wegweiser-Richtung folgen! Spuren im Gras und markierte Pfosten führen uns an eine Strassenkreuzung.
    "Da der Wegweiser über die (temporäre) Kuhweide zeigt, kann man auch erst mal links hoch zur Strasse und dann diese rechts hinunter zu besagter Kreuzung" (M.Roux, Mai 2007).

    Der Weg nach Isone führt halblinks auf dem Teersträsschen 200 m um das Gelände der Monte-Ceneri-Sendeanlage herum. Dort (Bodenmarkierungen) beginnt der gut angelegte Abstieg durch den Wald. Am Dorfrand von Isone gehts auf dem Veloweg zur Fahrstrasse hinunter und weiter ins Dorfzentrum von Isone (Laden und Bushaltestelle).

    Rückmeldung:

    "Die Strecke Giubiasco - Gist sehr schlecht ausgeschildert, und der sehr ausgesetzte Weg ist teilweise fast gefährlich schmal. Wir haben uns im Steilhang zweimal sehr verloren gefühlt. Barbara S., Juli 2013".
    Wandersite: Wir haben das nicht so empfunden - was meinen andere Nachwanderer? Nicht nur hier lohnt es sich, den Kartenausdruck mitzunehmen: http://map.wanderland.ch

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    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    28. Tag: 6h20, aufwärts 600m, abwärts 950m, 20 km, davon 6 km Hartbelag
    Isone 750m - Brücke 690m (10min) - Alpe di Zalto 980m (1h10) - Gola di Lago 972m (25min) - Portico 1025m (35min) - Condra 989m (30min) - Kloster Bigorio 728m (30min) - Tesserete 520m (30min) - Vaglio 560m - San Clemente 624m (45min) - San Bernardo 707m (35min) - Comano 505m (15min) - Porza 480m (15min) - Savosa - Rovello - Lugano Stazione 334m (40min)

    Die heutige Etappe ist schlecht markiert; eine gute Karte sowie der Kartenausdruck von http://map.wanderland.ch  mitnehmen!.
    Zwischen Gola die Lago und Tesserete führt auch die Via Gottardo Nr.7, allerdings auf einer anderen (einfacheren, aber weniger attraktiven) Route.
    Von Isone führt die Wanderung auf den alten Passübergang Gola di Lago und hinunter nach Tesserete. Dort steigt der Weg nochmals an, führt durch den Wald, an der Einsiedelei San Clemente und San Bernardo vorbei, wo sich ein atemberaubende Aussicht auf den Luganersee bietet. Auf verwinkelten Strässchen und ohne Markierung gehts direkt zum Bahnhof Lugano hinunter.
    Busstationen zum Abkürzen in Isone, Bigorio, Tesserete und Comano.
    Gewandert: Juli 2003.
    Der Wegweiser in Isone hängt beim Zebrastreifen bei der Kirche (übrigens ein Besuch wert).  Der Weg führt vor der Kirche die Treppen hinunter und trifft beimLagerplatz mit den verrosteten Baumaschinen auf den früheren Weg. Unmittelbar nach der Brücke führt ein Wiesenpfad bergauf in den Wald (unscheinbarer Pfosten in der Wiese). Beim nächsten Wegweiser steigen wir auf Wiesenspuren weiter bergauf, leicht rechts haltend. Oben beim Überqueren eines Strässchens führt uns ein weiterer Wegweiser wieder in den  Wald. Oberhalb der nächsten Waldlichtung stehen die Alphütten der Alp Zalto.
    www.bilz.tk : Hier weiden Pferde, Kühe und Ziegen. Es hat aber auch Platz für Schweine. Im Tal hat der Besitzer Reben, von deren Trauben er eigenen Wein keltert. Wir geniessen die Stille und die herrliche aussicht. Zum Nachtessen gibt es Gschwellti, Käse und Zieger und selbstgemachten Merlot...
    Juni 2004
    Ab der Alp Zalto führt ein bequemer und gut markierter Pfad zur Verzweigung Gola di Lago.
    Achtung: Für die Fortsetzung unseres Weges halten wir die Richtung; nach links ginge es zum Grotto Gola di Lago - das Grotto liegt rund 100 Höhenmeter weiter unten, am direkten und kürzesten Weg (Via Gottardo 7) nach Tesserete.
    Der Wanderführer beschreibt aber (etwas ungenau) die schönere Route entlang des M.Bigorio-Berghangs via Condra.
    Wir gehen also auf dem Teersträsschen bergauf Richtung "Condra".
     
    Die schönere Route nach Tesserete führt aber entlang des M.Bigorio-Berghangs via Condra nach Tesserete:

    Wir halten beim Gola di Lago die Richtung und gehen auf dem Teersträsschen bergauf Richtung "Mezzovico/Rivera" - nun gibt es wiederum zwei Varianten:

    • Variante Portico: 

    • Nach 100 m zweigt links ein Naturweg ab, der sich nach 200 m nochmals verzweigt. Wir wählen die Mountainbike-Route mit dem Bikeschildchen am Zaunpfosten (weisse Pfeil nach rechts) und finden später ein paar ausgebleichte gelbe Markierungen. Der Weg ist wunderschön: Felder von Farn und Ginster, lichte Birkenwälder und immer wieder Hochmoore! Wo der Weg bei Padovana zu steigen beginnt, nehmen wir den Weg geradeaus zum Weiler Portico (wer den falschen Weg erwischt, findet nach der ansteigenden S-Kurve beim Wegweiser Matro di Stincheden Weg nach Portico links bergab. 
      Beim Wasserbrunnen in Portico folgen wir dem Wegweiser Richtung "Condra"; er führt uns den Ställen entlang in den Wald, wo der Weg eine grosse Linkskurve macht und zur Alpe Rosa nochmals leicht ansteigt.
       
    • Variante Alpe S.Maria: 

    • Nach 500 m erreicht man die Alpe Santa Maria (1000 m), wo Getränke und landwirtschaftliche Produkte verkauft werden. "Von der Alpe Santa Maria steigt man, durch charakteristische Magerwiesen, in Richtung Monte di Bigorio hinauf" (Lugano Trekking). Bei den Monti di Bigorio treffen die Routen wieder zusammen.

    Wir folgen nun am am besten den Mountainbike-Tafeln; bequem geht es auf schönen Pfaden der Höhenkurve entlang über Monti di Bigorio (den Wegweiser "Alpe Moschera" nicht beachten!) nach Condra, eine idyllisch gelegene Ferienhaussiedlung.

    Entlang der Bike-Route wandern wir ab Condra durch Weiden und Wald zum Kapuzinerkloster Santa Maria in Convento hinab. Mit seiner Gründung im 1535 war es eines der ersten Kapuzinerklöster der Schweiz. In der Kirche befindet sich ein seltenes Gemälde des 16.Jh., welches die Madonna mit dem Jesuskind darstellt. Nun heisst es aufgepasst: Unser Wegweiser Richtung "Tesserete" befindet sich an der Treppenmauer neben der Kirche (zurückschauen). An modernen Kreuzwegstationen vorbei gehts auf einem alten Treppen- und Naturweg ins Dorfzentrum von Bigorio, wo Bodenmarkierungen zur Bushaltestelle hinunter führen. Nach 300m, in der Rechtskurve der Strasse, zweigt links der Wanderweg ab.
    Über Treppen und Abkürzungen gelangen wir nach Tesserete, vorbei am Friedhof und der schönen Kirche, dann halbrechts zum Busbahnhof.

    Der  Beginn des Wegs in Tesserete vom Busbahnhof bis zum Ortsausgang ist gut zu finden. Auf dem grossen  Platz am Ortsausgang hat es keinen Wegweiser - es muss der wegweiserlose linke Weg inauf zum Schwimmbad genommen werden, dort hat es dann wieder einen Wegweiser. Wir gelangen durch den Wald zum Weiler Vaglio.

    Wieder gehts in den Wald hinein, dem Wegweiser "San Clemente / Lugano" folgend. Beimzweiten braunen Pfeil "Torre di Redde" nach rechts, und in weiten Schlaufen durch den Wald zur Kapelle San Clemente (grosser Picknickplatz). Dort folgen wir halblinks dem "Sentiero" und weiter Richtung "S.Bernardo". Auf Treppenwegen gehts steil bergauf; oben lohnt es sich, nochmals kurz aufzusteigen, um vor der Kapelle San Bernardo die grandiose Aussicht zu geniessen. Brunnen mit gutem Wasser!

    Auf breiten Waldwegen und Quartiersträsschen gehts nach Comano hinunter, an der Post vorbei zum Kreisel, dort die Richtung haltend bis nach Porza. 300 m nach der Ortstafel, bei einer Wegkapelle, links auf der Salita della Cappelletta absteigen, dann rechts zur Via Borsari-Welti. Auf ihr wandern wir bergab bis 100 m nach der Linkskurve, wo wir scharf rechts abzweigen und auf der Via Vira zum "Centro Bionalitico" von Savosa gelangen. Durch den Torbogen gehen wir zum Waldrand hinauf (Abstecher zum Aussichtspunkt S.Maurizio) und wandern auf ebenem Waldweg oberhalb des Sportplatzes zu den alten Häusern von Rovello.

    Am Ende der Häuserzeile, beim Bildstock, biegen wir nach links ab und steigen auf der Via Rovello bergab. Unten kurz links und sofort wieder rechts zum Autokreisel. Wir halten die Richtung und wandern auf dem Trottoir der lärmigen Via San Gottardo rund 10 Minuten bergab. Ein direkter Fussweg führt dann halbrechts zum Bahnhof von Lugano.

    Rückmeldung: "In Lugano selbst fehlen ab dem Ortseingang bis zum Bahnhof jegliche Wegweiser. Mit Hilfe eines GPS-Empfängers ist der Weg durch kleine Quartierstrassen zum Bahnhof aber gut zu finden. Wer den nicht hat, folgt den stark befahrenen Strassen bis zum Bahnhof." Ruedi Anneler, Nov.10.

    Tipp: Auf der Terrasse des "Ristorante Stazione Lugano-Ponte Tresa" (schräg vis-à-vis vom Bahnhofgebäude), mit direkter Sicht auf den See und die Altstadt, den Tag ausklingen lassen!
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    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    29. Tag: 5h15, auf- und abwärts je 740m, 14 km, davon 4 km Hartbelag (Lugano - L.Paradiso)
    Route: Lugano - Lugano Paradiso 302m (30min) - Pazzallo 486m - San Salvatore 912m (1h40) - Ciona 612m (35min) - Carona 59m (25min) - San Grato 698m (25min) - Alpe Vicania 670m (1h05) - Morcote 272m (1 h)

    Von der Bahnstation Lugano Paradiso wäre der Monte San Salvatore per Drahtseilbahn bequem zu erreichen. Der Weg zu Fuss ist aber lohnenswert und perfekt angelegt. Vom Monte S. Salvatore bietet sich ein herrlicher Ausblick auf den Luganer See. Höhepunkte dieser Panoramaroute sind aber auch das malerische Dorf Carona und - am Ziel der Wanderung und nach 1000 Treppenstufen - das frühere Fischerdorf Morcote.
    Gewandert: September 2003.
    Beim Hauptausgang des Bahnhofs Lugano nehmen wir am besten die kurze Standseilbahn zur Altstadt hinab.
    Fussweg: am Bahnhofplatz, links von der Standseilbahn, auf Strässchen und Treppen bergab Richtung See, 10min
    Unten in der Altstadt gehen wir nach rechts durch die Fussgängerzone mit den vielen kleinen Läden. Die Gasse (Via Nassa) stösst bei der Bushaltestelle "Piazzo Luini" an den See; wir überqueren die Strasse und wandern auf der schönen Uferpromenade unter der Baumallee bis zur Schiffstation Paradiso. Dort unterqueren wir die Strasse und gehen halbrechts (Via Generale Guisan) zur Bahnunterführung hinauf. Unterwegs lockt die nahe Seilbahnstation, und neben der Unterführung sehen wir die Treppe zur SBB-Haltestelle Lugano Paradiso.

    Nach der Unterführung (Zeitangaben auf dem Wegweiser sind falsch) zweigt der Fussweg halblinks ab, in den Wald hinein. Nach 5 Minuten Aufstieg folgen wir dem Weg rechts, an einem Haus vorbei zum Rebberg. Zwischen Rebberg und Standseilbahn steigen wir auf einem Treppenweg zur Mittelstation Pazallo; es lohnt sich, die hier interessante Kreuzung zu studieren - oben in der Bergstation kann dann das Ganze noch im Modell bewundert werden.

    Zurück zum Wegweiser, wandern wir weiter bergauf Richtung San Salvatore. Der fels- und treppenreiche Weg führt zuerst ostwärts und dann im Zickzack aufwärts. Immer wieder wunderschöne Ausblicke See und Berge, einmal Richtung Monte Generoso, ein andermal Richtung Lugano. Der Pfeil "Belvédère" weist auf einen besonders schönen Aussichtspunkt hin. Nach einer weiteren Viertelstunde wir haben den Monte San Salvatore erreicht. Kurz vor dem Restaurant zweigt ein Weg links zum 30 m höheren Gipfel hinauf - ein Abstecher, der sich lohnt.

    Nach einer Rast auf der Restaurant-Terrasse beginnt der anfangs steile und ruppige Abstieg nach Ciona. Beim Grotto Marianna folgen wir nicht der Strasse nach Carona, sondern überqueren sie und wandern im Wald auf bequemen Wanderwegen und ohne grosse Höhenunterschiede nach Carona. Auf der Strecke Carona - Morcote gibt es diverse Wegvarianten. Der Trans Swiss Trail Nr.2 führt über den Botanischen Garten "San Grato".

    Durch das hübsche Dorf gehen wir zum Friedhof hinauf, am Hotel Villa di Carona mit seinem traumhaften Garten vorbei. Nähe Schwimmbad kreuzen wir die Strasse und folgen dem Pfeil Richtung "San Grato". Durch ein Waldstück gelangen wir bald zum Parkeingang des Botanischen Gartens San Grato, der unentgeltlich besucht werden darf. Verschiedene Wege führen hangaufwärts, an seltenen Pflanzen und blühenden Büschen vorbei. Es lohnt sich, im parkeigenen Restaurant mit seiner Sicht über See und Berge einzukehren.

    Die Alpe Vicania ist unser nächstes Ziel, zu der uns breite Waldwege führen. Sie liegt in einer aussichtsreichen Waldlichtung; im Grotto Alpe Vicania haben wir ein feines Risotto genossen.

    Wegweiser S.Maria del Sasso, MorcoteVon der Alpe Vicania gehts auf der Kiesstrasse zum Waldeingang, wo der direkte Wanderweg nach "Morcote" abzweigt. Auf rund 1200 Treppenstufen gehts bergab, und immer wieder gibts fantastische Tiefblicke zum Lago di Lugano hinunter. Bei einem Ruheplatz über Morcote befindet sich links das Tor zum wohl schönsten Friedhof des Tessins; es lohnt sich, ihn zu besichtigen. Am unteren Friedhofausgang  trifft man wieder auf den Wanderweg. Der Hauptwegweiser S.Maria del Sasso befindet sich direkt oberhalb der Kirche S.Antonino.

    Vom schönen Platz zwischen den Kirchen wählen wir den direkten Treppenweg bergab; er führt ins Dorfzentrum von Morcote. Die beiden Seerestaurants "Carina" und "Posta", die Lauben mit den kleinen Läden sowie die Postautohaltestelle und die Schiffstation sind in unmittelbarer Nähe.

    Rückmeldung:
    Abstieg nach
              Morcote, Bild Ruedi Anneler"Ab dem Seeufer in Lugano ist der Weg nach Paradiso und weiter nach Morcote gut beschildert und gut zu finden. Wir empfehlen, genügend Bargeld mitzunehmen. Die Preise auf dem Monte San Salvatore (Rivella 3 dl für Fr. 5.50) und vor allem auf der oberhalb von Morcote gelegenen Alpe Vicania sind nach unserer Meinung recht happig (ein Teller Kürbiscremesuppe kostete gesalzene Fr.15.-).
    Wenn der wirklich sehenswerte Friedhof von Morcote begangen wird, ist zu beachten, dass der Weg zurück zum Trail direkt rechts neben der Kirche die Treppe hinauf führt. Oben angelangt, geht es nach links (dort ist wieder ein Wegweiser vorhanden)." Ruedi Anneler, Nov.10.

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    Karten

    Gaststätten

    Parco San Grato, Carona, April
                    2017
    Parco San Grato, Carona
    Alpe Vicania, April 2017 
    Grotto Alpe Vicania

    Blick auf Morcote

    Treppenweg ob Morcote

    Gasse in Morcote
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    Routenübersicht
    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    30. Tag: 4h10, aufwärts 530m, abwärts 480m, 14 km, davon 5 km Hartbelag
    Morcote - Brusino mit Schiff. Achtung, nur wenige Kurse - und keine im Winter!  (Fahrplan)

    Route: Brusino Funivia 276m - Serpiano 640m (1h10) - Crocifisso 670m (40min) - Fontana 592 m (25min) - Meride 573m (15min) - Tremona 574m (50min) - Rancate 352 m (30min) - Mendrisio Stazione 328m (20min)

    Vom Höhenkurort Serpiano, den man zu Fuss oder auch per Seilbahn erreichen kann, bietet sich eine überwältigende Aussicht über den Lago di Lugano. Die Wanderung führt um den Monte San Giorgio und durch das typische Tessiner Dorf Meride hinunter nach Mendrisio. Neu ist im Sommer 2003 der Monte San Giorgio ins Weltnaturerbe Unesco aufgenommen worden. Berühmt ist er für seine gut erhaltenen Saurier- und Fisch-Skelette und -Versteinerungen aus der Tertiärzeit.

    Gewandert: September 2003.

    Wenn  in  Morcote  kein  Schiff  für  die Seeüberquerung zur Verfügung steht, kann man wie folgt verfahren (die gesamte Fahrt dauert ca. 1.5 Stunden; die Anschlüsse sind gut):


    Kurz ist die Schifffahrt von Morcote nach Brusino Funivia. Oberhalb der Anlegestelle befindet sich die Talstation der Seilbahn nach Serpiano. Wir lassen sie links liegen und folgen für fünf Minuten dem leicht ansteigenden Quartiersträsschen. Unvermittelt steht links ein gelber Wegweiser "Serpiano"; ein schmaler Pfad schlängelt sich zwischen den Häusern zum Wald, wo der steile Aufstieg beginnt. Der Weg führt, leicht rechts haltend, durch den schattigen Wald direkt zum Kurhotel von Serpiano hinauf. Es lohnt sich, auf der Restaurant-Terasse eine Pause einzuschalten und die Aussicht zu geniessen.

    Nach "Meride" gibt es verschiedene Routen - die schönste wäre natürlich über den 500 m höher gelegenen Monte S.Giorgio. Wir begnügen uns mit der zweitschönsten, wie sie im Führer vorgeschlagen wird - es lohnt sich, sie genau zu befolgen!"

    www.bilz.tk: Wir nehmen es locker und orientieren uns and den Wegweisern und nicht am TST-Führer. Auf jedem Wegweiser steht Meride, nur führt der Weg jedes Mal in eine andere Richtung. Wir schaffen es tatsächlich im Kreis zu laufen. Juni 2004
    Nach fünf Minuten auf der Strasse Serpiano - Meride geht's links ein paar Stufen zum Wegweiser "Crocifisso/Meride" hinauf. In einem Bogen wandern wir durch den Wald aufwärts. Nach 10 Minuten, bei einem weiteren Wegweiser, rechts abbiegen. 5 Minuten später folgen wir entweder rechts dem "Sentiero naturalistico" (kleiner Umweg) oder links dem handgeschriebenen Wegweiser "Meride"; die beiden Routen treffen später wieder zusammen. Bei Crocifisso überqueren wir die Strasse, gehen geradeaus in den Wald und folgen nach 50 m dem Wegweiser "Meride" nach links. Etwas undeutlich (Pfeil beachten) führt die Route links am Picknickplatz vorbei durch die Waldlichtung. Schöner Hohlweg durch den Wald, später Kiesweg bis Fontana (Kamin). Bis nach Meride gehts auf Hartbelag weiter: zuerst 7 Minuten der Fahrstrasse entlang, dann links zum etwas ausgestorben wirkenden Meride (Postautoverbindung nach Mendrisio).

    Wir durchqueren Meride; am Dorfende nach rechts - es ist der erste der 5 Wegweiser innert 5 Minuten - wir folgen immer stur den Pfeilen "Cantine di Tremona" (es gäbe noch eine Variante "Rancate/Mendrisio"). Auf schönen Waldwegen wandern wir durch ein eindrückliches Felssturzgebiet, kommen am verwunschenen Grotto Gresso vorbei und gelangen leicht ansteigend nach Tremona; in der gediegenen Osteria können wir uns stärken (Busverbindung nach Mendrisio). Der unscheinbare Wegweiser befindet sich links von der Kirche an einer Hauswand.

    Auf einem alten gepflästerten Saumweg wandern wir abwärts durch den Wald; beim Waldausgang sehen wir links den "Sentiero stella", eine andere Route Richtung Altstadt von Mendrisio. - Unsere Route aber hat den Bahnhof als Ziel und folgt dem Teersträsschen, der Via G.Belloni. Sie führt in einer langgezogenen S-Kurve nach Rancate zur viel befahrenen Via G.Rusca hinunter. Dort (ohne Trottoir) statt links besser 50 m nach rechts zur Kreuzung und Bushaltestelle "Rancate posta". Auf dem Trottoir der Via della Posta nach links, direkt zur Autobahn-Überführung hinunter und aufwärts zur Bahnunterführung. Vor der Unterführung scharf nach links, dem Bahndamm entlang. Unmittelbar nach der Postautogarage beginnt links die Treppe zur Fussgängerunterführung des Bahnhofs von Mendrisio.

    Tipp: wer in der Altstadt (Fussgängerzone) übernachten will, nimmt den Bus neben dem Albergo Stazione, oder wandert 15 Minuten halblinks bergauf.
    Rückmeldungen:
    "Von Serpiano haben wir bis Mendrisio keine Beschilderung mehr angetroffen. Barbara S. Juli 2013"
    "Die  Route  ist  gut  ausgeschildert. Sie führt über den Monte San Giorgio. Etwas irritierend ist zu Beginn, dass der Weg nach der Überquerung des  Baches links ab und abwärts wieder in Richtung der Bergbahn Talstation geht. Der Weg biegt dann aber nach rechts ab und führt steil bergauf zur Alpe Brusino. Oberhalb der Alpe Brusino ist der Weg im Wald nicht mehr zu erkennen, die Bergwegmarkierungen sind aber noch da. Der Trail liegt etwas links von dem jetzt gerade im Bau begriffenen neuen breiten Weg. Der Abstieg von Meride nach Mendrisio verlässt am Ortsausgang den Sentiero Lago Di Lugano (Nr.  52). Er führt direkt der Bergflanke entlang hinunter in die Industriezone von Mendrisio. Er ist gut ausgeschildert." Ruedi Anneler, Nov.10
    "Die Fahrt von Morcote nach Brusino-Arsizio wird im Oktober zum Abenteuer. Wir erreichten den Schiffsteg um 14.40 Uhr und planten noch am selben Tag die Ueberquerung vorzunehmen, damit wir am Morgen schon an Ort sind. Als wir den Fahrplan studierten, merkten wir bald, dass das nächste Schiff erst wieder im April fährt!!!!!! Mein Mann kam dann auf die glorreiche Idee „Schiffstopp“ zu machen, was auch gelang. Ein junger Fischer fuhr uns für ein Entgelt die kurze Strecke über den See. Hätten wir den Landweg nehmen müssen, wäre das wahrscheinlich ziemlich umständlich und zeitraubend gewesen. Wir wollten Sie über diese Umstände in Kenntnis setzen." Walter S., Nov.2006

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    Webcam Monte Generoso
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    Routenübersicht
    Allgemeine Informationen Trans Swiss Trail 1

    31. Tag: 3h30, aufwärts 440m, abwärts 530m, 12 km, davon 5 km Hartbelag
    Mendrisio 328m - Corteglia 425m (50min) - Castel S.Pietro 449m (20min) - Punt Farügin (40min) - Morbio Inferiore Basilica (30min) -  Breggia-Schlucht - Chiasso Stazione 238 m (1h10)
    Die letzte Etappe des Trans Swiss Trails ist nicht die schönste; ausserdem ist sie schlecht markiert. Teilweise folgen wir dem einstigen Sternweg "Sentiero stella" oder dem "dorsale pedestre". Trotzdem hat auch diese Etappe ihren Reiz: alte gepflästerte Fusswege, Rebhänge und ein geologisch und landschaftlich fantastischer Schluchtenweg.
    Gewandert: September 2003.
    Beim Bahnhof Mendrisio sucht man vergebens einen Wegweiser. Rechts vom "Albergo Stazione" steigen wir bergan: zuerst auf der Via Motta, dann rechts auf der Via Franchini bis zum Lichtsignal (20min).
    Variante: Von der Altstadt Mendrisio ebenaus durch die Fussgängerzone der "Villa storica", vorbei an der Hochschule für Architektur, bis zum erwähnten Lichtsignal (20min).
    Wir folgen kurz der Viale Foresta, die sich bergauf schlängelt, kürzen die Kurven aber zweimal ab (gepflästerte Wege und Treppen) und treffen oben auf einen gelben Wegweiser; es ist die "Stella"-Route, die vom Stadtturm von Mendrisio hierher führt. Gut markiert gehts nun rechts zum Weinberg und dort auf Naturbelag am Zaun entlang bergauf nach Corteglia. Wir queren das Dorf bis zur Post und folgen dort dem Wegweiser "Castel S.Pietro", leicht bergab und wieder leicht bergauf (Nebensträsschen), am neuen Schulhaus vorbei und über die Fussgängerbrücke. Schöner Wiesenpfad bis zur Kirche Castel S.Pietro, eine Wallfahrtskirche aus dem 14. Jahrhundert, die zu besichtigen es sich unbedingt lohnt.

    Breggia-Schl
    ucht:

    Links die Treppen hinab, auf dem Strässchen um die Kirche herum und links abzweigen Richtung "Parco delle Gole della Breggia"; nach 50 m nochmals nach links Richtung "Punt da Canaa". Hier, am Eingang des Muggiotals, beginnt ein schöner Fussweg durch den Geopark und die Breggia-Schlucht . Eindrückliche Tiefblicke von der Brücke Punt da Canaa. Der Weg zum "Punt da Farügin" ist nun offen, sodass wir bei der nächsten Abzweigung bergab in die Breggia-Schlucht steigen. Romantische Picknickstellen, einmalige Felsformationen, Hängebrücklein und gut gesicherte Wege sind Höhepunkte dieses Schluchtwegs. Bei der schönen Holzbrücke Punt da Farügin wechseln wir die Talseite und wandern auf gut angelegten Pfaden zur Punt da Ciüsa hinunter.

    Links an der stillgelegten Zementfabrik vorbei und links hinauf direkt ins Zentrum von Morbio Inferiore, mit der Bushaltestelle "Basilica" und der schönen Kirchentreppe nebenan. In der Trattoria können wir zum letzten Mal unter Kastanien ausruhen. Bei der Bushaltestelle Morbio Inferiore Basilica folgen wir dem gelben Wegweiser "Vacallo/Chiasso; ein zweiter Wegweiser "Vacallo 30 min./Chiasso 1h20" folgt kurz nachher. Die im Führer beschriebene Linkskurve nach weiteren 50 m haben wir verpasst! Doch auch auf folgendem Weg gelangt man ans Ziel:

    Wir gehen auf dem Quartiersträsschen fünf Minuten bergab bis zum Strassenkreisel. Dort folgen wir der Quartierstrasse Richtung Kirche S.Giorgio; wir gehen aber nicht ganz zur Kirche hinunter, sondern halten die Richtung und sehen nach weiteren fünf Minuten, 30 m links, am Rand eines Spielplatzes, etwas versteckt einen gelben Wegweiser "Chiasso". Eine kurze Treppe und ein schmaler Weg führen uns links am Spielplatz entlang in den Wald, wo wir auf schattigem Pfad etwa eine Viertelstunde dem Bach entlang abwärts wandern. Ein weiterer "Chiasso"-Wegweiser steht am linken Ufer - dort machen wir eine Spitzkehre, steigen zum Fussballfeld auf und gelangen zur Kirche S.Simone. Hier sind wir wieder auf der Route, die im Buch beschrieben ist.

    Vor der Kirche zweigt rechts die Quartierstrasse Salita Rusca ab; wir wandern die letzten Höhenmeter bergab, links haltend, und überqueren auf der Strassenbrücke mit der Ortstafel "Chiasso" die Breggia sowie die Autobahn; links sehen wir die Zollstation der Grenze zu Italien. Nach der Überführung marschieren wir 10 Minuten lang schnurgerade durch die Strassen von Chiasso bis zurPost. Wir gehen links um das Postgebäude herum, erklimmen vor der Unterführung eine Treppe und sind am Ziel: links gegenüber steht das Bahnhofgebäude von Chiasso.

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