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Sentiero Basso Bleniese, 1.Teil: Olivone - Acquarossa |
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Mitte Mai: Salone del Territorio "Profumi e Sapori" - Ausstellung mit Tessiner Produkten. Verschiedene Veranstaltungen: Vorträge, Konzerte, Umzüge. Info: http://www.blenioturismo.ch Schöne Tessiner Dörfer in intakter Landschaft. Trockenmauern, Granitsteindächer. Zahlreiche Wegstationen, Kapellen, Kirchen und kulturelle Kostbarkeiten. Sonnig, da Südausrichtung - im Winter vor allem auf der linken Talseite. Bei Schneefreiheit ganzjährig begehbar; perfekt markiert. Rund ein Drittel ist Hartbelag. Der "Sentiero Basso" im Bleniotal beginnt in Olivone und endet in Biasca (oder um gekehrt). Hier ist der 1.Teil beschrieben. Zusammen mit Tageswanderung Nr.483 (Acquarossa - Biasca) eignet sich der Sentiero Basso gut als 2-Tageswanderung. Dank der stündlichen Buskurse kann der Weg problemlos abgeändert und der Übernachtungsort frei gewählt werden - allerdings sind im Winter nicht alle Gaststätten offen. Tipp: Bei Nordwind in der beschriebenen Richtung wandern, der Wind bläst dann von hinten.
Gewandert: November 2006.
3.40 h, aufwärts 160 m, abwärts
510 m
Route: Olivone 890 m - Kirche S.Martino
- Riascio 866 m (0.35 h) - P.Aquilesco 890 m (0.20 h) - Aquila 775 m (0.25
h) - Dangio 798 m (0.25 h) - Torre 760 m (0.25 h) - S.Salvatore 842 m (0.10
h) - Grumo 660 m (0.20 h) - Lottigna, Museo di Blenio 675 m (0.20 h) -
Acquarossa-Comprovasco 538 m (0.40 h)
Von der Bushaltestelle Olivone Posta gehts über die Brenno-Brücke (Touristinformation nebenan), am Albergo Central vorbei und links treppauf zur Kirche S.Martino. Kurz aufwärts zum Wegweiser und nach rechts ebenaus. Bei einem alten Waschbrunnen beginnt ein gekiester Wanderweg - 2 Minunten später Abzeigung nach rechts beachten! Schöner Blick zurück nach Olivone. Der schöne Weg verläuft dem Waldrand entlang, an Kuhweiden vorbei. Später senkt er sich als schmaler Pfad zur Hauptstrasse hinunter, wo man auf separatem Steg die Riascio-Brücke überquert und sogleich wieder in den Wald hinauf geführt wird. Der traumhafte Saumpfad schlängelt sich zwischen Buchenhecken um ein ehemaliges Felssturzgebiet, mit weitem Blick ins Bleniotal.
Kurz nach dem Wegweiser P.Aquilesco treffen wir auf ein Quartiersträsschen. Gut auf die Markierungen achtend, schlängelt sich die Route durch die Häuser bergab zur sehenswerten Kirche San Vittorio von Aquila - für Fr.50.- kann eine Granitsteinplatte für das Dach gesponsert werden. Beim Lebensmittelladen, dem Ristorante Centrale gegenüber, gehts treppab in den unteren Dorfteil. Wo sich das Strässchen teilt, marschieren wir halblinks dem nächsten Kirchturm zu, die Hauptstrasse unterquerend. Aufwärts zur Kirche von Dangio mit dem eindrücklichen Christophorusbild (Beschützer der Reisenden) und dem schönen Steinbrunnen davor.
Ebenaus, der verkehrsarmen Strasse entlang, gehts über eine wilde Schlucht zur ehemaligen Schokoladenfabrik Cima Norma, die früher unter anderem für Migros und Coop fabrizierte, bis sie eigene Fabriken erstellten. Die Schliessung war eine Katastrophe für das Tal. Noch steht der Bau und wird heute für andere Zwecke genutzt.
Hinter dem schmalen Fabrikgebäude beginnt wieder ein schöner Wanderweg, bergauf in den Wald. Oben bei der Kapelle S.Salvatore und dem Schiessstand finden wir sonnige Plätze und Bänke fürs Picknick. In Sichtweite ist der Wegweiser "Oratorio Ingerio", wo der Weg auf der linken Seite der Trockenmauer bergab führt. Unten treffen wir auf eine Quartierstrasse, der wir 2 Minuten nach rechts folgen und links auf den schönen Saumweg abzweigen, der einem riesigen Privatpark entlang zwischen Trockenmauern zur Kirche S.Stefano hinab führt. Weiter bergab ins Dorfzentrum von Torre, wo ein alter gusseiserner Wegweiser zu bewundern ist.
Die nächsten 10 Minuten marschiert es sich wenig attraktiv den Strassen entlang talauswärts. Bei der Trattoria "Alla Baracca" beginnt rechts wieder ein schöner Wanderweg, bergab durch den Wald zum Weiler Grumo (Kapelle). Nun ebenaus, kurz geteert, dann auf Naturwegen durch Waldpartien, dazwischen Sicht auf die Terrassendörfer Punto Valentino, Leontica und das Skigebiet Nara. Bei der Busstation "Lottigna" kreuzen wir die Hauptstrasse und erreichen 5 Minuten später das berühmte Museo di Blenio. Wappenverzierter Bau aus dem 15.Jahrhundert.
Olivone mit Sosto |
oberhalb P.Aquilesco |
Cima Norma |
Museum Val Blenio |
"Mit 8 Kollegen habe ich über Pfingsten die Zweitages-Wanderung im Valle Blenio unter die Füsse genommen. Wir möchten uns herzlich bei Ihnen für den guten Tip und die wirklich gute Beschreibung der Route bedanken. Wir hatten sehr viel Spass und und Freude an der schönen Gegend." Barbara G., Mai 2008
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