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Nr. 560
Tageswanderung 
Region Nidwalden
Wanderland-Karte mit eingezeichnetem Nidwaldnerweg        -Webcam Klewenalp
Schwierigkeit: sportlich, mit Varianten und Abkürzungsmöglichkeiten
Einkehrmöglichkeit: Niederrickenbach, Brisenhaus, Klewenalp
Anreise: Bahn Luzern - Stans - Niederrickenbach Station (488 m, Halt auf Verlangen), 
Seilbahn nach Niederrickenbach, -Fahrplan
Rückreise: SeilbahnKlewenalp - Beckenried,
ab Beckenried Bus nach Stans 
oder Schiff ab Beckenried (Vierwaldstädtersee

 
 
 

 


Wallfahrtskirche Niederrickenbach

"Maria hat geholfen"

Pilgerhaus Niederrickenbach

Wegweiser beim Pilgerhaus

Niederrickenbach, Stanserhorn

Niederrickenbach - Brisenhaus - Klewenalp


3h15, aufwärts 660m, abwärts 220m
Route: Niederrickenbach 1158m - Ahornalp 1346m (45min) - Brisenhaus 1753m (1h15) -  Scheidegg-Sätteli 1757m (10min) - Büel 1656m (15min) - Stafel 1532m (20min) - Klewenalp 1593m (30min)

Von der Bergstation Niederrickenbach gehen wir nach rechts, an der Klosteranlage (mit Klosterladen) und Gasthaus Pilgerhaus vorbei zur schönen Wallfahrtskirche, wo sich ein Besuch lohnt. Im Pilgerhaus kann man günstig übernachten und geniesst eine traumhafte Aussicht und Ruhe. Hier trennen sich die Wege:

Wir aber wählen bei der Kirche den direkten Brisenhaus-Aufstieg und folgen dem Wegweiser "Brisenhuis 2 h" bergauf. Das Betonsträsschen endet nach knapp zehn Minuten bei der komfortablen gedeckten Feuerstelle (Trinkbrunnen). Ab jetzt wandern wir alles auf Natursträsschen und -wegen. Gemächlich gehts bergauf (die Abzweigung "Chrüzhütte" nicht beachten).

Die Wege teilen sich bei der Ahornalp:


Wir wollen über das "Brisenhaus" und halten die Richtung. Bei einer weiteren Feuerstelle überqueren wir den Bach und steigen an der Alp Brandlisboden vorbei hangaufwärts. Fünf Minuten nach dieser Alp gut auf die Markierung achten! Unsere Route zweigt links ab und führt als Wiesenpfad zu einem lichten Waldstück (altes Felssturzgebiet, schöne Flora). Steile Schotterwege schlängeln sich durch die wilde, teils hochmoorartige Landschaft. Wieder auf offenem Gebiet, sehen wir über uns das Brisenhaus thronen. Unser Weg hält direkt darauf zu und ignoriert sämtliche Abzweigungen. Eine Viertelstunde vor dem Brisenhaus überqueren wir ein Kiessträsschen: Der markierte Pfad wird nun sehr steil und folgt den ausgewaschenen Karstfelsen zum Brisenhaus.


Nach einer verdienten Pause mit Sicht auf die eindrückliche Berglandschaft wandern wir bequem der Höhenkurve entlang zum Scheidegg-Sätteli. Die Klewenalp ist ab hier bereits zu sehen. Hier beginnt der Abstieg, am Tipi-Dorf vorbei nach Büel. Der Wanderweg kürzt die nächste grosse Kurve ab und dreht nach rechts, an der Alp Büli vorbei durch die Wiese zum Mälchgädeli. Ein steiler Schotterweg kurvt dem Liftmasten entlang bergab. In der Talsenke Stafel, nun wieder auf breiten Kieswegen, teilen sich die Wege.

Wir wählen die Klewenalp-Route, am einladenden Gartenrestaurant Tannibüel vorbei. Der Weg steigt bis zum Skihaus Rötenport nochmals an. Rechts an der Kapelle vorbei gelangen wir zur Klewenalp. Auf der Terrasse des Restaurants kann die Abflugrampe der Gleitschirmflieger beobachtet werden; Kinder vergnügen sich auf dem Spielplatz oder schauen den Murmeltieren zu, bevor uns die Seilbahn nach Beckenried hinunter trägt. Klewenalp Murmeltier im Gehege auf der Klewenalp; Bild:
                  Martin B.
Murmeltier

Rückmeldungen:


Zusatzvariante: Aufstieg nach Niederrickenbach, am geographischen Mittelpunkt des Kantons Nidwalden vorbei

Wanderlandkarte, gezeichnet mit
                    SchweizMobilPlus2h20, aufwärts 670m
Niederrickenbach Station 495m - Geisstäg 570m (20min) - Wandfluewald 718m - Picknick/Triangulationsplatz 760m (40min)- Luegi 854m - Buoholzbachbrücke 892m (40min) - Hasenmatt 1060m - Pilgerhaus Niederrickenbach 1162m (40min)

Bei Bahnstation Niederrickenbach unterqueren wir die Strasse zur Seilbahn-Talstation. Nach links, dem langen Parkplatz entlang bis zum Picknicktisch am Waldrand. Von dort führt ein unscheinbares, nicht markiertes Laubweglein im Waldsaum bergauf; nach einem Platz weiter im Waldsaum bergauf, bis das Weglein in die Betonpiste mündet.

Nun den gelben Wegweisern Richtung "Niederrickenbach" folgen; sie führen aufwärts durch den Wald. Neben einer Brücke treffen wir auf die Geisstäg-Hütte, ein gedeckter Rastplatz mit Feuerstelle. Links von der Betonpiste führt der markierte Wanderweg weiter bergauf, die Piste immer wieder kreuzend (Bodenmarkierungen!). Wem der Wanderweg zu ruppig und steil ist, könnte also auf das Strässchen ausweichen. 

Blick zum
              BürgenstockBeim Wegweiser Waldfluewald befinden wir uns nahe am geographischen Mittelpunkt des Kantons Nidwalden (Koordinaten 673'620 / 197'749) - der Platz mit dem Triangulationspunkt befindet sich aber weiter oben. Unsere Wanderroute steigt wieder steil an und führt an einem alten hölzernen Unterstand, dem "Ghirmhittli", vorbei. Die folgende Strassenkurve streifen wir nur und bleiben links; in Sichtweite befindet sich ein 2011 erbauter komfortabler gedeckter Rastplatz mit Holz und Feuerstelle und Infos zum Kanton Nidwalden. Eine Tafel am Triangulationspunkt erzählt vom geographischen Mittelpunkt des Kantons Nidwalden. Schöner Blick Richtung Stans und Bürgenstock.

Nach der verdienten Pause steigen wir weiter waldaufwärts. In der Luegi kommen wir aus dem Wald und geniessen einen tollen Blick auf das Buochserhorn und die Musenalp. Die nächsten 600m folgen wir dem Strässchen, an geschnitzten Kreuzwegstationen vorbei, das bei einem Bauernhof endet. Ebenaus geht's zur Buoholzbachbrücke im Wald, von wo ein Teersträsschen bergauf kurvt (ihm könnte man bis hinauf zur Hasenmatt folgen).

Nach der zweiten Kurve zweigt der Wanderweg rechts ab in die Wiese (siehe Bild); allerdings sucht man vergeblich Pfeile oder Markierungen. Wiesenspuren führen parallel zum Waldrand steil bergauf zur Hasenmatt (Vorsicht: Bienenhaus). Oben thront gut sichtbar die Wallfahrtskirche. Auf gut angelegtem Wiesenweg kurven wir aufwärts zum Kloster, Wallfahrtskirche und Pilgerhaus Niederrickenbach. Grandioses Bergpanorama!


Blick Richtung Wandflue

Aufstieg zum Wandflueberg
Triangulationspunkt, geographischer
                      Mittelpunkt des Kantons Nidwalden, 2016
Triangulationspunkt

rechts der Wiesenweg

Hasenmatt; oben das Kloster


Tipp für 2-Tageswanderung:



Umgekehrte Variante: Klewenalp - Niederrickenbach

Anreise: Bahn Luzern - Stans, Postauto nach Beckenried, mit Seilbahnen nach Klewenalp
Rückreise: Seilbahn Niederrickenbach - Niederrickenbach Station, Bahn nach Luzern -Fahrplan


2h55, aufwärts 220m, abwärts 660m
Route: Klewenalp 1593m - Brisenhaus 1753m (1h30) - Niederrickenbach 1158m (1h25)

Ab Klewenalp erreicht man nach kurzer Wanderung die Alp Stafel. Hier teilt sich der Weg: Während sich die direkte Route nach Niederrickenbach via Bärenfallen leicht steigend dem Hang entlang nach rechts wendet (30 Min. kürzer), wählt der Wanderer der Brisenhaus-Variante den leicht nach links abbiegenden Aufstieg zum Scheidegg-Sätteli und erreicht über diesen Weg die SAC-Hütte Brisenhaus, die das ganze Jahr offen und in der Saison bewartet ist .

Vom Brisenhaus führt ein gut markierter Wanderweg hinunter nach Niederrickenbach. Von Niederrickenbach fährt die Luftseilbahn nach Niederrickenbach Bahnstation.


Gasthäuser
Links
Karten und Bücher
  • 1:25'000 Wanderkarte Nidwalden, mit Wandervorschlägen , bei http://www.snowtrailmaps.ch
  • 1:50'000 Wanderkarte Blatt 245T, bei http://www.wandern.ch oder https://shop.swisstopo.admin.ch/
  • 1:60'000 Vierwaldstättersee, Engelberg, Luzern, Schwyz, Kümmerly+Frey, bei-Amazon.de
  • Digitale Karten:
  • Benediktusweg: Kartenausschnitt
  • "Wandern und Geniessen", die schönsten Zweitagestouren mit Berghotel-Komfort, bei Amazon.de
    • 1. Tag: Klewenalp ob Beckenried - Hinter Jochli - Risetenstock - Gitschenen, 4h30
    • 2. Tag: Gitschenen - Brisen - Haldigrat - Niederrickenbach Bergstation, 5h45 (heikel)
  • "Bergfloh 1", Bergwandern mit Kindern, bei Amazon.de
    • 1. Tag: Niederrickenbach/Ober Musenalp - Bärenfallen - Brisenhaus, 1h45 (heikel, T3)
    • 2. Tag: Brisenhaus - Risetenstock - Gitschenen, 5 h
Wanderungen in der Gegend

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