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Wildbeobachtungspfad Emmetten
Tipp:
Am besten im Gebiet übernachten. Mit etwas Glück beobachten Frühaufsteher
die auf hölzernen Infotafeln beschriebenen Tiere in Natura. Es sind
dies:4 h, aufwärts 360
m, abwärts 660 m
Route: Bergstation Niederbauen
1570m - Alp Äbnet - Merlieggen1596m (0.30 h) - Fulberg 1777m
(0.25 h) - Mättenmatt 1624m (0.40 h) - Geissbühl 1555m (0.30
h) - Langhütte 1470m (0.15 h) - Wintereschlen 1347m (0.20 h) - Wandeli
1288m (0.15 h) - Siten 1261m - Ängibach 1250m - Oberst Ronenhütte
1294m (0.30 h) - Nätschegg 1347m (0.20 h) - Bergstation Stockhütte
1276m (0.15 h)
Auf
der Bergstation der Niederbauenbahn, einem Gleitschirmparadies,
geniessen wir bei guter Sicht ein atemberaubendes Bergpanorama mit dem
Vierwaldstättersee zu unseren Füssen. Nach einer Stärkung
im Berggasthaus Niederbauen biegen wir in den Wildbeobachtungspfad
ein, der uns in einem weiten Halbbogen unter den Abstürzen des Oberbauenstockes
zur Stockhütte führt.
Zunächst durchquert man die schöne Hochebene der Niederbauenalp am Fuss des Niederbauen Chulm, vorbei an der Alp Äbnet, wo man zur Alpzeit Milch, Getränke und kleine Imbisse erhält. Grandios ist die Sicht auf den den Oberbauenstock und den interessant gefalteten Schwalmis. An der Kantonsgrenze Merlieggen, bevor der Weg sich Richtung "Urwängi/Bauen" senkt, zweigt rechts unser Pfad zum "Fulberg" ab. Eine erste hölzerne Infotafel erzählt Spannendes über das Alpenschneehuhn.
Der
Pfad führt auf dem Wiesengrat neben einer Abrutschzone bergauf.
Holztritte erleichtern den steilen Aufstieg. Auf der einen Seite gehts
fast senkrecht in die Tiefe; Halteseile geben Sicherheit, trotzdem ist
Vorsicht geboten. Nach fünf Minuten gibt es mehr Platz - noch einige
Teppen, und wir sind auf dem Fulberg-Grat. Der nahe
Aussichtspunkt
mit
Blick über den Urnersee in die Alpen eignet sich bestens für
eine Pause - der anstrengendste Teil der Wanderung ist bereits hinter uns.
Zurück beim Wegweiser, folgen wir absteigenden Wiesengrat, zunächst dem Zaun entlang, dann schräg bergab durch die Weide, an der Alphütte von Mättenmatt vorbei zum Mittelbach. Nun folgt ein sanfter Abstieg durch blühende Wiesen und ein kleines Hochmoor, im Blick der wuchtige Schwalmis. Weiter über Weiden von Alp zu Alp; zwischen der Alp Geissbühl (Aussichtsbänklein), der Langhütte (Trinkbrunnen) und dem Plattenschutz gehts mitten durch grasendes Vieh, teilweise mit Mutterkühen; Hunde sind hier - wie auf der ganzen Strecke - an der Leine zu halten.
Weiter Richtung "Rinderbüel / Emmetten". Dem Stierenbach folgen wir nur kurz; durch Feuchtgebiet und lichten Wald gehts dem linken Hang entlang mehr oder weniger ebenaus, hoch über uns die Felsen des Zingel. Ein idyllisch gelegener Picknickplatz mit Tisch und Bänken lockt bei der Tafel Wintereschlen zum Halt. Unter den Ful Platten queren wir einen Geröllhang und erreichen Wandeli, wo Tisch, Bänke und eine Feuerstelle fürs Picknick bereit stehen.
Bei Wandeli teilt sich der Weg; wir gehen Richtung "Stockhütte" leicht abwärts. queren ein Waldstück mit dem Cholbach, wo ein neuer Weg über das ausgetrocknete wilde Bachbett gebaut wurde; Infotafel Siten (hier könnte man den steilen Zickzackweg ins Choltal nach Emmetten hinunter nehmen). Wir aber gehen weiter dem Hang entlang; Pfeil Richtung "Rinderbüel" (so heisst die Siedlung bei der "Stockhütte"). Nach dem Überqueren des Ängibachs gehts aufwärts zur Ronen-Hütte (Trinkbrunnen).
Nun folgen fünf Hartbelagminuten bergauf (zwar reizt uns der Wiesenweg in der ersten Kurve; er ist aber nicht markiert). Bei der nächsten Verzweigung könnte man dem Weg zur "Klewenalp" folgen, doch wir bleiben auf dem Kiessträsschen Richtung "Rinderbüel". Es führt nach der S-Kurve ebenaus zum nahen Wald. Am Waldrand von Nätschegg gelangen wir an eine bequeme Schweizer-Familie Feuerstelle mit Holz und Bänken.
Weiter gehts leicht abwärts durch lichten Wald und Hochmoor mit blühender Flora. Bei Punkt 1317 treffen wir mit dem Weg Klewenalp - Twäregg - Stockhütte zusammen. Bald kommen wir aus dem Wald und sehen vor uns die Feriensiedlung Rinderbüel und die Seilbahnstation Stockhütte mit dem gleichnamigen Restaurant.
Fulberg vor Niederbauenstock |
Aufstieg zum Fulberg |
Wiesenwege, Schwalmis |
Rastplatz Wandeli |
Oberst Ronenhütte |
am 1.Tag:
- Variante a) Aufstieg ab Emmetten 3 h, Übernachtung im Berggasthaus Niederbauen, oder
- Variante b) Niederrickenbach - Brisenhaus - Scheidegg - Büel - Tannibüel - Klewenalp, 5 h, Tageswanderung Nr.560. Übernachtung auf der Klewenalp 1593m
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