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Wandertage Schwierigkeit Karte mit Zoom Webcam Stanserhorn
6 T2-T3

Nidwaldner Höhenweg


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Der Nidwaldner Höhenweg folgt den schönsten Höhenrouten der beiden Halbkantone. Die Wege sind mehrheitlich Bergwanderwege, können aber von erfahrenen Bergwanderern problemlos nachgewandert werden.
Unterdessen ist die Route mit Nr.88 markiert worden; Infos und Kartenausschnitte finden Sie unter:


Bereits gibt es attraktive Pauschalangebote mit Gepäcktransport, geführt oder individuell:

Die Routen werden auf der Wandersite kurz vorgestellt. Die meisten Angaben sind obigem Prospekt entnommen. Wo bereits ausführliche Wegbeschreibungen in der Wandersite zu finden sind, steht ein entprechender Link, den Sie einfach anklicken können.
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Die Etappen

 
1. Tag: 6 h, aufwärts 850 m, abwärts 1050 m, 12,5 km; Schwierigkeit T3
Route: Stanserhorn 1848 m - Ächerli oberhalb Wirzweli 1398 m - Arvigrat - Gräfimattstand 2050 m - Wagenleis - Denalp, Storeggpass 1742 m

Nach einem letzten Blick auf den Vierwaldstättersee und die Alpenrandseen im Luzerner- und Zugerland richten wir den Blick südwärts auf den vergletscherten Viertausenderkranz des Berner Oberlandes. Der landschaftlich grossartige Gratwanderung zwischen Engelberger- und Sarneraatal lässt auch Varianten zu, die sich aus den mit den Luftseilbahnen erschlossenen Geländeterrassen ergeben: Wirzweli, Eggalp, Diegisbalm, Bielen und Lutersee.

Gasthäuser:

Links: Rückmeldung:
  • "Am 5. August machten wir uns auf den Nidwaldner Höhenweg. Wir freuten uns alle und waren voller Tatendrang.  Auf dem Stanserhorn angekommen, stand die erste Etappe vor uns. Bis Gräfimattstand war der Weg ziemlich gut markiert. Jedoch von dort aus mussten wir immer wieder die Wanderkarte zu Hilfe nehmen. Oberhalb der Laucheren Alp fanden wir einige Wanderwegmarkierungen, die auf einem Haufen lagen... 

  • Bei der Laucheren Alp fragen wir nach dem Weg in die Denalp. Der hilfsbereite Älpler Melk bot uns seine Hilfe an und begleitete uns zum "Karren" (oder "Wagenleis"). Beim "Karren" angekommen, musste ich mich leider von der Gruppe trennen. Ich schaffte das Wagenleis leider nicht und musste zurück ins Tal.
    Bestimmt ist das nicht Ihre Schuld, dass ich nach 5 Stunden Wanderung und Konzentration den "Karren" nicht schaffte, jedoch fände ich es gut, diesen Teil als Alpinweg (weiss/blau) auf den Karten einzutragen. Damit man sich dieser Herausforderung bewusst ist und eventuell schon früher reagieren und eine andere Route wählen könnte.
    Dieses Wagenleis ist nicht ganz einfach und gefahrlos.
    Ich machte mich dann einen Tag später auf den weiteren Nidwaldner Höhenweg. Der Rest der Tour hat mir sehr gut gefallen." Susi L., Aug.2009
  • Frage: Wie haben andere Wanderer dieses Teilstück erlebt?
  • Wandersite: Auf der offiziellen Routenseite beginnt man den Nidewaldnerweg jetzt mit der 2.Etappe.



 
Panoramakarte, vergrössern

Quelle: http://www.melchsee-frutt.ch
2. Tag, 6.45 h, aufwärts 1280 m, abwärts 850 m, 19,4 km; T2
Route: Eggen 1411 m - Storeggpass 1742 m (0.45 h) - Melchsee-Frutt (4 h) - Tannalp 1974 m - Engstlenalp 1834 m (2 h)

Anreise für Start in Eggen:

  • Wanderung ab Bahnstation Grafenort nach Mettlen, Talstation der Rugisbalm-Seilbahn (0.30 h) 
  • Fahrt mit der Seilbahn (Telefon 041 637 24 33, Fahrt auf Abruf) via Rugisbalm nach Eggen
Ab Eggen Aufstieg zum Storeggpass (Endpunkt der 1.Etappe). 
Die Geländeterrasse am Rand des eidgenössischen Jagdbannbezirkes ermöglicht uns am Morgen vielleicht den Blick auf Gämse oder Adler. Mittags wechseln wir vom wildromantischen Melchtal auf die Hochalpebene der Melchsee-Frutt. Dass weiss vergletscherte Titlismassiv vor Augen, den Melchsee und den Tannensee (Bergrestaurant) zur Seite, wechseln wir im Laufe des Nachmittags zum stillen Engstlensee hinüber.
Gasthäuser:
Hotel Engstlenalp
Links:

3. Tag, 7 h.30, aufwärts 1250 m, abwärts 1200 m, 16 km; T2
Route: Engstlenalp 1834 m - Jochpass 2207 m - Trübsee 1796 m - Engelberg 1000 m (4.30 h) - Ristis 1600 m (1.30 h) - Brunnihütte ob Engelberg 1860 m (1.10 h)

Vorbei am stillen Engstlensee nehmen wir den Aufstieg zum Jochpass (Bergrestaurant) in Angriff. Je nach Laune lassen wir uns die eine oder andere Wegstrecke mit einer der Bahnen auf der Titlis- oder Brunniseite verkürzen.
Ein Halt in der Obwaldner Enklave Engelberg mit einer Kloster- oder Schaukäsereibesichtigung sollte man sich nicht entgehen lassen.

Der Aufstieg zu Fuss führt über die Flühmatt (Bergrestaurant) und Ristis (Bergrestaurant) zur am Härzlisee gelegenen Brunnihütte SAC - bequemer ist es, für die erste oder beide Etappen die Bergbahnen zu benützen.

Gasthäuser:

Links:

 
4. Tag, 5 h, aufwärts 400 m, abwärts 1350 m, 14 km; T2
Route: Brunnihütte 1860 m - Rosenbold 1863 m - Walenalp 1671 m - Walegg 1943 m - Alp Oberfeld 1861 m - Bannalpsee 1590 m (3.45 h) - Fellboden - Oberrickenbach 894 m (1.15 h)

Heute geniessen wir auf dem bekannten Walenpfad hoch über dem Engelbergertal die weite Aussicht ins Nidwaldnerland. Die imposanten Felsen der Walenstöcke begleiten uns bis kurz vor den lieblichen Bannalpsee (Bergrestaurant). Diese landschaftlich einzigartige Hochtalmulde ermöglicht mit seinem in die Natur eingepassten Stausee den Grossteil der Nidwaldner Stromproduktion. 
Zu Fuss (oder mit der Seilbahn) nähern wir uns dem Etappenziel Oberrickenbach (Postautoverbindung zur Bahnstation Wolfenschiessen) .


    Walenpfad

Gasthäuser:

Links:
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5. Tag, 5.30 h, aufwärts 1200 m, abwärts 340 m, 12 km; T2
Route: Oberrickenbach 894 m - Brändlen 1188 m - Plütschgen 1351 m - Hütti 950 m - Waseneggli 1099 m - Niederrickenbach 1158 m - Brisenhaus 1753 m

Blick auf Niederrickenbach
Der zweite Teil des Benediktusweges von Oberrickenbach nach Niederrickenbach führt uns im ersten Teil durch das grösste zusammenhängende Waldgebiet des Kantons Nidwalden: den Haldi - und Steinalperwald. Der Name der Wanderroute rührt vom Verbindungsweg zwischen den Mönchen in Engelberg und den Klosterfrauen in Niederrickenbach her; beide haben ihr Kloster dem heiligen Benedikt geweiht. Unter den Zinnen der Musenalp führt der zweite Teil als Schlussaufstieg abwechslungsreich durch Alpen und Bergwälder zum Brisenhaus.

Gasthäuser:

Links:

6. Tag, 4.40 h, aufwärts 600 m, abwärts 780 m, 12 km; T2
Route: Brisenhaus 1753 m - Scheidegg 1800 m - Klewenalp-Stafel 1532 m - Lochhütte - Ronen-Hütte 1294m - Wandeli 1288m - Fulberg 1777m - Berggasthaus Niederbauen 1570 m

Vom Brisenhaus wandern wir auf einer Naturstrasse zum Stafel in der Nähe der Klewenalp hinunter. Ab Stafel gehts kurz Richtung "Stockhütte", dann via Lochhütte zur Ronenhütte, wo wir auf den Wildbeobachtungspfad treffen. Ihm folgen wir nun in einem weiten Halbbogen unter den Abstürzen des Oberbauenstockes hinüber zum Niederbauen. Ab Wandeli gehts von Alp zu Alp über Wiesen und Weiden zum Fulberg, wo man eine tolle Aussicht geniesst.

Für den Abstieg vom Fulberg braucht es Trittfestigkeit; teilweise ist der steile Treppenweg mit Drahtseilen gesichert. Mit etwas Glück werden wir einige der auf Info-Tafeln erklärten Tiere in Natura bestaunen können. Über die Hochebene der Niederbauenalp queren wir zur Bergstation der Niederbauenbahn.

Die atemberaubende Fernsicht mit dem Vierwaldstättersee zu unseren Füssen, lässt sich die Wanderwoche im Berghaus Niederbauen mit einem weiteren Höhepunkt ausklingen.
Seilbahn Niederbauen - Emmetten, Heimfahrt.

Gasthäuser:

Links:

Rastplatz Wandeli

Wiesenwege, Schwalmis

steiler Treppenweg am Fulberg

Fulberg vor Niederbauenstock
Berggasthaus Niederbauen
Berggasthaus Niederbauen

Rückreise:


 
Variante: 4-tägige Höhenwanderung im Juni: Vom Vierwaldstättersee ins Engelberger Tal 

Sportliche Voralpentour in der Zentralschweiz, gewandert Anfang Juni.
Diese Variante des Nidwaldner Höhenweges macht von einigen Bergbahnen Gebrauch. Das hat den Vorteil, dass man längere Zeit auf den herrlichen Höhenwegen wandern kann.

Eingesandt von Birgit Rubin, November 2009 - herzlichen Dank
Tag 1: 
Anreise per Bahn nach Luzern – Schiff nach Weggis (Fahrplan)
Panoramabahn Weggis - Rigi-Kaltbad (1436m) 
Wanderung auf der Rigi über Klösterli bis zur Rigi-Scheidegg (1665m) – Berghaus Burggeist (1551m) (Tageswanderung Nr.550)
Tagesetappe 3 Std., 500m Aufstieg, 400m Abstieg; Schwierigkeit T1

Blick aus der Rigi-Panoramabahn

Niderbauen auf der andern Seeseite

Tag 2: 
Wanderung Berghaus Burggeist (1551m) - Urmiberg (1135m) (Tageswanderung Nr.551)
Talfahrt Urmiberg - Brunnen (436m) – Boot nach Treib – Zahnradbahn nach Seelisberg
Wanderung Seelisberg (801m) – Hinter Seelisberg (836m); per Rufseilbahn nach Weid (mit ihr spart man 1 Stunde Aufstieg).
Wanderung Weid (1288m) – steiler Aufstieg auf gut versichertem Steig mit Leitern auf den Gipfel des Niderbauen (1923m) – Berghaus Niederbauen (1570m)
Tagesetappe 6:45 Std., 900m Aufstieg, 1080m Abstieg; Schwierigkeit T3


Niderbauen-Gipfel

Aufstieg von Seelisberg

Aufstieg zum Niderbauen

gesicherte Treppen + Leitern

Rufseilbahn Weid

Blick auf Rigi und Luzern

Tag 3: 
Wanderung Bergstation Niederbauen (1570m) - Fulberg (1771m) - Wildbeobachtungspfad (Tageswanderung Nr.596) – Brisenhaus (1753m) – Berghaus Haldigrat (1937m) – Schmidsboden (1215m) – Talfahrt mit Rufseilbahn nach Oberrickenbach (900m) – Bergfahrt mit Seilbahn zur Chrüzhütte (1713m)
Tagesetappe 7:45 Std., 1000m Aufstieg, 1050m Abstieg; Schwierigkeit T2

  • Übernachtung: Bannalp: Chrüzhütte, Tel. 041 628 23 09 oder 079 243 55 22 

Schwalmis-Blick vom Fulberg

Drachenflieger am Haldigrat

Blick auf Walenstöcke

urgemütliche Chrüzhütte

Tag 4: 
Chrüzhütte (1713m) - Firnhütt (1406m) – Benediktusweg zur Walenalp (1860m) – Ristis (1601m) - Talfahrt mit Seilbahn nach Engelberg und Heimreise
Tagesetappe 4 Std., 450m Aufstieg, 600m Abstieg; Schwierigkeit T2

  • Der Höhenweg Walenpfad (Tageswanderung Nr.571) benötigt kaum mehr Zeit, war aber Anfang Juni leider wegen Steinschlags geschlossen. 

Bannalpsee

Bannalpsee

oberhalb Ristis, mit Titlis

Dokumentation

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