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Nr. 745
Tageswanderung Bern
Karte  -Webcam Gurten
Schwierigkeit: je nach Variante sportlich oder leicht
Einkehrmöglichkeit: Wabern, Gurten
An- und Rückreise: Bahn nach Bern -(Fahrplan)
Tram Nr.9 Bern Bahnhofplatz - Wabern Gurtenbahn
evtl. Gurtertenbahn zur Bergstation Gurten
Rückreise für jene, die nach Bern wandern: Bahn ab Bern

 
 
 

 

Gurten - der Hausberg von Bern

  • Der Gurten als Hausberg von Bern ist ein beliebtes Naherholungsgebiet mit Restaurant, Grillplätzen, einem grosser Kinderparadies mit Elektroautos, Kugelspiel und einer Miniatur-Eisenbahn; im Winter kann man auf der grossen Spielwiese schlitteln und skifahren. Vom Aussichtsturm geniesst man einen tollen Blick auf die Stadt Bern und bei schönem Wetter eine Rundsicht von den Berner und Fribourger Alpen bis zum Jura.
  • Schweizweit bekannt ist der Gurten wegen seinem alljährlich stattfindenden Open-Air-Festival, dem Gurtenfestival.
  • Der Gurten ist durchsetzt von Wanderwegen; nachstehende Tour kann problemlos abgekürzt werden - zum Beispiel für den Auf- oder Abstieg die Gurtenbahn benützen.
  • Gut geeignet für gemischt Wandertüchtige und Familien mit Kindern; oben gibt es einen kleinen (30min) und einen grossen (1 h) Rundweg.
  • Die Wanderung kann praktisch das ganze Jahr unternommen werden - im Winter empfiehlt sich die Mitnahme von Schuhkrallen.

  • Gewandert: Mitte Dez.10
Blick auf die Stadt Bern

2h40, auf- und abwärts je 380m
Wabern Gurtenbahn 551m - Grüenenboden 686m (35min) - Gurten Aussichtsturm 870m (30min h) - Gurten Kulm 840m (Bergstation) - Gurten Ostsignal 858m (15min) - Studholz 825m - Gurtendorf 728m (20min) - Breitägerte 683m (15min) - Rossacher 680m - Schalestei - Mätteli - Wabern Gurtenbahn 551m (45min)

Von der Tramstation Wabern Gurtenbahn folgen wir dem Pfeil "Talstation Gurtenbahn, 5 Min.".
Wir wollen den Aufstieg zu Fuss unternehmen, und wählen den direkten Weg dem Bahngleis entlang. Zwischen der Talstation und dem Gebäude der ehemaligen Gurtenbierfabrik beginnt der Treppenweg - über 300 Treppenstufen sind zu erklimmen. Die Route folgt dem bewaldeten Bahnbord zur Mittelstation Grüenebode (das Bahngleis nicht überqueren). Oberhalb der obersten Häusern von Wabern geniessen wir erstmals die Aussicht über die Stadt Bern.

Wo wir auf ein Teersträsschen (Schlittelweg) treffen, sind die meisten Treppenstufen geschafft; nach wenigen Schritten (beim Waldeingang) verlassen wir das Strässchen und kurven auf ziemlich steilem Kiesweg durch den Wald bergauf. Oben bei der Sprungschanze gehen wir nicht links zur Bergstation, sondern rechts herum zum nahen Aussichtsturm. Ein schöner Turm aus Holz mit nochmals 122 Treppenstufen; zuoberst sind wir hin vom Rundblick; wir haben Glück und sehen von den Freiburger Alpen bis zum Jura; der Blick über Bern ist sensationell, und jenseits der Gurtenwiese können wir die Berner Alpen erahnen.

Unterhalb des Turms befindet sich das Gurten-Restaurant; es ist ein Sonntag mit verlockendem Brunchbuffet, offensichtlich ein Geheimtipp. Bei der Hinweistafel an der Gurten Bergstation wählen wir den Weg durch die Wiese, an verschiedenen Kinder-Attraktionen und einer Feuerstelle vorbei, und gehen dem Waldrand entlang zum Gurten Ostsignal. Bergpanorama und Ruhebänke.; schöner Blick in die Berner Alpen.

fussfreundlicher MittelstreifenZunächst folgen wir dem "grossen Rundweg", entweder rechts oder links der sonnigen Hochebene entlang. Wir entscheiden uns für das breite Strässchen, von dem bald ein schmaler Wanderpfad der linken Hangkante entlang führt. Im Studholz verlassen wir den Rundweg und wandern abwärts zum "Gurtendörfli"; ein Bravo den Berner Wanderwegen, die im Teersträsschen einen Mittelstreifen herausgefräst haben. Kurz vor dem Weiler zweigt der direkte Wanderweg nach "Wabern" ab (35min). Wir aber wollen den sonnigen Tag auskosten und machen einen Umweg Richtung "Kehrsatz".

Das Gurtendorf besticht mit schönen alten Holzhäusern; bis Breitägerte marschieren wir auf dem Fahrverbot-Strässchen, die Viertelstunde Hartbelag stört uns im Winter wenig. Beim Wegweiser Breitägerte führt der Wanderweg links in den Wald hinein. Praktisch ebenaus gehts auf schmalen Pfaden im Waldsaum und dem sonnigen Waldrand entlang. Sitzplätze mit Feuerstellen sehen wir beim Rossacher und dem Schalestei. Wieder auf freiem Feld, lockt das Ruhebänklein unter einem schönen Baum zur Rast und Aussicht.

Bei der Kreuzung mit einem Fahrsträsschen könnte man diesem nach "Wabern" folgen, was im Winter eventuell vorzuziehen ist; der Wanderweg hingegen führt noch fünf Minuten geradeaus bis zum Mätteli. Dort beginnt ein kurzer, aber sehr steiler Abstieg durch den Wald; der Kiesweg ist zwar gut ausgebaut, aber rutschig, wenn schneebedeckt. Unten treffen wir wieder auf das Strässchen, auf dem wir in Kürze die Talstation der Gurtenbahn erreichen. Rückweg auf bekanntem Weg zur Tramstation Wabern Gurtenbahn.

Blick vom Gunten-Aussichtsturm

Panoramatafel Gurten

Gurtendörfli

Rossacher

Aussichtspunkt unterm Baum


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Wer noch nicht genug hat:
Zu Fuss zum Berner Hauptbahnhof, 1 h: Wabern Gurtenbahn - Schönausteg (20min) - Marzilibad (20min) - Bundeshausterrasse - Bern HB (20min)
Marzilibad, darüber das BundeshausBei der Tramstation Gurtenbahn gehen wir der Seftigenstrasse entlang150 m nach rechts (stadtauswärts). Die Strasse queren und 300 m der Gossetstrasse folgen; dort trifft man auf den kombinierten Velo/Spazierweg, dem wir nach links bis zum Aareufer folgen; am andern Aareufer sehen wir die Anlagen des Dählhölzli-Tierparks. Die gelben Wegweiser weisen über den Schönausteg (Bärengraben 0.35 h).

Wir aber entscheiden uns für den schnellsten Weg zum Bahnhof und gehen nicht über die Aare, sondern folgen dem Aareufer nach links. Das geteerte Uferweglein unterquert die Monbijoubrücke und führt durch die Marzili-Badeanlage, die im Winter tagsüber geöffnet ist. Sie befindet sich direkt unterhalb des Bundeshauses. Vom Hauptausgang des Schwimmbads erreichen wir rechtwinklig zur Strasse die Talstation der Marzilibahn.

Zu Fuss (Treppenweg) oder mit der Marzilibahn (im GA inbegriffen) gelangen wir zur Bundeshaus-Terrasse, von wo man nochmals einen Blick auf die Stadt werfen sollte.
Nun entweder geradeaus (oder rechts herum via Bundeshausplatz) zu den parallelen Ladengassen der Stadt (Schauplatzgasse, Spitalgasse oder Neuengasse). Nach links durch die Lauben zum Bahnhofplatz Bern, wo man am besten die Unterführung zu den Geleisen benützt.



 
Gasthäuser
  • Gurten-Restaurants: Selbstwahlrestaurant Tapis Rouge und Verwöhnrestaurant Bel Etage, Tel. 031 970 33 33
  • Wabern: Brauereiwirtschaft, Dorfstrasse 24, Tel. 031 961 49 50 (vorher anrufen)
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