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![]() zur Detailkarte, gezeichnet mit SchweizMobilPlus |
2h10, auf- und abwärts je 300m, 5km
Geologischer Rundweg rechts herum:
Gamsalp 1770m - Sattel 1994m (45min, +185m, -10m) / Sattel -
Gamsalp (1h15, +115m, -290m), total 2h
Unsere Wanderung links herum: Gamsalp - Verzweigung 1859m - 1879m - Sattel (1h25, +290m, -110m) / Sattel - Gamsalp (45min, +10m, -190m), total 2h10
Bei einem "Rundweg" kann man in beiden Richtungen wandern. Auf der Gamsalp (und auf dem Sattel) gibt es die Pfeile "Geologischer Rundweg" aber nur rechts herum. Grund sind die so nummerierten Lehrtafeln.
Wir wollten mit dem schwierigeren (und schöneren) Weg beginnen, weshalb wir links herum, also im Uhrzeigersinn wanderten.
Beim Wegweiser oberhalb vom Spielplatz zeigt der Pfeil
"Geologischer Rundweg" nach rechts. Wir aber starten
links herum, um die ruppigsten
Stellen im Aufstieg bewältigen zu können. Leider fehlt in dieser Richtung der Pfeil "Sattel".
So folgen wir
vorerst dem gelben Pfeil "Gamserrugg" steil bergauf, mit toller
Sicht auf den Säntis und ins Rheintal hinunter; eine kurze Rast auf roten Aussichtsbänkli drängt sich auf. Nach 20 Minuten, bei der Wegverzweigung auf 1859m, verlassen wir die Route "Gamserrugg" (auch sie würde zum "Sattel" führen) und folgen halblinks dem Pfeil
"Galfer".
Nun sind wir eingefädelt. Ein schöner Hangweg führt
ohne grosse Höhenunterschiede der westlichen Flanke des
Gamserruggs entlang. mit Blick auf das Naturschutzgebiet. Deutlich sehen wir die
umzäunten Karstlöcher des Grabserlochs. Lehrtafeln
erklären Interessanes zu deren Entstehung.
Bei der nächsten Verzweigung auf 1880m
verlassen wir die "Galfer"-Route und
bleiben auf dem oberen Weg; endlich der Pfeil
"Sattel"! Eine Familie kommt
uns entgegen und macht auf ein Rudel Gemse aufmerksam, das
sich oben in den Felsen tummelt. Schade, haben wir den
Feldstecher nicht dabei!
Unser Weg verliert etwas an Höhe, wird ruppiger und umrundet
den Gamserrugg. Felsblöcke bieten sich an als Unterlage für's Picknick. Wunderschön die Aussicht, und imposant die Alvierkette
von hinten! Um die reiche Alpenflora zu bewundern, müsste
man die Wanderung im Juni/Juli unternehmen. Umso schöner glänzt
jetzt im Oktober das Silber der verdorrten Disteln.
Auf zunehmend steilerem Bergweg geht es nun aufwärts; bei 1897m
mündet ein weiterer Wanderweg in unsere Route ein. Nach einer letzten Anstrengung erreichen wir den Sattel, oberster
Punkt unserer Wanderung. Allgemeines Fotoshooting vor
eindrücklicher Kulisse! Hier
treffen verschiedene Routen zusammen.
Unser Rundweg führt auf grasiger Piste am oberen
Rand der Karstlandschaft sanft abwärts. Auffangnetze
machen möglich, dass hier im Winter eine
Skipiste verläuft. Der Rücken des Chäserrugg ist in
Sichtnähe, dazwischen die Karstlandschaft Plisa.
Kaum zu glauben, dass durch diese zerklüfteten
Felsen ein Weg durchführt!
Wir umrunden weiter die sanften Flanke des
Gamserruggs. Der Weg wird beim Trosboden schmaler
und führt duch farbiges Heidegebüsch. Das Alpsteingebirge
mit Schafberg und Säntis ist ständig im Blickfeld. Ein
Stück geht's den Skiliftmasten entlang, bevor wir rechts
zurück zur Gamsalp queren.
3 h, aufwärts 630m, abwärts130m![]() mächtig sieht der Gamserrugg aus |
![]() Hochebene Carschenna |
![]() helvetischer Kieselkalk |
![]() Schlussaufstieg zum Chäserrugg |
![]() gut markiert - und lieber bergauf |
![]() Blick zurück |
![]() Chäserrugg, Rosenboden |
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