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Hinweise:
- Noch selten haben wir bei einer Wanderung so viele naturbelassene weiche Wiesenpfade erwandert wie auf dieser Tour.
- Höhepunkt ist der Moorpfad Rietbach auf der Wolzenalp (Barfusswanderung)
- Wenn die Sesselbahn Wolzenalp in Betrieb ist, kann die Wanderzeit halbiert oder auf die Moor-Rundwanderung beschränkt werden.
- Während der Alpzeit sind verschiedene Gatter und Zäune zu übersteigen.
- Der beschriebene Abstieg nach Ebnat-Kappel ist ein Bergweg - teilweise steil und ruppig, aber ursprünglich und wild. Für die Markierungen brauchts manchmal Sperberaugen.
Gewandert: Anf.Juni 2005
3.45 h, aufwärts
510 m, abwärts 590 m
a) Aufstieg: Krummenau
713m - Wolzenalplift-Talstation (0.15 h) - Wolzenalplift-Bergstation Rietbach
1115 h (1.10 h)
b) Moor-Rundgang: Rietbach
- Allmen 1100m (0.30 h) - Rietbach (0.15 h)
c) Abstieg: Rietbach
1115 h - Ell 1113m (0.20 h) - Hochschwand - Steinenbach 710m (0.40 h) -
Thurau 637m (0.15 h) - Ebnat-Kappel 630m (0.20 h)
a) Aufstieg
Bei
der Bahnstation Krummenau folgen wir dem Wegweiser "Rietbach 1.25
h" nach links, den Geleisen entlang. In einem Schaufenster sind einheimische
Schnitzereien und Trachtenutensilien zu bewundern. Beim Hotel Sonne überqueren
wir die Hauptstrasse und gehen am Lager mit den Holzschindeln vorbei zum
grossen Wolzen-Parkplatz, wo rechts ein Fussweg über die Thur und
zur Talstation der Wolzenalp-Sesselbahn führt.
100 m nach links zum Wegweiser, dann 100 m auf dem Strässchen nach rechts, und schon zweigt links der Wiesenpfad ab. Unsere Route verläuft mehr oder weniger parallel zum Sessellift. Je nach Mähgrad sind die Wiesenspuren deutlich oder weniger deutlich zu erkennen - immer gut nach gelben Markierungen und Pfosten Ausschau halten!
Die Wiesenspur führt links am Stall vorbei zu einem blumengeschmückten Toggenburgerhaus hinauf. Dort das Kiessträsschen überqueren und weiter durch Blumenwiesen bergauf - dazwischen kurz nach rechts durch eine Naturhecke. Beim nächsten Stallrechts herum. Hinter dem Stall rechtwinklig berggauf - der Wiesenpfad macht eine Linkskurve zum Pfosten, wo der eine Pfeil fehlt: hier nach rechts, auf der Wiesenkuppe bergauf zum Waldrand hinauf.
Am Waldrand kreuzen wir ein
Kiessträsschen und steigen zum Ruhebänklein hinauf. Dahinter
beginnt ein schmaler, ziemlich steiler Treppen- und Wurzelpfad durch ein
Waldstück. Durch ein Gatter betreten wir wieder Wiesland; der anstrengendste
Teil liegt nun hinter uns. Der Pfad führt halblinks zum Teersträsschen
hinauf, dem wir für 10 Minuten folgen; oben biegt es rechts ab zur
Sesselbahn-Bergstation
Rietbach.
Sonne Krummenau |
Ried im Herbst |
blühende Riedwiese |
Barfussweg |
| b) Moor-Rundgang
Wir befinden uns nun auf der Hochebene der Wolzenalp. Der Weg ist problemlos zu finden - einfach den Holzpfeilen und gelben Plastikbändern entlang. Wir gehen auf dem Kiessträsschen nach rechts; Lehrtafeln erklären Spannendes zum Thema Moorlandschaft und Pflanzenvielfalt. Der Weg führt in fünf Minuten zu einer Alphütte (Natura Beef), wo links der Moorpfad beginnt und die Schuhe ausgezogen werden können. Es lohnt sich ein Blick auf Speer und Tanzboden. Auf federnden, weichen Pfaden gehts ebenaus dem Hang entlang. Über speziell sumpfige Stellen sind Holzschwellen ausgelegt. Eine Mutter sinkt knietief in das nasse Moor, was die Kinder mit Jauchzen quittieren - für sie ist der Pfad ein spezielles Vergnügen. Im Juni ist eine besonders reiche Flora zu bewundern; ganze Felder sind voller Wollgras und Knabenkräuter! Beim Wegweiser Allmen kommen wir an den Rand des Moors - nebenan befindet sich das Restaurant Wolzenalp mit Kinderspielplatz. Wir folgen dem Kiessträsschen Richtung "Krummenau"; nach 5 Minuten gehts links wieder in die Moorlandschaft hinein. An der Hütte mit der grossen Feuerstelle vorbei führt der schmale Pfad durch das idyllische Hochmoor. Weiter vorne in einem Waldstück befindet sich eine weitere Feuerstelle. Nur zu schnell sind wir wieder bei der Sesselbahn-Bergstation Rietbach, dem Ausgangspunkt der Rundwanderung (Waschgelegenheit). PS: Beim Rest.Wolzenalp (Allmen) sind drei markierte Abstiegsrouten angegeben:
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c) Abstieg
Wir wollen nach Ebnat-Kappel
hinunter und gehen auf dem Rundweg nochmals bis zur Alphütte.
Dort nach rechts, quer durch die Wiese zum Holzgatter, über ein Bächlein
und am Gegenhang nach links, alles auf undeutlichen Wiesenspuren. Wir steigen
zum Kiessträsschen auf und gehen bis zur Rechtskurve zum Wegweiser
Ell.
Dort folgen wir dem Pfeil "Ebnat-Kappel" hangaufwärts, dem Wäldchen
zu. Nach wenigen Höhenmetern gehts ebenaus durch ein Waldstück.
Wieder auf Wiesland, kommen wir zu einer schön gelegenen Scheune auf der Hochschwand (Sicht auf Wattwil), wo der Abstieg beginnt. Rechts haltend zum Nagelfluh-Grat, dort links bergab, den gelb markierten Pfosten entlang. Am nächsten Stall wandern wir links vorbei, durch die Kuhweide zum Wäldchen hinunter. Nach dem kurzen Waldstück steigen wir weiter durch Wiesen bergab, Zäune übersteigend, immer die Richtung haltend.
Nach Überquerung eines Strässchens führen die Wiesenspuren leicht nach rechts an den Rand eines Abhangs. Hier beginnen die beschwerlichsten zehn Minuten des Abstiegs: Kuhtritte, Sumpf und Steine erfordern Aufmerksamkeit. Der Weg senkt sich 10 m nach dem gelben Pfosten kurz nach rechts (Markierung an grosser Tanne) und führt dem Waldrand entlang und durch die Weide steil bergab.
Am nächsten Stall geht's links vorbei, hinunter in die rechte Ecke der Waldlichtung. Nach dem Zaun auf Wegweiser achten! Der Weg führt überraschend nach links, ein paar Treppen hinab in den Wald. Dort nicht queren, sondern halblinks weiter im Zickzack bergab durch den Wald. Wir treffen auf ein Teersträsschen, dem wir 200 m nach rechts folgen.
Beim Ruhebänklein (Sicht auf den Säntis) zweigt links ein Wiesenpfad ab. Verblichene Markierungen lotsen uns durch ein steiles Waldstück (Wurzelwege). Am Waldrand geniessen wir nochmals einen traumhaften Pfad durch Blumenwiesen, einer gewaltigen Buchenhecke und einem Stück Hochmoor entlang.
Bei Steinenbach treffen wir auf ein Teersträsschen; nach links. Kurz darauf mündet das Strässchen vom Steintal in unsere Route; leider ist das einladende Restaurant "Oberer Steinenbach am Sonntag geschlossen. Nach der Brücke führt der Wanderweg nochmals kurz bergauf, dem "Steinergässli" entlang. Ein letztes Stück Wiesenweg, dann bergab zur Thur beim Weiler Thurau. Wir folgen dem "Thurweg" über die Thurbrücke und links dem Ufer entlang. Der Kiesweg wird zu einem ruhigen Quartiersträsschen und führt am Schulhausplatz und an Industriegebäuden vorbei; bei der Pinselfabrik befindet sich rechts die Bahnhofunterführung von Ebnat-Kappel.
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