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Hinweise: Um die Station Bernhalde/Luterttannen nicht zu verpassen, meldet man dies am besten beim Postautochauffeur an.3.40 h, aufwärts 430 m, abwärts 700 m
Passübergang zwischen Stockberg und Lütispitz. Die Wegzeit zu Beginn ist falsch (1 h bis Risipass), bergab steht dieselbe Zeit. Wer die bequeme Normalroute wählt (und 2 km Hartbelag in Kauf nimmt), muss mit etwa 1.30 h rechnen. Hier die Beschreibung des eher wilden Wegs dem westlichen Chatzenbachtobel entlang.
Hartbelag im Abstieg, 35 Minuten vor Nesslau.Gewandert: Sep.2008
Der Hauptwegweiser Luttertannen zu Beginn der Wanderung befindet sich 5 Min. südlich der Postautohaltestelle. Richtung "Risipass" müsste man dem Strässchen in gleicher Richtung folgen. Wir aber lieben wilde Wanderwege und wählen die Route nach rechts Richtung "Wald/Ennetbühl", die gemäss Karte keinen Meter Hartbelag aufweist.
Zunächst geht es auf holprigem Wiesenweg dem Hang entlang. Bei Vegetationsende kann dort, wo eine Materialseilbahn zum Bauernhof führt, über die Wiese hinaufgestiegen werden. Der markierte Weg senkt sich zum Wegweiser Wald hinunter, von wo man links über Plattenwege zum erwähnten Bauernhof hinaufgelangt. Die Fortsetzung des Weges zum Wald hinauf erfordert Sperberaugen; meist weglos gehts bergauf, leicht schräng nach links, immer den weiss/roten Markierungen und Pfosten entlang. Bei einem Ruhebänklein geniessen wir einen schönen Blick auf die Felsen des Chapfbergs und Hinterfallenchopf im Tal gegenüber.
Weiter schräg über die teils moorige Wiese zum Waldrand hinauf; oberhalb eines Holzschopfs befindet sich der Einstieg in den Waldweg - ein Verirren ist nicht mehr möglich. Der Waldhang ist feucht, Stege erleichtern das Gehen über sumpfige Stellen. Man müsste hier im Bergfrühling vorbeikommen - die Fauna ist bestimmt wunderschön. In der Karte ist die Route als Teil des "Alpenpanoramawegs" eingezeichnet - heute sind wir die einzigen auf dem Weg; Natur pur.
Nach Durchquerung des Waldhangs durchqueren wir mehrere Kuhweiden und ziehen manchen Schuh aus dem Sumpf. Doch die Gegend ist einzigartig und strömt Ruhe aus. Am Gegenhang sehen wir die Lütisalp, geographischer Mittelpunkt des Kantons St.Gallen. Beim Wegweiser Langzimmer queren wir einen Feldweg und folgen den Wiesenspuren bachaufwärts. Bei einem Brücklein wechseln wir die Talseite und steigen wiederum über die Wiese bergauf, hinein in einen lichten Wald. Reiche Fauna auch hier.
Am Ende des Wäldchens, bei einem Hochmoor, treffen wir mit der Normalroute zusammen; bereits ist die Passhöhe in Sichtweite. Auf Treppenwegen gehts in anstrengenden 10 Minuten zum Risipass hinauf. Sicht ins Toggenburg, zum Säntis und der Schwägalp. Neugierige Ziegen schnuppern, ob es im Rucksack etwas für sie übrig hat.
Richtung "Stein" zeigt der Wegweiser 1.10 h an - zugleich wäre es die Fortsetzung des "Alpenpanoramawegs" mit nur wenig Hartbelag. Für "Nesslau, 1.50 h" spricht, dass man direkt zu einem Bahnhof gelangen kann. Beim Bauernhaus, 200 m talwärts, muss man sich entscheiden - wir wählen Nesslau.
Für die ersten Kilometer könnte man bequem dem Teersträsschen entlang bergab gehen. Wir gehen rechts um das Bauernhaus herum (Pfeil fehlt) und gehen auf Wiesenspuren durch die Weide bergab; beim Chnü, einem Schopf mit Brunnen, quert man das Strässchen und folgt weiter den etwas spärlichen Markierungen. In der Rechtskurve treffen wir auf das Strässchen, folgen ihm 200 m und wandern in der nächsten Kurve auf dem Kiesweg geradeaus. Nach Durchquerung eines Waldstücks führt der Kiesweg zum Stall Erlenbüel hinunter - die nächste Markierung befindet sich nach dem Holzzaun, der eine schöne Natursteinmauer schliesst.
Eigentlich könnte man für das nächste Wegstück die Schuhe ausziehen: Auf weichen Wiesenpfaden geht es in der Falllinie talabwärts, zur nächsten Natursteinmauer mit Holzzaun. Traumhafte Aussicht! Der Wiesenweg führt in einem Bogen zum Wegweiser Oberstofel hinunter, wo man die Richtung hält. Auf schmalem, Nagelfluhfels-durchsetztem Pfad gehts durch den Rietboden in den Wald hinein - Vorsicht bei Nässe! Nach einer Waldlichtung gehts im Waldsaum zur Verzweigung Schloh hinab.
Chapfberg + Hinterfallenchopf |
Hochmoor am Risipass |
Picknick mit Ziegen auf dem Risipass |
Blick ins Toggenburg |
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