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Toggenburger Höhenweg 

Eine empfehlenswerte Voralpen-Weitwanderung mit vielen Einkehrmöglichkeiten. Hochmoore mit reicher Flora, Bergwege und leichte Wanderwege wechseln sich ab.
Gewandert: 1998/2000
Webkarte Wanderland Schweiz
mit eingezeichneter Route
Skizze mit Höhenkurve und
                  Zeitangaben: http://www.sg-wanderwege.ch
Übersichtskarte

Anreise: mit Bahn und Postauto nach Wildhaus Lisighaus (Fahrplan), nach Oberdorf mit Sesselbahn.
 
  • Tipp: Wer die erste Etappe separat wandern möchte, löst am besten das Höhenweg-Billett.
  • Zusatzvariante (+ 40min) Wer zu Fuss aufsteigen will, findet rechts von der Talstation Wildhaus (1050 m) den Aufstieg zum Oberdorf (1228m). Schöne Wiesenpfade!
  • Anfang Juni waren Lift und Restaurant noch nicht in Betrieb.

Die Etappen

1. Tag: 6h40 h, aufwärts 790m, abwärts 740m
Route: Wildhaus/Oberdorf 1228m - Freienalp 1300m - neuer Höhenweg oberhalb Schwendisee - Iltios 1342m (1h30) - Alp Sellamatt 1390m (45min) - Wildmannlisloch 1650m (1h30) - Strichboden 1623m - Vorder Selun/Selunalp 1577m (15min) - Ochsenalp 1677m (15min) - Verzweigung Tritt 1769m (1h30) - First 1663m (15min) - Alp Looch 1535m - Amden-Arvenbüel 1273m (1 h)

Von der Haltestelle Wildhaus Lisighaus (1050m, Zwingli-Geburtshaus) gehen wir kurz bergab zur Talstation des Sessellifts (5 Min.), mit dem wir nach Oberdorf fahren.

Bergstation Wildhaus Oberberg, 2014Ab Oberdorf folgen wir dem Wegweiser "Toggenburger Höhenweg". Wir steigen zur Freienalp auf und wandern auf dem neu erstellten Weg oberhalb des Schwendisees zur Station Iltios (Restaurant). Weiter gehts über die Alp Sellamatt zum Wildmannlisloch, eine Naturhöhle, die zu besuchen sich lohnt; hier lebten vor 50'000 Jahren Urmenschen (Taschenlampe mitnehmen!). Am nahen Strichboden mit den einladenden Holztischen der Alpwirtschaft Wildmannli vorbei gelangen wir zur Bergstation Vorder Selun (Selunbahn nach Starkenbach).

Wegweiser
                Tritt; Bild: Markus G., Sep.2013Von der Vorderen Selunalp gehts zur Ochsenhütte und relativ steil bis zum Tritt auf 1830m, dem höchsten Punkt unserer Route. Der Weg über ein Karrenfeld erfordert besonders bei nicht ganz trockenen Verhältnissen gute Trittsicherheit. Der Weg ist aber überall gesichert, und felsige Stellen sind mit Halteseilen bestückt. Schöner Blick auf das sich ob Arvenbüel ausdehnende Alpgebiet. Fünf Minuten später kommen wir zum Wegweiser Tritt. Der Höhenweg führt durch einen canyonartigen Einschnitt zum First hinunter.

Hier verlassen wir den Toggenburger Höhenweg und steigen weiter bergab, an der Alpwirtschaft Alp Looch vorbei. Richtung Amden-Arvenbüel gibt es nun zwei Wege - schöner ist die Route über den Beerenbach. Bei der ersten Alphütte unterhalb von Alp Looch wählen wir die unscheinbare Abzweigung nach rechts (Wegweiser befindet sich an der Hüttenwand). Idyllischer Pfad durch das Moorgebiet von Röhr, durch Wald und Weiden zum Beerenbach hinunter. Wer mag, kann hier Beine und Arme mit Kneipp-Kaltwasserbädern behandeln. Dem Strässchen entlang erreichen wir eine Viertelstunde später die Feriensiedlung und Bushaltestelle Amden-Arvenbüel.

Abkürzungsmöglichkeiten:

  • Postauto Wildhaus - Unterwasser, Drahtseilbahn nach Iltios (Fahrplan)
  • Postauto Wildhaus - Alt St.Johann, Sessel/Gondellift nach Alp Selamatt (Fahrplan)
  • Postauto Wildhaus - Starkenbach, offene offener Privatseilbahn nach Vorder Selun/Selunalp
  • Postauto Arvenbüel - Ziegelbrücke
  • Gasthäuser
    Infos

    2. Tag: 6h15, aufwärts 700m, abwärts 530 m.
    Route: Amden-Arvenbüel 1273m - Altschen 1388m - Hüttlisboden 1522m -  Hinter Höhi 1416m - Oberchäseren 1656m - Elisalp 1476m - Tanzboden 1443m

    Vom Parkplatz und Postautohaltestelle Amden-Arvenbüel (div. Restaurants) gibt es vorerst zwei Möglichkeiten, Richtung Altschen zu wandern:


    In Altschen (Alpwirtschaft) teilt sich der Weg. Wir nehmen für die nächsten 10 Minuten die Militärstrasse zur Vorderen Höhi und münden dort (1460 m) links in den schönen Panoramaweg ein. Über Alpweiden und Wälder erreichen wir die Alp Hüttlisboden, von wo aus wir die herrliche Aussicht auf die Glarneralpen geniessen können. Unser Weg führt uns weiter via Furgglen - Stöcklersitten ins Naturschutzgebiet (Hunde an die Leine). Durch schönes Hochmoorgebiet voller Zwergföhren und einer interessanten Flora wandern wir bis zur Hinter Höhi. Unterwegs lohnt sich ein Halt an einer der vielen Feuerstellen.

    Weiter gehts auf der Schattenseite des Mattstocks der Höhenkurve entlang, dann hinauf zur Alp Oberchäseren (Tel. 055 611 11 71 oder 055 283 17 70, Übernachtungsgelegenheit im Touristenlager). Spezialitäten wie Älplermagaronen, Älplerrösti und Chäserenplättli werden angeboten. Hier steigt der Weg weiter an den Fuss des Speers.

    Variante: wer mag, nimmt den 20 minütigen Aufstieg zum Gipfel des Speers (1950 m) in Angriff, wo man einen wunderbaren Rundblick von den Chrufirsten über das Alpsteinmassiv bis hin zu den Glarneralpen geniesst.  Abstieg auf gleichem Weg - oder in einer leichten, aber ausgesetzten Kletterei direkt hinunter zum Wannenberg (nur für Schwindelfreie!).
    Tanzboden
          im Winter, Foto: Maria B.Wir umgehen nun den Speer und wandern entlang der "Schwarzi Chöpf". Nach dem gefahrlosen Abstieg übers Leiterli gelangen wir zur Alp Bütz1560 und schliesslich über die Hochebene Elisalp (Naturschutzgebiet) zum Wannenberg. Auf schönen, ungefährliche Wiesen- und Waldgratwegen wandern wir über Schorhüttenberg zum Tanzboden; ein Aussichtspunkt, der zu jeder Jahreszeit von allen Richtungen her gerne aufgesucht wird.


    3. Tag: 6 h, aufwärts 560m, abwärts 1180 m.
    Route: Tanzboden 1443m - Alp Oberbächen 1227m -  Breitenau - Dürrtann - Regelstein 1315m - Ricken 780m - Hüttenberg 1053m - oberer Atzmännig 1200m - Schutt/Atzmännig 824m

    Vom Tanzboden gehts über Stotzweid zur Alp Oberbächen und über den Regelstein hinunter zum Ricken (Postautohaltestelle, Hotels und Rest.). Aufstieg über Oberricken, vorbei an der Alpwirtschaft Hüttenberg zum Atzmännig (Bergstation Sesselbahn).
    Abstieg nach Schutt, Talstation des Sessellifts, Postautohaltestelle.


    Tipp
    : Wer Lust hat, kann am Schluss der Wanderung mit dem Sessellift in die Mittelstation hinauffahren und mit einem Rodelschlitten zu Tale sausen (Abstieg zu Fuss zur Mittelstation von oben her ist leider nicht möglich)!

    Neu: Seilpark zwischen Parkplatz Atzmännig und Skilift Brustenegg, verschieden schwierige Parcours, darunter 2 Kinderparcours (ab 4 Jahren): http://www.atzmaennig.ch
     
    Alpwirtschaft Hüttenberg

    Breitenau, Churfirsten

    Dürrtann

    Regelstein,%20Toggenburg

    Ricken, Atzmännig

    Ricken


    4. Tag: 5h30, aufwärts 570m, abwärts 820m
    mit dem Sessellift auf den Atzmännig

    Bergstation Oberer Atzmännig 1200m - Rotstein 1285m - Tweralpspitz 1332m - Chrüzegg 1265m (1h30) - Habrütispitz - Schindelberg 1153m - Schnebelhorn 1292m (höchster Berg im Kt.Zürich) - Hirzegg - Roten 1148m - Älpli - Hulftegg 949m

    Wegweiser
                  Atzmännig BergstationWegbeschreibungen:

    Zusatzvariante: Aufstieg zu Fuss Schutt - Brustenegg - Oberer Atzmännig zu Fuss zusätzlich 1h10

    Tipps zum Ein-/Aussteigen:

    Links:
     
    Schindelberg; Bild:
                      freizeitfreunde.ch
    Schindelberg


    5. Tag: 6 h, aufwärts 530m, abwärts 910m
    Route: Hulftegg-Pass 949m - Mühlrüti 758m - St. Iddaburg 966m - Dietschwil 697m - Wil 570m

    Der fünfte Tag ist zwar lang, aber nicht mehr allzu streng.
    Ein schmaler Pfad führt vom Gasthaus Hulftegg am rechten Strassenrand entlang 200 m bergab, um dort im rechten Winkel abzubiegen.

    Steil und etwas ruppig gehts nun durch den Wald zum Weiler Hulftegg hinunter. Beim Stall auf der andern Seite der Strasse finden wir wieder eine gelbe Markierung. Ein weicher Wiesenpfad, auf dem man getrost barfuss gehen könnte, führt uns zum Bach hinunter. Bald stehen wir bei den ersten Häusern von Mühlrüti; wir wandern an der Kirche vorbei zur Passstrasse, wo wir 100 m rechts die Bushaltestelle erreichen.
    Nun steigen wir durch den Wald auf die berühmte St.Iddaburg (12. Jahrhundert). Über Steig und Alvensberg kommen wir nach Dietschwil, wo wir uns verpflegen können (Postautohatestelle). Dann wandern wir zum Giessenfall und gelangen beim Wurenholz auf den Thurweg, dem wir über Wilen bis zur bekannten Äbtestadt Wil folgen.

    Wer mag, lässt die Wanderung bei einem Rundgang in der gut erhaltenen Wiler Altstadt mit ihren bemerkenswerten Bauwerken, den vielen Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants gemütlich ausklingen.

    Quelle: http://www.sg-wanderwege.ch
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    Wegbeschreibung der Wanderwege St.Gallen:

    für Details siehe Prospekt-Download pdf: http://www.sg-wanderwege.ch

    "Mit dem Toggenburger Höhenweg steht dem Wanderer die schönste, aber auch eine der anspruchsvollsten Wanderrouten im St. Gallerland zur Verfügung.
    Sie wandern zwischen Wildhaus und Tanzboden vorwiegend über Bergwege, anschliessend über Wanderwege. Die rund 87 km lange Wanderroute ist in fünf Tagesetappen mit durchschnittlich sechs Stunden Wanderzeit zu bewältigen. Übernachtungsmöglichkeiten unterwegs sind vorhanden, wenn zum Teil auch in bescheidenem Rahmen. Reservieren Sie Ihre Unterkunft deshalb unbedingt vor der Wanderung!
    Selbstverständlich können Sie den Toggenburger Höhenweg auch in einzelne Tageswanderungen aufteilen - immer wieder führen Wege und Bahnen ins Tal zum nächsten Verkehrsmittel.

    Wildhaus - Amden/Arvenbüel (7 h)
    Die Wanderung beginnt im Ferienort Wildhaus, bei der Talstation der Sesselbahn nach Oberdorf. Wir wandern von der Talstation zum Iltios oder fahren nach Oberdorf und starten von dort. Es besteht auch die Möglichkeit, die Bahnen ab Unterwasser oder Alt St. Johann zu benützen und die Wanderung auf Iltios oder Selamatt zu beginnen.
    Den imposanten Zacken der Churfirsten entlang wandern wir auf einem Naturweg zur Breitenalp, wo der Weg zum sagenumwobenen Wildenmannlisloch abzweigt. Hier lebten vor rund 50 000 Jahren Urmenschen. Für den Besuch der Höhle sollte man eine halbe Stunde einrechnen. Weiter führt der Weg zur Alp Strichboden, dann weitet sich der Blick nach Westen. Hier zweigt der gut markierte Bergweg ab in die Gegend des Tritt, der unsere volle Aufmerksamkeit fordert. Ein steiler Abstieg bringt uns zu den Felsbändern des First und nach Amden-Arvenbüel, dem Ziel der ersten Tagesetappe.

    Amden/Arvenbüel - Tanzboden (6h15)
    Von Arvenbüel wandern wir via Altschen zum Hüttlisboden. Auf Bergwegen geht‘s leicht abwärts durch ein Naturschutzgebiet, ein Hochmoor voller Zwergföhren und interessanter Flora, zur Hinter Höhi. Dann steigen wir auf zur Alp Oberchäseren und weiter Richtung Speer. Wir umgehen den mit 1950 m höchsten Nagelfluhgipfel Europas östlich. Nach dem Abstieg übers Leiterli gelangen wir zur Alp Bütz und zur Hochebene Elisalp, einem weiteren Naturschutzgebiet. Auf gleicher Höhe wandern wir dem Wannenberg entlang zum Schorhüttenberg und zum Ausflugsziel Tanzboden. Wer nicht dort übernachtet, wandert ab Bütz über die Wolzenalp nach Rietbach und gelangt von dort zu Fuss oder mit der Sesselbahn nach Krummenau.
    (Automatischer Auskunftsdienst über Betrieb: 071 994 15 15)

    Tanzboden - Atzmännig (5 1/4 h)
    Die Wanderung wechselt nun vom Gebirge in das hüglige Gelände des Mitteltoggenburgs. Vom Tanzboden gehts talwärts zur Stotzweid, dann folgt ein leichter Aufstieg zur Alp Oberbächen. Bis zum Aussichtspunkt Regelstein durchwandern wir immer wieder kleine, interessante Moore. Durch den Cholwald erreichen wir das gastliche Bergdorf Ricken an der gleichnahmigen Passstrasse, wo die Wanderung gut unter- oder abgebrochen werden kann. Noch liegt ein steiles Wegstück vor uns: von Ricken wandern wir nach Oberricken und steigen auf zum rund 1'200 m hohen Atzmännig. Je nach Müdigkeit gehts mit der Sesselbahn oder zu Fusshinunter zur Talstation Schutt.
    (Automatischer Auskunftsdienst über Betrieb: 055 284 64 44)

    Atzmännig - Mühlrüti (6 h)
    Der Sessellift bringt uns wieder bequem auf den Atzmännig. Aufwärts gehts zum Rotstein, dann leicht abwärts über die Tweralp zur bekannten Chrüzegg, wo wir die Aussicht auf Zürichsee und Glarneralpen sowie ins Toggenburg und zum Alpstein bewundern. Über Habrütispitz wandern wir zum Schindelberg und steigen auf zum höchsten Berg des Kantons Zürich, dem 1'292 m hohen Schnebelhorn. Nachdem wir uns nochmals an der Aussicht erfreut haben, gehts zur Hirzegg, dann steigen wir auf zum Roten. Über das Älpli erreichen wir die Hulftegg, wo übernachtet werden kann - oder wir wandern ins Tal zum stattlichen Toggenburger Dorf Mühlrüti.

    Mühlrüti - Wil (5h15)
    Bis Wil ist die Wanderung nicht mehr allzu streng. Von Mühlrüti aus steigen wir zuerst auf zur sagenumwobenen St.Iddaburg, wo im 12. Jahrhundert Graf Heinrich seine des Ehebruchs bezichtigte Gemahlin Idda in den Abgrund gestossen haben soll.Die Unschuldige überstand den Absturz und beschloss darauf, ihr Leben als Einsiedlerin allein Gott zu widmen. Der Weg führt weiter über Steig - Alvensberg nach Dietschwil, dann wandern wir weiter zum Giessenfall und gelangen beim Wurenholz auf den Thurweg, dem wir bis zur bekannten Äbtestadt Wil folgen."


    Wanderreportage von "WANDERN.CH"


    Geführter Toggenburger Höhenweg

    Von Sternenberg führt dieser Weg durch typische Voralpenlandschaft. Das Schnebelhorn als höchster Zürcher Berg bietet eine fantastische Sicht auf den ganzen Alpenkamm. Atzmännig und Regelstein sind weitere Aussichtshügel mit umfassendem Panorama. Über Weiden, durch Wälder und vorbei an Hochmooren gelangen Sie zum Tanzboden. Am nächsten Tag umrunden Sie den Speer und erfreuen sich an der Aussicht über den Amdener Kessel in die Alpen. Nun folgen Sie den Hängen der Churfirsten und wandern hoch über dem Toggenburg zum Ziel in Wildhaus.
    Sie übernachten in Hotels oder Berggasthäusern.



    Karte mit eingetragenen Wanderrouten und Bücher
    Nützliche Links

    Tourismusbüros




    Ihren eigene Tourenbeschreibung, Ihre Anregungen oder eine Zusatzinformation nimmt gerne entgegen: info@wandersite.ch
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