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Nr. 606
Tageswanderung 
Region Aletschgebiet
Karte mit Zoom -Webcam Blatten / Belalp
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: Bettmeralp, Bettmergrat, Märjelensee, Fiescheralp
Anreise: Bahn nach Brig, Bahn oder Postauto nach Betten, Seilbahn via Bettmeralp nach Bettmerhorn
Rückreise: Seilbahn Fiescheralp - Fiesch, Bahn ab Fiesch  -Fahrplan

 
 
 

 

Aletschgletscher-Panoramawanderung

Hinweis: Höhenwanderung mit der wohl schönsten Aussicht! Stets den überwältigenden Anblick des Grossen Aletschgletschers vor Augen, wandern wir vom Bettmergrat an der Nordflanke des Bettmer- und Eggishorns entlang zum Märjelensee. Beste Zeit: Juli - September/Oktober.
Tipp: Zusammen mit Nr. 603 kann diese Wanderung zu einer 2-Tagestour erweitert werden, mit Übernachtung auf der Fiescheralp/Kühboden.
Gewandert: 1995.
Aletschgletscher, rechts im Bild die Nordflanke von Bettmerhorn und Eggishorn, 
wo der Panoramaweg entlang führt.
4 h, abwärts 700 m
Route: Bettmeralp/Bettmerhorn 2643 m - Roti Chumma 2348 m (1 h) - Märjelensee 2378 m (0.30 h) - Fiescheralp / Kühboden 2212 m (2.30 h).

Im Panoramarestaurant der BergstationBettmergrat können wir uns stärken und die herrliche Aussicht geniessen. In wenigen Minuten geht es zum Aussichtspunkt Gletscherblick - hier blicken wir direkt auf den mächtigen Eisstrom und die Kette der Berner Alpen.

Leicht abfallend wandern wir dann der Nordflanke des Bettmerhorns entlang, über Steintrepppen und Wege hinab zur Roti Chumma. Die Aussicht ist unbeschreiblich, und ständig weht eine frische Brise vom Aletschgletscher herauf.

Über einen in den Fels gehauenen breiten Weg erreichen wir die Gratkante, die sich vom Eggishorn zum Märjelensee hinabzieht. Dieser zauberhafte See war früher durch eine hohe Eiswand des Aletschgletschers gestaut, und auf dem See schwammen hausgrosse Eismassen. Leider ist diese Polarlandschaft verschwunden und der See meist nur noch ein Tümpel, doch zu Beginn der Saison sind die Wiesen voller Wollgras. Wir verlassen hier die Gletscherwelt und erholen uns in der Gletscherstube bei einem Apfelkuchen aus dem Holzbackofen .

Nach einer Rast wandern wir über das untereTälli  um den Tälligrat herum und geniessen einen grandiosem Tiefblick auf den Fieschergletscher. Der Höhenkurve entlang, mit Blick auf Rhonetal, gelangen wir zur Fiescheralp mit der Station Kühboden (diverse Restaurants).
Mit der Seilbahn lassen wir uns nach Fiesch hinunter tragen.

Abkürzung: Wer den kürzeren Stollenweg vorzieht (-1 h), findet den Eingang unterhalb des "Restaurants Gletscherstube" am Rand der Staumauer. Durch einen beleuchtetes Tunnel (Naturbelag) gelangen wir auf die andere Seite des Tälligrats und steigen auf breitem Wanderweg zur Fiescheralp hinunter; 10 Minuten vor dem Ziel treffen die beiden Routen wieder zusammen.

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