| Nr.
354
2-Tageswanderung Region Aletschgebiet |
Karte
mit Zoom - Webcam
Blatten / Belalp |
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| Schwierigkeit: | sportlich | |
| Einkehrmöglichkeit: | Blatten, Ried, Riederfurka, Märjelensee, Fiescheralp | |
| Übernachtung: | Riederalp | |
| Anreise: | Bahn nach Brig, Postauto nach Blatten b.Naters Post | |
| Rückreise: | Seilbahn Fiescheralp - Fiesch Bahnstation- Fahrplan |
Hinweis: Bequeme, romantische Panoramawanderung entlang einer alten Wasserleitung. Abschüssige Stellen sind mit Ketten gesichert.
Gewandert: August 2002
1. Tag: 3.30 h, aufwärts 250
m, abwärts 300 m
Route: Massa-Weg: Blatten 1327 m -
Gebidumbrücke 1335 m - Massaweg - Ried 1272 m,
Fahrt nach Riederalp 1925 m
Zusatzvarianten:
| 2. Tag: 6 h, 700 aufwärts,
400 abwärts
Route: Riederalp 1925 m - Riederfurka 2055 m (0.30 h) - Aletschwald - Moosfluesattel 2200 m - Märjelensee 2300 m - Gletscherstube 2360 m (3.15 h) - Unteres Tälli 2150 m - Fiescheralp 2212 m (2.15 h) Von der Riederalp aus wandern wir auf bequemem Weg auf die Riederfurka. Dort steht seit 100 Jahren die Villa Cassel, heute Naturschutzentrum des Schweiz. Bundes für Naturschutz mit Restaurant und Touristenzimmer. Nun folgt eine der schönsten Panoramawanderungen der Schweiz: bis zum Märjelensee wandern wir heute immer mit Blick auf den Aletschgletscher - bei guter Sicht eine traumhafte Landschaft! Zuerst wandern wir in einigem Auf und Ab durch den Aletschwald und folgen bei den Verzweigungen immer dem Wegweiser "Märjelensee/Eggishorn". |
Aletschgletscher |
Der Panoramaweg führt am Moosfluesattel vorbei und entlang der Flanke von Bettmerhorn und Eggishorn, immer parallel zum Gletscher. Die Aussicht ist unbeschreiblich, und ständig weht eine frische Brise vom Gletscher herauf. Farbigen Punkten gleich steigen Seilschaften auf der Mittelmoräne zur Konkordiahütte und weiter zum Jungfraujoch hoch.Variante: Ab Moosflue-Sattel könnten wir bei schlechtem Wetter via Bettmersee direkt über den Sattel zur Bettmeralp oder Fiescheralp wandern - oder ab Moosfluh die Gondelbahn nach Riederalp nehmen.
Die romantischen Märjelenseen waren früher durch eine hohe Eiswand des Aletschgletschers gestaut und voller Eismassen. Durch den Gletscherschwund ist diese Polarlandschaft leider verschwunden und die Seen sind meist nur noch Tümpel, doch sind sie am Rande voller Wollgras. Wir verlassen hier die Gletscherwelt und erholen uns in der Gletscherstube bei einem Apfelkuchen aus dem Holzbackofen (Übernachtungsmöglichkeit im Massenlager).
Weiter wandern wir links am Stausee vorbei, um den Tälligrat herum ins untere Tälli hinunter und geniessen einen grandiosen Tiefblick auf den Fieschergletscher. Der Höhenkurve entlang, mit Blick auf das Rhonetal, gelangen wir zur Fiescheralp.
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