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Nr. 770a
Tageswanderung 
Solothurner Jura
Webcam Langenbruck
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: Obere Tannmatt,  Mieschegg (?), Hinter Brandberg, Welschenrohr
Anreise: Bahn via Oensingen nach Balsthal Thalbrücke
Bus Richtung "Gänsbrunnen" bis Haltestelle Herbetswil Wolfsschlucht (auf Verlangen)
Rückreise: Bus Welschenrohr Post - Balsthal Thalbrücke
Bahn ab Balsthal -Fahrplan
Wolfsschlucht-Weg
Webkarte SchweizMobil

Wolfsschlucht, Mai 2017Wolfsschlucht - Tannmatt - Mieschegg - Hinter Brandberg - Welschenrohr

  • Wolfsschluchtweg, in der Wanderlandkarte von SchweizMobil eingezeichnet, ohne Nr. normal gelb markiert. Kartenausdruck mitnehmen!
  • Schöne Landschaft, Bergwirtschaften, wenig Hartbelag (10min)
  • Der Aufstieg durch die romantische Wolfschlucht ist ein Abenteuer für sich. Der Bach hat eine bis 100m tiefe Schneise ins Kalkgestein eingeschnitten. Zahlreiche Höhlen am Weg könnten Wölfen und Bären durchaus als Wohnstätte gedient haben.
  • Schlucht: Gut angelegter, teils steiler, ungefährlicher Treppenweg. Aufwärts weniger rutschig!
  • Achtung: Bei Gewitter und Sturm ist die Schlucht gesperrt!
  • Getränke und Notproviant mitnehmen oder sich vorher informieren (Ruhetage, Betriebsferien)
  • Kurzvarianten für Familien mit Kindern: 
    • Wolfsschlucht 605m - Lochboden 900m - Welschenrohr 680m, Wanderzeit 1h40
    • Wolfsschlucht - Obere Tannmatt, 1h45, Am Sonntag und Feiertag fährt der Bus alpin ab Restaurant Obere Tannmatt
Gewandert: Mai 2017

4 h, aufwärts 600m, abwärts 520m
Bushaltestelle Wolfsschlucht 605m - Hammerrain 603m -
Wolfsschlucht - Höhlen 810m (30min) - Verzweigung 880m (15min) - Tufftbrunnen 952m - Verzweigung Chüematt 1045m (15min) - Restaurant Obere Tannmatt 1122m (45min) - Tannmattegg 1178m -  Alpwirtschaft Mieschegg 1104m (20min) - Pestkapelle 1120m - 1081m - Brandbergegg 1184m - Bergwirtschaft Hinter Brandberg 1162m (45min) - Lochboden 900m (30min) - Ergeleralp - Welschenrohr Post 680m (40min)

Wolfsschlucht, Höhle mit
                Picknickbank, Mai 2017Mitten im Wald die Haltestelle Herbetswil Wolfsschlucht (auf Verlangen)! Am Strassenrand gehen wir 50m zurück und finden beim Wegweiser Hammerrain den Einstieg zur Wolfsschlucht. Nach wenigen Schritten türmen sich links und rechts hohe Felsen; wir wandern dem Ufer eines ausgetrockneten, völlig übermoosten Bachbetts entlang bergauf. Kreuz und quer liegen umgefallene Bäume. Das Gebiet steht unter Naturschutz und ist Teil des "Jurawegs Thal" mit interessanten Schautafeln. Der schmale Weg führt über Treppen, Wurzeln, Steine und Brücklein in die Höhe; immer wieder entdecken wir in den Felsen Löcher und Höhlen. Die zwei grössten Höhlen beim Wegweiser Wolfsschlucht sind mit Sitzbrettern und Feuerstellen ausgerüstet.

Bei der Abzweigung "Welschenrohr" treffen wir auf den Weissenstein-Passwang-Weg Nr.478, der von Welschenrohr herkommt, und dem wir bis "Tannmatt" folgen werden. Wir wandern weiter schluchtaufwärts, kommen durch einen engen Felsriss und bewundern die moosigen Felsen und Baumstämme. Kurz nach der Fledermaus-Tafel ist die Schlucht zu Ende, der Wegweiser gibt zwei Ausstiege an.

Unsere Route dreht nach rechts und führt in vielen Kehren waldaufwärts. Beim Wegweiser Tufftbrunnen kommen wir aus dem Wald. Aufstieg durch die Feuchtwiesen der Chüematt mit schöner Flora.
Ansonsten halten wir Richtung "Tannmatt", kommen nochmals durch ein Waldstück und drehen beim Waldausgang um den Hang herum. Tolle Sicht in den Naturpark Thal. Wiesenweg zur Tannmatt, wo Sonntags ein Bus hält. Linkerhand lockt das Restaurant Obere Tannmatt.

Gegenüber der Bushaltestelle, genau in Pfeilrichtung "Mieschegg", führt ein Wiesenpfad zur Tannmattegg hinauf. Nach links durch die Trockenmauer und in gleicher Richtung zum Wäldchen (wer auf dem Aussichtsbänklein picknicken will, sieht direkt auf die Mieschegg hinunter). Beim Waldrand macht der Wiesenpfad eine scharfe Rechtskurve und führt schräg abwärts zur Alpwirtschaft Mieschegg. Spannende Tafel über die schlimme Zeit der Pest. Die nahe Pestkapelle, bei der wir ausruhen, wurde gebaut zum Dank, dass die Wirtsleute verschont blieben.

Oberhalb der Kapelle, noch vor dem Stacheldrahtzaun, führt ein schmaler Wiesenweg ebenaus zum Wald. Rund 40m oberhalb der Strasse gehts im leichten Auf und Ab dem Waldhang entlang. Nach rund 20 Minuten führt der Weg zur Strassenkurve hinunter, um sie gleich wieder zu verlassen. Breiter, aber steiler Weg zur Brandbergegg hinauf. Aussicht zum Mont Raimeux - wir befinden uns nahe beim Röstigraben Deutsch/Welsch. Durch die Wiese wandern wir schräg zur nahen Bergwirtschaft Hinter Brandberg hinunter, die heute leider geschlossen ist.

Nach "Welschenrohr" sind zwei Wege angegeben; der "Wolfsschluchtweg" (der als solcher nirgends angeschrieben ist) schlägt den Abstieg via "Lochboden" vor. Durch einen Wiesentrampelpfad queren wir zum Wald, wo uns ein erstaunlich sanfter Abstieg erwartet. In langen Kurven steigen wir durch den schönen Buchenwald abwärts; die toten Blättern bieten eine weiche Unterlage. Beim Lochboden kommen wir aus dem Wald und folgen dem Pfeil "Welschenrohr".

Feldwege mit Gras-Mittelstreifen führen zum Hof Ergeleralp, wo unser Weg in einer Rechtskurve wieder zum Waldrand führt. Eindrücklich sind die hohen Felsen zu unserer Rechten, mit dem schwarzen Bärenloch darin. Auf der andern Seite des Tals kann der erste Jurabogen verfolgt werden, mit dem Weissenstein als höchstem Punkt. Erstaunlich auch die Bergföhren am Wegrand. Der Weg dreht abwärts zum Dorf, am Friedhof vorbei. Die lezten 10 Minuten verlaufen auf Hartbelag, sonst genossen wir alles Naturwege. An der Hauptstrasse befindet sich links das Hotel Kreuz oder rechts das Café Colette bei der Bushaltestelle Welschenrohr Post.
Felsriss
                  in der Wolfsschlucht
Felsriss in der Wolfsschlucht
Chüematt oberhalb
                  Wolfsschlucht
Chüematt
Naturpark Thal,
                  Blick von der Oberen Tannmatt
Naturpark Thal (Tannmatt)
Pestkapelle
                  Mieschegg
Pestkapelle Mieschegg
Blick auf
                  Welschenrohr und die Jurakette
Welschenrohr und Juraketten
Abstiegsvariante ab Verzweigung Chüematt
1h40, aufwärts 110m, abwärts 540m:
Verzweigung Chüematt 1045m - Alpwirtschaft Vorder Brandberg 1038m (10min) - Allmend 767m - Matten 597m - Aedermannsdorf 531m (1h30)

"Diese Variante bietet sich in Zeiten an, wo kein Alpinbus fährt. Ab Bergwirtschaft Vorder Brandberg, von wo man eine schöne Aussicht in den Naturpark Thal geniesst, folgen wir kurz (50m) dem Teersträssen und wechseln dann auf den breiten Wiesenweg, der uns stetig abwärts führt. Speziell sind die wunderbaren Einzelbäume unterwegs. Wir streifen das Strässchen, verlassen es aber gleich nach links über ein paar unmarkierte Treppenstufen. Wieder auf Wiesenweg gelangen wir dem Hang entlang abwärts über die "Allmend" nach Punkt 767, wo ein Strässchen gekreuzt wird. Weiter Richtung "Aedermannsdorf": Eher rechts haltend in der Wiese bis zum Waldrand; dort hat es ein Drehkreuz. Später ist der Weg gut markiert. Den Bus besteigen wir am Dorfplatz von Aedermannsdorf. September 2017, Maria B."





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