| Nr.
106
2-Tageswanderung Region Ostschweiz |
Karte
mit
eingezeichneter Route - Webcam
Gonzen |
| Schwierigkeit: | 1.Tag:
heikel, zwischen Lüsis und Sennis Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit
nötig
2.Tag: sportlich |
| Einkehrmöglichkeit: | Walenstadt, Lüsis, Strahlrüfi, Palfries |
| Übernachtung: | Kurhotel Sennis Alp |
| Anreise: | Bahn nach Walenstadt SG -Fahrplan |
| Rückreise: | Bus Oberschan Fuchsboden
- Sargans (in Trübbach Post umsteigen)
Achtung, einzige Busverbindung jeweils Sonntags um 15.45 Uhr ab Fuchsboden (Stand 2005) Tel. 079 300 99 55 (obligatorische Anmeldung bis 14 Uhr) |
Hinweise:
- Die Sennis-Alp war früher ein bekanntes Kurhotel, das seinen Charme bis heute bewahren konnte. Grossartige Ausblicke auf Berge und Walensee.
- Einstiegvariante, 3.10 h: Busfahrt Walenstadt - Walenstadtberg/Hochrugg 1290 m, Höhenwanderung über Schrina Obersäss 1727 m und Berggasthaus Tschingla 1527 m nach Lüsis 1250 m.
- 1. Tag: Langer, schattiger Aufstieg von Walenstadt, teilweise heikle Querung und steiler Aufstieg zur Sennisalp.
Zum Thema "heikel": Eine 1-Sek-Schulklasse wanderte letztes Jahr vom Toggenburg über den Nideripass nach Lüsis und weiter nach Sennis (Gästebucheintrag)...- 2. Tag: 2 km Hartbelag, Abstieg im Wald (schöne Wurzelwege).
Gewandert: Anfang Juli 2005.
1. Tag: 4.40 h, aufwärts 1170
m, abwärts 200 m
Walenstadt 427 m - Friedensbrunnen
(0.10 h) - Diggi Linde 806 m (1 h) - Abzweigung Vergoda 1060 m (1 h) -
Heiligen 1098 m - Lüsis 1250 m (0.30 h) - Tscherler Ahorn 1300 m (0.15
h) - Gufelbrünneli 1310 m (0.50 h) - Alp Büchel 1487 m (0.40
h) - Sennis-Alp 1397 m (0.15 h)
Es lohnt sich, in Walenstadt geradeaus ins Dorfzentrum zu gehen - diesen Sommer sind neben den zahlreichen Einkehrmöglichkeiten zudem noch zahlreiche fantasievoll verzierte Ziegen (Geissenwettbewerb zum Heidi-Musical) zu bewundern. Beim Dorfbrunnen rechts zum Friedensbrunnen und dort dem Wegweiser "Lüsis 2.30 h" folgen, einem Bächlein entlang. Der Tünelenweg führt uns zum Waldrand hinauf, dort kurz rechts und weiter bergauf. Beim Aussichtsbänklein mündet der Pfad in einen Waldweg; nach rechts der Höhenkurve entlang zur breiten Waldstrasse (Naturbelag), der wir bis Lüsis folgen werden.
In regelmässiger Steigung wandern wir Kurve um Kurve in die Höhe. Bei der Waldhütte Diggi Linde stehen Tisch und Bänke bereit für eine erste Pause. Eine Stunde später kommen wir zur Abzweigung Vergoda (weisser Pfeil Vergoda/Sennis - hier könnten wir über die Alp Vergoda direkt zum Höhenweg gelangen). Wir aber wollen im Kurhaus Lüsis einkehren und wandern auf der Waldstrasse bis zur Alp Lüsis.
Nach der Pause folgen wir dem Wegweiser "Sennis 1.30 h" (wir brauchten länger). Beim Ende der schön gelegenen Feriensiedlung zweigt links der steile Weg zum Nideripass ab - unsere Route geht ebenaus durch die Wiese, den rot/weissen Pfosten entlang. Wir befinden uns nun am Fuss des Sichelhamms, auf der andern Seite des Tals sehen wir die Flumserberge. Nach der Alp Tscherler Ahorn macht der Wiesenpfad eine Kurve abwärts und führt durch eine matschige Kuhweide zu einer weiteren Alp. Bei einem privaten Parkplätzchen mündet dann die Route von der Alp Vergoda in unsern Weg ein.
| In der Runse liegt Anfang Juli noch Schnee; der Weg wurde neben der Felswand breit ausgefräst. | ![]() |
In einer weiteren Geländefurche ist der Weg wohl von einem Schneerutsch in Mitleidenschaft gezogen worden. Fussbreit führt er durch das nasse Geröll im steilen Hang, ein Sturz wäre fatal.
Im Auf und Ab führt der zuweilen recht
wilde Pfad über Stock und Stein. Beim Gufelbrünneli gibt
es unter den Felsen Wasser und Ruhebänke - 200 steile Höhenmeter
Aufstieg durch den "Bruch" stehen bevor. Über teils hohe Felstritte
und Wurzeln schlängelt sich der Pfad durch den waldigen Hang bergauf
(heikel bei Nässe, vor allem im Abstieg).
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Oben auf der Alp Sennis betreten wir Wiesland und geniessen eine atemberaubende Aussicht auf den Walensee, die Glarner Alpen und die Churfirsten. |
mit Garten, Spielplatz und kleinem Badesee, geöffnet Juni - Anfang Oktober Strassenverbindung nach Berschis/Flums, Hotelparkplatz auf halbem Weg, 1 h zu Fuss auf Naturstrasse oder Hotelbus. |
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2. Tag: 3.40 h, aufwärts 380 m,
abwärts 560 m
Sennis-Alp 1397 m - Schwamm 1467 m
(0.25 h) - Gastilunalp 1523 m (0.35 h) - Älpli - Stralegg 1675 m (0.40
h) - Vorder Palfries 1688 m (0.40 h) - Passhöhe 1711 m (0.15 h) -
Labria 1629 m (0.10 h) - PP Letzi 1395 m (0.40 h) - Oberschan Fuchsboden
1222 m (0.15 h)
Beim Hotel-Wegweiser Sennis-Alp wandern wir Richtung "Palfries". Bequemes Kiessträsschen durch Wald und Weiden. Nach einer guten Viertelstunde sind zwei Varianten angegeben; wir folgen der Empfehlung einer Einheimischen und wählen die Route um den Hang herum via "Gastilunalp" (jene über "Malun" sei wegen der Kuhtritte stellenweise mühsam zu gehen); 200 m später ist eine Abkürzung nach "Malun" angegeben. Wir aber wandern der Höhenkurve entlang, am Alpgebäude Schwamm vorbei und weiter ebenaus in die Talmulde hinein.
Über zwei Brücken gelangen wir auf die andere Talseite und hinauf zur Gastilunalp mit traumhafter Sicht auf den Walensee. Wegweiser am Brunnen beachten - der breite Weg führt zu einem Aussichtspunkt und ist falsch! Unsere Route führt beim Alpgebäude links bergauf. Leicht rechts haltend, wandern wir bald auf weichen Wiesen-Trampelpfaden der Falllinie entlang in die Höhe. Nach dem Zaun leicht links haltend, steigen wir auf dem Wiesengrat weiter bergauf, dem Alpgebäude zu.
Oben beim Älpli führt ein aussichtsreicher Weg zum Wegweiser Stralegg. Vor uns liegt der kantige Grat des Gonzen, links die Alvierkette, über dem Tal der Pizol. Der Kiesweg zwischen den beiden Gasthäusern Strahlrüfi und Palfries ist viel begangen und führt in leichtem Auf und Ab dem Hang entlang, am Alpgebäude Hinter Palfris vorbei zum gemütlichen Gasthaus Vorder Palfris, Ziel vieler Ausflügler und Mountainbiker.
Ab Vord.Palfris folgen wir den Wegweisern "Oberschan", unter der zur Zeit stillgelegten Seilbahn hindurch (Sponsoren werden gesucht...) dem Teersträsschen entlang zur Passhöhe.
Berggasthaus Palfries |
Alp Labria |
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