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Nr. 446
Tageswanderung 
Appenzell
Karte Webcam Ebenalp
Schwierigkeit: sportlich, Vorsicht bei Nässe
Einkehrmöglichkeit: Brülisau, Ruhesitz, Staubern
Anreise: SBB nach Gossau SG
Appenzellerbahn via Appenzell nach Weissbad
Bus nach Brülisau-(Fahrplan)
Rückreise: Bus ab "Frümsen Hohlengass" via Gams nach Buchs SG
Bahn ab Buchs

 
 
 

 

Brülisau - Ruhesitz - Hoher Kasten - Staubern


4 h, aufwärts 1130m, abwärts 300m
Brülisau 922m - Rossberg (35min h) - Ruhesitz 1368m (25min) - Kastensattel 1678m (1h15) - Staubern 1750m (1h45)

In Brülisau, bei der Talstation der Hohen-Kasten-Seilbahn, gehen wir links zur Kirche und dort rechts auf dem Strässchen bergauf - zum "Ruhesitz" sind 1h15 angegeben. Nach 5 Minuten, bei einem Wäldchen, zweigt unsere Route rechts ab. Treppenweg waldaufwärts.

Oben kreuzen wir das Teersträsschen zum "Ruhesitz", folgen aber dem recht steilen Plattenweg, der das Strässchen immer wieder (seitlich versetzt) kreuzt. Beim Hof Rossberg ist Milch in Selbstbedienung erhältlich. Oberhalb des Hofs verzweigen sich die Wege - wir folgen dem Wanderweg bergauf. Ein letzter steiler Aufstieg, und wir sitzen auf der Aussichtsterrasse des Gasthauses Ruhesitz mit Blick auf Säntis, Kronberg, Kamor und Hohen Kasten.

Hier beginnt der Aufstieg zum "Hohen Kasten". Das steile Kiessträsschen steigt zum Fuss des Kamors. Dort zweigt ein schmaler Pfad halblinks ab, quert unter den Felsen nach rechts und überwindet kurvenreich, aber ungefährlich zwei steile Geländestufen zum Kastensattel. Dort haben wir die Wahl .


Zurück beim Kastensattel, ist unser nächstes Ziel "Staubern"; früher musste man dafür schwindelfrei und trittfest sein - gemäss einem "Nachwanderer" wurde dieser Teil der Route nun praktisch "familientauglich" ausgebaut. "Von kritischen Gratwegen oder ungesicherten Pfaden kann nicht mehr die Rede sein; die Wege sind inzwischen sehr gut ausgebaut und trotz grösseren Regenfällen sehr gut begehbar" (Christoph S., Sep.2010).

Der schmale Pfad führt ebenaus in die steile Grasflanke am Fuss des Hohen-Kasten-Gipfels. Es folgt ein Stück mit Seilsicherung den Felsen entlang, anschliessend senkt sich der Gratweg um rund 100 Höhenmeter. Im abwechslungsreichen Auf und Ab folgt die Route dann meistens dem Nordhang des zerklüfteten Grates - wo der Weg aus feuchten Kalkfelsen besteht, vorsichtig gehen, sie sind rutschig. Eine traumhafte Alpstein-Landschaft ist zu bewundern, und wo man zum Grat aufsteigt, wird plötzlich der Blick ins Rheintal frei. Ab und zu gibt es sonnige Wiesenplätze zum Ausruhen und Staunen. Lerntafeln weisen auf geologische Besonderheiten hin.

Nach einem waldigen Stück hoch über dem Sämtisersee gelangen wir auf anstrengenden Treppenwegen zum Staubernfirst. Auf dem schönen Gratweg sieht man die ganze Szenerie - links die Liechtensteiner- rechts die Appenzeller Berge. Der steile Grashang zum Rheintal hinunter ist mit unzähligen Holz-Lawinenverbauungen geschützt.

Ein letzter Anstieg und die imposante Staubernkanzel mit dem Gasthaus davor ist zu sehen - wie ein Adlerhorst sitzt es auf dem Grat. Dem bequemen Gratweg folgend, erreichen wir die Bergwirtschaft Staubern, Bergstation der Privatseilbahn nach Frümsen.
Gewandert: Oktober 2007


Ruhesitz und Hoher Kasten

Weg Ruhesitz - Kastensattel

Seilsicherung am Hohen Kasten

steile Abhänge

Gratweg nach Staubern

Rückmeldung:


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