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Vom Alpstein zu den Churfirsten - und im Stroh schlafen


Im Stroh-Netz haben sich im Jahre 2001 verschiedene Bauernfamilien zusammengefunden, die für Familien, Gruppen oder Einzelreisende eine günstige, erlebnisreiche Übernachtungsmöglichkeit bieten. Man kann bei den angeschlossenen Bauernbetrieben entweder individuell reservieren oder aber bei der ersten Adresse diese Gesamtreservation der Tour übertragen.
Selbstverständlich kann man die Tour auch auf eine Faust planen und durchführen.

Digitale Karten:

Aus dem Prospekt:

Eine abenteuerliche Wanderung in der Ostschweiz im Stroh-Netz mit folgendem Angebot:

"Entdecken Sie mit dem Velo, zu Fuss, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder anderen Fortbewegungsarten die Schönheiten der Ostschweiz. Für jeden Geschmack bietet das Stroh-Netz eine Möglichkeit. Auf vielen Bauernbetrieben haben Sie die Möglichkeit, etwas ganz Besonderes zu erleben. Nutzen Sie die Gelegenheit, um mit Land und Leuten in Kontakt zu kommen. Machen Sie ganz persönliche Ferienerlebnisse, die nachhaltig wirken. Wir wünschen Ihnen erlebnisreiche Tage und freuen uns auf Sie: Ihre Bauernfamilien vom Stroh-Netz"
 
  • Prospekt und Reservation:

  • Die Etappen - Beispiel einer Wanderroute:

    1. Tag: 1.30 h
    Route: Altstätten Stadt 465 m - Forstkapelle 508 m - Brand 460 m - Eichberg 529 m (1.30 h)

    Aus dem "Rheintaler Höhenweg", 3.Etappe:

    Nach Besichtigung des hübschen Städtchens folgen wir beim Bahnhof der Appenzellerbahn dem "Wildhaus Höhenweg" Richtung Eichbühl, der uns auf Quartierstrassen und Abkürzungen zur Forstkapelle hinauf führt. Dort macht der "Rheintal Höhenweg" rechts hinauf einen Abstecher zum aussichtsreichen Gratweg über dem Rebberg (während der Wildhaus Höhenweg geradeaus direkt nach Brand führt). Oben folgen wir ein Stück dem Veloweg, verlassen ihn bald wieder über eine Treppe bergab. Ca. 50 m nach dem Wegweiser an der Brandstrasse zweigt unser Weg nach links ab (den Weg geradeaus Richtung Oberrüti ignorieren!) zum Weiler Brand, wo die beiden Höhenrouten wieder zusammentreffen.

    Ab Wegweiser "W-Ringgasse" wandern wir für 10 Minuten auf einem Teersträsschen hinauf zum Strick. Dort beginnt ein schöner Wiesenpfad, senkt sich zur Fahrstrasse hinunter, verlässt sie nach kurzer Zeit nach links über eine schöne Holzbrücke und führt uns nach Eichberg, wo neben der Kirche ein Erlebniszoo mit Schneeleoparden, Äffchen und anderen Wildtieren besichtigt werden kann. Im Dorf (Busverbindung nach Altstätten) gibt es eine Holzofenbäckerei und das Restaurant Sonne, wo wir sehr freundlich und gut bedient wurden.

    Übernachtung

    Links
    Karte mit Zoom
    2. Tag
    Route: Eichberg - Oberau 480 m - Hard 493 m - Wattwald 570 m - Fuchsplatz 617 m - Tanzplatz 668 m - Kristallhöhle 650 m - Feld/Kobelwald 523 m (1.10 h)
    Montingerschwamm (Restaurant) 1127 m - Forstseeli, Picknickplatz (1195 m 1.30 h) - Resspass 1300 m (0.40 h) - Brülisau 922 m - Leugangen, Picknickplatz 1043 m

    Aus dem "Rheintaler Höhenweg":

    Unterhalb vom Dorf Eichberg zweigt ein schöner Weg rechts ab nach Oberau und Hard. Wir gehen die Dorfstrasse hinauf zum Restaurant Hirschen, das mit seinem Kiesgarten unter Kastanienbäumen zu einer weiteren Pause lockt. Weiter oben beim Brunnen entdecken wir ein erstes Schild "Kristallhöhle", die wir nach einer halben Stunde Aufstieg erreichen werden. Durch schöne Mischwälder gelangen wir über Wattwald (400 m weit müssen wir auf einer frisch geteerten Waldstrasse wandern), Fuchsplatz und Kessiloch zum Tanzplatz, dem höchsten Punkt unserer heutigen Etappe. Etwas unterhalb befindet sich der Eingang zur berühmten Kristallhöhle Kobelwald, die zu besichtigen sich lohnt.

    Steil gehts nun durch den Wald bergab zu einer idyllischen Waldlichtung beim Parkplatz oberhalb von Kobelwald, wo rechts ein schöner Wiesenpfad über das Feld führt. Aufstieg über den  Montingerschwamm zum idyllisch gelegenen Forstseeli. Via Resspass und eventuell einem Schwenker über den Ruhesitz gehts bergab nach Brülisau. Der Bauernhof Leugangen befindet sich am Gegenhang (Richtung "Zahme Gocht")..

    Übernachtung

    Links

    Moorlandschaft beim Resspass

    Ruhesitz vor Säntis

    Blick Richtung Brülisau

    Kamor und Hoher Kasten

    Brülisau mit Leugangen
    (über dem Kirchturm)


    3. Tag
    Route: Leugangen - Brülisau / Seilbahn auf den Hohen Kasten 1795 m - weiter nach Stauberen 1750 m - Saxerlücke (3 h) - Gamserberg - Zollhaus (3 h) -  Simmitobel - Grabserberg, Picknickplatz (0.45 h)

    Für den Weg vom Hohen Kasten zur Saxerlücke sollte man trittfest und einigermassen schwindelfrei sein (T3) - siehe Wegbeschreibung Tageswanderung Nr.446
     
    Übernachtung
    • Grabserberg: Schlaf im Stroh, Familie Schlegel, Schalmenlitten, Tel. 081 771 38 05 oder 079 412 02 20
    Links

    Alpengarten Hoher Kasten

    Gipfel Hoher Kasten

    Seilsicherung am Hohen Kasten

    Zwischen Hohem Kasten und Staubern

    Gratweg nach Staubern


    4. Tag
    Mit dem Postauto zur Voralp (Voralpsee und Hochmoor)
    Route: Voralp Kurhaus 1218 m - Nideripass 1839 m (1.30 h) - Lüsis 1272 m - Alp Tschingla 1527 m - Walenstadtberg Hochrugg 1290 m(3.30 h) - Brändliberg ob Weesen 800 m (1 h)

    Vom Nideripass steile Grasfflanke hinunter zum Kurhaus Lüsis. Auf dem Höhenweg, am Berggasthaus AlpTschingla vorbei, gelangt man zum Walenstadtberg. Hier lohnt es sich, das Paxmal (tempelartiges Denkmal) zu besichtigen.

    Anschliessend mit dem Postauto entweder ab Walenstadtberg Hochrugg (auf Verlangen) oder Kurhaus nach Walenstadt 426 m und mit dem Schiff oder Zug nach Weesen 428 m (Strandbad).

    Aufstieg zu Fuss auf den Brändliberg 800 m am Nordhang direkt oberhalb Weesen.

    Übernachtung

    Wandersite-Tipp: Zusatztag einlegen: Links
    Karte mit Zoom
    5. Tag
    Route: Brändliberg ob Weesen 800 m - Unt.Chäseren 1340 m - Oberchäseren 1649 m - Speer 1950 m (höchster Nagelfluhberg Europas, 3 h) - Elisalp 1476 m (1 h) - Nesslau 760 m / Wildhaus 1050 m

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