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Hinweise
Dieser Höhenweg kann ganzjährig gewandert werden, besonders schön ist er im Frühling, wenn all die Kirschbäume blühen. Auch im Winter, wenn Schnee liegt, sind die Wege dank Traktorspuren begehbar - allerdings empfiehlt es sich, wegen der Gleitgefahr Stöcke und Schuhkrallen mitzunehmen.Der Fricktaler Höhenweg geht von Etzgen über Frick nach Rheinfelden und ist mit blauen Wegweisern und Rhomben lückenlos und perfekt markiert. Konditionsstarke Wanderer bewältigen den ganzen Weg (55 km) in 2 Tagen.
Die erste Etappe Etzgen - Frick verläuft mehrheitlich auf bequemen Wald- und Feldwegen - asphaltiert sind 1 km zwischen Mettau Post und Mettau Linde sowie 3 km vor Frick.
Ein paar Abkürzungen sind möglich. Wir selbst sind im Postauto zwei Haltestellen vor Etzgen ausgestiegen und haben damit die 2 km lange Strecke zwischen Etzgen und Mettau Linde ausgelassen, weil die Route auch so noch sehr lang ist und die Auf- und Abstiege sich summieren.
Genügend Picknick mitnehmen; zwischen Mettau und Frick gibt es - mit Ausnahme der Trinkstube in Sennhütten - keine Einkehrmöglichkeit.
Gewandert: Februar 2003
Wanderzeit 6.10 h, aufwärts
ca. 760 m, abwärts 740 m
Route: Mettau Linde 352 m - Rindelhof
(0.50 h) - Laubberg 648 m (0.30 h) - Bürensteig-Höhe 550 m (0.40
h) - Cheisacher 694 m (1 h) - Sennhütten 634 m (0.40 h) - Wettacker
614 m (1 h) - Frick 361 m (1.30 h)
An der Kreuzung Mettau Linde folgen wir 50 m der Strasse Richtung Oberhofen, wo uns die blauen Wegweiser und Rhomben links im Zickzack bergauf weisen. Nach einer halben Stunde treffen wir auf die gelben Markierungen und den Weg, der von Wil herauf führt. Nach einer scharfen Rechtskurve wandern wir um den Laubberg herum; schöner Weitblick. Der Bauernhof Rindelhof bietet hofeigene Produkte an. In einem grossen Hirschgehege werden zur Zeit über 100 Kirschbäume geschnitten. Der Aufstieg (10 Minuten) dem Kreuzweg entlang von der Grotte zum Laubberg ist der steilste des heutigen Tages. Oben locken Bänke und eine Kapelle zum Innehalten.
Auf schönen Wiesenpfaden wandern wir zum Bauerngut Lichthof, folgen dort 200 m der Güterstrasse und zweigen links ab in den Wald hinein. Beim Wegweiser "Bürerhorn" biegt halblinks ein schmaler Pfad ab, der uns zur Bürensteig Passhöhe bringt, einer Postautohaltestelle mitten im Wald (hier könnte man die Wanderung unterbrechen).
Nun folgt ein längeres Wegstück im Wald; nach einer halben Stunde kommen wir zu einer Abzweigung; die gelben Wegweiser zweigen nach links ab; wer abkürzen will, kann ihnen folgen. Der Fricktaler Höhenweg hingegen macht eine Extraschleife und schraubt sich in weiten Kehren 100 Höhenmeter weiter bergauf. Oben führt ein aussichtsreicher Kretenweg zur Sternwarte Cheisacher. Hier ändern wir die Richtung, wandern leicht bergab und treffen wieder auf den Weg mit den gelben Markierungen.
Nach der Durchquerung des Dimmiswalds überqueren wir eine Passstrasse und einen Schlittelhügel, wo sich viele Kinder vergnügen. Unser Aufstieg folgt für 10 Minuten einem rasanten Schlittelweg. Oben sind die Sennhütten, ein einsamer Weiler mit Herberge für Gruppen und einer Trinkstube (Getränke und Biberli, offen Mi - So), die sich für eine Rast anbietet. Weitere Abkürzungsmöglichkeit: Kurz nach Sennhütten könnten wir links abzweigen und nach 20 Minuten in Elfingen das Postauto besteigen.
Es folgt ein längeres Wegstück durch den Marchwald. Nach einer knappen Stunde weist ein gelber Wegweiser nach Frick, dem wir folgen können. Der Höhenweg macht einen kurzen Umweg zum Fuss des 722 m hohen Schinbergs. Kurz vor der Waldhütte Wettacher (Picknickplatz) treffen die beiden Wege wieder zusammen.
Wir gelangen nun auf die Südseite des Fricktals, wo die Autobahn unten im Tal nicht zu überhören ist. An den Rebbergen von Hornussen vorbei kommen wir zum Golfplatz von Frick und überqueren weiter unten die Autobahn. Auf verschlungenen Strassen und Trottoirs werden wir von den blauen Wegweisern durch das Dorf und zum Bahnhof von Frick gelotst (Bahnhof-Pub).
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