Nr. 577
Tageswanderung 
Region Schwyz
Karte    -Webcam Muotathal
Schwierigkeit: heikel
Einkehrmöglichkeit: Muotathal, Ibergeregg
Anreise: Zug nach Schwyz, Bus nach Muotathal Post
Rückreise: Bus Ibergeregg - Schwyz (wenige Kurse)  -Fahrplan

 
 
 

 

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Muotathal - Tritt - Sternenegg - Ibergeregg

Hinweise:
  • Eine landschaftlich interessante, anstrengende Wanderung, die sich wegen der rund 1000 Aufstiegsmeter gut als Trainingstour eignet. Sie kann nach Belieben abgekürzt oder verlängert werden.
  • Nur bei trockenem Wetter zu empfehlen!
  • Im ersten Drittel unzählige Treppen und einige mit Seilen gesicherten Steilstufen, vorwiegend im Wald. Der Weg diente früher als Schulweg (!) und wurde im Sommer 2002 mit beachtlichem Aufwand erneuert - 300 Meter Seil und 100 zusätzliche Holzstufen wurden angebracht.
  • Für Hunde nicht geeignet (zwei kurze Leitern)
  • Gewandert: Juli 2003.

Sternenegg; Blick auf Vierwaldstättersee

3.10 h, aufwärts 970 m, abwärts 200 m
Route: Muotathal 626m - Alp Zinglen 873m - Tritt 1100m (1.15 h) - Fraumatt 1200m (0.15 h) - Zingelberg 1150m (0.10 h) - Rieter 1253m (0.30 h) - Sternenegg 1497m (0.25 h) - Ibergeregg 1406m (0.35 h)

In Muotathal queren wir an einigen Restaurants und Läden vorbei zum Hauptwegweiser (3 Min. ab Post). Wir folgen dem Wegweiser "Zingeln/Illgau" und finden zwischen Kirche und Restaurant "Hirschen" die erste Bergweg-Markierung. Hinter dem Restaurant-Gebäude verdecken zur Zeit riesige Heuballen den Wiesenpfad (das geteerte Weglein wäre falsch). Oben am Waldrand beim Holzkreuz beginnt der gut angelegte, bestens markierte Pfad durch den steilen Wald. Bei den steilsten Stellen am Chatzenstrick nehmen wir dankbar die Sicherheitsseile zu Hilfe. In einer Waldlichtung steht unvermittelt die Alp Zinglen; oberhalb des Stalls führt der Kiesweg links zu einem Teersträsschen. Hier rechts; nach 50 m zweigt ein schmaler Pfad ab, dem wir folgen. Weiter gehts bergauf, dazwischen ein Stück der Höhenkurve entlang. Zum Schluss überwinden wir eine Felsstufe mit Hilfe von Seilen und Leitern und gelangen beim Tritt im Hinteren Oberberg aus dem Wald.

Variante 0.45 h: Pfad dem Waldrand entlang bergab nach Illgau (807m), Seilbahnverbindung ins Tal.
Wir folgen dem Wegweiser "Ibergeregg" und steigen auf Wiesenspuren zu einem Bauernhof hinauf. Auf dem Teersträsschen gehts leicht abwärts zur Brücke mit dem Wegweiser Fraumatt.
Variante 2 h: Aufstieg über Laucherenchappelen (1710m) zum Spirstock (1771m) im Hochybrig. Sessellift nach Seebli, Seilbahn nach Weglosen, Bus nach Einsiedeln.
Wir bleiben auf dem Teersträsschen. Bei der Schutzhütte Zingelberg wandern wir rechts auf dem Strässchen ca. 1 km bergauf bis zum Waldrand. Hier beginnt ein schöner Naturweg, zuerst im Wald, dann durch Wiesen und blumenreiches Hochmoorgebiet. Beim Aussichtspunkt Rieter geniessen wir eine tolle Panoramasicht vom Mythen über den Vierwaldstättersee, dem Stooser Fronalpstock bis zum Blüemberg. Hier folgen wir dem Wegweiser "Sternenegg" und wandern den rot/weissen Pfosten entlang durch das Moorgebiet, später durch die Kuhweiden bergauf.

Ibergeregg, 2011Oben beim Alpgebäude Sternenegg (Schutzhütte) befinden wir uns auf dem Schwyzer Panoramaweg oder dem "7-Egg-Weg", dem wir jetzt Richtung "Ibergeregg" folgen. Bequem gehts der Höhenkurve entlang, immer mit der schönen Szenerie vor Augen. Nach zehn Minuten teilt sich der Weg nochmals (der breitere Panoramaweg führt auf der Sonnenseite um den Hügel herum). Wir wählen den etwas kürzeren schmalen Gratweg, der dann ziemlich ruppig rechts bergab und direkt zur Passhöhe der Ibergeregg führt.


Tipp Zusatzvariante, 1.15 h: Von der Ibergeregg über den Alten Schwyzerweg (Prügelweg) nach Oberiberg 1098m, siehe Tageswanderung Nr.592a

  • Wanderung in der Gegend:

  • Sand - Illgau - Wart - Fallenfluewald - Wart - Illgau - Sand, 4.30 h (Abkürzungsmöglichkeit: Seilbahn Sand - Illgau)
    Unsere Wanderung beginnt in Sand, nahe beim Restaurant Fluhhof in Muotathal, neben der Talstation der Luftseilbahn nach IIIgau. Wir benützen den alten Saumweg, der in ein paar Kehren zur Höhe des Wasserfalles vom Bettbach und anschliessend ins Dorf lllgau führt. lllgau ist eine typische Terrassensiedlung. Die Route führt durch das Dorf, zweigt oben links ab und führt über markierte Wege zur Liegenschaft Wart. Nahe bei diesem Bergheimwesen, dessen Name auf eine Sage zurückgeht, steht die kleine Wartkapelle. An ihr vorbei folgen wir dem Strässchen im Bogen bis zum Heimwesen Geissbützi und wenden uns kurz nachher in den Fallenfluewald. Wir folgen den gelben Wegmarken und erreichen schliesslich das Schwyzerbänkli. Das kleine «Bödeli» mit Ruhebank offeriert weite, offene Sicht nach Schwyz. Von hier folgen wir Richtung Ost den Markierungen zum Muotatalerbänkli, wo die Sicht ins Muotatal frei ist. Nach wenigen Minuten trifft man von hier auf den Waldrand und beim nächsten Heimwesen auf das Strässchen nach lllgau. Wir folgen diesem und kommen auf gleicher Route wie beim Aufstieg nach lIlgau. Mit Seilbahn zur Talstation Sand.
    Quelle: sportadventures.ch

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