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Wandertage Schwierigkeit Wanderland-Karte mit eingezeichnete Route Webcam Rigi
5 T2

Schwyzer Höhenweg

Rigi, Blick ab Rossberg
Panoramakarte der Schwyzer Wanderwege

  • Der Schwyzer Höhenweg ist als regionale Wanderroute mit Nr.63 markiert worden.
  • Unter http://www.wanderland.ch erhalten Sie nähere Infos und können die Kartenausschnitte mit der eingezeichneten Route herunterladen.


  • Anreise:          Bahn nach Küssnacht a.R(Bahn- und Busfahrplan)
    Rückreise:      Bahn ab Einsiedeln  (Ein- und Ausstiegsmöglichkeit unterwegs an sämtlichen Etappenorten)

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    Die Etappen

    1. Etappe:

    4.30 h, aufwärts 1170 m, abwärts 20 m -  T 2
    Route: Bahnstation Küssnacht am Rigi 457m - Dorfzentrum (0.10 h) - Knochenstampfi - Leimgruebi - Restaurant Alpenhof 557m (0.30 h) - Rossweid 736m - Seebodenalp 1020m (1.20 h) - Alpwirtschaft Holderen 1116m (0.20 h) - Rütlersplangg 1192m - Düssen - Fruttli - Rigi Staffel 1607m (2.10 h)

    Die Bahnstation Küssnacht a.R. steht etwas erhöht über dem Dorf. Treppabwärts gehen wir zur schönen Strandpromenade mit dem Küssnachter Hafen. Bei sichtigem Wetter geniessen wir hier - wie auf der ganzen heutigen Wanderung - einen schönen Blick über den Vierwaldstättersee zum Pilatus. Durch die Fussgängerzone Underdorf gelangt man zum Hauptplatz und steigt über die Rigigasse und den Seebodenweg bergauf zum Fuss der Gesslerburg, welche wir umwandern. Wer Lust hat, macht einen Abstecher zur Burgruine hinauf (5 Min.).

    Neben der alten Knochenstampfi lockt ein Schweizer-Familien-Picknickplatz. Unsere Route trifft hiermit dem Rigi-Lehnweg zusammen. Nach rechts gehts zu einem alten Bauernhaus hinauf, von wo ein Wiesenweg um den Hang herum führt, am Bauernhof Leimgruebi vorbei. Dort mündet der Weg in das Zufahrtsträsschen zum nahen Restaurant Alpenhof. Mit Ausnahme des Wiesenwegs muss bis hieher auf Hartbelag gewandert werden - der Rest sind zum Glück fast alles Naturwege.

    In der Gartenwirtschaft des Restaurants Alpenhof unter den hohen Bäumen lohnt sich eine erste Pause. Mit viel Aufwand wurde hier ein grosser Seilpark geschaffen; Vielleicht können wir jemandem zuschauen, der über die lange Rutschbahn vom Baum heruntersaust. Dem Seilpark entlang wandern wir bergauf zum oberen Starthäuschen am Dorfbach, wo sich die Route teilt.

    Wir überqueren den Bach und wandern über die Rossweid zum Waldrand hinauf. Ein Blick zurück lohnt sich - eine Szenerie von See, Bergen und weitem Mittelland! Nun tauchen wir in den dichten Wald, wo es auf schmalen Pfaden ziemlich steil zur Seebodenalp hinaufgeht - die letzten 100 m verlaufen auf dem Strässchen, das wir zuvor schon zweimal gekreuzt haben. Das Restaurant auf der Seebodenalp ist ein beliebter Ausflugsort, da sie sowohl mit der Seilbahn als auch mit Autos erreicht werden kann.

    Über der Seebodenalp trohnt der markante Rigigipfel, dazwischen Weiden und viel Wald. Neben dem Parkplatz befindet sich der Hauptwegweiser - wir folgen dem Pfeil "Holderen / Rigi Staffel 1.30 h". Nach dem Queren der Ebene gehts über ein Bachtobel und aufwärts über eine schöne Weide zur Alpwirtschaft Holderen. Nach einem Waldstreifen steigen wir im Zickzack durch eine weitere Weide (Rütlersplangg), mit toller Sicht auf den Zugersee, bevor wir dann in den Wald eintauchen.

    Der gut angelegte Weg kurvt waldaufwärts, quert später nach rechts zum Aussichtspunkt Düssen (gedeckter Picknickplatz mit Feuerstelle) und steigt auf zum Fruttli, wobei wir auf der einen Seite den Zugersee bis nach Zug, auf der andern Seite den Vierwaldstättersee bis nach Luzern überblicken. Zunehmend wird es felsig, wir kommen aus dem Wald und wandern "durch die Bänder". Der Weg im steilen Hang ist gefahrlos, breit und teils mit Seilen gesichert. Steter Blick auf Küssnacht, weite Teile des Mittellands und den Pilatus. Auf einem Treppenweg erreichen wir die Geleise der Vitznau-Rigibahn und queren sie bei der nahen Bahnstation Rigi Staffel.

    Gewandert: August 2009
    Übernachtungstipps ab Rigi Staffel 1607m:

    Küssnacht, Pilatus

    Rossweid, Küssnacht

    Rigi ab Seebodenalp

    Vierwaldstädtersee, Pilatus

    Staffel und Rigi Kulm
    Gasthäuser Links
    Rest.Alpenhof mit Spielplatz
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    2. Etappe:
    2.40 h, abwärts 1100 m  -  T 2
    Rigi Staffel 1607m - unterhalb Rigi First - Rigi Klösterli 1302m (0.45 h) - Malchuskapelle 1165m - Rigi Dächli 947m (0.45 h) - Blätzen (0.30 h) - Harmettlenberg 662m - Goldau 505m (0.40 h)

    Neben dem Stationsgebäude von Rigi Staffel wandern wir auf der linken Seite vom Bahngleis Richtung "Rigi First". Der schmale Pfad führt unterhalb der Station Rigi First vorbei durch Weiden und Wald nach Rigi Klösterli hinab (Haltestelle der Arth-Rigi-Bahn).

    Rechts an der Kapelle vorbei senkt sich der Weg zur Rigi-Aa und folgt als breites Natursträsschen dem Bach talabwärts, immer Richtung "Dächli".

    Unsere Route bleibt am Sonnenhang, führt an geheimnisvollen Höhlen vorbei und wird schmaler. Über aussichtsreiche Weiden mit Blick auf die Mythen gehts abwärts in den Wald. In gut angelegten Kehren (immer auf die Markierungen achten und Abzweigungen nicht beachten) erreichen wir das Wochenend-Gasthaus Rigi Dächli. Deutlich ist unsere nächste Etappe von Goldau auf den Rossberg zu sehen.

    Wegen der Nagelfluhsteine ist der Weg ziemlich ruppig. Nach dem Dächli führt er nochmals steil abwärts zum Weiler Blätzen, wo wir bei der Talstation der Materialseilbahn auf den geteerten Rigiweg stossen. Die restliche Strecke bis zum Ziel marschieren wir leider auf Hartbelag. Unser Strässchen kreuzt bei der Kirche Goldau die Hauptstrasse und folgt der Rigistrasse zum Bahnhof Arth Goldau.


    Pfad ab Rigi Staffel

    Rigi-Klösterli

    Bick auf die Mythen

    Rigi-Dächli

    Rossberg und Goldau

    Gasthäuser und Links


    3. Etappe:
    5.50 h, aufwärts 1130m, abwärts 770m  -  T 2
    Goldau 510m - Härzig 753m (0.50 h) - Unt.Spitzibüel 862m (0.30 h) - Feuerstelle 988m (0.20 h) - Ochsenboden 1165m (0.30 h) - Gnipen 1558m (1.20 h) - Wildspitz 1580m (0.30 h) - Halsegg 1341m (0.40 h) - Sattel Bahnstation 872m (1.10 h)

    In der Unterführung der Bahnstation Arth Goldau befinden sich die Hauptwegweiser. In 5 Minuten erreichen wir das Dorfzentrum von Goldau, wo etwas unscheinbar die gelben Markierungen links am Restaurant Gotthard vorbei durch die Fussgängerzone leiten (Rossbergstrasse). Der Hauptstrasse folgen wir kurz nach rechts, gehen aufwärts durch Quartierstrassen, an der Garaventa-Fabrik vorbei zu den obersten Häusern von Goldau. Der bewaldete Rossberg mit seinen zwei Gipfeln Gnipen und Wildspitz türmt sich vor uns auf.

    Dem Waldrand entlang wandern wir bergauf bis zum Brücklein über den Bach, wo wir auf die andere Seite wechseln. Nun auf schönem Weg durch den Härzigwald. Wo wir auf einen breiten Waldweg treffen, Spitzkehre nach rechts und Treppenweg zur Waldhütte Härzig hinauf; hier können wir unsere Flaschen am Brunnen auffüllen. In weiten Schlaufen gehts aufwärts durch den dichten Wald, auch bei der Verzweigung Unt.Spitzibüel (den Weiler selbst lassen wir rechts liegen). Oben am Waldrand angelangt, folgen wir dem Wegweiser "Feuerstelle" quer durch die Weide; der Picknickplatz befindet sich bei den Nagelfluhfelsen am Wiesengrat, mit schöner Sicht ins Tal und auf die Rigi.

    Aufstieg über den Wiesengrat zu einem weiteren Waldstück - am Waldeingang können wir entweder steil aufwärts gehen oder (Nr.63) einen Schwenker nach links einlegen - beim Ochsenboden am oberen Waldrand treffen die beiden Wege wieder zusammen. Rechts am Baum vorbei führen Wegspuren steil aufwärts zu den interessanten Lehrtafeln über Flora, Fauna und Bergsturz von Goldau - wir sind auf dem Themenweg "Bersturzspur". Der weitere Wegverlauf ist problemlos zu finden - alles durch Weiden den Waldrändern entlang. Zunehmend treffen wir auf Nagelfluhfelsen und geniessen eine tolle Aussicht auf die Rigi.

    Auf dem Pass (1383m) kommen wir an einer Art Zollhäuschen vorbei - der ganze Zugersee ist zu sehen. Weiter Richtung "Gnipen", vorbei an einem schattigen Ruheplatz mit Tisch und Bänken. Nach einer letzten Anstrengung gelangen wir zum weitherum sichtbaren Kreuz am Gnipen. Hier lohnt sich eine Pause! Herrlicher Ausblick über die Schwyzer Talebene und in die Berge. Eindrücklich auch der Blick über das Abbruchgebiet. An weiteren Picknickstellen vorbei gehts dem Abbruch-Grat entlang und auf breitem Weg durch ein Wäldchen zum Aussichtsrestaurant Wildspitz, wo man kann sich verpflegen und auch übernachten kann.

    Vom Wildspitz-Gipfel führt ein schmaler Pfad zum Strässlein hinunter. Nach einem Waldstück folgen wir dem traumhaften Wiesengratweg Richtung "Halsegg" - immer die Richtung haltend. Er senkt sich durch ein Waldstück und verzweigt sich - beide Wege führen später wieder zusammen, und beide sind ziemlich ruppig (Nagelfluhfelsen). Der markierte Weg folgt dem Sonnenhang und wechselt vor der Gwandelenflue nach links zur Alp Hinter Gwandelen. Abstieg durch lichten Wald zur gemütlichen Alpwirtschaft Halsegg.

    Direkt unterhalb der Gartenwirtschaft führt ein Hangweg rechts abwärts an den Waldrand. Den markierten Pfosten entlang, durch Weiden, Wiesen und Wald, gehts ziemlich steil abwärts Richtung "Sattel"  - Stein- und Wurzelwege wechseln ab mit weichen Wiesenpfaden. Das Alpsträsschen kreuzen wir zweimal (auf die Abkürzungen achten) - beim dritten Mal folgen sind wir bereits oberhalb Sattel angelangt. Wir folgen ihm 200 m und gehen dann treppabwärts ins neue Quartier. Bei einer Garage treffen wir auf die Aegeristrasse; rechts davon ist der Bahnübergang. Zum Dorf Sattel gehts nach links (0.10 h), zur nahen Bahnstation Sattel nach rechts.

    Gewandert: Ende Aug.2009

    Lauerzersee, Schwyz

    Blick auf die Rigi

    Abbruchstelle am Rossberg

    Wildspitz

    Halsegg

    Gasthäuser:

     Links

    4. Etappe:
    4.40 h, aufwärts 810m, abwärts 170m  -  T 2
    Route: Bahnhof Sattel 772m - Janseren (0.50 h) - Mostelberg 1137m (0.50 h) - Engelstockweid 1149m - Mostelegg 1266m (1.10 h) - Haggenegg 1414m (0.40 h) - Alp Zwüschet-Mythen 1356m (0.50 h) - Holzegg 1405m (0.20 h)

    Beim Bahnhof Sattel gehen 100 m bis zum Bahnübergang.
    Abkürzungsmötlichkeit: Wer zum Mostelberg die Gondelbahn nehmen will, folgt dem Wegweiser (10 Min.) über die Talebene; gemäss Karte gäbe es ab der Talstation einen direkten Aufstieg der Bahn entlang.
    Der "Schwyzer Höhenweg Nr.63" hingegen macht den lohnenswerten Umweg via "Janseren*. Vom Bahnübergang können wir abkürzen und rechts vom Rest.Hirschen dem Hirschengässli schräg über die Wiese zur Dorfstrasse folgen. Beim (geschlossenen) Gasthaus Krone treffen wir auf die Hauptstrasse und die Nr.63. Gegenüber schwenken wir in die parallele Jansernstrasse ein, welche unterhalb der Kirche von Sattel nach rechts dreht.

    Unser Strässchen überquert die Steiner Aa und steigt hangaufwärts. Nach der Rechtskurve zweigt unsere Route als unscheinbares Weglein links ab. Wir sind nun eingefädelt und steigen wiesenaufwärts, meist dem Waldrand entlang; dasselbe nach dem Bauernhaus. Links unter uns liegt das Lauitobel. Weiter oben werden wir nochmals auf das Strässchen verwiesen; nach 400 m kurven wir nach links zum Hof Janseren (Bodenmarkierungen).

    Zwischen zwei markierten Bäumen wandern wir durch die Wiese halbrechts aufwärts, immer ungefähr die Richtung haltend; Pfosten und Pfeile weisen den Weg durch ein verträumtes Weide- und Riedland; im Frühsommer wird hier eine Blumenpracht zu bewundern sein. Schöner Blick ins Ägerital, zum Wildspitz und zur Rigi. Kurzer steiler Aufstieg zu den ersten Ferienhäuser von Mostelberg. Die nächsten 10 Minuten bis zur Gondelbahn-Bergstation Mostelberg legen wir auf dem Strässchen zurück.

    Von Mostelberg (Sommerschlittelplausch und Hüpf-Paradies) Richtung "Mostelegg" (neue Hängebrücke ab Juli 2010). Nach 5 Minuten teilen sich die Wege und führen entweder links (via Herrenboden, ab dort Hartbelag) oder rechts dem Engelstock entlang. Die Nr.63 wählt den schöneren, etwa 20 Minuten längeren Waldweg rechts herum. Nach rund 15 Min. Wanderzeit finden wir eine grosse Feuerstelle mitten im Wald. Skurrile geschnitzte Gesichter und interessante Orientierungstafeln säumen den Weg. Bei der Engelstockweid treten wir aus dem Wald und geniessen eine tolle Sicht ins Tal. Die letzten 10 Minuten zur Mostelegg hinauf sind geteert. Oben treffen die beiden Varianten zusammen

    Bei der Mostelegg  zweigt horizontal ein schmaler Wiesenpfad ab, der jedes Wanderherz höher schlagen lässt. Durch Weiden und Wälder, die Mythen vor uns, die Schneeberge im Hintergrund, gelangen wir zur Haggenegg; hier müssen wir den Weg für 10 Minuten mit den Autos teilen. Grund ist das "Ausflugsrestaurant Haggenegg". Von der Aussichtsterrasse geniesst man den Blick auf den Vierwaldstättersee und die Innerschwyzer Alpen. Nebenan befinden sich die alte und die neue Pilgerkapelle.


    Bis nach der Passhöhe Haggenegg streifen wir kurz den Jakobsweg. Unsere Route senkt sich nach rechts durch die Wiese, führt an einem idyllisch gelegenen Picknickplatz mit Feuerstelle vorbei. Im Wald gut auf die Pfeile achten - ein breiter Waldweg wird mehrmals gekreuzt. Moosige Felsen lassen auf einen früheren Bergsturz schliessen - wir befinden uns auf der Nordflanke der Kleinen Mythen. Auf romantischen Berg- und Waldwegen geht es in abwechslungsreichem Auf und Ab zur Alp Zwüschet-Mythen. In der Alpsaison kann man hier einkehren; auch gibt es einen Abstiegsweg nach Brunni.

    Direkt dem Fuss der Nordwand des Grossen Mythen entlang führt ein breiter Kiesweg Richtung "Holzegg". Es ist hier deutlich kühler; im Bergfrühling bleibt der Schnee oft lange liegen. Das Alpthal liegt zu unseren Füssen, im Hintergrund ist Einsiedeln auszumachen. Auf der grossen Aussichtsterrasse des Berggasthaus Holzegg lässt es sich bequem die Gegend bewundern und den Mythen-Besteigern zusschauen.

    Gewandert: Okt.2009

    Sattel SZ

    Hochmoor ob Janseren

    Mostelegg

    Mythen-Nordwand

    Nähe Holzegg; Alpthal

    Gasthäuser und Links:



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    5. Etappe:
    6.30h, aufwärts 680, abwärts 1185m -  T 2
    Route: Holzegg 1405m - Müsliegg - Zwäcken 1470m (0.40 h) - Furggelenstock 1650m (0.55 h) - Butziflue 1581m (1.20 h) - Amselspitz 1486m (1.10 h) - Einsiedeln 880m (2.25 h)

    Wegweiser Holzegg

    Holzegg mit Mythen

    Blick auf Schwyz + Brunnen

    Alpwirtschaft Zwäcken mit Mythen

    Kloster Einsiedeln

    Gasthäuser und Links:

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