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Nr. 654
Tageswanderung Mittelland
Zürcher Weinland
Webcam Oberwinterthur
Schwierigkeit: leicht - teilweise Wurzelwege
Einkehrmöglichkeit: Neftenbach
Anreise: Bahn nach Winterthur oder Rafz, Postauto nach Flaach/Ziegelhütte.
Autofahrer lassen das Auto in Neftenbach stehen und besteigen dort das Postauto Richtung Rafz, das ebenfalls in Ziegelhütte vorbei kommt.
Rückreise: Postauto Neftenbach - Winterthur  -Fahrplan
Weg von der Ziegelhütte über den Irchel bis
                    Winterthur; Wanderlandkarte, gezeichnet von Ursi A.,
                    2014
zur Detailkarte (gezeichnet mit SchweizMobilPlus)

Irchel - Hochwacht:

Ziegelhütte - Hochwacht - Irchelturm - Neftenbach

Der abgerutschte Rheinuferweg Rüedlingen - Tössegg wurde 2003 wieder begehbar gemacht. Aufwendige Sanierungen mit Brücken, Seilen und Treppen haben das Teilstück zu einem Anziehungspunkt der Region werden lassen.
Gewandert: April 2002.


3h40, aufwärts 320m, abwärts 250m
Route: Ziegelhütte 349m - Hochwacht 668m (1 h) - Irchelturm 682m (1h15) - Neftenbach 415m (1h25)

Bereits die 40-minütige Fahrt von Winterthur durch das Zürcher Weinland mit seinen Riegelhäusern und blühenden Obstbäumen ist im Frühling eine Reise wert. Beim Hauptbahnhof Winterthur (neben dem Migrolino), besteigen wir das Postauto und steigen in Ziegelhütte aus.

Der Weg ist perfekt markiert. Wir folgen zuerst dem Wegweiser Richtung Tössegg auf dem neu angelegten Uferweg, der an manchen Stellen mit schönen Picknickplätzen lockt, bis zur Rheinbrücke (ca. 5 Min.).

Dort verlassen wir den Uferweg Richtung "Tüfels Chanzle" und folgen einem Wurzelweg steil bergan. Dieser Weg ist seit 2010 ein Festungsweg, der Einzige im Kanton Zürich. Nach dem schönen Aussichtsplatz Tüfels Chanzle verlassen wir diesen Festungsweg und folgen dem Wanderwegweiser Richtung Hochwacht.Wir kommen nach einer Geländestufe zu einem Reiterhof, überqueren die Strasse und wandern zum Waldrand hinauf. Durch Hohlwege, an Fuchsbauten vorbei, steigen wir durch den Wald, immer höher der Hochwacht zu. Kurz vor dem höchsten Punkt kommen wir an einer Schutzhütte vorbei, die innen mit Tisch und Ofen, aussen mit Feuerstelle, Bänken und Wasserstelle ausgerüstet ist. Auch die Stecken zum Würstebraten fehlen nicht

Wer lieber mit Aussicht picknickt, wandert zur nahen Hochwacht hinauf, die früher Teil eines Wächtersystems mit Sichtverbindung bis nach Zürich war. Nun folgt ein bequemer Höhenweg mit verschiedenen parallellen Routen (wir wählten jeweils die sonnseitige Variante).

Auf dem Weg von der Hochwacht zum Irchelturm lohnt sich der kurze Abstecher zum Picknickplatz "Rütelbuck". Es ist ein super schöner Aussichtsplatz am Waldrand, mit Feuerstelle (mit Holz und WC). Beim Irchelturm steht ein gedeckter Ruheplatz zur Verfügung steht. Auf der obersten Plattform des Turms geniesst man eine wunderschöne Sicht ins Weinland und bis nach Winterthur.   

Wir wandern nun bergab, kommen an idyllisch gelegenen Bauernhäusern vorbei und kommen nach Neftenbach (diverse Restaurants), wo wir wieder das Postauto nach Winterthur besteigen.

Tafel
                  Festungsweg, Bild Ursi A., 2014
Festungsweg Ebersberg
alter
                  Militärbunker, Bild Ursi A., 2014
alter Militärbunker

Holzliegestuhl auf dem Irchel
Holzliegestuhl auf dem Irchel
Aussichtspunkt Rütelbuck, Hochwacht; Bild Ursi
                  A., 2014
Aussichtspunkt Rütelbuck

Zusatzvariante für Langstreckenwanderer

Wanderung mit Kindern

Diana H. schreibt folgende Ergänzungen:
"Die Kinder hätten gerne schmalere Wege gehabt. Für uns Erwachsene waren natürlich die breiten Wege ideal zum Plaudern. Vielleicht könnte man -sofern nicht eindeutig - angeben, wo was für Breite zu erwarten ist....
Wir hätten es auch als Eltern und Planende sinnvoll gefunden, neben der reinen Wanderzeit die Zeit anzugeben, die man mit Pausen halt so braucht.  Bei uns waren es mit dem gemütlichen Bräteln, Weissweinnippen total 7 Stunden.
Es hatte viel Waldmeister zum Pflücken (für die Maibowle).

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