W27
Winterwanderung
Zürich |
Wanderland-Karte
mit eingezeichneter Route -
- - Webcam
Felsenegg |
| Schwierigkeit: |
leicht |
| Einkehrmöglichkeit: |
Üetliberg - Uto Staffel
- Felsenegg, Teehüsli, Näfenhüser, Albispass |
| Anreise: |
Bahn nach Zürich,
Üetlibergbahn ab Zürich HB zur Bergstation Üetliberg
(steilste normalspurige Adhäsionsbahn Europas!)
Autofahrer parkieren auf
dem Parkplatz Waldegg und besteigen dort die Üetlibergbahn. -Fahrplan |
| Rückreise: |
Postauto
ab "Oberalbis, Passhöhe", je nach Fahrplan auf die eine oder
andere Seite der Albiskette; (Fahrplan).
Autofahrer
fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück nach "Uitikon
Waldegg, Post" |
|
|
Billettvorschläge
für den Grossraum Zürich:
-
mit Halbtax:
Albis-Tageskarte
am Billett-Automat *131 (Fr. 7.80 für Zonen
10, 50, 51, 54 und 55)
-
mit Halbtax:
9-Uhr-Pass am Billett-Automat *141 (Fr. 11.50, gilt werktags erst ab 9
Uhr, ganzer Kanton)
-
ohne Halbtax:
am SBB- oder VBZ-Schalter ZürichCard
(Fr. 17.-/24 h für Grossraum Zürich inkl. Museen)
3.10 h, aufwärts 280 m, abwärts
300 m
Route: Bergstation Üetliberg 813
m - Uto Staffel 781 m (0.20 h) - Annaburg (Picknickplatz) - Balderen 730
m (1 h) - Felsenegg 790 m (0.40 h, Seilbahn nach Adliswil) - Teehüsli
Buchenegg (0.20 h) - Näfenhüser 786 m (0.10 h) - Albispass 791
m (0.40 h)
Von der Endstation
der Üetlibergbahn folgen wir den gelben Wegweisern Richtung
Albispass. Die vielen Schlittler, die mit uns bergauf gefahren sind, rüsten
sich zur Abfahrt. Wir steigen auf der breiten Waldstrasse (bei guten Verhältnissen
Abkürzung Treppenweg) bergauf bis zur Verzweigung.
-
Variante: ein 5-minütiger
Abstecher zum Üetliberg-Gipfel 870 m lohnt sich nicht nur wegen
der schönen Aussicht auf die Stadt Zürich; eventuell kann sogar
der Aussichtsturm bestiegen werden. Auch eine Einkehr im HotelUto
Kulm ist einladend. Der direkte Treppenweg zum "Uto Staffel"
hinunter kann hingegen vereist sein.
Zurück bei der genannten
Verzweigung,
beginnt der Abstieg zum Bergrestaurant UtoStaffel. An deren
seeseitigen Tischen sehen wir direkt auf den Zürichsee hinunter -
auf der andern Seite ins Säuliamt. Einen weiteren sensationell schönen
Aussichtspunkt finden wir am äusseren Rand der früheren
Annaburg,
heute ein gedeckter Picknickplatz mit WC-Gebäude, wo wir anschliessend
vorbeikommen. In der Kurve könnte man dem einsamen Pfad geradeaus
folgen - er mündet später wieder in unsere Route.
Im abwechslungsreichen Auf
und Ab durch Wald und offenes Gelände gelangen wir auf dem breiten
Waldweg zum
Aussichtspunkt Falätschen, einem steilen Felsabsturzgebiet.
Tolle Sicht auf See und Berge (wenige Minuten unterhalb befindet sich die
Teehütte
Fallätschen, die an Sonntagen jeweils geöffnet ist).
Je nach Schneehöhe und
Lust kann man nun dem schmalen Pfad dem Grat entlang folgen oder auf dem
breiten Weg weitergehen. Die Seilbahnstation, an der wir vorbeikommen,
ist privat und gehört zur Villa nebenan. Diese Hochebene ist dem Wind
ausgesetzt, der Weg ist oft schneeverweht. Leicht bergab gelangen wir zum
ehemaligen Gasthaus Balderen.
Die Wege teilen sich - der
schmale Wanderweg halblinks folgt dem Waldrand, der gepfadete "Planetenweg"
(Kiesstrasse) führt geradeaus - eine Viertelstunde später treffen
sich die Wege wieder, um sich erneut zu trennen. Der schmale, meist gespurte
Pfad folgt weiter dem Waldrand und führt treppauf zum Felsenegg-Grat.
Kurz vor der Felsenegg-Seilbahnstation gibt es ein kurzes, steil
abfallendes Stück, das sehr glitschig sein kann. Die gepfadete hingegen
Waldstrasse führt rechts am Hügel vorbei (nach 5 Minuten führt
ein bequemes Strässchen ebenfalls zur Felsenegg-Seilbahnstation
hinauf, wo wir unsere Wanderung beenden könnten).
Beide Routen führen
nun in wenigen Minuten zum beliebten Gasthaus Felsenegg,
wo es oft schwierig ist, einen freien Platz zu ergattern.
Auf dem folgenden Wegstück
kommen wir bei Neuschnee weniger gut voran, da es nicht gepfadet, sondern
nur gespurt ist; dafür ist der Weg um so romantischer. Wo auf einer
Tafel "Bauernprodukte" angepriesen werden, trennen sich die Spuren. Bei
guten Bedingungen kann dem sonnigen Waldrand entlang gewandert werden -
die breitere Spur führt durch den Wald. Beim Teehüsli
treffen sich die Spuren erneut. Es ist im Winter selten offen, die Tische
und Bänke dürfen aber zum Ausruhen benützt werden.
Es geht nun abwärts
zu den Näfenhäusern, eine weitere Gelegenheit, einzukehren.
Wir überqueren die Passstrasse und steigen am "Chnusperhüsli"
vorbei bergan. Achtung: wo der breite gepfadete Weg links zum Bauernhof
abbiegt, halten wir die Richtung und wandern den gelben Markierungen und
Spuren entlang weiter bergauf, zuerst am Waldrand entlang, dann wieder
auf Waldwegen durch den Wald. Über offenes Gelände wandern wir
abwärts zum Albispass; in den Restaurants bei der Postautohaltestelle
können wir uns nochmals verpflegen oder den Schlittlern auf dem Gegenhang
zuschauen.
Varianten:
-
Planetenweg:
Wer vom Üetliberg zur
Felsenegg-Bergstation wandert, erfreut sich nicht nur weiter Ausblicke
auf Zürich, den See und die Alpen, sondern gewinnt auch einen faszinierenden
Einblick in unser Sonnensystem. Jeder Meter, den wir auf dem Planetenweg
zurücklegen, entspricht einer Million Kilometer von der Sonne bis
zum Pluto. Zu jedem Planeten gibt es unterwegs interessante Informationen.
-
Triemli - Hohenstein - Üetliberg;
Aufstieg zu Fuss, 0.50 h, aufwärts 330 m (umgekehrt 0.30 h):
Neben der Bahnstation
Triemli gehts über die Geleise dem Waldrand entlang (Hohensteinweg).
Wo der Schlittelweg unsere Route kreuzt, gehen wir rechts in den Wald hinein
und folgen dem gelb markierten Weg. Beim Picknickplatz die Richtung halten.
Auf dem gut angelegten Zickzackweg überwinden wir den steilen Hang
problemlos. Obwohl der Weg nicht gewalzt wird, ist er immer gespurt - die
Stadtzürcher lieben diesen schnellen Aufstieg zu ihrem Hausberg, sei
es als Wanderer, Jogger und Walker. Kieslager dürfen gegen vereiste
Stellen benützt werden; noch besser ist die Mitnahme von Schuhkrallen
- vor allem im Abstieg. Beim Hohenstein gelangen wir auf eine schöne
Lichtung mit Spielplatz und Feuerstellen. Links steht etwas versteckt das
gemütliche kleine Teehüsli der Naturfreunde Zürich-Altstetten,
wo man sich an Wochenenden mit Snacks und feinen Getränken verpflegen
kann. Auf dem breiten Waldweg (der Sommerwanderweg ist für die Schlittler
reserviert) wandern wir gemächlich zur Bergstation Üetliberg
hinauf.
| Gasthäuser

|
-
Gmüetliberg, Tel. 044 463
92 60, Mo geschl., neben der Bergstation der Üetlibergbahn
-
Üetliberg Kulm: Hotel Uto
Kulm, Tel. 044 457 66 66, beim Aussichtsturm, http://www.utokulm.ch
-
Staffel: Berggasthaus
Uto Staffel, Tel. 044 463 42 22, Mo geschl.
-
Teehütte Fallätschen:
Sonntags von 10 - 17 Uhr geöffnet
-
Felsenegg: Restaurant
Felsenegg, Tel. 044 710 77 55
-
Buchenegg Teehüsli,
Sonntags geöffnet
-
Näfenhüser/Buchenegg:
Restaurant Buchenegg, Tel. 044 710 73 90, täglich
geöffnet
-
Näfenhüser/Buchenegg:
http://www.chnuschper-huesli.ch,
Tel. 044 710 61 41
-
Zwischen Näfenhüser
und Albispass (10 Min. Umweg, Pfeil beachten): : Rest.Albishaus,
Tel. 043 377 87 53, Di geschl.
-
Albispass, Hotel-Rest.
Windegg, Tel. 044 713 31 13, Zimmer
-
Albispass: Rest. Hirschen, Tel.
044 713 00 28
|
| Links |
|
| Wanderungen in der Gegend |
-
Üetliberg-Sommerwanderungen:
-
Weitere Üetliberg-Albis-Wanderungen:
-
Felsenegg – Albispass – Albishorn
– Sihlbrugg, 4 h: http://www.wanderrouten.ch
-
Üetliberg - Albispass -
Türlersee, 4.20 h:
http://www.tourenguide.ch
-
Felsenegg - Albispasshöhe
- Chnübrechi - Habersaat - Türlersee - Türlen, 2.45 h
-
Sihlwald - Albishorn - Albispass
- Buechenegg - Felsenegg - Adliswil (E): http://www.hikr.org/tour/post5493.html
-
Uetliberg, trail description
in English, with pictures, GPS and 3D plot: http://www.activityworkshop.net
-
Üetliberg - Uto Staffel
- Folenweid - Falletsche - Balderen - Felsenegg, mit Höhenkurve und
GPS: http://www.gps-tracks.com/B00788.htm
-
Üetliberg - Albisgrat -
Sihlbrugg: Die klassische Zürcher Gratwanderung: http://www.museumsbahn.ch
-
Sihlwald - Albishorn - Albispass
- Buechenegg - Felsenegg - Adliswil (E): http://www.hikr.org/tour/post5493.html
-
Sihlbrugg - Schweikhof - Hausen,
literarische Wanderkolumne von Thomas Widmer, 26.2.09, http://www.tagesanzeiger.ch
-
Zürich-Wandern:
-
Ämtlerwäg,
3-Tageswanderung im Säuliamt
-
Höhenweg
Zürich - Gotthard, 16 Tage-Trekking
|
| Üetlibergvereine |
-
Der Verein "pro-uetliberg.ch"
kämpft dafür, den Üetliberg als einziges grösseres
Naherholungsgebiet der Stadt Zürich auch für die kommenden Generationen
zu erhalten, die Tier- und Pflanzenwelt zu schützen und die kommerziellen
Auswüchse zu beschränken. Mitglieder und Sponsoren sind höchst
willkommen!
-
Üetlibergverein zur Erhaltung
und Pflege des Üetlibergs, mit Planetenweg und Wanderwegen:
http://www.uetlibergverein.ch
|
| Karten und
Bücher |
-
Wanderland-Karte
mit eingezeichneter Route
-
Wanderkarte mit eingetragenen
Asphaltstrecken 1:25'000 Kt.Zürich, Blatt 4: Albis und Knonaueramt,
am Kiosk erhältlich
-
Sihlwald, in "Urlandschaften
der Schweiz - die schönsten Wanderungen durch wilde Bergwelten", bei
Amazon.de
-
Adliswil - Felsenegg - Albishorn
- Sihlbrugg, "Die schönsten Gratwanderungen der Schweiz", AT-Verlag,
bei Amazon.de
-
Rother Wanderführer "Zürichsee":
Über Üetliberg und Albiskette, direkt bestellen bei Amazon.de
-
"Magisches Zürich", Wandern
zu Orten der Kraft (Üetliberg), AT-Verlag, bei Books.ch
-
"Wanderungen zu Tier- und Wildparks",
23 Touren auf Tuchfühlung mit einheimischen Tieren in der Schweiz
(Tierpark Langenberg - Sihlwald), Werdverlag
-
Üetliberg - Felsenegg,
1.45 h: : "Leichte Panoramawege für Gross und Klein", 45 Familienausflüge
zwischen Bodensee und Wallis, Coop-Shop
"Supermarkt, Bücher"
|
Bei der Wandersite findet man nicht nur Wegbeschreibungen und Links dazu, sondern auch Adressen und Telefonnummern der Gasthäuser unterwegs. Es liegt in der Natur der Sache, dass solche Informationen veralten. Hier werden Besucher um Verständnis und aktive Mitarbeit gebeten - Nachwanderer werden es Ihnen danken. Aktualisierungen, Erfahrungen oder eigene Wandertipps nimmt gerne entgegen: info@wandersite.ch