|
|
Griesalp - Ramslauenen im KientalHinweise: Die Postautofahrt auf die Griesalp ist ein Elebnis: In unglaublich steilen Kurven schraubt sich das Auto bergauf, an stiebenden Wasserfällen vorbei. Oben lohnt sich ein Blick in die liebevoll renovierte Gaststube.Für den Abstieg zur "Alpenruhe" gibt es verschiedene Wege - der bekannteste ist der Wildwasserweg, ein gepflegter Weg den Schluchten und Wasserfällen entlang, am Hexenkessel vorbei zur Haltestelle "Tschingel" hinab, dann 20 Minuten der Seestrasse entlang und am Ende des Tschingelses über die Brücke. Dort trifft der Weg mit der unten stehenden Route zusammen (1 h). Die hier beschrieben Variante
verläuft als Höhenweg der linken Talseite entlang und senkt sich
am Ende des Tschingelsees zum Talboden hinab. Sie ist wild und unberührt.
Allerdings ist "bei Regenwetter oder Schneeschmelze im Frühling das
Überschreiten der Wildbäche erschwert oder gar unmöglich"
- dann wählt man besser den Wildwasserweg/Talweg.
|
-![]() |
Hinter dem Berghaus Griesalp folgen wir dem Teersträsschen in den Wald. Nach der ersten Kurve (2 Minuten) zweigt rechts ein schmaler Pfad ab (Wildbäche-Warntafel). Mit wenig Steigung quert der romantische, verwachsene Pfad den steilen Schattenhang, mehrere Bäche auf Brücklein und Stegen überquerend. Farne und Gräser decken den Weg manchmal fast zu; Wurzeln und Steine erfordern ein vorsichtiges Gehen. Nach 20 Minuten queren wir ein ausgetrocknettes Bachbett - spätestens hier müsste man bei Hochwasser umkehren.
|
Im leichten Auf und Ab gelangen wir zum Hof Mittelbergli. |
Wieder im Wald, überschreiten wir auf dem Steg einen weiteren Wildbach und kommen nach der Schafweide (Hunde an die Leine) zu einer Hütte mit Trinkbrunnen (1280 m). Früher gab es hier eine Fortsetzung des Höhenwegs - er wurde von Unwettern völlig verschüttet und ist gesperrt. Wir folgen dem Weg talabwärts. Der Moräne entlang, dann im Zickzack führt ein guter Waldweg bergab zum Ende des Tschingelsees, wo der "Talweg" in unsere Route einmündet. Schöne Picknickplätze mit Feuerstellen.
Auf breitem Kiesweg wandern wir dem linken Ufer des Kienbachs entlang zum Wegweiser Frauenweid. Das Restaurant Alpenruhe befindet sich auf der andern Seite des Bachs direkt an der gleichnamigen Postautohaltestelle.
Zurück am linken Ufer, folgen wir dem "Guggerwäg". Nach 10 Minuten verlässt er den "Talweg" und steigt im Wald bergan. Ab Hof Gürmschi (kunstvolles Schindeldach) müssen wir für 10 Minuten dem Teersträsschen folgen. Schöner Blick vom Thunersee über den Niesen bis zum Blüemlisalp-Massiv. Bei Lengschwendi zweigt das Kiesweglein links ab, durch Weide und Wald. Wo wir auf ein Teersträsschen treffen, folgen wir ihm 100 m nach rechts (Bodenmarkierung). Weiter auf schönem Waldweg. Auf Lerntafeln erfährt man viel Spannendes über Vögel, Gämse und andere Wildtiere; in einer Hütte kann man auf Knopfdruck Vogelstimmen hören.
Über zahlreiche komfortable
Zaungatter gehts bergauf durch eine Kuhweide. Oben beim Aussichtsbänklein
Farnital
lohnt
sich eine Rast. Mühelos gehts am Stall vorbei und durch ein Waldstück
zum Fahrweg hinauf. Für die letzte Viertelstunde bis zum Berggasthaus
Ramslauenen
werden wir auf das Teersträsschen verwiesen. Grossartige Aussicht
im Gartenrestaurant! Die Bergstation des Sessellifts nach Kiental befindet
sich nebenan.
| Gasthäuser |
|
| Links |
|
| Karten und Bücher |
|
| Wanderungen in der Gegend |
|