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Wandertage Schwierigkeit Webcam Wasserfluh
5 T1 - T2

Aargauer Weg

Blick auf Wittnau
Webkarte Wanderland Schweiz
mit eingezeichneter Route

 
Hinweise:

Anreise: Bahn nach Frick
Rückreise: Bahn ab Bremgarten


Die Etappen:

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1. Tag: Frick - Wittnau
3h10, aufwärts 430m, abwärts 370m

Route: Frick 361m - oberer Dorfrand von Gipf (25min) - Ruine Thierstein 615m (50min) - Thiersteinberg 749m (45min) - Frozedelle 703m (10min) - Buschberg (10min) - Wittnauer Horn (15min) - Wittnau 408m (35min)

Der erste Teil von Frick bis zum Thiersteinberg folgt dem bestens markierten "Fricktaler Höhenweg". Vom Bahnhof Frick marschieren wir auf dem Trottoir durch die Dammstrasse Richtung "Gipf-Oberfrick". Nach 10 Minuten gehts durch die Bahnunterführung zur Verzweigung in Gipf. Unsere Route (Ruine Thierstein 1h15) führt nach rechts durch ein ruhiges Quartier. Nach einem Brücklein gehts an den obersten Häusern vorbei ziemlich steil zur Anhöhe hinauf, wo sich das Strässchen zu einem schönen Wanderweg wandelt.

Blumenwiesen mit vielen Kirschbäumen (wir streifen den "Chriesiweg") erfreuen das Auge; eine Feuerstelle lockt zur ersten Rast - hier die Richtung halten. Wir kommen an verschiedenen Wildgehegen vorbei und wandern in einem Halbkreis zum Wald hinauf. Bequemer Weg durch den Wald zur Ruine Alt Thierstein, eine interessante, gut erhaltene Anlage auf drei Geländestufen mit wunderschönem Blick ins Tal und in den Jura. Picknickplatz mit Feuerstelle.

Für den Aufstieg auf den Thiersteinberg ist gut auf die blauen Wegweiser zu achten; zuverlässig weisen sie uns auf meist schmalen Pfaden im Zickzack zum langgezogenen, bewaldeten Grat hinauf. Das Gebiet bildet mit 12 km2 das zweitgrösste Naturwaldreservat des Kantons Aargau. Der bequeme Gratweg, mit Feuerstellen und Aussichtspunkten, mit Blick bis in den Schwarzwald hinaus, ist Wandergenuss pur. Auffallend sind die ausrangierten Bunker und die alten Grenzsteine.

Wir folgen weiter dem Gratweg bis zum Wegweiser Buschberg; unterwegs bei der Wegkreuzung Frozedelle zweigt der Fricktaler Höhenweg zweigt ab, während wir die Richtung halten.

Beim Wegweiser Buschberg werden wir eingeladen, einen Abstecher zur 5 Minuten entfernten Buschbergkapelle einzulegen (gilt als Ort der Kraft). Die direkte Route dreht nach links zur Strasse am Waldrand, die wir weiter vorne kreuzen;  der Pferdeweide entlang gelangen wir wieder in den Wald, wo sich der Weg verzweigt (nach links, der Pfeil ist etwas versteckt). Wir streifen den "Martinsweg"; weitere spannende Abstecher sind markiert, so am Wittnauer Horn zum 120m entfernten "Refugium" (Mauerreste einer Wehranlage aus der Bronzezeit).

Nach einem kurzen steileren Abstieg treffen wir auf den modernen Stationenweg und die mitten im Wald liegende lauschige Mariengrotte mit Trinkbrunnen.

Bald gelangt man auf offenes Gelände mit schöner Sicht auf die Wasserflue, ändert ein paarmal die Richtung und erreicht nach einer steilen Betonpiste das Schulhaus von Wittnau. Nochmals Kieswege ins Dorf hinein. An der sehenswerten Kirche vorbei gehts zur Hauptstrasse (Bushaltestelle "Mitteldorf") und ihr entlang dorfaufwärts zum Landgasthof Krone.
 

Blumenwiesen oberhalb Gipf

Ruine Alt Thierstein

Blick vom Thiersteinberg

Grotte Wittnau

Blick auf Wittnau

Gasthäuser

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2. Tag: Wittnau - Aarau
5h35, aufwärts 800m, abwärts 840 m (Kurzvariante bis Salhöhe)

Route: Wittnau 408m - Altenberg 562m (30min) - Lammetholz 625m (45min) - Burgfluh 790m (40min) - Salhöhe 782m (40min) - 866m - Wasserflue 843m (1 h) - Hinterfeld 737m (15min) - Brunnenberg 610m (25min) - 481m - Alpenzeiger 452m (45min) - Aarebrücke (10min) - Aarau Bahnhof 368m (25min)

Den Hauptwegweiser finden wir Nähe Bushaltestelle Wittnau Mitteldorf. Ein Teersträsschen führt in 10 Minuten hinauf in den Wald. Dort die Richtung halten und dem Bächlein entlang bergauf. Oben betreten wir die landwirtschaftliche sonnige Hochebene Altenberg, die wir während der nächsten halben Stunde queren - leider ist das Strässchen mehrheitlich geteert. Nach dem dritten Bauernhaus dreht es links in den Wald hinein und trifft auf den Rundweg, der von Wölflinswil heraufkommt. Ab hier bis zum Alpenzeiger verläuft die Tour auf Naturwegen und praktisch alles im Wald!

Der Weg führt aufwärts zum Wegweiser Lametholz und ebenaus, an einem kleinen Biotop vorbei. In den nächsten fünf Minuten auf den Wegpfeil rechts achten - unser Pfad zweigt scharf ab und kurvt im sturmgeschädigten Waldhang bergauf. Reichhaltige Flora, Erd- und Himbeeren und unterschiedlichste Stauden. Nach einem Holzerplatz wird der Pfad steiler und ist voller Wurzeln, Steine und Felsstücke. Oben bei der Burgfluh betreten wir die liebliche Waldlichtung. Eine Feuerstelle, Tisch und Bänke stehen fürs Picknick bereit, man geniesst dabei eine tolle Aussicht.

Ab der oberen Seite der Waldlichtung gehts weiter waldaufwärts in den Räbnenwald. Auf Gratwegen, an uralten Grenzsteinen vorbei und abwechselnd im Auf und Ab wandern wir Richtung "Salhöhe". Bei Salhöf (Bauernhof Bitterli) kreuzen wir die Fahrstrasse zur Salhöhe. Der Wanderweg führt oberhalb des Hofs über einen Waldhügel zum idyllisch im Wald gelegenen Waldgasthaus Salhöhe (Busverbindung nach Aarau und Frick).

Bei den Aussichsbänken gegenüber der Gartenwirtschaft blickt man weit ins Aaretal hinunter. Ein kurzes Stück folgen wir nun dem Jura-Höhenweg. Der Pfad führt zunächst dem Waldrand, dann längere Zeit dem Grat entlang; bis zur Antennenanlage gewinnen wir kontinuierlich an Höhe. Unterwegs hat sich der Jura-Höhenweg bereits wieder verabschiedet. Der Pfad wird holpriger und felsdurchsetzt und erreicht schliesslich den Aussichtspunkt Wasserflue, ein beliebter Ausflugsort der Aarauer.

Vom Wasserflue-Wegweiser gehts auf breitem Weg leicht abwärts bis zum Waldausgang, wo unsere Route links abzweigt. Dem Waldrand entlang hinunter nach Hinteregg. Ein schmaler Hangweg führt durch den schattigen Wald, der im Frühling voller Bärlauch ist. Auf der andern Seite des Brunnenbergs zickzackt das Weglein waldabwärts durch schönen Buchenwald. Beim Waldausgang folgen wir kurz dem breiten Kiesweg und dürfen die nächste Kurve mitten durch die Wiese abkürzen - ein Bravo dem toleranten Bauern! Die Betonfassaden, die man von weitem sieht, gehören zur Kampfanlage der Armee.

Bei Punkt 481m queren wir ein Teersträsschen und betreten dichteren Wald. Ab hier bis zum Alpenzeiger gut auf die gelben Markierungen achten; der Weg wechselt oft die Richtung oder führt plötzlich wieder kurz aufwärts, und meistens steht auf den Pfeilen nur "Wanderweg" und nicht das Ziel oder Nr.42. Der schmale Pfad führt nun über drei kleine Hügel und immer wieder an uralten Grenzsteinen (1898) vorbei. Kurz folgen wir einer Kiesstrasse, um unvermittelt wieder links abzuzweigen. Richtig ist, dass es später (nach rechts) auf einer Kiesstrasse wieder ansteigt - bald treffen wir auf den Picknickplatz Alpenzeiger. Schöne Sicht auf Aarau.

Über eine Wiese und Treppenwege erreichen wir die Aarebrücke, vorbei an der Bushaltestelle "Aarepark" (Busverbindung zum Bahnhof) - wer die hübsche Altstadt besichtigen möchte, erreicht sie am schnellsten über diese Autobrücke. Der Wanderweg hingegen führt flussabwärts zum Fussgängersteg. Die Aare ist hier geteilt, in der Mitte erwartet uns ein lauschiger Park. Von der andern Uferseite aus werden wir auf Über- und Unterführungen in 10 Minuten zum Bahnhof Aarau gelotst.
 

Wittnau mit Buschberghorn

unterhalb Burgfluh

Burgfluh

Aussicht von der Salhöhe

Wasserflue

Aarau

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3. Tag: Aarau - Wildegg - Habsburg - Brugg
5h40, auf- und abwärts je 360m

Route: Aarau Bahnhof 368m - Aareufer (10min) - Suhremündung (25min) - Brücke Biberstein (20min ) - Aarschächli (15min) - Brücke Rupperswil (30min) - Wildegg 354m (50min) -  Jodquelle (10min) - Schloss Wildegg 430m (15min) - Ob Chalch 566m (30min) - Chärnenberg 533m (10min) - Scherzberg 479m - Schinznach Bad Friedhof 370m (40min) - Schloss Habsburg 500m (35min) - Windisch Habsburgstrasse (40min) - Brugg Bahnhof 352m (10min)

In der Bahnunterführung Aarau folgen wir alles den Bus-Pfeilen. Bei den Bushaltestellen finden wir den Hauptwegweiser, und 10 Minuten später sind wir wieder am Aareuferweg, dem wir nun folgen. Nach der EW-Brücke gehts durch einen kühlen Wald; wir queren zwei Bäche und bewundern den neu geschaffenen Auenschutzpark entlang der Flusslandschaft. Das Halbinselchen mit improvisierter Feuerstelle bei der Suhre-Mündung lockt zur Picknickpause. Weiter im Uferwald der Aare entlang bis zur Brücke Biberstein, mit Blick auf das Schloss.

Hier könnten wir dem grasigen Uferdamm entlang weiter wandern - markiert ist ein empfehlenswerter Schwenker nach rechts in den Wald hinein (gelben Pfeil beachten). Die Route führt abwechselnd durch Wald und landwirtschaftliches Gebiet zum Naturschutzgebiet Aarschachli. Wo früher die Aare mäandrierte, wurde hier der sogenannte Altarm wieder ausgebaggert und bildet nun eine idyllische Seenlandschaft, wo sich bereits wieder viele Tiere angesiedelt haben, wie Ringelnatter, Eisvogel, Unke, Grasfrosch, Erdkröte und Zwergtaucher.

Unser Weg trifft wieder an den Aaredamm; weicher Wiesenweg bis zum Wasserkraftwerk Rupperswil (Bauarbeiten wegen Neubau). Schöne Plätzchen für Wasserspiele findet man rechts vom Weg im Geissenschachen.

Nach der Brücke Rupperswil bis nach Wildegg wandern wir im Wald. Während der nächsten 10 Minuten verläuft der schmale Pfad auf holprigen Steinplatten, mit denen der Damm verstärkt wurde (wer nicht trittfest ist oder einen Kinderwagen dabei hat, kann 200 m Richtung "Rupperswil" gehen, dort in den parallelen breiten Waldweg einschwenken und so das holprige Wegstück umgehen).

Nach Einmündung des Giessenbachs in die Aare wandern wir an der Jura-Zementfabrik vorbei; riesige Karpfen schwimmen im Werkteich. Kurz vor der Brücke Wildegg kann man ebenaus zum Kreisel gehen und dort nach rechts in 5 Minuten zum Bahnhof Wildegg gelangen (der Wegweiser befindet sich unter der Brücke).

EW Aarau

Auenschutzpark Aargau

Suhre-Mündung

Altarm Aarschächli

Geissenschachen

Von der Bahnstation Wildegg gehen wir am Café Mooosberger vorbei und links durch die Bruggerstrasse bis zum ehemaligen Gasthof Bären am Fuss des Schlosshügels, wo sich auch die frühere Jodquelle befindet. Nun aufwärts der Schlossmauer entlang, zuerst auf dem Trottoir entlang, dann über Treppen und Kieswegen zum Schloss hinauf. Oben lohnt sich der Besuch der spannenden alten Räume, die liebevoll mit Blumen geschmückt sind. Jetzt im Frühsommer ist der Rosengarten eine Pracht, der kostenlos besucht werden darf.

Etwas abseits des Schlosses Richtung "Chärnenberg" befindet sich ein Kinderspielplatz. Wir folgen dem Wegweiser Nr.42 in den Wald. Der schmale Pfad führt sanft bergauf bis zur gemütlichen Feuerstelle Ob.Chalch. Bequem gehts weiter zum Chärnenberg - auch hier haben Wanderer ein Picknickfeuer entzündet.

Wer Wurzelpfade liebt, kommt nun voll auf seine Rechnung: dem Grat entlang wandern wir im abwechslungsreichen Auf und Ab bis zum Aussichtspunkt am Scherzberg, von wo wir auf die Aare und zur Gisliflue blicken. Hier wurde einst Bohnerz abgebaut, die Lehrtafeln des Geo-Wegs erklären spannende Einzelheiten.

Ziemlich steil gehts ein Stück bergab. Nach Kreuzung eines Waldsträsschens sind zwei gleich lange Varianten nach "Brugg" angegeben - wir folgen weiter der Nr.42 via "Schloss Habsburg". Unsere Route senkt sich waldabwärts zum oberen Dorfrand von Schinznach Bad, kreuzt eine Fahrstrasse und führt zum Friedhof Schinznach Bad.

Auf einem Hohlweg gehts wieder waldaufwärts. Oben am Waldrand ist bereits die hoch oben thronende Habsburg zu sehen. Wir queren die sonnige Ebene und erreichen die Habsburg links, dem Waldrand entlang. Von der Habsburg geniesst man ein tolles Panorama vom Schwarzwald über den Jura bis in die Alpen. Die Burg beherbergt einen eigenständigen Restaurantbetrieb und eine kleine Ausstellung im Turm - idyllisch ist die Gartenwirtschaft unter den mächtigen Linden.

Unser nächstes Ziel ist "Brugg". Zuerst abwärts ins Dorf Habsburg, dann dem oberen Dorfrand entlang zum Waldeingang. Wir queren den ausgedehnten Rainwald; sturmgeschädigte Teile überlässt man der Natur. Wo wir auf eine Fahrstrasse treffen, führt ein Weg leicht aufwärts ihr entlang und mündet bei der Bushaltestelle "Windisch Habsburgstrasse" in die Quartierstrassen. Kurz darauf teilen sich die Wege (via "Vindonissa" sind 20 Minuten zum Bahnhof Brugg angegeben). Wir wählen den direkten Weg (Nr.42) und werden über mehrere Richtungsänderungen geführt. Die Unterführung neben dem Dorfbach ist zwar etwas düster, bringt uns aber verkehrsfrei zum Bahnhof Brugg.

Schloss Wildegg

Blick vom Scherzberg

Schloss Habsburg

Restaurant Schloss Habsburg

Unterführung zum Bahnhof Brugg

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4. Tag: Brugg - Gebenstorfer Horn - Baden
4h, aufwärts 280m, abwärts 250m

Brugg Bahnhof 352m - Römerturm (10min) - Unterwindisch 345m (30min) - Turgi 342m (50min) - Gebenstorfer Horn 514m (50min) - Chörnlisberg 533m (20min) - Baldegg 568m (35min) - Ruine Stein 448m - Baden 385m (45min)

Ab Brugg gehts durch die Unterführung in die verkehrsfreie Einkaufsgasse, rechts am Roten Haus vorbei. Beim Restaurant Römerturm drehen wir rechts in die hübsche Altstadt (Falkengasse) und gelangen über Treppen zum Aareuferweg. Ihm entlang wandern wir flussabwärts, vorbei am Militär-Ausbildungsplatz, wo Pontoniere lernen, provisorische Brücken zu bauen. Am Dorfrand von Windisch verlassen wir den Uferweg und werden von den gelben Wegmarkierungen zuverlässig durch das Dorf gelotst (Mühlemattstrasse, Kirchenfeldstrasse, Dorfstrasse, Spitzmattstrasse), vorbei an den beiden Gartenwirtschaften "Löwen" und "Kurve". Unterwegs verabschieden wir uns vom Jura-Höhenweg, der zum Gebenstorfer Horn eine andere Route einschlägt.

An der Kanalstrasse sind schön renovierte Häuser zu bewundern; dem alten Industriekanal entlang gehts in den Wald hinein, wo wir wieder auf Naturwegen gehen können. Der Kanal mündet in die Reuss, die nach der Bahnunterführung in die Aare fliesst. Von der Bahnbrücke geniesst man einen schönen Blick in dieses "Wasserschloss". Bis zur Bahnstation Turgi geht es nun alles dem Bahngeleise entlang, zunächst auf Kiesweg- und Quartierwegen, ab Bushaltestelle Gebenstorf Vogelsang 1 km der Fahrstrasse entlang.

Altstadt Brugg

Aare bei Brugg

Buchsgarten in Unterwindisch

altes Waschhaus beim Rest.Kurve

Zusammenfluss Reuss - Aare

Der Wegweiser bei der Bahnstation Turgi befindet sich beim Aufgang von der Unterführung (Hangseite). Ein Teerweglein führt aufwärts in ein ruhiges Quartier. Links von der Bushaltestelle Geiling kreuzen wir die Hauptstrasse und folgen dem Kiesweglein bergauf. Es führt weiter oben in den Wald hinein, wo ein perfekt angelegter Pfad den Hang hinaufkurvt. Bei einem Aussichtsbänklein treffen wir auf den Jura-Höhenweg (Nr.5), der direkt von Brugg herkommt. Weiter dem schönen Pfad entlang. Im steiler werdenden Hang kurven wir schliesslich zum Gebenstorfer Horn hinauf, einem schönen Aussichtspunkt mit Blick auf das Mündungsgebiet von Aare, Reuss und Limmat. Grosser Picknickplatz im Wald.

Breite Kieswege führen durch den grossen Buchenwald, am Wegweiser Chörnlisberg vorbei. Kurz danach treffen wir auf eine Waldlichtung mit Sicht ins Tal und einem weiteren Picknickplatz im Waldsaum. Auf schmalen Pfaden queren wir nun den einst sturmgeschädigten Müslerenwald, der sich zu einem artenreichen Naturparadies entwickelt hat. Wo wir die Strasse zur Baldegg queren, ncht dem Holzwegweiser, sondern weiter den gelben Markierungen folgen. Der Weg führt um ein Wäldchen herum direkt zum frisch renovierten, sonnig gelegenen Ausflugsrestaurant Baldegg. Wer müde ist, kann den Bus nach Baden besteigen oder im nahen Liegehalle-Beizli einkehren, wo Liegestühle in der Wiese bereitstehen.

Neben dem Liegehalle-Beizli befindet sich ein Aussichtsturm, den man besteigen kann (beleuchtete Treppe bis zur obersten Türe). Wieder im Wald, folgen wir der Kiesstrasse leicht abwärts nach "Baden". Bei den obersten Häusern gelangen wir auf die Fahrstrasse (Bushaltestelle Birkenweg), der wir rund 600 m bis zur Bushaltestelle "Lindeli" folgen. Ein Wanderweg führt nun ebenaus an einem kleinen Rebberg vorbei zur Ruine Stein. Toller Blick auf Baden und die Lägern.

Durch das Gemäuer der Ruine und über rund 300 Stufen treppabwärts gelangen wir direkt in die Altstadt von Baden. Links gehts durch das Stadttor und die Fussgängerzone (Badstrasse) zum Bahnhof Baden.


Blick vom Gebenstorfer Horn

im Müsleren Wald

Liegehallen-Beizli

Ruine Stein ob Baden

Altstadt Baden

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5. Tag: Baden - Mellingen  - Bremgarten
6h10, auf- und abwärts je 300m

Route: Baden 385m - Baden Oberstadt (20min) - Tüfels-Chäller 480m (20min) - Spittelau, Waldhütte 477m (20min) - Fislisbach 440m (35min) - Guggerhof 426m - Buechbergwald 433m - Mellingen Brücke (40min) - Mellingen 350m (15min) - Kloster Gnadental 354m (1h10) - Sulz Fähre 359m (1 h) - Bremgarten Hermannsturm 364m (1h20) - Bremgarten Obertor 386m (10min)

Von der Unterführung im Bahnhof Baden begeben wir uns zum zentralen Wegweiserstandort beim Glaslift auf der Terrasse über der Limmat. Nach rechts durch die Fussgängerzone gehts in die hübsche Altstadt. Wir wandern durch das Stadttor und finden gegenüber vom Trinkbrunnen den nächsten Wegweiser. Wir folgen heute dem Aargauer Weg Nr.42 durch die mittlere Gasse und abwärts zur Unterführung Richtung "Oberstadt". Nach der zweiten Unterführung gehts etwas unklar am Hotel Linde vorbei und links hinauf zum ehemaligen Bahnhof Oberstadt. Nun sind wir eingefädelt. Geleisüberführung zum KV-Schulhaus (mit Mensa) und aufwärts zum Wald.

Am Waldrand sind zwei gleich lange Wege nach "Fislisbach" angegeben - wir gehen nach links Richtung "Teufelskeller". Eine Abkürzung (Holzwegweiser) kann wahlweise benützt werden; die gelben Markierungen führen an einer interessanten Geo-Tafel vorbei und auf breitem Weg aufwärts in den Wald. Der Tüfels-Chäller ist heute ein Naturreservat, entsprechend liegen alte Bäume kreuz und quer, bemooste Nagelfluhfelsen, Farne und seltene Blumen sind zu bewundern; Schautafeln erzählen die "Sage vom Teufelskeller". Bei der idyllisch gelegenen Feuerstelle gibt es Felsen zum Kraxeln.

Bald zweigt rechts ein schmaler Pfad ab, schraubt sich kurz aufwärts und folgt dann dem Hang - ein traumhaftes Wegstück, das etwas vom Autolärm getrübt wird: Nicht sichtbar, aber direkt unterhalb befindet sich der Tunneleingang zum Bareggtunnel. Der Pfad trifft auf einen breiteren Weg und führt zur Fislisbacher Waldhütte (Feuerstelle) bei der Wegkreuzung Spittelau. Wir halten die Richtung (nach links ginge es über den Egelsee zum Hasenberg) und wandern durch den Wald Richtung "Fislisbach". Bei den ersten Häusern gehts rechts über die Strasse zum gegenüberliegenden Waldrand, ihm nach und zur Dorfstrasse von Fislisbach hinunter. Unsere Route führt links an den Dorfrand - wer einkehren möchte, ist in zwei, drei Minuten im Dorfzentrum (Bushaltestelle).

Unser nächstes Ziel ist "Mellingen". Die Quartierstrasse führt an gepflegten Gärten vorbei zum Waldrand; schöner Blick ins Tal. Dem Waldrand entlang und treppabwärts. Unten an der Fahrstrasse finden wir den nächsten Pfeil - er führt am Bauernhof Guggacher vorbei durch landwirtschaftliches Gebiet, folgt einem Bachlauf und dreht dann links über den Bach leicht aufwärts in den Buechbergwald. Schöner Hohlweg abwärts nach Mellingen. Durch ruhige Quartiersträsschen gelangen wir ins Städtchen hinunter. Während die Autos über die Reussbrücke mitten durch das Stadttor fahren, werden die Wanderer über die parallele Fussgängersteg in den malerischen Altstadtkern geführt - jedes Jahr werden übrigens die Gebäude mit dem schönsten Blumenschmuck prämiert...

Naturreservat Teufelskeller

Tüfels-Chäller, Feuerstelle

Fislisbach

Mellingen

Vom Lindenplatz Mellingen gehen wir Richtung Kirche und über den Fussgängersteg zum Uferweg der Reuss. Ihm werden wir flussaufwärts bis Bremgarten folgen. Es ist aber keineswegs langweilig: landwirtschaftliche Flächen wechseln ab mit viel Uferwald, wo der Weg sich hinauf- und wieder hinunterwindet. Ein erster Höhepunkt ist bei der Brücke zum ehemaligen Kloster Gnadenthal erreicht. Es lohnt sich, am andern Flussufer links in den Park zu schwenken und die schöne Anlage auf sich wirken zu lassen. Die schöne Kapelle kann besichtigt werden, und wer oberhalb des Spielplatzes zum Gebäude des "Alters- und Pflegeheims Reusspark" schlendert, kann sich im Gartencafé stärken.

Zurück auf unserem Uferweg, streifen wir kurz ein Strässchen und wechseln wieder nah ans Ufer zu wechseln. Der Pfad führt an Gemüsekulteren vorbei in einen ausgedehnten Wald mit vielen Feuerstellen und Picknickstellen. Wir befinden uns nun einige Meter über dem Fluss und geniessen bei einem Picknickplatz mit Tisch und Bänken eine tolle Sicht auf die Reuss. Ab und zu gleiten Kanus und Gummiboote vorbei.

Wieder auf offenem Gebiet, streifen wir den Campingplatz (mit Bistro), wandern durch Uferwald und an einer Abwasserreinigung vorbei zum Wegweiser Sulz Fähre. An Sommer-Wochenenden könnte man sich hier auf die andere Seite fahren lassen, von wo ebenfalls ein Uferweg nach Bremgarten führt. Linkerhand befindet sich das beliebte Ausflugsrestaurant Fahr; hier einkehren und unter den Kastanien speisen, ist ein weiterer Höhepunkt des Tages.

Auf dem Reussdamm führt ein Wiesenweglein zur nächsten Einkehrmöglichkeit, dem Rohrhof-Beizli. Nun macht die Reuss eine Schlangenlinie, und es lohnt sich, nicht über die Felder abzukürzen, sondern ganz am Ufer zu bleiben. Im dichten Gebüsch wähnt man sich in einer andern Welt. Kurz streifen wir ein Kiessträsschen bei Eggenwil (Busstation in 5 Min.), folgt anschliessend wieder dem Uferweg. Ausgedehnte Gemüsekulturen. Nach dem Unterqueren einer Fahrstrasse wird der Weg breiter, und im Schatten der Uferbäume erreichen wir die Fussgängerbrücke unterhalb Bremgarten, wo die beidseitigen Uferwege zusammentreffen.

Der Weg mündet in einen Parkplatz, an dessen Ende (bei Hermannsturm) wir eine Spitzkehre nach links machen und treppaufwärts in die hübsche Altstadt von Bremgarten aufsteigen. Die Markierungen lotsen uns direkt zur Bus- und Bahn-Haltestelle an der Hauptstrasse.

Kloster Gnadenthal

Picknickplatz über der Reuss

Restaurant Fahr, Sulz

lauschige Uferwege

Bremgarten

Gasthäuser

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