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Freiämterweg im Kanton
            Aargau, April 2012   Freiämterweg im Kanton Aargau

Bergroute Nord - Süd: Talroute Nord-Süd (2 Varianten):


 
Übersichtskarte
                  Freiämterwg Der Freiämterweg im Kanton Aargau führt in verschiedenen Varianten durch das Freiamt. Wanderer können Kunst- und Kulturschätze entdecken und sich an der über weite Strecken dünn besiedelten und naturnah genutzten Landschaft erfreuen. Klöster und alte Städte, prachtvoll restaurierte Kirchen und gut erhaltene Bauernhäuser, Sägen und Mühlen, aber auch natürlich fliessende Bäche, stille Wälder und üppige Matten erfreuen Auge und Gemüt. Schmucke Dörfer mit ihren Gasthäusern laden zum Verweilen ein. 
  • Der Weg misst über 180 Kilometer, kann an jedem beliebigen Wegpunkt begonnen und in jeder Richtung begangen werden. Er ist optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden.
  • Der Freiämterweg ist als Rundwanderweg mit Varianten konzipiert; die folgenden Etappen beschreiben ihn aber nicht als Rundweg, sondern als Berg- und Talroute je von Norden nach Süden. 
  • Freiämterweg: Gesamtübersicht mit spannenden Infos: http://www.freiamt.ch
  • Gasthäuser und Unterkunft
Wanderführer zum Weg
Wanderführer

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Die Etappen

Bergroute Othmarsingen - Dietwil

1. Etappe Bergroute: 6h30, 24,5 km: aufwärts 740m
Othmarsingen 395m - Hendschiken - Dottikon - Dintikon - Grossmoos - Villmergen 436m - Hilfikon 505m - Sarmenstorf 531m - Bettwil - Oberschongau 745m

Beim Verlassen des Bahnhofs Othmarsingen informieren wir uns an der Informationstafel rechterhand der Treppe und wählen die Bergroute Richtung Lindenberg. Der Abstieg führt zur Bünz, dann queren wir die Hauptstrasse und gelangen zur alten Mühle. Hier stand wohl schon zu Zeiten der Habsburger eine Kornmühle.

Der idyllisch gelegene Weg führt entlang einer Hecke und schliesslich durch das stille Dorf Hendschiken (Bus) und weiter, der Bünz folgend und an der Tieffurtmühle vorbei, mitten in den Ortskern von Dottikon (Bus). Wir bleiben dem Bachverlauf bis zum Tierpark treu und gelangen so in ein Industrieareal beim Bahnhof SBB Dintikon-Dottikon. Wir queren nun das Tal, in dem 1712 der 2.Villmergerkrieg tobte, überqueren die stark befahrene, gefährliche Hauptstrasse Nord-Süd des Freiamts und gelangen in Dintikon (Bus) an den Fuss der nördlichen Ausläufer des Lindenbergs.

Die 330 m Höhendifferenz bis hinauf zum Grossmoos lohnen sich: Die Aussicht in den Grossraum Unteres Bünztal ist zauberhaft. Der sanfte Abstieg im Wald zur Kirche Villmergen hinunter ist reine Erholung. Die berühmte neugotische Kirche mit ihrer uralten Friedhofskapelle laden zum Besuch. Von Villmergen aus ist der Bahnhof Wohlen SBB mit dem Bus leicht zu erreichen.

Wir aber wandern durch quellenreiche Waldpartien in Richtung Hilfikon weiter, vorbei an einem Burghügel und an Wasserfuhren. Dem steilen Abstieg nach Hilfikon (Bus) folgt ein ebensolcher Aufstieg, vorbei am altehrwürdigen Schloss (privat) mit seiner sehenswerten Schlosskapelle (öffentlich).
 


Wir wählen nun den westlichen Weg, dringen in den Wald nach Sarmenstorf ein und gelangen beim Übergang Sarmenstorf-Büttikon zur Wendelinskapelle. Hier sollen die sagenhaften Angelsachsen schon geruht haben. Nun folgt ein kurzer Aufstieg zum Aussichtspunkt Chilenwinkel und schliesslich der Eintritt in einen ausgedehnten Wald. Schon zu Beginn ein weiterer Höhepunkt: Das jungsteinzeitliche Gräberfeld im Zigiholz.

Gräberfeld hinter
            der Wallfahrtskirche in OberschongauEine gute Viertelstunde später folgen die überdachten Ruinen eines römischen Gutshofs (Infotafel). Nun geht es über die weiten Wiesen gegen Bettwil (Bus), wo im Gemeindehaus eine Gesellschaftsscheibe aus dem 16.Jahrhundert bewundert werden kann. Es ist nicht mehr weit bis ins luzernische Oberschongau, wo die sehenswerte Wallfahrtskapelle St.Ulrich steht. Neben der Kirche befindet sich das gleichnamige Gasthaus, hinter der Kirche ein altes Gräberfeld.
Busverbindung ins liebliche Seetal mit dem Hallwiler- und dem Baldeggersee.
 

  • Weitere Details mit Onlinekarte und GPS: https://www.topin.travel/tourdetails_gpstracks/?tourid=B02611

  •  
    Ostarm-Variante der Bergroute zwischen Hilfikon und Hof Grod:

    5.15 h, aufwärts 550m
    Hilfikon 508m - Büttikon - Kallern - Unterer Niesenberg 597m - Feldmoos (Picknickplatz) - Wissenbach - Buttwil - Hof Grod 823m (- Horben)

    Wenn man beim Schloss Hilfikon den Ostarm der Bergroute wählt, gelangt man ohne Anstrengung über ein weites Feld nach Büttikon (Bus). Uralte Holzhäuser sind selten geworden im Freiamt, hier steht noch eines, das «Kochhaus» aus dem Jahre 1791. 

    Weiter geht es nun bergan, durch dichte Wälder in Richtung Süden. Romantische Waldquerungen führen uns nach Kallern und schliesslich über eine Kuppe nach Unterniesenberg, wo wir den lohnenden Abstecher zu den Freiämtersteinen (250m, Wegweiser) wählen. Die moderne Skulptur erinnert an das Jubiläum von 1991 (700 Jahre Eidgenossenschaft). 

    Moorsee Feldmoos,
                      Bild: Doris GasserZurück auf dem Weg, erreichen wir die einmalig schön gelegenen Wald-Weiher des Feldmoos ob Boswil, wo noch im letzten Jahrhundert Torf gestochen wurde. Heute ist dies ein faszinierendes Naturschutzgebiet mit Picknickplatz und Feuerstelle. 

    Nun geht es durch den Forst und die Bergmatten nach Wissenbach. Hier darf auf keinen Fall die uralte Säge verpasst werden, wo schon im Mittelalter Balken fürs Kloster Muri gesägt wurden. Heute ist es ein Schaumuseum. 

    Kurz danach erreichen wir Buttwil, wo der Aufstieg auf den Lindenbergkamm beginnt, vorbei an einem idyllisch gelegenen, sehr belebten Flugplatz. Eine gute Viertelstunde später erreicht man den Wanderweg, der auf dem Lindenberg verläuft. Im Hinterwald erfährt der Wanderer viel über alte Grenzen und Machtverhältnisse. Weiter geht es nach Süden zu, vorbei an der ehemaligen Staatsgrenze Luzern/Freiamt im Schlatt. Schliesslich erreichen wir den Hof Grod auf dem Lindenberg, wo sich die beiden Arme des Bergwegs wieder treffen. 


    2. Etappe Bergroute: 7.30 h, 29 km: aufwärts 520m
    Oberschongau 745m - Hof Grod 823m - Schloss Horben - Beinwil 578m - Auw 490m - Alikon - Abtwil 536m - Gärischwil - Dietwil 425m

    Wallfahrtskirche St.
            Ulrich, OberschongauIm luzernischen Oberschongau, wo die sehenswerte Wallfahrtskapelle St.Ulrich steht, beginnt dieser Abschnitt des Freiämterwegs. Er liegt auf den sonnigen Höhen des weitläufigen Lindenbergs, der das Freiamt und das Seetal trennt – und verbindet. Sanfte An- und Abstiege, immer wieder im Schatten des Waldes gelegen, herrliche Ausblicke auf die sauberen Dörfer, Weiler und hinunter ins Seetal erfreuen das Auge des Wanderers.

    Wir erreichen den Hämiker Berg ob Müswangen (Bus) und queren die Hochebene, überqueren die Wasserscheide und erreichen den Hof Grod hoch über Beinwil/Freiamt (wo der Ostarm der Bergroute einmündet). Nun geht es sanft und häufig im Schatten nach Süden bis zum Horben weiter. Wie von einem hoch gelegenen Balkon aus liegt hier das Land zu Füssen des Besuchers. Das wussten auch die Äbte von Muri, denn hier steht ihr „Schloss“, eher ein grosses Ferienhaus, das einst zum Kloster Muri gehörte (heute privat). Einkehrmöglichkeit. Die Kapelle zu Ehren der Heiligen Wendelin und Ubaldus dagegen kann besichtigt werden. Traumhaft die Aussicht auf Voralpen, Zugersee und hinein in die Innerschweiz!

    Der abrupte Abstieg führt uns nach Beinwil zur Kirche des Heiligen Burkard (Infotafel ausserhalb des Dorfs). Über ein weites Feld gelangen wir zur Eichmühle, wo seit dem 16.Jahrhundert Korn gemahlen wird. In einem eleganten Bogen erreichen wir Auw, wo die heilige Bernarda Bütler 1887 geboren wurde. Ihre Heiligsprechung erfolgte 2008; sie ist die erste „echte“ Schweizerin, die heilig gesprochen wurde.

    Wir begeben uns nun auf die Südschlaufe des Wegs, welche von der Berg- und der Talroute des Freiämterwegs gebildet wird. Der sanfte Aufstieg von Auw über Alikon führt uns nach Abtwil mit seiner intakten Dorfstruktur. Der Abstieg in Richtung Sins zum Vorderen Brand und die nach Süden führende Fortsetzung des Wegs in Richtung Winterhalden kommt uns vor wie ein Schritt zurück in ruhigere Zeiten. Über Gärischwil und dem Skulpturenweg ein Stück weit folgend erreichen wir die südlichste Gemeinde des Kantons Aargau: Dietwil (Bus). Eine wundervolle Barockkirche überrascht den Besucher, die Besucherin.
     


    Hier endet die Bergroute. Wer den Freiämterweg als mehrtägige Rundtour wählt, folgt nun der Talroute zurück nach Othmarsingen, beginnend mit Etappe 3 (umgekehrte Beschreibung).


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    Talroute Othmarsingen - Dietwil
     
    1. Etappe TalrouteOthmarsingen - Bremgarten, 5h30
    21 km, aufwärts 420m
    Othmarsingen - Maiengrün - Häggligen - Anglikon - Wohlen - Erdmannlistein - Bremgarten

    Beim Verlassen des Bahnhofs Othmarsingen informieren wir uns an der Informationstafel rechterhand der Treppe und wählen die Talroute Richtung Osten. Nach Überqueren der Hauptstrasse Dottikon - A1/Birrfeld steigen wir sanft hinauf zur Abzweigung der Ostroute des Freiämterwegs und wählen beim Punkt 494 im Bändli die Talroute in Richtung "Wohlen", hinauf zum Maiengrün. Vom Aussichtsturm geniesst man eine einmalige Sicht ins offen daliegende Untere Freiamt.

    Bild: Freiämter
                    Strohmuseum in WohlenDer kurze Abstieg führt nach Hägglingen (Bus) mit dem attraktiven Ortskern und seiner Kirche. Wieder gewinnt man an Höhe und überblickt von oben den ganzen Ort. Wir folgen nun - meist im Wald - dem Höhenzug bis zum Birchwald und sinken gemächlich nach Anglikon hinunter bis zum Bachlauf der Bünz, der uns nach Wohlen (Bus/Bahnhof SBB) führt. Wohlen ist ein bedeutendes Regionalzentrum im Freiamt und verfügt über eine ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur sowie ein spannendes Strohmuseum.

    ErdmannlisteinUnser Weg steigt nun wieder an und verschwindet auf der Höhe von Waltenschwil mit seinem Tierpark und dem Sagenweg im geheimnisvollen Wald Wohler- bzw. Bremgarterwald voller Teiche, Altwuchs und Findlinge. Bekanntester und mystischster Findling ist der Erdmannlistein.

    Bremgarten mit
                    Reussbrücke Schliesslich führt der Weg aus den dichten Wäldern hinunter ins mittelalterliche Städtchen Bremgarten an der Reuss (Bus/ Bahnhof) mit seiner Holzbrücke und dem ehemaligen Kapuzinerkloster. Der Bezirkshauptort ist verkehrstechnisch optimal die Räume Freiamt, Baden und Zürich angeschlossen.

    1. Etappe Ostroute: Othmarsingen - Widen, 7h30
    30 km, aufwärts 600m
    Othmarsingen - Mägenwil - Wohlenschwil - Tägerig - Nesselnbach - Gnadenthal - Sulz - Fischbach-Göslikon - Eggenwil - Widen

    Start wie nebenan. Bei Punkt 494 im Bändli wählen wir die Ostroute in Richtung "Gnadenthal" und damit zur Reuss.

    Der Weg berührt mehrere, heute im Wald von Mägenwil liegende Steinbrüche, die schon von den Römern genutzt wurden. Dem Waldsaum folgend erreichen wir Wohlenschwil mit seiner interessanten, neoromanischen Kirche und kommen zur Alten Kirche.

    Kloster GnadenthalNun steigt der Weg an und erreicht die einsamen Höhen Pfaffenhau ob Tägerig, wo 2007/2008 grosszügig renaturiert wurde. Vorbei an einer Wallfahrtskapelle erreicht der Weg die Kirche von Tägerig (Bus), folgt einem Paralleltal und schwenkt bei der Kapelle Nesselnbach nach Nordosten, folgt der Dorfstrasse (Bus) und erreicht bald danach den Waldsaum an der Reuss, wo wir das ehemalige Kloster Gnadenthal (Bus) erreichen, ein Bijou! Nesselnbach und Gnadenthal gehören zur Gemeinde Niederwil.

    Die Brücke bringt uns auf die rechte Flussseite und wir nehmen den Reussuferweg flussaufwärts: So viel Naturnähe und wilde Schönheit an einem Fluss erfreut die Wanderer. Wir erreichen Sulz (Restaurant).

    • Abstecher nach Fischbach-Göslikon: In Sulz besteht an Sommer-Wochenenden die Möglichkeit, mit der Fähre über zu setzen und den Rundwanderweg Fischbach-Göslikon zu erwandern, sei es rechts oder links herum. Sensationen am Weg sind neben einem schönen Dorfkern das wohl attraktivste Rokokokirchlein im Freiamt, ein herrlicher Todsee aus der letzten Eiszeit sowie gut erhaltene Bauernhäuser.
    lauschige Uferwege an der Reuss zwischen Sulz und
                  Eggenwil
    Zurück auf dem Weg, entlang der Reuss geht es nun – zum Teil durch Naturschutzgebiete - nach Eggenwil (Bus) mit seiner romantisch gelegenen Dorfkirche. Nach der Unterquerung der Hauptstrasse steigt der Weg an, dem Mutschellen entgegen. Sanft verläuft die Rampe, über den Heinrüti Rank (Haltestelle) gelangen wir nach Widen.

    Am kunstvoll gestalteten Kreisel Widen liegt die Busstation; Busverbindung zur nahen S-Bahnstation Berikon-Widen oder in Richtung Baden.


    2. Etappe Talroute: Bremgarten - Muri, 4h45
    19 km, aufwärts 270m
    Bremgarten - Zufikon - Hermetschwil - Bünzen - Boswil - Besenbüren - Chapf - Murimoos - Muri

    Kloster
                    Hermetschwil über der ReussDer Talweg führt von Bremgarten dem Reusslauf entlang zum Kraftwerk Zufikon und weiter zum Dominilochsteg, wo einst die Kelten gehaust haben (Infotafel Burgrain) und wo sich ein prächtiges Kloster über dem heutigen Stausee erhebt, das Benediktinerinnenkloster Hermetschwil (Bus), bis 1841 ein Teil des Klosters Muri.

    Der Weg steigt auf Treppen jäh zum Kloster an, danach auf einem Steilweg hinauf nach Staffeln um schliesslich in den dichten Wäldern zu verschwinden und in Bünzen, gut 150 m über dem Reusstal, wieder in die offene Landschaft der Bünz einzutauchen. Etwas später erreichen wir die Alte Kirche Boswil (Tipp: Der Bahnhof SBB ist von hier aus in wenigen Minuten erreichbar).

    Wer weiter wandert, quert die Ebene des steinzeitlichen Bünzer Sees, folgt den Feldwegen und erreicht schliesslich den „Chapf“, wo die Ostroute in unsern Weg mündet.

    Kloster Muri;
                    Bild: Doris GasserÜber die äussersten Häuser von Althäusern erreichen wir den Hasliwald, das Murimoos und – der Bünz folgend – schliesslich Muri mit seinem mächtigen Kloster, das bis 1841 von Benediktinermönchen besiedelt wurde. Die prachtvolle Anlage des ehemaligen Benediktinerklosters Muri, das besucht werden kann, entschädigt vielfältig für die Mühen der langen Wanderung.

    Muri ist Bezirkshauptort mit Zentrumsfunktion, verfügt über einen Bahnhof mit Busverbindungen z.B. nach Affoltern a. Albis (S-Bahn Zürich). Die Bahn erschliesst Lenzburg/Aarau und via Wohlen Zürich, aber auch Rotkreuz/Zug/Luzern.


    2. Etappe Ostroute: Widen - Muri, 7h15
    28,5 km, aufwärts 530m
    Widen - Rudolfstetten - Berikon - Oberwil-Lieli - Oberlunkhofen - Jonen - Unterlunkhofen - Oberlunkhofen - Jonen - Werd - Althäusern - Chapf - Muri

    Abstieg Widen
                    - Rudolfstetten, April 2012Vom Kreisel Widen steigt der Weg zuerst sanft an, um nach kurzer Zeit zum Ortskern von Rudolfstetten (Haltestelle) abzutauchen. Beim Gemeindehaus aus dem 18.Jahrhundert vorbei geht es dem Rummelbach entlang wieder sanft bergan bis nach Berikon und zum Kochhaus im alten Dorfteil (die Bushaltestelle liegt etwas oberhalb).

    Der Weg gewinnt nun an Höhe und erreicht über den Geologiepark schliesslich die Anhöhen über Berikon (Aussicht auf die Voralpen), folgt den Waldrändern und führt nach Lieli (Bus) und Oberwil (Bus). Nach einem kurzen Anstieg sinkt der Weg nun nach Süden hin in den Breithau und gelangt auf das Gebiet der Gemeinde Unterlunkhofen, in deren Bärhau-Wald einer der grössten keltischen Friedhöfe der Schweiz liegt.

    Weiter geht der Weg durch Wälder und Bachtäler nach Oberlunkhofen im Kelleramt, wo eine stattliche Kirche und ein mächtiger Klosterhof zu sehen sind. Schliesslich verlässt der Weg die Dörfer, folgt der Höhenlinie nach Süden und steigt gegen den Schalchmatthau hin an, bis er die Ruinen eines teilweise freigelegten römischen Gutshofs erreicht. Danach sinkt der Weg ab um – durch Wälder und Lichtungen – in einem letzten, ziemlich steilen Abstieg das Niveau des Jonenbachs zu erreichen.

    Kapelle Jonental,
                    2011Der Freiämterweg folgt dem Talgrund und erreicht auf zum Teil abenteuerliche Weise die mystisch-romantische Kapelle Jonenthal, die beliebteste Wallfahrtskapelle des Kantons Aargau. Nicht mehr weit ist es nun bis nach Jonen (Bus) und zur Reuss, die wir bei Werd überqueren. Ein letzter Anstieg über Althäusern bringt uns zum Chapf, wo die Ostroute in den Talweg mündet und nach Muri führt (siehe Beschreibung links).

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    3. Etappe Talroute: Muri - Dietwil
    5h45, 23 km, aufwärts 360m, abwärts 380m
    Muri 458m - Merenschwand 393m - Benzenschwil 458m - Mühlau 397m - Meienberg 456m - Sins 410m - Oberrüti - Dietwil 425m

    Kloster MuriAm Benediktinerkloster Muri vorbei wandern wir aufwärts in den Wald, wo wir das Maiholz queren. Oben geniessen wir einen tollen Blick auf Muri  (Bus/Bahnhof). Durch den Wald gehts abwärts nach Merenschwand (Bus), ein stolzes Dorf mit eigenem Ortsmuseum. Weiter Richtung "Benzenschwil"; wieder im Wald, folgen wir dem Lauf des Wissenbachs bis Benzenschwil (Bus/Bahnhof).

    Durch offene Wiesen und weite Wälder erreichen wir Mühlau an der Reuss (Haltestelle SBB). Hier schweift der Blick nach Osten hinüber zum zugerischen Naturschutzgebiet „Rüssspitz“ und ins zürcherische Knonauer Amt. Über die Höfe der Oberen Reussegg und die Chalchtaren gelangen wir zur Wanne und sanft abwärts nach Meienberg, ehedem ein Habsburger-Städtchen, heute ein abgesetzter Ortsteil von Sins.

    gedeckte Holzbrücke Sins An der stattlichen Ortskirche von Sins (Bus/Bahnhof) vorbei wandern wir zur Reuss, wo eine mächtige gedeckte Holzbrücke zu bewundern ist. Den Geleisen der Südbahn entlang und durch den Mooswald gehts nach Oberrüti (Bus/Bahnhof SBB). Via Gibel und Babilon erreichen wir schliesslich Dietwil, südlichsten Gemeinde des Kantons Aargau (Bus). Hier steht eine wunderschöne Barockkirche, hier dreht der Freiämter Rundweg nach Norden und führt als "Bergweg" nach Othmarsingen zurück.
     

  • Umgekehrte Wegbeschreibung mit Onlinekarte und GPS: https://www.topin.travel/tourdetails_gpstracks/?tourid=B02614


  • Auswahl von Gasthäusern und Unterkunftsmöglichkeiten
     
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