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Nr. 514
Tageswanderung 
Elm GL / Flims GR
WebcamWebcam Crap S.Gion ob Flims
Schwierigkeit: heikel
Einkehrmöglichkeit: Elm, Niederenalp, Segnashütte, Naraus, Flims
Anreise: Bahn über Ziegelbrücke nach Schwanden GL, Bus nach Elm  -(Fahrplan)
Rückreise: Sesselbahn Naraus - Flims, Postauto Flims - Chur

Wanderlandkarte

Segnaspass / Pass dil Segnas: Passwanderung Elm - Flims

6h15, aufwärts 1250m, abwärts 900m
Wanderung: Elm Station 960m - Talstation Tschinglenbahn (20min der Strasse enlang, 25min auf Wanderweg);
Seilbahn zur Alp Nideren / Tschinglenalp
Wanderung: Bergstation Tschinglenbahn 1520m - Tschinglen-Wirtschaft, Alp Nideren 1480m - Segnaspass 2627m (3h30, Mountain Lodge) - Wasserfall Segnasboden 2096m (1h20)- Naraus/Sesselbahnstation 1838m (55min)
Gewandert: Vor der Wandersite-Zeit, darum nur Kurzbeschrieb

Wegweiser Bergstation Tschinglenbahn, NiderenBei der Station Elm folgen wir dem Wegweiser Richtung Segnaspass (auch "Segnespass"); in gut zwanzig Minuten sind wir bei der Talstation der Tschinglenbahn, falls wir der Strasse entlang laufen.
Wir benützen die Tschinglenbahn und sparen dabei rund 400 Höhenmeter ein. Von der Seilbahn sehen wir auf den schönen, teils ausgesetzten Weg hinunter, der sich durch die enge Tschinglenschlucht schlängelt und teilweise in den Fels gehauen ist. Fast reut es uns, ihn ausgelassen zu haben, doch das hätte 1h zusätzliche Wanderzeit bedeutet (siehe Wegbeschreibung Tschinglenschlucht).

In der Tschinglen-Wirtschaft (Abstecher fünf Minuten schräg abwärts können wir uns für den langen Aufstieg stärken. 

Zurück bei der Bergstation der Tschinglenbahn, geht es über eine Heualp steil aufwärts. Oberhalb des Biflenbachs sind ein paar leicht ausgesetzte Stellen zu meistern.
Rechts oben sehen wir das sagenumwobene zwanzig Meter hohe und ungefähr zehn Meter tiefe Martinsloch
Die Tektonik-Arena Sardona (mit dem Martinsloch) wurde 2008 von der UNESCO in die Welterbe-Liste aufgenommen.

 

Zuletzt geht es auf einer ermüdenden Schotterhalde zum Segnaspass hinauf.  Auf der Passhöhe haben wir eine fantastische Sicht gegen Westen in die Glarner Berge, gegen Osten in die Berge Mittelbündens und bis nach Elm hinunter.

Der Abstieg rechts den Felsen entlang wurde früher mit Drahtseilen gesichert, konnte aber bei gefrorenem Schnee und Eis heikel werden. "Die Drahtseile wurden entfernt und durch eine langen Treppe ersetzt, was den Abstieg sehr erleichtert" (Rainer F.,Aug.2016).

Anschliessend queren wir den Hang nach links.

  • Variante: Nach einem flacheren Teilstück könnten wir links, beim Wegweiser bei den beiden Felsblöcken, auf dem Höhenweg zur Bergstation Cassonsgrat / Fil de Cassons aufsteigen und mit der Bergbahn zu Tal fahren..
  • Wir aber folgen dem Weg Richtung "Segnashütte". Auf der andern Seite des Passes ist das Martinsloch noch besser zu sehen als von der Glarner Seite. Wir steigen hinunter zum Segnasboden, einer wunderschönen Hochebene mit vielen, wild mäandrierenden Bachläufen. Ihr folgen wir am linken Rand. Wild schäumt der Wasserfall vom Cassonsgrat hinunter; hier beginnt auch der neue Flimser Wasserweg, welcher dem Lauf des Flembachs bis hinunter nach Flims folgt.

    Fünf Minuten nach dem Wasserfall zweigt die Route "Naraus/Fil de Cassons" links ab; wo sich der Weg nach 10 Metern teilt, wählen wir den unteren Richtung "Naraus".
    Wir aber folgen bei der Abzweigung auf dem Segnasboden dem Panoramaweg, der über längere Zeit dem aussichtsreichen Hang entlang führt und dann zur Sesselbahnstation Naraus hinunter kurvt.
    Im Berghaus Naraus können wir uns stärken und gondeln dann abwärts
    nach Flims.

    Tschinglen-Wirtschaft, Alp Nideren
    Tschniglen-Wirtschaft Nideren
    Bergstation Tschinglenbahn
                  Nideren, Blick Richtung Segnaspass, 2017 
    Blick zum Segnaspass

    Mouuntain Lodge am Segnaspass
    Segnasboden, Sep
                    2014
    Segnasboden, Blick zum Segnaspass
    Wasserfall unterer Segnasboden, 2014
    Wasserfall Segnasboden
    Panoramaweg
                    Segnashütte - Naraus; Sep.2014
    Panoramaweg nach Naraus

    • Rückmeldung: "Die Segnespasshütte auf dem Pass ist seit diesem Jahr in Betrieb; sie ist in privaten Händen. Werner Marti und Rainer Feldner haben die ehemalige Miltiärbaracke in den letzten zwei Jahren zu einer sehr gemütlichen und schönen und vor allem spektakulär gelegenen Hütte (mit 12 Schlafplätzen) und Terrasse ausgebaut." Susanne Gmür, Aug.2008



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    Wer noch nicht genug hat:
     

    Sardona-Welterbe-Weg

    Auf dieser 6-tägigen Route erleben Sie die ganze Faszination der imposanten Gebirgszüge der Tektonikarena Sardona, UNESCO-Weltnaturerbe. Voraussetzung: Gute Ausdauer! Der Weg ist mit Nr.73 markiert und kann bei http://www.eurotrek.ch gebucht werden. Obige Tageswanderung ist Teil dieser Route:

    Kartenausschnitt und Infos: http://www.wanderland.ch/de/route73

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