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59
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7 T1-2

Senda Sursilvana

Vom Oberalppass über Flims nach Chur
Blick auf Sedrun
 
Flimserstein über Flims
Webkarte Wanderland Schweiz
mit eingezeichneter Route


Allgemeine Beschreibung

Auf der durchgehend signalisierten Route gelangt man in mehr als hundert Kilometern vom Oberalppass nach Chur. Gutes Schuhwerk ist empfohlen, denn das unterschiedliche Gelände mit Bergpfaden, Flur-und Forstwegen, Bachüberquerungen und Steilhängen kann nicht als einfach bezeichnet werden. Einige Abschnitte müssen auf Hartbelag zurückgelegt werden; teilweise sind Ausweichvarianten angegeben. Prächtige Ausblicke, Naturerlebnis und kulturelle Sehenswürdigkeiten charakterisieren die 6-tägige Wanderung.
Das Gebiet ist gut durch den öffentlichen Verkehr gut erschlossen. Alle fett markierten Ortschaften haben Bus- oder Bahnverbindung, sodass die Tour nach Belieben abgeändert werden kann.
In den Jahren 1998 - 2000 etappenweise gewandert (ohne Übernachtungen).

Vorschlag eines Wanderers aus Deutschland: "Der Weg kann auch in entgegengesetzter Richtung beschritten werden. Das hat den Vorteil für Flachland-Anreisenden, dass die klimatische Umstellung nicht so schwer fällt." Stefan Plieth: In 5 Tagesetappen in Gegenrichtung gewandert 8.10.-12.10.2001.

Senda Sursilvana im Winter:
Doris Gasser hat die Strecke von Laax nach Sumvitg im Winter unternommen - ihre Ergänzungen dazu befinden sich in den einzelnen Etappen.

  • Weitere Rückmeldungen
  • Die Senda Suirsilvana wurde neu mit der Nummer  markiert; Infos, Kartenausschnitte, Höhenkurven und GPS stehen zum Download gratis zur Verfügung:
  • http://map.wanderland.ch
  • http://www.touren.topin.travel

  • Die Etappen
    Anreise: Mit Bahn via Andermatt oder Disentis nach Oberalppass -(Fahrplan)
    Wegweiser Oberalppass

    Webcam Oberalppass
    1. Tag: Oberalppass - Sedrun
    4h15, aufwärts 300 m, abwärts 910m
    Route: Oberalppass 2050m - Pass Tiarms 2148m (15min) - Val Val 2052m (30min) - Cuolm Val 2168 m (20min) - Milez 1876m (35min) - Brücke Val Giuv 1780m (15min) - WW Hochmoor 1900m (50min) - 1680m (25min) - Abzweigung Dieni 1503 m (30min) - Station Rueras 1448m (10min) - Bahnhof Sedrun 1441m (25min)

    Hinweise: Traumhafte Hangwege, reiche Alpenflora. Ein Teil des Weges wird darum auch "Blumenweg" genannt. "Ohne Zweifel die Königsetappe, insbesondere bei Wanderung in der Gegenrichtung."
    Wer ungefährliche, aber schmale Panoramawege und Wurzelpfade liebt, kommt auf sein Rechnung. Keine Einkehrmöglichkeit unterwegs. Die Wege sind frisch markiert (rot/weiss = Bergwege). Wenig Hartbelag vor Sedrun.
    Gewandert: Anfang Juli 2006
    Nach der schönen Fahrt auf den Oberalppass finden wir auf der andern Seite der Passstrasse, dem Gasthaus Piz Calmot gegenüber, den Hauptwegweiser. Wir folgen der "Senda Sursilvana", eine Zusatzbezeichnung, die auf fast allen Wegweisern unserer Route zu finden ist.

    20 m oberhalb der Strasse teilen sich die Wege - unsere Route führt halblinks bergauf. Der schmale Pfad rechts mündet oberhalb der Baracken in einen breiter Wanderweg, auf dem wir zum Pass Tiarms hinaufsteigen. Unser Weg ist auch als "Senda da Flors - Blumenweg" angeschrieben und trägt diesen Namen zu Recht. Der rot-weiss markierte Bergweg holt kurz links aus und führt in einem Bogen nach rechts, bequem der Höhenkurve entlang. Eine reiche Flora und unzähligen Alpenrosen sind zu bewundern.

    Bei der Brücke im Taleinschnitt Val Val müssen wir uns entscheiden:

    Die "Senda Sursilvana" führt bei der Brücke wenige Meter bergauf und dann am Gegenhang als schmaler Pfad der Höhenkurve entlang talauswärts. Nach einer Viertelstunde teilen wir den schmalen Weg mit Kühen, überqueren ein kleines Schneefeld nach rechts und gewinnen langsam an Höhe. Schliesslich kurvt der Weg den Liftmasten entlang bergauf zur Hochebene bei Cuolm Val. Schöner Blick ins Vorderrheintal und auf den Stausee im Val Curnera.

    Beim Strommasten, etwa 100 m vor dem Brunnen, gut auf die Bodenmarkierung achten: Unsere Route zweigt scharf nach rechts ab. Der Weg wird zu einem breiten Kiessträsschen und kurvt in weiten Schleifen nach Milez hinunter. Im Winter tummeln sich hier Tausende von Skifahrern und Snowboardern.

    Die "Senda Sursilvana" zweigt oberhalb vom Restaurant beim Wegweiser Milez (Informationstafel) halblinks ab, ebenaus zur Liftstation (der Weg am Restaurant vorbei bergab wäre falsch). Ein weiterer genussvoller schmaler Hangweg führt Richtung Val Giuv und überquert dort die Schwemmebene. Nach Überqueren der Brücke nicht dem Uferweg folgen, sondern die Richtung halten und auf  markierten Spuren  kurz bergauf: Die Route führt etwas oberhalb des Holzkreuzes nach rechts dem Hang entlang (wer fälschlicherweise am Alpgebäude vorbeikommt, findet nach der Hütte einen markierten Zustieg zum Höhenweg).

    Weidenbüsche und seltene Blumen bereichern die folgende sonnige Etappe. Eine Schautafel berichtet Spannendes zum "Senda ecologico", wie er hier auch heisst. Zunächst noch fünf Minuten dem Hang entlang, dann bei einem Zaun scharf nach links, dem Moränenhügel entlang bergauf. Anstrengende 100 Höhenmeter sind zu bewältigen. Oben gehts rechts dem Hang entlang zu einem blumenreichen Hochmoor mit Aussichtsbänklein. Schöner Blick auf Sedrun. Beim zweiten Aussichtsbänklein mit Tisch heisst es, den Wegweiser zu beachten! Leider ist die Fortsetzung des Höhenwegs ins Val Mila seit 2004 gesperrt.
    Für uns beginnt der Abstieg ins Tal Richtung "Rueras". Der Pfad führt durch eine Wiese voller Arnika in den Wald. In gemütlichen, perfekt angelegten, weiten Kurven schlängelt sich der Pfad durch den lichten Wald bergab. Es duftet wunderbar, die Wege sind weich und federnd, manchmal auch etwas ruppig, Felder von Heidelbeerbüschen werden die August-Wanderer erfreuen. Nach einer knappen halben Stunde auf 1680m steht ein verwirrlicher Wegweiser ("Sedrun/Mittelplatten nicht beachten!):  Hier ist es wichtig, weiter der "Senda Sursilvana" zu folgen, auch wenn als Ziel "Rueras" steht.

    Der Weg holt 150 m nach rechts aus und zickzackt weiter durch den Wald bergab. Prügelwege durch moorige Stellen, Schmetterlinge und Heuschrecken begleiten den Wanderer. Durch hohes Gras führt der Weg schliesslich aus dem Wald und dem Bach entlang bergab. Beim Zusammentreffen mit dem Teerstässchen auf den Wegweiser achten!  Richtung "Sedrun" führt der Wanderweg nach links und quert leicht ansteigend den blumenreichen Taleinschnit der Aua da Mila. Nach dem Holzgatter gehts zum Brücklein hinab und am Gegenhang sehr steil zum Strässchen hinauf.

    Nun bergab Richtung "Sedrun", heute erstmals auf Hartbelag. Es reizt uns, den "Privatweg" dem Hang entlang zu benützen - man könnte manche Kurven sparen. Das Strässchen führt zur Haltestelle Rueras hinunter, wo nach "Sedrun" je ein Weg oberhalb und unterhalb der Geleise angegeben ist. Als "Senda Sursilvana" ist das obere Strässchen bezeichnet, das leicht aufwärts dem Hang entlang führt, in Kiesbelag übergeht, um schliesslich als Wiesenpfad bergab zu den ersten Häusern von Sedrun zu führen. Dort trifft man mit der unteren Route zusammen (die hier als "Senda Sursilvana" angegeben ist).

    Ein "Senda" führt zur Brücke Hauptstrasse hinunter - die Hotels und Restaurants befinden sich im unteren Dorfteil. Der direkte Aufstieg zum Bahnhof von Sedrun erfolgt auf der Via dalla Staziun.
     
    Gasthäuser

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    2. Tag: Sedrun - Sumvitg
    4h30, aufwärts 130 m, abwärts 530 m; ca.25% Hartbelag
    Sedrun 1441m - Bugnei (30min) - Mompé Tujetsch 1390m (0.50 h) - Segnas 1331m (25min) - Peisel - Glaretsch 1300m (10min) - Acletta1289m (10min) - Bahnhof Disentis 1130m (25min) - Punt da Brulf 1024m (20min) - Disla 1020m (15min) - Madernal 980m (30min) - Cumpadials 962m (45min) - Staziun Sumvitg 982m (10min)
    • Der bequeme Weg zwischen Sedrun nach Madernal ist praktisch ganzjährig begehbar und wird im Winter präpariert.
    • Routenänderung: Einige Strecken sind geändert und verbessert worden - die alte Routenkarte stimmt nicht mehr.

    Am Bahnhof in Sedrun folgen wir der Senda Sursilvana Richtung "Bugnei". Durch verschiedene wenig befahrene Quartierstrassen gehts zum imposanten Bahnviadukt mit Fussgängersteg. Nach dem Viadukt gehts rechts um den Weiler Bugnei herum zur Kapelle (die Bahnstation "Bugnei" befindet sich nebenan).

    Es folgt ein genussvoller, bequemer Wanderweg der Bahnlinie entlang, abwechselnd durch Wald und landwirtschaftliches Gebiet. 
    Gewandert: Nov.2006
    Wanderweg und Schiene

    Beim Dörfchen Mompé Tujetsch die Richtung halten; der Weg senkt sich leicht bergab und kurvt dem aussichtsreichen Wiesenhang entlang nach Segnas. Weiter Blick ins Tal und auf die Berge, die bereits weiss verschneit sind. Durch das Dorf zur Kirche hinauf (es sind zwei Routen nach "Disentis" angegeben) . Rechts von der Kirche werden in Selbstbedienung Köstlichkeiten der Region verkauft - Käse, Confitüre, Joghurt, Bündnertorte, Getränke usw. - ein tolles Angebot!

    Die Senda Sursilvana umgeht das Tobel auf der Höhenkurve; am Wegweiser Peisel und Glaretsch vorbei.  2 Minuten nach Glaretsch die Abzweigung nach links "Acletta / Reka" nicht verpassen - leider ist ausgerechnet hier der "Senda Sursilvana"-Zusatz nicht angegeben. Wir verlassen das Strässchen und folgen dem Wiesenweg zum nahen Weiler Acletta, von wo man zur Caischavedra-Seilbahn-Talstationhinunter gelangt. Im Winter ist hier Hochbetrieb.

    Bei der Kapelle S.Catrina über die Brücke und nach rechts, und auf Naturwegen dem Bächlein entlang, wandern wir nun abwärts nach Disentis. Nach den ersten 100 m verzweigt sich die Route.

    Die Senda Sursilvana folgt weiter dem Bachlauf, nun auf der rechten Seite, überquert die Hauptstrasse und führt etwas steiler zum unteren Dorfteil. Nach links gehts über die Brücke und auf Quartierstrassen den Geleisen entlang bis zur schönen Dorfkirche S.Gions, die zu besichtigen sich lohnt. Weiter durch das Dorf zum Bahnhof von Disentis (auf romanisch Mustèr genannt).

    Unsere Route folgt vom Bahnhof Disentis zum Vorderrhein hinunter dem Fahrsträsschen nach "Cavardiras", das beim Dorfausgang in Naturbelag übergeht. Vor der Brücke Punt da Brulf beginnt links ein ein bequemer Uferweg dem Fluss entlang. Hoch über dem Tal ist eine schöne Eisenbahnbrücke zu sehen. Nach zehn Minuten steigt der Weg, hier kurz geteert, zum Weiler Disla hinauf. Schöne alte Holzhäuser. Wo sich der Weg verzweigt (der Wegweiser liegt zur Zeit am Boden), beginnt ein traumhafter Wanderweg der Höhenkurve entlang. Er ist gesäumt von Erlen- und Birkenstauden und verläuft über dem breiten Flusslauf talabwärts. Speziell ist ein als Haus getarnter Bunker am Wegrand. Wo wir auf eine Naturstrasse treffen, macht die Senda Sursilvana eine Spitzkehre nach rechts und kurvt in die Talebene bei Madernal (Postautohaltestelle "Disentis Madernal", nur wenige Kurse!).

    Vor der Rheinbrücke nach links, dem Ufer entlang, zum Elektrizitätswerk. Hinter dem Gebäude steigt der Weg im Uferwald kurz bergan, nun als schmaler, felsdurchsetzter, romantischer Wurzelpfad. Bei der Wegverzweigung halten wir die Richtung und folgen weiter dem Uferweg. In stetigem Auf und Ab schlängelt er sich durch ein altes Felssturzgebiet mit riesigen, moosbedeckten Felsbrocken. Einmal durch dunklen Tannenwald, einmal nah am Wasser, dann wieder am sonnigen Hang mit Blick über das Tal, mündet der schöne Weg schliesslich bei einer weiteren Brücke in das von Laus kommende Strässchen ein.

    Für letzten 20 Minuten folgen wir der Strasse. Aufwärts gehts nach Cumpadials mit sehenswerter Kapelle und alten Holzhäusern. Weiter hangaufwärts, die Geleise unterquerend, zur Abzweigung Staziun Sumvitg. An der "Ustria Staziun" vorbei kurz abwärts erreichen wir die Bahnstation Sumvitg-Cumpadials.
    Das Dorf Sumvitg befindet sich 10 Gehminuten oberhalb Staziun Sumvitg.

  • Variante: Bis Caltgadira (2h10, Tag 3) weiterwandern und dort übernachten.
  • Gasthäuser

  • Rabius: Hotel Greina, Tel. 081 943 11 68
  • Rabius: Hotel Surselva, Tel. 081 943 11 92, günstige Zimmer
  • Trun: Casa Tödi Restaurant Hotel, Tel. 081 943 11 21 (Wanderhotel mit Senda-Sursilvana-Pauschale)
  • Trun: Hotel Cruna, Tel. 081 943 11 33
  • Gastroliste:http://www.disentis-sedrun.ch, Tel. 081 920 30 20
  • Gastroliste: http://www.sumvitg.ch, Tel. 081 943 16 91 oder Natel 079 682 16 64
  • Links

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    3. Tag: Sumvitg - Brigels
    5h10, aufwärts 790 m, abwärts 490m
    Staziun Sumvitg 982m - Sumvitg Dorf 1044m (10min) - Val Mulinaun 1100m - Rabius 960m (55min) - Val Rabius 1128m - Bardigliun 1068m (15min) - Abzw.Caltgadira 995 m (50min) - Cartatscha 1003m (10min) - 1260m (50min) - Schlans 1145 m (20min) - Capeder (25min) - Gliz 1045m - Capaul - Casu (25min) - Mulin 1010m (15min) - Brigels 1287m (40min)
  • Höhepunkte: grandiose Landschaft. Schöne Kapellen und Kirchen, eine davon die Kapelle in S.Benedetg von Zumthor.
  • Zwischen Schlans und Casu 50 Minuten Hartbelag, sonst praktisch alles Naturbelag
  • Sonnenseite des Tals; einige schattige Tobel werden durchschritten - falls dort Schnee liegt, mit der Tour besser zuwarten.
  • Gewandert: Nov.2006 und Okt.2010

    Hinter der Bahnstation Sumvitg-Cumpadials folgen wir dem schmalen Wiesenpfad ins Dorf Sumvitg hinauf. Dort folgen wir nicht dem Wegweiser "S.Benedetg", sondern schlendern durch das Dorf Sumvitg zur schönen Pfarrkirche. Oberhalb der Kirche teilen sich die rot/weissen Markierungen.

    Die neue Routenwahl führt bequem der Höhenkurve entlang. Oberhalb der Dorfkirche folgen wir deshalb den Markierungen nach rechts. Nach ein paar hübschen alten Holzhäusern quert der Pfad einen sonnigen Wiesenhang. Nach 5 Minuten die Bodenmarkierung zurück zum Dorf nicht beachten - weiter dem ebenen Hangweg entlang. Er führt ins Val Mulinaun und bergab ins Dorf Rabius, wo wir kurz der Fahrstrasse folgen. Die Senda Sursilvana zweigt nach 100 m links ab und steigt ins Val Rabius hinauf. Dem Bach entlang erreichen wir am Waldrand den Wegweiser Bardigliun (hier treffen wir auf die S.Benedetg-Variante).

    Wir folgen dem Kiessträsschen bis zum nahen Hof Bardiglun, wo ein schmaler Pfad links abzweigt. Im anstrengenden Zickzack gehts rund 100 Höhenmeter aufwärts durch den Wald. Oben treffen wir auf ein Natursträsschen, das sanft abwärts zur Höhenterrasse oberhalb Caltgadira führt.

    Dem Hang entlang gehts ins Val Puntaglias. Hier steht man über einem riesigen Rückhaltebecken aus Natursteinen, welches das darunter liegende Trun vor Hochwasser schützt (zweite Abstiegsmöglichkeit nach Trun). Wir steigen zum Weiler Cartatscha auf, das auf einem Moränenhügel thront - zusammen mit einer Kapelle und einer Burgruine. Auf dem Hügel zweigt die Senda Sursilvana links ab  (Pfeil beachten!).

    Durch lichten, Farn-bewachsenen Birkenwald steigen wir 100 Hm bergauf, queren den Waldhang und gelangen ins Val Sinzera, wo der Wildbach riesige Mengen von Ufergestein mitgerissen hat. Den Bach überqueren wir weiter oben auf einem Steg, wo der steile Gegenhang auf einem anstrengenden Zickzackweg überwunden wird. Beim Ruhebänklein auf 1260m haben wir den Aufstieg hinter uns. Der Pfad weitet sich zu einem Natursträsschen, das dem teilweise rutschgefährdeten Waldhang entlang gemächlich bergab führt. Bei den ersten Häusern von Schlans folgen wir dem Teersträsschen ins Dorf hinunter.

    Die nächsten 50 Minuten verlaufen auf Hartbelag - manchmal kann man auf die Seitenstreifen ausweichen. Wir kommen durch verschiedene Weiler mit schönen alten Häusern. Zunächst geht es leicht abwärts. In Capeder verzweigt sich die Strasse - wir folgen der Höhenkurve durch Gliz, an der hübschen Kapelle vorbei. Abzweigungen bergauf ignorieren! Weiter der Strasse entlang durch Capaul und Casu (Lebensmittelladen) zur Fahrstrasse nach Brigels, die wir queren (3 Minuten strassabwärts befindet sich die Bushaltestelle "Dardin vitg").

    Die Senda Sursilvana führt als schöner Saumweg zur alten Mühle (Mulin) im Taleinschnitt und steigt dort steil an. Sonnige Wiesen wechseln ab mit lichtem Laubwald und schöner Sicht auf den Piz Mundaun und Obersaxen. Kurz vor Brigels überqueren wir die Fahrstrasse erneut und gelangen direkt ins Dorfzentrum von Brigels, einem sonnigen Sommer- und Wintersportort.


    Kapelle S.Benedetg

    Kapelle Rabius Campieschas

    Val Punteglias ob Trun

    Blick über Schlans

    lange Schatten auf Hartbelag-Strecke

    Gasthäuser und Links

  • Sumvitg: Ustria Staziun, Tel. 081 943 19 22, mit Campingplatz, bei der Bahnstation
  • Sumvitg: Ustria Cruna, Tel. 081 943 11 45, bei der Dorfkirche
  • S.Benedetg: Restaurant Miraval, Tel. 081 943 14 13, Sonnenterasse (obere Variante)
  • Caltgadira ob Trun, 980 m: Hotel Hospézi, Tel. 081 943 11 73,hospezi@bluewin.ch, neben der Wallfahrtskirche, 5 Min.unterhalb der Senda Sursilvana
  • Trun: Casa Tödi Restaurant Hotel, Tel. 081 943 11 21
  • Trun: Hotel Cruna, Tel. 081 943 11 33
  • Dardin Unterdorf: Rest. Acletta, Tel. 081 941 15 55, Zimmer, Mo/Di geschl. (10 Min unterhalb Senda Sursilvana)
  • Schlans: Bäsebeiz Chispacius, Tel. 081 943 26 90 oder 079 662 62 28, bei schönem Wetter jeden Tag offen vom Frühling bis Oktober. Getränke, Käseteller, Trockenfleisch, Kuchen
  • Brigels: Hotel Crestas, Tel. 081 941 11 31  (Wanderhotel mit Senda-Sursilvana-Pauschale)
  • Brigels: Hotel Laval, Tel. 081 929 26 26  (Wanderhotel mit Senda-Sursilvana-Pauschale)
  • Brigels: Hotel Kistenpass, Tel. 081 941 11 43 (Wanderhotel mit Senda-Sursilvana-Pauschale)
  • Brigels: Familienhotel Alpina, Tel. 081 941 14 13 (Wanderhotel mit Senda-Sursilvana-Pauschale)
  • Brigels/Cuort: Sporthotel Mulin, Tel. 081 941 14 71 (Wanderhotel mit Senda-Sursilvana-Pauschale)
  • Brigels: Gastroliste: http://www.surselva.info

  • Links

  • Senda Sursilvana - Wandern ohne Gepäck: http://www.surselva.info/
  • "Auf Pilgerspuren unterwegs", 20 Wanderungen zu Wallfahrtsorten in der Schweiz (Brigels - Schlans - Trun), Werd-Verlag
  • "Architektur erwandern" (Schlans - San Bededetg - Sumvitg), Werd-Verlag
  • Winterwanderung zwischen Brigels und Waltensburg, Winterwanderung Nr.17
  • Jakobsweg durch Graubünden: http://www.jakobsweg-gr.ch
  • Senda Sursilvana mit Höhenkurve, GPS und Kartenausschnitt:
  • http://map.wanderland.ch
  • http://www.touren.topin.travel
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    4. Tag: Brigels - Siat
    5h30, aufwärts 560 m, abwärts 550m
    Route: Brigels 1287m - Curtginet/Waltensburg 1102m (50min) - Andiast 1185m (35min) - Werkplatz (15min) - Brücke (1 h) - Pigniu/Panix 1315m (30min) - Cuolms Dadens - Alp Darpagaus 1580m (1h30) - Siat 1296m (50min)

  • Anreise: Postatuo ab Bahnstation Tavanasa-Breil/Brigels -(Fahrplan)
  • Kurz nach der Post Brigels führt die Senda Sursilvana als Natursträsschen nach rechts, etwas oberhalb von See und Sesselliftstation, am Minigolfplatz, einem Spielplatz und Picknickplätzen vorbei. Sie überquert den Staudamm und dreht nach rechts, talabwärts. Ein traumhafter Weg mit Grasmittelstreifen führt über die Maiensässe von Miglè. Als Teersträsschen führt er die letzten 10 Minuten zur Talstation der Sesselbahn Curtginet hinunter (Einkehrmöglichkeit, Bushaltestelle).

    Früher musste der Fahrstrasse entlang nach Andiast gewandert werden - nun gibt es eine schöne Route oben herum. Zunächst wird man dem Sessellift entlang bergauf geführt. In der ersten Kurve könnte man (unmarkiert) über die steile Wiesenspur abkürzen. Die Senda Sursilvana folgt dem markierten Strässchen, das zwischen den Liftmasten emporkurvt, verlässt es nach 5 Minuten und führt ebenaus zum Schopf, wo die Wiesenspur heraufkommt.

    Ebenaus weiter dem Hang entlang und aufwärts ins Val Mulin. Als schmaler, kettengesicherter Pfad führt er ins Tobel hinein. Nach dem Bachübergang steigt er im Zickzack den steilen Waldhang hinauf. Oben queren wir auf Wiesenspuren zu einem markierten Felsen, von wo der Weg kurz zum Panoramaweg von Andiast hinab führt. Rechts befinden sich Aussichtsbänke in bester Lage, nach links geht es direkt zum Hotel-Restaurant Postigliun.

    In Andiast zweigen viele Routen ab - immer gut auf die "Senda Sursilvana"-Pfeile achten! Wir durchqueren das hübsche Dorf, kommen an Post und Kapelle vorbei und folgen oberhalb der Kirche der breiten Strasse halblinks zu den letzten Häusern von Andiast. Beim Werkhof teilt sich die Route - wir folgen dem unteren Strässchen, der Höhenkurve entlang. Nun sind wir eingefädelt und wechseln auf Naturbelag. Der Feldweg führt uns ins tief eingeschnittene Val da Pigniu hinein. Im Gegenhang sieht man Pigniu, unser nächstes Ziel, am Hang thronen.

    Unser Weg wird schmaler, führt im abwechslungsreichen Auf und Ab dem waldigen, feuchten Hang entlang, und steigt in einer Waldlichtung über Wiesenspuren zum Aussichtsbänklein hinauf. Der Pfad mündet dort in einen Feldweg, der uns bis zuhinterst in den Teileinschnitt führt, dem Schmuor-Bach entlang. Idyllisch gelegene Schweizer-Familie-Feuerstelle unterwegs. Nach der Brücke schlängelt sich der Weg 100 Höhenmeter den Wiesenhang hinauf und trifft oben auf die Stausee-Strasse. Ihr entlang erreichen wir eine Viertelstunde später die Gartenwirtschaft des Restaurants Alpina im Dörfchen Pigniu; Passwanderer ins Glarnerland beginnen hier mit dem Aufstieg zum berühmten Panixerpass.

    Wegweiser Panix /
                  PigniuHinweis zum Beginn der Wanderung Panixerpass: "Wer mit dem Postauto in Pigniu (Panix) ankommt, sollte darauf achten, dass er von der Haltestelle aus nicht geradeaus weitergeht, (der Weg führt in einen Geröllhang und über eine Weide), sondern gleich zur Hauptstrasse aufsteigt. Von hier findet sich der Weg dann leicht ("Pass Pigniu 4 h/Elm 7 h"). Beim letzten Mal verirrten sich im übrigen gleich vier Berggänger zum Stausee, von wo nur unbequeme Kuhpfade zur Alp Mer führen!" - Aus dem Forum-berge.gl
    Wir aber wandern weiter auf der "Senda Sursilvana", zunächst 10 Minuten der Strasse entlang talabwärts. Nach der Kapelle führt ein schmaler Pfad nach links den Hangaufwärts (die Umleitung via Fahrstrasse bis Kapelle zur S.Francestg ist nicht mehr nötig). Ziemlich steil gehts den Waldhang hinauf Richtung "Darpagaus". Auf der Anhöhe quert man die Weiden von Cuolms Dadens und erreicht den Aussichtspunkt Darpagaus. Grandioser Rundblick! Gemütlicher Abstieg nach Siat, unserem Etappenziel. Hübsches Dorf mit alten Holzhäusern, schöne barocke Kirche; Einkaufsladen, Busverbindung mit Ilanz.

    Rückmeldungen:

  • Gesperrter Weg zwischen Pigniu und Darpagaus
  • Nov.2010 "Der Aufstieg von Pigniu nach Siat war abenteuerlich, weil der Wanderweg im steilen Waldhang zum Teil weggerutscht und auch die Markierung unklar und dürftig war." Eva H.
    Feb.2011: "Der Wanderweg "Senda Sursilvana" im steilen Waldhang zwischen Pigniu und Darpagaus/Rueun ist infolge Erdrutsch und umgestürzten Bäumen immer noch gesperrt.
    Mai 2011: " Ich habe aber nun festgestellt, dass der Abschnitt zwischen Pigniu und Darpagaus wieder in Ordnung ist. Alle Rutschstellen sind instand gestellt worden, und auch der übrige Weg wurde offenbar im Laufe dieses Frühlings (wo nötig) gepflegt." Hans Weilenmann

    Umgekehrte Wegbeschreibung von www.prosiat.ch:
    "Ab Siat dem Wegweiser bis zur Alp Darpagaus 1580m folgen. Nach der Alp auf der Strasse weiter gehen - der Weg im steilen Waldhang ist immer noch gesperrt, allerdings nur auf romanisch signalisiert. Der Strasse dem Berg hinab folgen, bis man weit unten eine Kapelle sieht (Kapelle S. Francestg.). Jetzt bei diesen Verhältnissen (Winter und kein Schnee) kann man direkt über die Weiden zur Kapelle hinunter absteigen, ca. 50 bis 100m. Nun der Strasse nach Pigniu/Panix folgen ca. 30min. Vor Pigniu/Panix, erneut bei einer Kapelle, treffen die Wege zusammen."
     

  • Winter-Variante bei wenig Schnee
  • "Ich bin die letzten drei Tage von Laax nach Sumvitg (also umgekehrt) gewandert. Bei diesen Verhältnissen, mit wenig Schnee, gut machbar. Hier die Ergänzungen:

    a) Teilstück Val Pignou - Werkplatz Andiast
    Nach der Idyllisch gelegenen Schweizer-Familie Feuerstelle im Val Pigniu kommt ein Abzweiger. Die Senda Sursilvana 85 führt links hinunter - ich ging auf dem Wanderweg geradeaus weiter. Ein schöner, einfacher Höhenweg. Bei Cuolms trifft der Weg auf eine Strasse, die nach Andiast führt. Wo es ab Werkhof erneut auf dem Senda Sursilvana weiter geht.

    b) Teilstück Andiast zum Sessellift Curtginet/Waltensburg
    "Aus dem Dorf Andiast zu einer Feuerstelle in das Tobel. Der signalisierte Weg geht zu einem, als schmaler, kettengesicherter Pfad in ein Tobel hinein. Dieser Teil ist machbar. Nach dem Tobel kommt man an die Skipiste. Ein weisser Pistenstreifen ca. 1.5 Meter hoch. Der Wanderweg führ in einer Kurve zweimal über die Piste. Ich ging durch das Waldgesträuch links von der Piste zur Talstation des Sessellifts Curtginet/Waltensburg hinunter, ca. 5 min.
    Wer es bequemer will, geht der Strasse entlang von Andiast zur Liftstation Curtginet/Waltensburg." Doris Gasser, 2.2.2011 - Vielen Dank!

  • Ustria Steila, Einweihung
              Neubau 2010, Bild: communicaziun.ch"Seit Ende Dezember hat Siat wieder ein Gasthaus mit Restaurant und Übernachtungsmöglichkeit (drei grosszügige, gemütliche Zimmer). Gion A. Caminada, der international bekannte Bündner Architekt, hat die Ustria Steila vom Gebäude bis zu den einzelnen Möbeln entworfen, und allein schon dies ist ein Zwischenhalt in Siat wert. Dazu wird im Restaurant echte Bündner Küche serviert mit Produkten von lokalen und regionalen Produzenten; Gäste finden eine Bibliothek mit Klassikern zur Bündner Kultur und zu Alpinismus und unregelmässig finden kulturelle Anlässe statt.

  • In Siat haben noch weitere Veränderungen stattgefunden. Mittlerweile existieren ein Klettergarten, ein Lagerhaus mit Kletterhalle und ein Spielplatz mit Grillplatz. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.prosiat.ch" Sarah Brander, Jan.2011

    Brigels mit S.Giacun

    Traumwege bei Miglè

    Val da Pigniu

    Einkehr im Alpina, Pigniu
    Siat im Winter; Bild:
                  communicaziun.ch
    Siat im Winter

    Gasthäuser

  • Curtginet ob Waltensburg: Ökohotel Ucliva, Tel. 081 941 22 42 (Wanderhotel mit Senda-Sursilvana-Pauschale)
  • Andiast: Hotel Postigliun**, Tel. 081 941 10 33
  • Pigniu: Restaurant Alpina, Tel. 081 925 10 49 oder 076 549 73 31, 2 DZ mit Frühstück, Mo geschl.
  • Pigniu: Susi Spescha, Tel. 081 941 26 42, Privatzimmer und Gruppenzimmer
  • Siat: Ustria Steila, Tel. 081 925 19 19, Zimmer, Mo geschl.
  • Siat: B&B Alpinhof Jack Luder, Tel. 081 925 19 70 - Mobile 079 401 64 74
  • Rueun: Rest.St.Nikolaus, Tel. 081 925 16 41, 6 DZ
  • Hotel Rätia, Tel. 081 925 23 93, sehr günstige, saubere und gute Zimmer; absolut empfehlenswert (Christian B., Okt.06)
  • Gastroliste: http://www.ilanz.ch
  • Infos
  • Pässewanderung Flims - Panixerpass - Greina - Disentis, 8 Tage
  • Andiast - Pigniu - Siat - Ruschein - Ilanz, 5.30 Std.: http://www.wanderrouten.ch/pigniu.htm
  • http://www.rueun.ch
  • http://www.prosiat.ch
  • Jakobsweg durch Graubünden: http://www.jakobsweg-gr.ch
  • Surselva: Online-Wanderkarte mit Kulturführer: Mit ihrem Internet-Kulturführer gelingt der Region Surselva eine kleine Sensation. Neu und einmalig ist, dass Bauobjekte und Wanderwege auf original Schweizer Karten dargestellt sind. Dabei lassen sich die Kartenausschnitte verkleinern, vergrössern und verschieben.
  • Senda Sursilvana mit Höhenkurve, GPS und Kartenausschnitt:
  • http://map.wanderland.ch
  • http://www.touren.topin.travel
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    5. Tag: Siat - Laax
    4h40, aufwärts 360 m, abwärts 560m
    Route: Siat 1296m - Mulin (Val da Siat) 1225m - Ruschein 1155m (50min) - Ladir 1276 m (30min) - Prau Davon 1412m (15min) - Rastplatz (30min) - Falera Posta 1213m (1 h) - Larnags (1h15) - Laax Murschetg 1094 m (20min)
     
  • Hinweis: Leider ist die Strecke Siat - Plau Davon grösstenteils geteert.
  • Ausweichvariante: Bei Mulin dem schmalen Pfad am rechten Bachufer entlang steil hinauf bis zum Höhenweg auf ca. 1400 m, dann rechts der Höhenkurve entlang bis Punkt1463 oberhalb Ladir und weiter bis Prau Davon, wo wir wieder auf die Senda Sursilvana treffen.
  • Winterwanderung: Wir wanderten obige Etappe nochmals im Winter; als die Hartbelagstrecken mehrheitlich unter einer weichen Schneedecke lagen. Empfehlenswert, speziell ab Ladir!
  • Anreise: Postauto Ilanz - Rueun - Siat -(Fahrplan). Zeitweise Rufbus 1 h vor Abfahrt, Gratistelefonnummer 0800 799 799, Natel 079 670 88 42.

  • Vom Dorfplatz in Siat (Postautohaltestelle, Dorfkirche) gehts rechts über eine Kuppe, wo auf einem Felsen eine weitere alte Kirche steht. Grossartige Sicht über die obere Surselva bis zum Oberalppass. Nach kurzem Abstieg, in der Rechtskurve des Strässchens, führt der Wanderweg geradeaus dem Hang entlang und senkt sich zum Tobel hinunter. Im Winter wandern wir die S-Kurve des Strässchens aus und gelangen ebenaus ins Tobel im Val da Siat. Bei der früheren Mühle (Mulin) überqueren wir den Bach und wandern im Wald bequem der Höhenkurve entlang nach Ruschein. Rechts sehen wir den nahen Waldhügel mit der Ruine Frundsberg (keltische Kultstätte). Für Interessierte lohnt sich eine Besichtigung.

    Beim Dorfbrunnen von Ruschein folgen wir dem Schwenker zum oberen Fahrsträsschen, das bergauf Richtung "Ladir" führt. Im Winter ist es schwarzgeräumt, im Sommer kann hier die Sonne brennen und den Aufstieg zu einer Prüfung machen. Zum Glück gibt es 10 Minuten vor Ladir die "Casa Crusch" zum Einkehren! Aussicht auf Obersaxen mit dem Piz Mundaun auf der andern Talseite.


    Im Dorfzentrum von Ladir (Haltestelle "Ladir Vitg") wandern wir nach links zum Waldrand und hinauf zur Hochebene (im Winter Langlaufloipen). Oben gehts ebenaus durch ein Waldstück auf Naturweg kurz bergab zum Weiler Prau Davon. Dort trifft man auf eine zweite Aufstiegsroute von Ladir her.

    Unser Weg folgt dem sonnigen Hang und führt in einen ausgedehnten Wald. Drei Schluchten sind zu überqueren, alles in leichtem Auf und Ab auf bequemem Natursträsschen, mit einem Rastplatz dazwischen. Wieder aus dem Wald, gehts auf dem Teersträsschen zu den obersten Häusern der Feriensiedlung Falera und abwärts ins Dorfzentrum, an der Talstation des Sessellifts vorbei. Unten an der "Via Cantunale" drehen wir nach links, an der Postautohalteselle "Falera Posta" vorbei. Verschiedene Einkehrmöglichkeiten unterwegs (wer die berühmte Megalithanlage bei der Kirche S.Remigius am Gegenhang besichtigen möchte, macht hier einen kleinen Umweg). Die Senda Sursilvana verlässt die Hauptstrasse in der Kurve und zweigt geradeaus ab in den Planetenweg.

    Bei den letzten Häusern von Falera endet der Hartbelag. Ein aussichtsreicher Höhenweg führt dem Hang entlang in den Wald. Zu unseren Füssen liegt Laax mit dem Laaxersee. Unterwegs ignorieren wir sämtliche Abstiegsmöglichkeiten nach Laax und gehen in leichtem Auf und Ab um den schattigen Hang herum ins Skigebiet von Laax. Wir unterqueren Gondelbahn und Seilbahn und sehen oben die runde Bergstation Grap Sogn Gion. Unser Weg dreht nach rechts bergab zur Gondelbahnstation Larnags mit dem und Skirestaurant "Tegia Larnags". Beliebte Einkehrmöglichkeit im Winter.

    Unter dem Seilbahnkabel gehts talabwärts (Piste im Winter, der Winterwanderweg befindet sich links in der Waldlichtung). Nach 5 Minuten teilt sich der Weg - wir bleiben auf der Senda Sursilvana und erreichen bei der Seilbahn-Talstation die Postautohaltestelle Laax Murschetg. Läden, Gasthäuser und Parkplätze.


    Wegweiser in Siat

    Blick von Siat bis zum Oberalppass

    Höheweg bei Falera, im Hintergrund der Flimserstein

    Gasthäuser

  • Ruschein: Rest.-Pension Alpina, Tel. 081 925 13 34, Zimmer
  • Ladir: Gasthof Casa Crusch, Tel. 081 925 21 29, Di geschl.
  • Ladir: Pensiun Lazy Mountain, Tel. 081 925 17 51, Doppel- und Mehrbettzimmer
  • Falera: Hotel La Siala, Tel. 081 927 22 22
  • Falera:
  • Larnags: Skirestaurant Tegia Larnags, Tel. 081 927 99 10 (im Sommer nur für Gruppen geöffnet)
  • Laax Murschetg: Sporthotel Signina, Tel. 081 927 90 00
  • Laax Murschetg: Riders Palace, Tel. 081 927 97 00, Dopel- und Mehrbettzimmer
  • Cons-Murschetg: Backpacker De Luxe Caprilounge, Tel. 081 921 21 20
  • Cons-Murschetg: Hotel Rustico, Tel. 081 920 86 86
  • Flims-Waldhaus: Hotel am Waldrand, Tel. 081 911 30 30
  • Flims: Gastro- und Unterkunftsliste

  • Infos
  • Webcam Falera 1220m
  • Ruine Frunsberg, keltische Kultstätte mit in Fels gehauenen rituellen Opferschalen: http://www.myswitzerland.com/de-ch/infra_anlagendetail.cfm?art=Erlebnisweg
  • Megalithanlage Falera, mit Kirche S.Remigius: http://www.steinkreis.ch
  • Steinkreise, Dolmen, Menhire, Hügelgräber, Schalensteine und Findlinge: http://www.erratiker.ch
  • Winterwanderung Falera - Ladir - Ruschein, 2h: http://blog.tagesanzeiger.ch
  • http://www.falera.net
  • http://www.flims.com
  • Senda Sursilvana mit Höhenkurve, GPS und Kartenausschnitt:
  • http://map.wanderland.ch
  • http://www.touren.topin.travel
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    6. Tag: Laax - Tamins
    4h25, aufwärts 170 m, abwärts 680m
    Laax Murschetg 1094m - Laax Staderas 1110m (0.15) - Conn 975m (1h15) - Aussichtsplattform - Conn (10min) - Pintrun 802m (40min) - Trin Digg 827m (40min) - Tamins Dorf 662m (1h15) - Tamins Schloss 600m (10min)
     

  • Tipp: Wer in Flims übernachtet, folgt am besten einem der vielen Wege zum Caumasee oder direkt nach Conn.
  • Anreise: Postauto Chur - Laax Murschetg -(Fahrplan)

  • Laax Murschetg verlassen wir westlich, queren die Strasse und finden die Fortsetzung des Wanderwegs am Rande des Parkplatzes. Der Fussweg führt zum Bach hinunter, über die Brücke und am Gegenhang über die Ebene zur Hauptstrasse mit der Postautohaltestelle Laax Staderas.

    Wir betreten nun den ausgedehnten Flimserwald und folgen dem Waldweg am Nordhang über dem Caumasee. Wo sich die Wege verzweigen, folgt die Senda Sursilvana nicht dem aussichtsreichen Gratweg (Bergweg), sondern dem bequemen Natursträsschen und wandern an verschiedenen Abzweigungen vorbei zum Rand der Rheinschlucht.
    Viele vergleichen die imposante Schlucht mit dem Gran Canyon. Auf der Terrasse des Restaurants Conn lohnt sich ein Halt. Unbedingt den 5-minütigen Abstecher zur neuenAussichtsplattform wählen! Sensationeller Tiefblick in die Ruinaulta, wie die Rheinschlucht hier genannt wird! Tisch und Bänke stehen fürs Picknick zur Verfügung.
    Blick in die Rheinschlucht
    Zürück beim Wegweiser, wandern wir talauswärts Richtung "Trin Digg". Nach 5 Minuten, beim Wegweiser Nr.11, zweigt die Senda Sursilvana rechts ab; ihr werden wir bis Tamins folgen. Eine zweite Abzweigung nach rechts 7 Minuten später bei Nr.45. Schmaler Wurzelpfad bergab durch den Wald. Wo sich der Weg teilt, halten wir die Richtung. Der Hohlweg führt uns an den sonnigen Waldrand (Ruhebank). Nach links - bequemer Feldweg zum Weiler Pintrun.

    Beim Wegweiser Pintrun zweigt rechts ein schmaler Pfad ab, bergab zur nahen Brücke über die Flem. Direkt nach der Brücke ein leicht zu übersehender Wegweiser - unsere Route, ein weiss/rot markierter Pfad, zweigt rechts ab, folgt der Waldlichtung und steigt dann bergauf durch den Wald; die Markierungen sind hier etwas dünn gesät. Oben rechts um den Hügel herum. Schöner Feldweg durch intakte Naturlandschaft, mit Blick zurück nach Flims und die Schneeberge dahinter - er wird auch als Winterwanderweg benützt, bereits sind die lila Pfosten gesetzt. Interessante Schautafeln über Tiere und Pflanzen.

    Wir passieren eine alte Panzersperre; ab hier 10 Minuten Hartbelag. Eingangs Trin Digg gehts zuerst ebenaus, dann leicht bergab der Strasse entlang zum Wegweiser "Trin Digg 814 m" am grossen Dorfbrunnen mit Picknicktisch. Nebenan beim Backhaus sind im Sommer Getränke in Selbstbedienung erhältlich.

    Schöner Wiesenweg am Backhaus vorbei bergab. 5 Minuten später treffen wir auf ein Teersträsschen, folgen ihm 100 m nach rechts und zweigen links ab, der Höhenkurve entlang, immer Richtung "Tamins". Es folgt eine ausserordentlich schöne Etappe, abwechselnd durch Wald und offenes Gelände, mit schönen Ausblicken ins Vorder- und Hinterrheintal und ins Safiental. Oben am sonnigen Hang thront Trin mit seiner Ruine Canaschal. Wieder im Wald, heisst es auf die Wurzeln achtzugeben; der Weg ist voller Buchenlaub. Wo der Hang steil abfällt, sind Ketten zur Sicherheit angebracht.

    Nach einem Stück durch offenes Gelände nähert sich der Wanderweg der Fahrstrasse, entfernt sich aber sogleich wieder und führt parallel dazu talauswärts. Schöne Hohl- Wald- und Wiesenpfade. Bei einem kleinen Weiler gut achtgeben: Unsere Route kreuzt das Strässchen schräg und folgt dem Wiesenhang unterhalb des Strässchens. Der aussichtsreiche Pfad führt ebenaus, nähert sich wiederum der Fahrstrasse und biegt bei der Starkstromleitung rechts ab, zum Feldsträsschen hinunter. Nach links ebenaus.

    Wir unterqueren die Hauptstrasse und betreten die alte Strasse, auf der man - wenig attraktiv - in 10 Minuten Tamins erreicht. Hübscher Dorfkern. Heute übernachten wir gediegen in einem alten Schloss, mit Schlosspark und Pool. Das Hotel befindet sich am Rhein, in der Talsohle, je 10 Gehminuten zwischen Tamins Post und Bahnstation Reichenau-Tamins.
    Gewandert: Nov.2006

  • Ab Tamins Dorf fahren Postautos nach Chur -(Fahrplan)
  • Gasthäuser

  • Conn: Rest. Conn, Tel. 081 911 12 31 (Nov.geschl.)
  • Trin-Digg: Pension Casa Selva,  Tel. 081 635 17 75 (Zimmer, Lädeli)
  • Trin: Gasthaus am Crestasee, Tel. 081 911 11 27, Zimmer (nicht direkt am Weg, Abzweigung bei Wegweiser Nr.11)
  • Tamins: Restaurant Bündnerstübli, Dorfplatz, Tel. 081 641 22 33 (geschlossen)
  • Tamins: Schlosshotel Adler, Tel. 081 641 10 44 (10 Min. ab Tamins Dorf Richtung "Station Reichenau-Tamins")
  • Infos

  • Flims Waldhaus - Trin Digg - Tamins, Tageswanderung Nr.542
  • Flims-Waldhaus - Conn - Trin Mulin, Winterwanderung: http://www.wanderungen.ch
  • Kulturweg der Alpen
  • Tamins - Kunkelspass - Taminaschlucht - Bad Ragaz, 2-Tageswanderung Nr.101
  • Senda Sursilvana mit Höhenkurve, GPS und Kartenausschnitt:
  • http://map.wanderland.ch
  • http://www.touren.topin.travel
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    7. Tag: Tamins - Chur
    3h50, aufwärts 110 m, abwärts 120m
    Tamins Schloss 600m - Tamins Dorf 662m (15min) - 710m - Weiher 590m (1h05) - Spielplatz (0.30) - Felsberg Rheinbrücke 570m (20min) - Waffenplatz (20min) - Campingplatz Au (40min) - Chur Bahnhof 595m (40min)
    Hinweis: Schönes Wegstück mit Varianten. Wir sind bis zum Bahnhof Chur gewandert - allerdings war Rheinuferweg durch den Schiessplatz Rosenboden offen, was nicht immer der Fall ist.
    Wieder zurück im Dorfzentrum von Tamins, gehts neben dem Volg-Laden in die Gasse "am Bach" - beim Brunnen nach rechts - von der Rüefa hinauf in die Caldera-Strasse, die uns in den Wald führt. Dort finden wir den Anfang eines alten Hohlweges. Wo er sich auf der Kuppe teilt, gehts geradeaus weiter (wer den breiteren Weg halblinks erwischt, kommt zu einem Brücklein, wo es dem Bach entlang bergab in die markierte Route geht).  Schöner Wald mit uralten Buchen und unzähligen Eichen - er heisst darum auch Eichwald. Spannende Schautafeln erzählen Wissenswertes über die Natur. Der Weg führt bequem dem Hang entlang. Am sonnenexponierten Waldsaum leben seltene Schmetterlinge, der gepflegte Eichenhain ist geschützt.

    Gegenüber vom Emser Stauwehr teilt sich der Weg nach einer Kurve - unsere Route zweigt links ab, dem Waldrand entlang. Der schöne Pfad führt kurz bergauf, wieder in den Wald, der hier ein ganz anderes Aussehen hat: Wilde Stauden ranken sich um die Bäume, Fallholz vermodert am Boden, fast wähnt man sich im Urwald. Als Kontrast wirkt der Blick auf das Emser Chemiewerk. Das idyllische Wegstück endet bei einem hübschen Teich, wo sich die Wanderer entscheiden müssen:
     
    • Variante Wanderführer (ca. 15min länger): 

    • Wegweiser links bergauf Richtung "Felsberg, 3 km" Nach einem kurzen Aufstieg nach Zaldei 690m, einer Weide in einer geräumigen Waldlichtung, gehts dem Hang entlang zur Forststrasse, die schliesslich durch Weinberge nach Alt Felsberg hinunter führt (Restaurants, Stadtbus Linie 1 nach Chur). Auf der Taminserstrasse marschiert man nach Neu Felsberg und weiter bis zur Rheinbrücke, wo die beiden Wegvarianten zusammentreffen.

    Provisorischer (?) Wegweiser "Senda Sursilvana", geradeaus.
    Diesem Wegweiser sind wir gefolgt und können ihn weiter empfehlen (Naturpfade dem Rhein entlang). Wenige Schritte nach dem Teich zweigt der Wanderweg rechts ab, bergab durch den Wald, kreuzt ein Strässchen und führt zum Rheinufer hinunter. Die Autobahn auf der andern Seite ist zwar unüberhörbar, doch der schmale Pfad ist weich und fussfreundlich, kann bei Nässe jedoch glitschig sein. Wo Felsberg sichtbar wird, treffen wir auf einen schönen Spielplatz mit Feuerstelle. Wir folgen dem "Wuhrweg nach Chur", dem Rhein entlang bis zur Rheinbrücke.

    Bei der Rheinbrücke führt eine Treppe zur Uferpromenade hinunter. Der Naturpfad folgt dem linken Rheindamm; direkt über uns befindet sich das imposante Bergsturzgebiet. Nach dem Restaurant Calanda und dem Tennisplatz gelangen wir zum Eingang des Waffenplatzes Rheinsand (Betreten verboten). Nach Überqueren der Waffenplatzbrücke gibt es je nach Angaben auf der Infotafel wiederum zwei Varianten:
     
    • Variante Wanderführer: 

    • Entweder der Waffenplatzstrasse entlang durch den Rossboden und nach links zur Bushaltestelle Obere Au,
      oder bei geöffnetem Tor weitere 500 m flussabwärts dem rechten Ufer entlang und nach rechts zur Sportanlage Obere Au (= je 45min ab Felsberg Rheinbrücke). 
      Bus Linie 2 "Obere Au" - "Chur Bahnhofplatz". Fahrplan Churer Bus mit Stadtplan: http://www.buschur.ch
      Tipp: Reizvoll ist der Bummel durch die autofreie Altstadt von Chur - in diesem Fall mit dem Bus eine Haltestelle weiter bis "Postplatz" fahren.

    Wanderung zum Churer Bahnhof (ab Campingplatz Hartbelag):
    Falls das Areal Rossboden offen ist (die Infotafel befindet sich beim Eingang des Waffenplatzes), folgen wir nach Überquerung der Brücke weiter dem Rheinufer, nun auf der rechten Seite. An zwei geschlossenen Panzerbrücken vorbei wandern wir auf Naturwegen rheinabwärts. Die Übungsplätze der Armee sind verlassen; die Autobahn weit weg. Bald nimmt uns der Uferwald auf, ein Wasserfall und attraktive Kiesbänke sind zu sehen. So gehen wir auf dem schönen Uferweg weiter bis zum Campingplatz Au, wo der Rhein mit einem Sandstrand überrascht.

    Vor der Einmündung der Plessur in den Rhein zweigen wir nach rechts ab; der Weg zum Bahnhof ist leider nicht markiert. Bei den Restaurants des Campingplatzes und des Tennisplatzes gehen wir über das Tennisbrüggli und marschieren auf der andern Seite der Plessur (untere Plessurstrasse) bachaufwärts. Spazierweg durch ruhiges, verkehrsarmes Quartier. Nach Überquerung der Ringstrasse folgen wir nochmals 10 Minuten der unteren Plessurstrasse bis zur Segantinibrücke - die angrenzenden Geleise sind Abstellplätze des Bahnhofs.

    Nun nach links durch die Segantinistrasse zur Rheinstrasse, 3 Minuten nach rechts, dann nach links in die Gartenstrasse, die direkt zum überdeckten Postautoperron führt. Hier entweder über die Treppe zum Perron hinauf (mit Rolltreppe zu den Bahngeleisen) oder den Geleisen entlang zur Bahnunterführung vom Bahnhof Chur.
     

    Traumwege über dem Rhein

    Infotafel Rossboden

    Rheinuferweg bei Chur

    Postautoperron Bahnhof Chur

    Gasthäuser

  • Felsberg: Dorfcafé Chrüzli Egga, Taminserstr.16, Tel. 081 250 52 73
  • Felsberg: Weiss Kreuz, Vordere Gasse 1 (nähe Rheinbrücke), Tel. 081 250 06 09, Mo geschl.
  • Felsberg: Rest.Calanda, Rheinstrasse 19 (Dorfausgang), Tel. 081 252 13 25, Di nachm.+ Mi geschl., gute Küche, Zimmer, am Weg
  • Chur: Campingplatz Camp Au, Felsenaustrasse 61, Tel. 081 284 22 83
  • Chur: Restaurant Tennisplatz, Felsenaustrasse 55, Tel. 081 284 77 15
  • Chur: Toms Räblüta, Pfisterplatz 1, Tel. 081 257 13 57 ( von Stefan Plieth empfohlen)
  • Chur: Wanderhotel Chur***, Welschdörfli 2, Tel. 081 254 34 00
  • Chur, gegenüber Bahnhof, Bahnhofplatz 1: Café-Restaurant Maron, Tel. 081 253 53 53 (grosse Auswahl an Patisserie)
  • Gastroliste: http://www.churtourismus.ch
  • Infos

  • Fahrplan Churer Bus mit Stadtplan: http://www.buschur.ch
  • Webcam Chur
  • Tourismus Chur, Tel. 081 252 18 18: http://www.churtourismus.ch, mit Gastroliste
  • Kathedrale von Chur
  • Churer Stadtführungen: http://www.churtourismus.ch
  • Kinderstadtplan von Chur, mit Quiz: http://www.churtourismus.ch
  • Absperrzeiten Schiessplatz Rosenboden: Tel. 081 725 11 95, http://www.heer.vbs.admin.ch
  • Der Bergsturz von Felsberg vom 6.7.01
  • Trin Porclis - Tamins - Muris Halden - Felsberg - Chur,  4 ½ Std., http://www.wanderrouten.ch/murishalden.htm
  • Kulturweg der Alpen
  • Jakobsweg durch Graubünden: http://www.jakobsweg-gr.ch
  • Senda Sursilvana mit Höhenkurve, GPS und Kartenausschnitt:
  • http://map.wanderland.ch
  • http://www.touren.topin.travel
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    Rückmeldungen - vielen Dank!

    Mai 2011

    "Ich habe den Abschnitt Disentis-Brigels-Ruschein erwandert am Mo/Di 23./24.05.2011, und mich dabei vorwiegend auf Ihre Routenbeschreibung "Senda Sursilvana: Vom Oberalppass über Flims nach Chur"  gestützt. Ich habe die Surselva-Wanderung von Disentis nach Ruschein sehr genossen, und möchten Ihnen danken für Ihre vielfältige und zuverlässige Unterlage dazu! Meine Rückmeldungen:

    3. Etappe, Disentis - Brigels
    Auf der ganzen Strecke habe ich die Routenbeschreibung und die Wegweiser/Markierungen als augezeichnet empfunden. Alle kritischen Punkte sind gut abgedeckt; ich bin nie vom richtigen Weg abgekommen.
    Als topografische Karten habe ich die gelben offiziellen Wanderkarten 1:50'000 benützt.
    Nach meiner ersten Etappe war ich im Familienhotel Alpina in Brigels bestens aufgehoben. Danke!

    4. Etappe, Wegstück zwischen Pigniu und Darpagaus
    In der Routenbeschreibung wird der Weg zwischen Pigniu und Darpagaus als gesperrt gemeldet, und eine Umleitung aufgeführt. - Ich habe aber nun festgestellt, dass dieser Abschnitt wieder in Ordnung ist. Alle Rutschstellen sind instand gestellt worden, und auch der übrige Weg wurde offenbar im Laufe dieses Frühlings (wo nötig) gepflegt. In der Routenbeschreibung kann man also wieder auf die ursprüngliche Fassung zurück gehen. Hans Weilenmann"

    2.2.2011
    "Ich bin die letzten drei Tage von Laax nach Sumvitg gewandert. Bei diesen Verhältnissen, mit wenig Schnee, gut machbar. Doris Gasser"


    Wandern ohne Gepäck

    Individuelles Wandern

    Die Senda Sursilvana kann auch als Pauschale gebucht werden: Die Hotels sind reserviert, das Gepäck wird transportiert, die Wander-Dokumentation steht bereit. Als Dokumentation empfiehlt sich der Reiseführer «Senda Sursilvana, Star der Höhenwege», der bei den Tourismusbüros für CHF 19.00 bezogen werden kann.
    Der detaillierte Tourenbeschrieb GPS-Daten steht zudem auf den Homepages der Ferienregionen zum Download zur Verfügung - ein GPS-Gerät kann gemietet werden.

    Aus dem Prospekt:
    "Der rund 100km lange Höhenweg "Senda Sursilvana" vom Oberalppass bis Chur bietet zahlreiche kulturhistorische Höhepunkte und kann in mehreren Etappen begangen werden. Hoch über dem Vorderrhein, auf der Sonnenseite der Surselva führt der Weg durch kleine Berg- und Bauerdörfer, vorbei an romantischen Weilern, historischen Bauten und eindrücklichen Aussichtspunkten. Die Senda Sursilvana zieht sowohl ungeübte wie anspruchsvolle Wanderer an.

    Im Preis sind inbegriffen:

    •  4 Nächte im Doppelzimmer inkl. Frühstück in 3-Sternhotels
    •  Gepäcktransport (1Stk./Person)
    •  Wanderkarte
    Auf Wunsch können Sie für einzelne Tage oder die ganze Tour ein geladenes GPS-Gerät mieten. Weitere Informationen unter:
    Wanderwochen zur Quelle des Rheins
    Während den „Top of Surselva“ Wanderwochen offerieren die beteiligten Hotels den Hotelgästen die kostenlose Teilnahme an 5 bis 6 geführte Wanderungen pro Woche. Ihr Gastgeber organisiert den Transport zum Ausgangspunkt der Wanderung und nach der Wanderung wieder zurück ins Hotel. Die Wanderungen und Exkursionen sind saisontypisch ausgestaltet, beinhalten Klassiker wie auch Geheimtipps. Geführt werden diese durch erfahrene und ortskundige Wanderleiterinnen und Wanderleiter. Ein Programm mit detallierten Angaben zu den Touren, inkl. Wanderzeiten, Highlights ist direkt bei den beteiligten Hotels beziehbar.

    Dokumentation


    Tourismusbüros und Links


    Berichte im Internet


    Weitere Trekkingtouren in der Graubünden



    Sind sie diese Trekkingroute gewandert? Dann freuen wir uns über Ihre Rückmeldung und allfällige Korrekturen: info@wandersite.ch.
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