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alle Tageswanderungen
Nr. 428
Tageswanderung 
Region Appenzell
Webcam Appenzell
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: Hundwilerhöhe, Gonten, Appenzell, Zürchersmühle
An- und Rückreise: Bahn-/Busstation Gonten, Appenzell oder Hundwil, je nach Variante
Hundwiler Höhe
Hundwiler Höhe

Kreuz und quer über die Hundwiler Höhe

  • Die Hundwilerhöhe ist ein beliebter Ausflugspunkt der Einheimischen und Wanderer
  • Aussichtsreiche, anstrengende Bergwanderung, viele Wiesenwege, zuoberst ein Berggasthaus
  • Wer in der Weidesaison wandert, sollte keine Angst vor Kühen haben - wir haben sie zahm und an Wanderer gewohnt erlebt
  • Vorsicht bei Nässe! Im Frühling liegt oben oft noch Schnee
  • Tipp: Da das Berggasthaus das ganze Jahr offen ist, sind die Pfade auch im Winter fast immer ausgetreten und mit der nötigen Vorsicht (Schuhkrallen) begehbar. Markierter Schneeschuhpfad
  • Varianten:


a) Gonten - Hundwiler Höhe - Appenzell

Karte, gezeichnet mit
                  SchweizMobilPlus3h50, aufwärts 530m, abwärts 650m
Gonten - Obergaden - Untergehren - Göbsi 1110m (45min) - Gigerhöhi (35min) - Hundwiler Höhe 1305m (15min) - Ochsenhöhi 1208m - Chruterenegg 1092m (30min) - Himmelberg 1054m (25min) - Flucht 779m (40min) - Kapelle Rapisau - Münz - Landsgemeindeplatz Appenzell 785m - Bahnstation Appenzell (40min)

Von der Bahnstation Gonten (Halt auf Verlangen!) gehen wir zur Hauptstrasse, wo zwei Varianten zur "Hundwiler Höhi" angegeben sind. Wir wählen die kürzere nach links, am Hotel Bären vorbei. Links vom Bach führt der Wanderweg
(nicht das Strässchen!) steil zum Bauernhaus hinauf, dann zwischen Holzzäunen wiesenaufwärts, am Hof Obergaden vorbei. Schöner Wiesengratweg zum Hof Göbsi - dort dreht unsere Route nach rechts und führt oberhalb vom Feldsträsschen dem Wiesenhang entlang. Wo sich der Weg teilt, halten wir die Richtung; der Weg steigt aufwärts zum Aussichtsbänklein und kurvt durch ein Waldstück zum Grat hinauf. Dort treffen wir auf die Route, die von Urnäsch und Zürchersmühle heraufkommt.

Nun nach rechts, auf Nagelfluhgestein zum Hof Gigerhöhi. Gemäss Karte führt der Weg hinter dem Haus steil grataufwärts; markiert ist das ebene Natursträsschen, das uns kurz um den Hang herumführt. Ein Bike-Pfeil weist nach oben; der Weg führt in bequemen Kurven zur Hundwiler Höhe hinauf. Bei gutem Wetter geniesst man hier eine tolle Aussicht. Leider war es neblig, umso mehr freuten wir uns über die ausgezeichnete Gerstensuppe im heimeligen Gipfelrestaurant.

Das erste Stück Richtung "Appenzell" führt ziemlich flach durch den Wald und kurvt dann durch die Wiese bergab. Bei der Ochsenhöhi und bei der Chruterenegg verzweigt sich die Route; wir gehen immer Richtung "Appenzell". Es folgt ein längeres Stück dem Grat entlang, im Auf und Ab durch sanfte Wiesen und durch Kuhweiden. Zu unseren Linken erblicken wir den Bodensee; auch unseren Startpunkt Gonten ist zu sehen.

Schliesslich senkt sich der Weg zum Hof Himmelberg, wo wir durch eine weitere Kuhweide zum Wald queren. Dort gibt es zwei Varianten, entweder steil waldabwärts (Waldweg) oder weiter dem Grat entlang, was wir wählen. Zunächst führt auch unsere Route dem abgeholzten Waldhang entlang. Wieder am Waldrand, geht es zwischen Zäunen steil und wurzlig abwärts. Wo sie einen breiten Weg streift, macht sie eine Spitzkehre in den Wald hinein. Dort treffen wir mit dem Waldweg zusammen. Spitzkehre nach rechts zum Waldrand und nochmals an weidenden Kühen vorbei steil abwärts bis in den Talgrund beim Wegweiser Flucht.

Die Fahrstrasse kreuzend, folgen wir dem Nebensträsschen zur Kapelle Rapisau.Unterhalb befindet sich die Münzmühle, die beide in der Vergangenheit eine Rolle gepielt haben. Auf altem Saumweg gehts nochmals kurz aufwärts, zwischen zwei Felsen hindurch und schon sind wir am Dorfrand von Appenzell. Wir kreuzen die Hauptstrasse, wandern durch das Quartier Sandgrube, kommen am Kapuzinerkloster vorbei, wo wir die Richtung halten. Bald erreichen wir den schönen Landsgemeindeplatz. Läden und Restaurants verlangsamen unser Fortkommen. Ein Pfeil zeigt nach rechts zum Bahnhof Appenzell.
Gewandert: Mai 2017

Blick zurück auf die Kirche
                von Gonten, Mai 2017
Kirche von Gonten
Bergwirtschaft Hundwiler Höhe, Mai 17
heimelige Bergwirtschaft
Nebel auf
                der Hundwilerhöhe, Mai 2017
Nebel auf der Ochsenhöhi
Wiesengratweg oberhalb Himmelberg, Mai 17
Wiesengratweg ob Himmelberg
Kuhweide am
                Gratweg ob Appenzell, Mai 17
scharf beobachtet, ob Appenzell

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b) Appenzell - Hundwiler Höhe - Zürchersmühle

SchweizMobillkarte mit
                  eingezeichnetem Weg4h20, aufwärts 610m, abwärts 580m
Appenzell Bahnstation 785m - Landsgemeindeplatz - Flucht 779m (40min) - Himmelberg 1054m (1h) - Chuterenegg 1092m (30min) - Ochsenhöhi 1208m - Hundwiler Höhe 1305m (50min) - PP Ramsten 1000m (40min) - Egg 980m - Zürchersmühle 810m (40min)

Vom Bahnhof Appenzell schlendern wir der Parkanlage entlang ins Dorfzentrum bis zur Hauptgasse; dort links am Landsgemeindeplatz vorbei. Am Ende der Hauptgasse folgen wir halbrechts der Quartierstrasse Sandgrube bis zur Umfahrungsstrasse, wo wir die gelben Wegweiser finden. Abwechselnd auf Teer- und Wiesenwegen queren wir die Ebene, wandern zwischen zwei Felsen hindurch zur "Münzmühle" und weiter zum Wegweiser Flucht, wo wir die Fahrstrasse kreuzen und mit dem Aufstieg beginnen.

Gleich zu Beginn (Bodenmarkierung!) steigen wir auf den Wiesengrat und folgen ihm bergauf. Der Pfad ist recht steil und teilweise mühsam zu gehen. Umso schöner wird die Aussicht mit jedem Schritt; bald überblicken wir ganz Appenzell, sehen auf der einen Seite den Kronberg, dahinter den Säntis und auf der andern Seite Richtung Bodensee. Nach einer halben Stunde teilen sich die Wege: entweder weiter auf dem sonnigen Gratweg oder auf eher feuchtem, schattigen Waldweg; zwanzig Minuten später treffen die beiden Wege wieder zusammen.

Am Himmelberg ist der Weg die reinste Erholung; im leichten Auf und Ab gehts meistens dem Wiesengrat entlang. Wo die Mountainbike-Route einmündet, wird der Weg breiter, führt durch ein Waldstück und aufwärts zu einem Bauernhaus. Eine letzte Anstrengung steht uns nun bevor: links abzweigend gehts in der Falllinie zur Hundwilerhöhe hinauf - im Frühling wandert man hier manchmal in knietiefen Schneespuren. Wenn wir Fahne und Windrad sehen, haben wir es geschafft, denn dahinter verbirgt sich das einladende Gipfelrestaurant Hundwilerhöhe.

Nach einer verdienten Rast und Bewunderung der grandiosen Aussicht haben wir verschiedene Abstiegsmöglichkeiten nach allen Seiten. Wir folgen der Route "Zürchersmühle" via "Egg", ein gut angelegter Kiesweg durch Wiesen und Wälder, oftmals dem Grat entlang. In einem Waldstück wandern wir entlang imposanter Nagelfluhfelsen. Beim Parkplatz Ramsten verläuft unser Weg für 400 m auf einem Strässchen (erste Abzweigung nicht beachten) bis zum Bauernhof Egg - hier könnten wir im Stroh übernachten! Unterhalb des Stalls führen die gelben Markierungen den Telefonstangen entlang durch die Wiese halblinks bergab zum breiten Weg. Immer leicht abwärts durch Wald und später dem Bach entlang, gelangen wir zur Gasthaus Säntisblick und links zur Brücke, auf der wir die "Urnäsch" überqueren. Auf der andern Seite des Bachs befindet sich die Haltestelle Zürchersmühle.

Gewandert: April 2004.
  • Variante: Wer noch bis Urnäsch weiterwandern möchte (+ 30min), findet nach der Brücke flussaufwärts einen schmalen Uferpfad, der beim Friedhof in die Strasse einmündet. Über die Chronbachbrücke erreicht man den Bahnhof Urnäsch.
  • Landsgemeindeplatz Appenzell, Mai 2017
    Landsgemeindeplatz
    Münzmühle. Im Horizont der Gratweg Flucht -
                Himmelberg, Mai 2017
    Münzmühle, Blick auf Gratweg
    Blick auf Appenzell und
                Fähnernspitz, Bild: Maria B., Aug.2012
    Blick auf Appenzell
    Nähe Chruterenegg
                (Aussicht auf den Bodensee), Mai 2017
    Nähe Chruterenegg
    Wegweiser
                Hundwilerhöhi, Mai 2017
    Wegweiser Hundwilerhöhi
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     c) Hundwil - Hundwiler Höhe - Jakobsbad

    Detailkarte (gezeichnet mit
                Swissmobil)3h30, aufwärts 380m, abwärts 500m
    Hundwil 788m - Horn - Chesslern 1011m- Ebne - Hinterbühl 1007m - Ochsenhöhi 1209m - Hundwilerhöhe 1305m (2h10) - Gigerhöhi - Göbsi 1110m - Oberschwarz 1009m - Melchenweid  - Jakobsbad 869m (1h10)

    Eine Nord-Südquerung; flache Wegstücke wechseln sich mit steilen Auf- und Abstiegen ab. Gute Schuhe und Stöcke sind von Vorteil, den die Wege sind nicht immer so schön!
    Wir fahren mit dem Postauto bis zur Haltestelle Hundwil Post, die wenig ausserhalb liegt. Nun gehen wir ins Dorf, bis wir die markante Kirche sehen. Vor der Kirche rechts hinauf gehen, wo wir einen Wegweiser Richtung Wiese und zu markanten Bäumen sehen. Vorne bei der Kirche beim grossen Wegweiser ist eigentümlicherweise dieser Weg auf die "Hundwilerhöhe" nicht angegeben, obwohl wir später immer wieder "Hundwilerhöhe" lesen.

    Durch's Gatter gehen, zu den Bäumen halten und links oben sehen wir den nächsten gelben Wegweiser. Wir kommen zum Altersheim Pfand. Weiter auf einer Teerstrasse ca. 7 min. bis nach Hohbüel und steil aufwärts zum Horn. Wir zweigen nicht zum Alpenrösli ab, sondern gehen bis zu Hügelhöhe hinauf. Schöne Fernsicht zum Bodensee und auch auf die "Höchi".

    Wir umrunden den Hügel und kommen zu Chesslern (auch Kessleren). Auf einer Art Höhenweg auf dem Teer leicht abwärts zum nächsten Bauernbetrieg Ebne. Nun den Stall umrunden das Wiesenbord hinauf, nicht zum Wald halten - auf Wegspuren achten - dann sehen wir den nächsten Bauernhof, auf den wir zuhalten; er heisst Hinterbühl. Nun geht auf teils Kuhtritten steil zum nächsten Stall hinauf und später in den Wald hinein.

    In "wohldosierten" Kehren auf einem schönen Waldweg steigen wir zur Ochsenhöhi auf. Nun treffen wir auf den Weg, der von Appenzell herauf kommt. Weiter oben nicht dem breiten Weg nachlaufen, sondern steil zum Wald hinauf halten. So kommen wir zur bekannten Hundwilerhöhe.


    Zuerst recht steiler Abstieg wie nach "Gonten" über Gigershöhe und Göbsi. Unterhalb des Göbsi verzweigt sich der Wiesenweg; dort wählte ich den Weg Richtung "Jakobsbad". Über Obergaden nach Oberschwarz recht steil hinunter - Wegspuren beachten und zu den Häusern halten. Nun rechts auf einem Kiesweg bei den Häusern vorbei (nicht auf die Teerstrasse gehen) eher flach laufen und dann steil hinab nach Melchenweid und dann als Schlussabstieg durch den Wald zur Hauptstrasse hinunter. Man sieht den Parkplatz und Bahnstation Jakobsbad von weiten, auf die man zuhält.
                                                                                                                                                                                    Eingesandt von Maria B., Aug.2012 - herzlichen Dank!

    Hundwil, Bild: Maria
                    B.
    Hundwil
    Bild: Maria
                    B.
    Blick auf Hundwil
    Bild:
                    Maria B.
    auf der Hundwilerhöhe
    Bild: Maria B.
    Hundwiler Höhe
    Bild:
                    Maria B.
    Blick gegen den Säntis

  • Variante: Hundwil Post - Pfand - Fuchsenegg - Alpenrose - Hundwiler Höhe - Oberschwarz - Jakobsbad, http://blog.tagesanzeiger.ch

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    Gasthäuser
    • Appenzell: grosse Auswahl an Restaurants
    • Hundwilerhöhe: Gasthaus Hundwilerhöhe (Betten und Lager), Tel. 071 367 12 16, nette Bewirtung, ganzjährig geöffnet
    • Gonten: Hotel-Rest.Bären, Tel. 071 795 40 10
    • Egg: Übernachtung im Stroh, Familie Stricker, Tel.  071 364 24 18
    • Zürchersmühle: Gasthaus Säntisblick, Befang 522, Tel. 071 364 12 52
    • Hundwil: Rest.Rössli, Tel. 071 367 12 15, Di/Mi geschl., Zimmer
    • Hundwil: Rest.Krone, Tel., 071 367 12 24, historisches Haus, Lebensmittelverkauf, So + Di geschl. 
    • Buchberg ob Hundwil: Rest.Alpenrose, Tel. 071 367 12 72, preiswerte Zimmer
    • Jakobsbad: Restaurant Talstation Kronberglift
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