|
|
Hinweis: Beliebter Ausflugspunkt der Einheimischen. Aussichtsreiche, anstrengende Bergwanderung, viele Wiesen-Gratwege, zuoberst ein Berggasthaus - was will man mehr?
Vorsicht bei Nässe! Im Frühling liegt oben oft noch Schnee.
Gewandert: April 2004.
- Tipp: Da das Berggasthaus das ganze Jahr offen ist, sind die Pfade auch im Winter fast immer ausgetreten und mit der nötigen Vorsicht gut begehbar.
4.10 h, aufwärts
710 m, abwärts 680 m
Route: Appenzell
785 m - Flucht 779 m (0.30 h) - Himmelberg 1114 m (1 h) - Hundwilerhöhe
1309 m (1.20 h) - Ramsten 100 m - Egg 980 m (1 h) - Zürchersmühle
810 m (0.20 h)
Vom Bahnhof Appenzell schlendern wir der Parkanlage entlang ins Dorfzentrum bis zur Hauptgasse; dort links am Landsgemeindeplatz vorbei. Am Ende der Hauptgasse folgen wir halbrechts der Quartierstrasse Sandgrube bis zur Umfahrungsstrasse, wo wir die gelben Wegweiser finden. Abwechselnd auf Teer- und Wiesenwegen queren wir die Ebene, wandern zwischen zwei Felsen hindurch zur "Münzmühle" und weiter zum Wegweiser Flucht, wo wir die Fahrstrasse kreuzen und mit dem Aufstieg beginnen.
Gleich zu Beginn (Bodenmarkierung!) steigen wir auf den Wiesengrat und folgen ihm bergauf. Der Pfad ist recht steil und teilweise mühsam zu gehen. Umso schöner wird die Aussicht mit jedem Schritt; bald überblicken wir ganz Appenzell, sehen auf der einen Seite den Kronberg, dahinter den Säntis und auf der andern Seite Richtung Bodensee. Nach einer halben Stunde teilen sich die Wege: entweder weiter auf dem sonnigen Gratweg oder auf eher feuchtem, schattigen Waldweg; zwanzig Minuten später treffen die beiden Wege wieder zusammen.
Am Himmelberg ist der Weg die reinste Erholung; im leichten Auf und Ab gehts meistens dem Wiesengrat entlang. Wo die Mountainbike-Route einmündet, wird der Weg breiter, führt durch ein Waldstück und aufwärts zu einem Bauernhaus. Eine letzte Anstrengung steht uns nun bevor: links abzweigend gehts in der Falllinie zur Hundwilerhöhe hinauf - im Frühling wandert man hier manchmal in knietiefen Schneespuren. Wenn wir Fahne und Windrad sehen, haben wir es geschafft, denn dahinter verbirgt sich das einladende Gipfelrestaurant Hundwilerhöhe.
Nach einer verdienten Rast und Bewunderung der grandiosen Aussicht haben wir verschiedene Abstiegsmöglichkeiten nach allen Seiten. Wir folgen der Route "Zürchersmühle" via "Egg", ein gut angelegter Kiesweg durch Wiesen und Wälder, oftmals dem Grat entlang. In einem Waldstück wandern wir entlang imposanter Nagelfluhfelsen. Beim Parkplatz Ramsten verläuft unser Weg für 400 m auf einem Strässchen (erste Abzweigung nicht beachten) bis zum Bauernhof Egg - hier könnten wir im Stroh übernachten! Unterhalb des Stalls führen die gelben Markierungen den Telefonstangen entlang durch die Wiese halblinks bergab zum breiten Weg. Immer leicht abwärts durch Wald und später dem Bach entlang, gelangen wir zur Gasthaus Säntisblick und links zur Brücke, auf der wir die "Urnäsch" überqueren. Auf der andern Seite des Bachs befindet sich die Haltestelle Zürchersmühle.
Variante: Wer noch bis Urnäsch weiterwandern möchte (+ 0.30 h), findet nach der Brücke flussaufwärts einen schmalen Uferpfad, der beim Friedhof in die Strasse einmündet. Über die Chronbachbrücke erreicht man den Bahnhof Urnäsch.
| Gasthäuser |
|
| Links |
|
| Karten und Bücher |
|