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Wanderwoche im Safiental: Reichenau - Versam - Tenner Chrüz - Turrahus - Glaspass - Carnusapass - Wergenstein

Eine Tourenwoche Mitte Juli 2019, eingesandt von Ruedi Flueler
Herzlichen Dank!

Anreise:         Bahn über Chur nach Reichenau-Tamins
Rückreise:     Postauto Wergenstein - Zillis - Thusis, Bahn ab Thusis



1.Tag: R
eichenau-Tamins - Trin Staziun - Versam
4h30, aufwärts 350m, abwärts 50m
Route: Reichenau-Tamins 604m - Uferweg dem Vorderrhein entlang - Trin Staziun 609m -
Rabiusabrücke 737m - Versam 901m

Bereits bei der Bahnhofunterführung in Reichenau-Tamins folgen wir den gelben Wanderzeichen Richtung Rhein, halten links und überqueren nach 200m auf der Autobrücke den Rhein, vorbei an einigen grossen, imposanten Häusern, folgen nach links der Autostrasse, dann geradeaus (westlich) vorbei am Parkplatz und wandern nun alles den gelben Wegweisern nach. Vor der Bahnunterführung sehen wir rechts ein weiteres Zeichen, folgen dem Bahndamm. Nach rund 500m können wir die vielen Wegweiser studieren.

Unser erstes Ziel ist Stn.da Trin und Hängebrücke Ruinaulta. Wir steigen also die Stiege hoch, überqueren neben der Eisenbahnbrücke erneut den Rhein. Nun geht es auf schönem Wanderweg entlang dem Rhein (Rheinschlucht), ab und zu fährt ein Zug vorbei. Wo die Schlucht am engsten ist, wurde der Weg ans Bahngeleise angehängt. Bei der Staziun Trin der Rhätischen Bahn, im ehemaligen Stationsgebäude befindet sich das kleine, gemütliche Restaurant Ustria Trin Staziun. Bei mehreren Personen lohnt sich eine Voranmeldung. Tel. 081 630 40 88. Serviert wird draussen unter Kastanienbäumen, auf der Rampe des ehemaligen Güterschuppens oder im ehemaligen Güterbahnhof.

alte und neue
          Rabiusabrücke,Nach dem gemütlichen Mittagessen überqueren wir auf einer sicheren und stabilen Hängebrücke erneut den Rhein und folgen den Wegweisern. Nach einem Picknickplatz im Uferwald geht es im Zickzack auf gutem Weg waldaufwärts. Wir folgen dem Wegweiser „Versam“ und gelangen nach einer Wanderzeit von rund 1 Std. auf die Autostrasse. Es hat wenig Verkehr, die Sicht hinunter in die Rheinschlucht ist einmalig, nach rund 2km bei P. 737 wurde eine neue Autobrücke gebaut. Auf der alten Rabiusabrücke überqueren wir die weit unter uns fliessende Rabiusa. Wir überqueren die Autostrasse, sehen links das gelbe Zeichen und folgen ihm auf einem Wanderweg rund 300m. Nach diesem bequemen Wandern sehen wir - etwas versteckt - den Wegweiser rechts hinauf nach Versam.

Übernachtung: Gasthaus Rössli, Versam, DZ Dusche/WC im Zimmer oder auf Etage, Tel. 081 645 11 13, Ruhetag: Mittwoch

Eisenbahnbrücke Reichenau,
Eisenbahnbrücke Reichenau
Uferweg dem
                  Vorderrhein entlang zwischen Reichenau und Trin, Juni
                  2018
Uferweg Reichenau - Trin
Uferweg dem Vorderrhein entlang vor Trin
in der Rheinschlucht vor Trin
Restaurant Ustria
                  Trin Staziun
Ustria Trin Staziun
Hängebrücke Trin
Hängebrücke Trin
Rossboda unterhalb Versam, Blick in
                  die Rheinschlucht
Blick in die Rheinschlucht
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2.Tag: Versam - Abzw. Brün - Imschlacht - Brüner Alp - Tenner Chrüz - Tenna

4 h, aufwärts 450m, abwärts 400m
Route: Versam 901m - Abzweigung Brün 910m - mit Postauto nach Imschlacht 1580m - Brüner Alp 1652m - Tenner Chrüz 2017m - Tenna 1643m

Vom Hotel in Versam wandern wir in auf der Hauptstrasse in westlicher Richtung durchs Dorf, halten leicht rechts, gehen dem Chileweg entlang und folgen dem Wegweiser „Alpenpassweg Nr. 6". Bald kommen wir auf einen Wanderweg, in gleicher Richtung wie die einige Meter oberhalb sich befindliche Autostrasse. Kurz treffen wir beim Kieswerk auf die Autostrasse, wandern dann kurz nachher wieder auf dem Alpenpassweg Nr.6 bis zur Abzweigung Brün 910m. (Von Versam bis zur Abzweigung sind es etwas mehr als 2km, rechne also 40 Minuten Wanderzeit).

Wir fahren mit dem kleinen Postauto und sparen uns 670m Höhemeter. (Rheinschlucht Bus unbedingt reservieren Tel. 079 777 53 77. Wenn keine Gäste in Valendas einsteigen, fährt der Bus morgens nicht!). Wir fahren über Brün bis nach Imschlacht 1580m (Maiensässbeizli).

Wir folgen der Alpstrasse und dem gelben Wegweiser durch den Wald in Richtung Brüner Alp. Nun geht es hinauf, auf schmalem, jedoch ungefährlichem Wanderweg bis zum Tenner Chrüz. Bei schönem Wetter eine einmalige Weitsicht!
Abstieg Richtung „Versam“! Der Wanderweg wird bald zu einer betonierten Alpstrasse. Weit unten erblicken wir das kleine Dörfchen Tenna.

5 ½ Std. aufwärts 1100m, abwärts 300m:
Mitten Im Dorf Versam diesem Wegweiser folgen, Obergut, Fahn 1150m, Faner Alp 1400m, Imschlacht 1580m, Brüner Alp 1652m, Tenner Chrüz 2017m, Tenna 1643m

 Übernachtung: Berghotel Alpenblick, Tenna, DZ, Dusche/WC im Zimmer oder auf Etage. Tel. 081 645 11 23, Ruhetag Montag und Dienstag

Links
Brün:
                  grösstes Walserhaus Graubünden, Maiensässbeizli
                  Imschlacht
Walserhaus in Imschlacht
Brüner Alp
Brüner Alp
Hangweg zum Tenner Chrüz
Hangweg zum Tenner Chrüz
Tenner Chrüz
Tenner Chrüz
Alpenblumen,
schöne Alpenflora
Tenna in Sicht
Tenna

3.Tag: Tenna - Unteregschi - Safien-Platz

4 ½ Std., aufwärts 200m, abwärts 550m
Route: Tenna 1643m -
Innerberg 1609m - Egschi 1154m - entlang der Rabiusa - Safien Platz 1315m

Von unserem Hotel in Tenna aus wandern wir auf der Strasse an der Post und am Volg vorbei, Richtung südwestlich, vorbei am Weiler Innerberg 1609m. Kurz darnach erreichen wir den Wald, folgen dem Wegweiser. Der weiche Waldboden führt uns im Zickzack hinunter zur Autostrasse (links davon, rund 200m, befindet sich die Postauto-Haltestelle Egschi).

Wir überqueren jedoch, in Fortsetzung unseres Wanderweges, die Autostrasse, und weiter geht es auf dem Wanderweg bis zum Bachbett der Rabiusa. Von hier aus geht es auf schönem, teilweise neu angelegtem Uferweg, immer dem Bach aufwärts entlang. Rund 5km wandern wir auf dem herrlichen Wanderweg, immer im schattigen Wald, Blick auf die mit grossen Steinen und Schwemmholz übersäte Rabiusa.

Kurz vor dem Ort Safien Platz überqueren wir eine Wiese, wir wandern an der Postauto-Haltestelle Safien Platz vorbei, überqueren die Brücke des  „Platzer-Tobels“ und gehen dann gleich die erste Strasse links hinunter zum Stausee. Hier befindet sich unser heutiges Ziel.

Übernachtung: Gasthaus Rathaus, Safien Platz, DZ, Dusche/WC auf Etage, Tel. 081 647 11 06 (einfaches, jedoch schönes, altes Hotel, ausgezeichnete Küche und herzliche Bedienung).

Abmarsch
                  in Tenna
Abmarsch in Tenna
Safiental bei Egschi
Safiental bei Egschi
Uferweg
                  der Rabiusa entlang, bei Unter Eschgi
der Rabiusa entlang
Stege und Brücklein im Uferhang nach Safien
                  Platz
Stege im Uferhangweg
Gausthaus Rathaus Safien-Platz
Gasthaus Rathaus
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4.Tag:  Safien-Platz - Camanaboda - Bächer-Hütta - Thalkirch - Turrahus

4 ½ Std., aufwärts 500m, abwärts 200m
Route: Safien-Platz 1315m - Camanaboda 1766m - Bächer-Hütta 1831m - Thalkirch 1686m -
Turrahus 1694m

In Safien-Platz wandern zur Hauptstrasse hinauf, halten links, gehen auf der Strasse 100m, überqueren einen  weiteren Bach und folgen rechts hinauf, dem Wegweiser folgend. Auf dem Wanderweg geht's im Zickzack das kleine Tobel hinauf. Nach rund 500m Distanz erreichen wir eine Alpstrasse, welche uns zum Weiler Camanaboda führt. Mitten im Weiler treffen wir rechter Hand auf einen Bauernhof, wo wir ein Schild sehen: „dem Himmel ein Stück näher“. Ein herrlicher Platz für die Znünipause. Tische, Stühle, moderner Raum mit Kaffeemaschine, Kühlschrank mit Getränken, Nussgipfel, aber auch vakuum-verpackte Würste und Käse. Selbstbedienung mit Kasse.

Nach dieser herrlichen Pause wandern wir weiter. Es gibt verschiedene Wege nach Thalkirch. Wir wählen den Weg gemäss gelbem Wegweiser nach Inder (oder Inner-) Camana 1788m, Bächer-Hütta und hinunter nach Thalkirch. Die schöne Kapelle sehen wir schon von weitem. Gleich neben der Kapelle führt der Wanderweg vorbei, welcher uns gemütlich zu unserem Übernachtungsort bringt, dem alten Walserhaus Turrahus.

Übernachtung: Berghaus Turrahus, Thalkirch, Doppel und Mehrbettzimmer, sowie Massenlager. Dusche/WC auf Etage. Tel. 081 647 12 03 (einfache, gemütliche Uebernachtung in einem alten Walserhaus. Gute Küche)

Links

Safiental: dem Himmel etwas näher
Znünipause "dem Himmel etwas näher"
geflochtener Walserzaun (Stegelzuun)
geflochtene Walserzaun (Stegelzuun)
Camanaboda
Camanaboda
durch
                  Naturwiesen zum Bawald
Naturwiesen oberhalb Thalkirch
Kapelle Thalkirch, älteste
                  Kirche im Safiental, Juni 2015
Kapelle Thalkirch
Turrahus
Turrahus

 


5.Tag: Turrahus - Safien-Platz - Glaspass

3 Std., aufwärts 550m, abwärts 50m
Route: Turrahus 1694m - mit Postauto nach Safien-Platz 1315m - Stausee 1296m - Glaspass 1846m

Nach einem gemütlichen und reichhaltigen Frühstück im Turrahus besteigen wir das Postauto nach Safien-Platz.
Wir wandern am Gasthaus Rathaus vorbei (oder geniessen nochmals einen Kaffee), halten links und überqueren auf der Staumauer den See. Von unten weiss man nicht wo und wohin der Weg uns zwischen Bäumen und Felsen wohl hinaufführt. Doch Bedenken sind falsch am Platz.

Ja, es geht rund 600 Höhemeter hinauf. Der immer 2m breite Wanderweg ist sehr gut angelegt und dort, wo es etwas abschüssig ist, wurde auf der Talseite ein starkes Geländer montiert. Nach gut zweistündigem Aufstieg, meist im Wald und natürlich auch im Schatten, erreichen wir die Alpwiesen vom Glaspass. Wir bleiben auf dem gelbmarkierten Wanderweg, sehen links oben die Siedlung Innerglas. Rund 1km leicht ansteigend bleiben wir auf unserem Wanderweg, und die letzten 500m Distanz bis zum Weiler Ausserglas legen wir noch auf einer Autostrasse zurück. Das Gasthaus Beverin befindet sich linker Hand in Ausserglas.

Übernachtung: Berggasthaus Beverin, Glaspass, DZ und Mehrbettzimmer, Massenlager (Dusche/WC auf Etage) Tel. 081 651 13 23  Ruhetag: Dienstag

Link:

Start in Safien Platz
Start in Safien Platz
Aufstieg Glaspass
Aufstieg zum Glaspass
Blick
                  vom Glaspass ins Safiental
Blick ins Safiental
Inner Glas
Nähe Inner Glas
Kuhweide am
                  Glaspass
Kuhweide am Glaspass


 


6.Tag: Glaspass - Carnusahütte - Mittlerhütte - Tritthütta - Carnusapass / Wergenstein

6 ½ - 7 Std., aufwärts 1020m, abwärts 514m
Route: Glaspass 1846  - P.1587m - Carnusahütte 1653m - Mittler Hütta 2092m - Tritthütta 2318m -
Schönbode 2390m - Carnusapass 2605n - Parkplatz Tguma 2300m / Wergenstein 1487m

Vor uns liegt die Königsetappe. Voller Freude und Tatendrang verlassen wir das Berggasthaus Beverin. Wir wandern zur Kreuzung unterhalb des Weilers und folgen dem gelben Wegweiser „Carnusapass 4 ½ Std. (nach unseren Berechnungen eine eher sportliche Zeitangabe).

Auf einem breiten Wanderweg geht es über Wiesen, anschliessend gelangen wir in den Wald, immer abwärts bis zum P.1587m. Auf einer breiten Brücke überqueren wir den Carnusabach. Gleich nach der Brücke steigen wir links dem Flussbett hoch. (Die Wegbezeichnungen auf dieser Tagestour sind eher bescheiden. Der Wanderweg ist dennoch gut auszumachen.) 

Nach rund 100m im Geröll geht der Wanderweg rechts weg in eine Waldböschung. Wir steigen an, sehen ob uns die Carnusahütte. Ein kurzer Halt lohnt sich in dieser friedlichen Umgebung. Mit gutem Blick finden wir auf diesen Alpwiesen den Wanderweg, rund 1km Distanz und rund 300 Höhemeter wandern wir auf dieser Alp hinauf, wo wir die nächste Hütte, Mittler Hütte, erreichen. Von hier aus erblicken wir auf der anderen Talseite den Glaspass, sowie das Berggasthaus Beverin. Von der Mittler Hütte wandern wir nicht mehr im Zickzack die Alpwiesen hinauf, sondern praktisch nach Süden. Nach rund 1 Std. erreichen wir die Tritthütte (bei all diesen 3 Hütten trafen wir weder Menschen noch Vieh an).

Weiter geht es in südlicher Richtung, die Steigung nimmt ab, eine willkommene Erholungsphase bis zum Schönbode, wo wir den ruhig dahinfliessenden Carnusabach überqueren. Nun steigen wir erneut an, im Zickzack hinauf, in östlicher Richtung, um dann in einem breiten Bogen am Horizont den Wegweiser unseres Zwischenziels, den Carnusapass, sehen. Rechts unten sehen wir den tiefblauen und Mitte Juli noch teilweise eisbedeckten Lai la Scotga. Die Welt ist wieder in Ordnung, und der ständige Aufstieg von über 1000m hat sich gelohnt, denn links oben, gegen den Piz Beverin, erblicken wir zudem einige Steinböcke (der Piz Beverin ist ein Steinbock Naturreservat).  Die letzten 500m wandern wir praktisch ohne Steigung bis zum Carnusapass.

Von hier aus geht es über teilweise moorige Alpwiesen hinab bis zum Parkplatz Tguma. (Für Familien ist es ein schöner Tagesausflug, mit dem Auto bis zum Parkplatz Tguma zu fahren, hinauf bis zum Carnusapass zu wandern, den spielenden Murmeltieren zuzuschauen und vielleicht auch noch Steinböcke zu beobachten). Auf dem Parkplatz Tguma 2300m befindet sich ein Holzbrunnen, in welchem sich gekühlte Getränke befinden. Kasse nebenan.

Bereits bei der Hotelbestellung haben wir auch den Hotelbus bestellt, welcher uns pünktlich abgeholt hat. Vom Parkplatz Tguma bis Wergenstein sind es alleweil noch 1000m Höhenmeter, welche wir wohlig und genüsslich im Auto zurück gelegt haben.
Übers Wochenende fährt diese Strecke auch ein Postauto (siehe SBB-Fahrplan). Eine weitere Alternative als der Hotelbus ist das Taxi-Unternehmen Herbert Michael in Donat. Tel. 081 661 10 57 oder 079 242 13 90.

Links

Hütte auf
                  dem Weg zumCarnusapass
auf dem Weg zum Carnusapass
Carnusapass
Canusapass
Lai La Scotga auf
                  2505m
Lai la Scotga, 2505m
Wegweiser
                  Carnusapass
Wegweiser auf Carnusapass
Tguma, mit Getränken gefüllter
                  Brunnen
Tguma, Kühlgetränke im Brunnen

Rückreise mit Postauto über Zillis – Thusis, anschliessend mit RhB nach Chur und weiter mit SBB ins Unterland.

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Dokumentation Links

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