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189
Wandertage Schwierigkeit Webcam San Bernardino
19 T2 - T3
 

-Walserweg Graubünden

Der Walserweg Graubünden führt in 19 Tagesetappen von San Bernardino im bündnerischen Misox nach Brand im österreichischen Vorarlberg. Der Weitwanderweg erstreckt sich auf historischen und naturnahen Wanderwegen über rund 300 km durch abgelegene Walser Gemeinden und Talschaften.
  • Die Website http://www.walserweg.ch  ist ganz dem Walserweg Graubünden gewidment - unbedingt konsultieren!
  • Die Texte stammen von dieser Spezialseite; die Links dazu hat die Wandersite zusammengestellt.
  • Unterdessen gibt es verschiedene 3 - 5-tägige Pauschalarrangements mit Gepäcktransport.
  • Der Walserweg Graubünden ist durchgehend mit Markierung Walserweg Graubünden markiert

19 Tages-Etappen auf dem  Walserweg Graubünden mit 300 km Wegstrecke:

Stall
                      in Juf, Foto Irene Schuler
Webkarte Wanderland Schweiz
mit Walserweg Graubünden
Das Buch zur Route:
"Walserweg Graubünden"

 
Diese Wegbeschreibung stammt von http://www.walserweg.ch; dort findet man weitere Infos sowie ein organisiertes Pauschalarrangement. Mai 2013


Alte
        Landbrugg Hinterrhein, Foto Irene Schuler1. Etappe: 3h30, Aufstieg: 500m, Abstieg: 490m, Distanz: 9km, T2
Route: San Bernardino 1608m - San Bernardino-Pass 2120m - Hinterrhein 1620m Um 1270 zogen die ersten Walser aus dem Wallis fort und wanderten über den San Bernardino-Pass nach Hinterrhein ins Rheinwald. Wir folgen ihren Spuren über den historisch bedeutenden San Bernardino-Pass und erreichen das erste Dorf am Hinterrhein, ein noch heute architektonisch gut erhaltenes Bauerndorf. Auf dem Dorfplatz treffen die Ziegen ein, wir erkundigen uns nach dem reservierten Zimmer und lassen uns anschliessend im Bachhus-Chäller mit kulinarischen Köstlichkeiten aus Hinterrhein verwöhnen.

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Gandahus Vals; Foto
        Jean2. Etappe: 6 h, Aufstieg: 880m, Abstieg: 1250m, Distanz: 11km, T2
Route: Hinterrhein 1620m - Valserberg 2504m - Peiltal - Vals 1245m Über den Valserberg zogen im 14. Jahrhundert Walser aus dem Rheinwald nach Vals. Die Bergträger von Vals waren bekannt dafür, dass sie mit viel Zähigkeit schwere Lasten „uber dä Bärg“ trugen. Unser Rucksack ist leicht und wir wandern vom kleinen Bergdorf Hinterrhein ins urbane Vals, das uns im Abstieg mit seiner schönen Steindächer-Landschaft begrüsst und in der Therme Vals Entspannung verspricht.

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Tomülpass3. Etappe, 5h30,  Aufstieg: 1160m, Abstieg: 720m, Distanz: 10km
Route: Vals 1245m – Riedboda – Tomülpass 2412m – Safien Turrahus 1686m

Der zu Beginn steile Aufstieg lässt uns schnell an Höhe gewinnen. Im Süden blicken wir auf das Zervreilahorn, das majestätisch über dem gleichnamigen Stausee thront. Der schatttenspendende Wald lassen wir alsbald hinter uns und wandern vorbei an den zahlreichen Wasserläufen, die den Riedboda durchziehen. Die Alp Tomül lädt ein zu einer kleinen Stärkung, bevor es in angenehmer Steigung auf den Pass hinauf geht. Wir geniessen die Stille und die Bergsicht, bevor es auf dem gut ausgebauten Wanderweg ins Safiental hinunter geht.

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Safiental, Camana, Foto
                Jean-Pierre Anderegg4. Etappe, 4 h: Aufstieg: 340m, Abstieg: 780m, Distanz: 11 km
Route: Turrahus 1686m - Thalkirch - Camaner Hütta 1958m - Safien Platz 1315m

Auf dieser Etappe wandern wir durch die charakteristischen Walser Streusiedlungen des Safientals. Zuerst geht es gemächlich der Rabiusa entlang und durch den Stegelzuun (tradtioneller Holzzaun) hinauf zur ältesten Kirche (1441) im Tal. In Thalkirch steigen wir hinauf zu den Heuwiesen und durch den märchenhaften Bawald zu den Bächer Hütten. Weiter durch den Camanerwald und hinauf bis zu den Camaner Hütta - Bauzeugen der einst im Safiental verbreiteten Einzelsennerei. Im Abstieg nach Camanaboda geben sich alpine Heiden und Heublumenwiesen die Hand. Kaum über die Türschwelle getreten, lädt uns das Safier Heimatmuseum Camanaboda in die walserische Vergangenheit ein. Später dann, nach dem kurzen Abstieg nach Safien Platz erfahren wir einiges über die Gegenwart in diesem stillen Bergtal – zum Beispiel beim Einkauf von feinsten lokalen Produkten in der Spensa.

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Kirche Thalheim Safiental, älteste Kirche im Tal
alte Kirche in Thalheim
Märchenwald Bawald ob Thalkirch
im Bawald
Camaner Hütta, Safiental
Camaner Hütta, Safiental
oberhalb Camanaboda, Blick auf Piz Beverin
Camonaboda und Piz Beverin
Blumenwiese und Stausee Safien Platz
Blumenwiese oberhalb Safien Platz

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5. Etappe: 6h10, Aufstieg: 550m, Abstieg: 1200m, Distanz: 14km
Route: Safien Platz 1315m - Inner Glas 1819m (1h40) - Hotel Beverin, Glaspass 1846m (30min) - Masügg - Untertschappina 1380m (1h40) - Thusis 697m (1h50) In Safien Platz wandern wir zum ehemaligen Gasthaus Rathaus und vorbei am Ausgleichsbecken, bevor es steil über d'Stäga durch Fels und Waldpartien hinauf geht auf den Glaspass. Dieser Weg war für die Safier während langer Zeit ein wichtiger Verbindungsweg zum Marktort Thusis. Einmal oben angekommen, geniessen wir den Ausblick zurück ins Safiental, hinüber zur Walser Siedlung Obermutten und im Abstieg über Masügg die Sicht auf die Walser Siedlungen Ober- und Untertschappina am Heinzenberg.

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Start
                in Safien Platz
Start in Safien Platz
Aufstieg
                Glaspass
Aufstieg zum Glaspass
Inner Glas
Inner Glas
rechts von
                der Haltestelle Glaspass zweigt der Wanderweg ab
rechts zweigt der Wanderweg ab
Masügg,
Masügg

6. Etappe: 5 h, Aufstieg: 1360m, Abstieg: 190m, Distanz: 9,5km
Route: Thusis 697m – Ruine Hohenrätien – Carschenna 1072m – Crocs – Obermutten 1860m

Auf guten Fusswegen, geht es von Thusis hinauf zur Burg Hohenrätien und weiter zu den Felszeichnungen von Crap Carschenna. Der Weg zieht jetzt steil hinauf nach Crocs und weiter durch die artenreichen Trockenwiesen der Muttner Berge ins wunderschön gelegene Obermutten mit seiner einzigartigen Kirche aus Lärchenholz.

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Thusis,
                  Blick von Hohenrätien
Thusis, Blick von der Ruine
Burg Hohenrätien
Burgkapelle Hohenrätien
Burg Hohenrätien
Burg Hohenrätien
Muttner Höhe
Obermutten

Kirche ZillisSamest
          Sura, Bild Irene Schuler7. Etappe: 4 h, Aufstieg: 250m, Abstieg: 1140m, Distanz: 12km
Route: Obermutten 1860m – Samest – Zillis 945m – Andeer 978m

Ein Transitweg führte einst vom Albulatal über Samest ins romanische Schams. Wir folgen seinen Spuren und geniessen die Sicht hinüber zum Schamserberg mit Lohn, Mathon und Wergenstein, überragt vom Piz Beverin, der dem neuen Regionalpark seinen Namen gab. Andeer mit seinen teils palazzoähnlichen Häusern erinnert an die Glanzzeiten des Transits auf der „Unteren Strasse“ zum Splügen- und San Bernardino Pass.

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Innerferrera, Foto Irene Schuler8. Etappe: 4h30, Aufstieg: 700m, Abstieg: 160m, Distanz: 11km
Route: Andeer 978m – Roflaschlucht – Innerferrera 1481m Roflaschlucht, Sommer 2000Bei Andeer wird der schöne „Andeer-Granit“, ein grüner Serizitgneis, abgebaut. Im Val Ferrera erwarten uns zahlreiche Zeugen der einstigen Bergwerkstätigkeit. Hier der spektakuläre Einblick in die Roflaschlucht, dort die tiefen Becken des Averser Rheins (Ragn da Ferrera) und im Waldstück vor Innerferrera die Gletschermühlen – die Kraft des Wassers ist allgegenwärtig.

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Juf, Foto
          Irene Schuler9. Etappe: 5h30, Aufstieg: 700m, Abstieg: 100m, Distanz: 16km
Route: Innerferrera 1486 – Campsut – Avers Cresta 1960m – Juf 2030m

Die alte Averserstrasse (Naturbelag) mit ihren zahlreichen Natursteinbauten wie z. B. Brücken, Stützmauern, Tombini (Durchlässe fürs Wasser) bietet genussvolles Wandern und faszinierende Einblicke in eine gewachsene Kultur- und eine wilde Naturlandschaft. Das Edelweiss-Kirchlein steht entrückt auf einem Felsvorsprung bei Cresta. Zahlreiche gut erhaltene, teils über 400 jährige Walserhäuser liegen verstreut im stillen Hochtal Avers. Das Walserdorf Juf mit seinen 2124 m ist das höchstgelegene ganzjährig bewohnt Dorf in Europa.

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Lai
          Neir, Alp Flix; Foto Irene Schuler10. Etappe: 7 h, Aufstieg: 1210m, Abstieg: 1400m, Distanz: 15km
Route: Juf 2030m – Stallerberg 2581m – Fallerfurgga 2837m – Tga 1927m – Mulegns 1487m – Sur 1609m – Alp Flix 1977m

Empfehlung: Übernachten in der Ski- und Wanderhütte Piz Platta in Tga im Val Faller (Tel. 081/684 55 95).

Im Aufstieg zum Stallerberg werden Erinnerungen wach an den wichtigen Verbindungsweg für die Walser im oberen Averstal hinüber nach Stalla (Bivio). Mehl und Salz mussten über den Pass getragen werden, wo wir heute mit leichtem Rucksack hochsteigen. Beim Stallerberg verlassen wir die alte Handelsroute und wandern zu den Flüeseen und hinauf auf die Fallerfurgga, bevor es durchs einsame Val Bercla nach Tga hinunter geht. Der Weg durchs Val Faller und hinauf auf die Alp Flix ist weit, die Natur überschwänglich – ehemalige Walser Siedlungen, heute Oasen für Fauna und Flora.

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Piz Ela11. Etappe: 7 h, Aufstieg: 1250m, Abstieg: 980m, Distanz: 17km
Route: Alp Flix 1977m – Val d’Err – Laiets/Pass d’Ela 2724m – Ela Hütte 2252m Hochmoor Alp FlixIm Aufstieg von der Alp Flix zur Alp Negna erhält man Einblick in das kleinräumige Mosaik der Landschaft auf der Alp Flix, das so manchen Spezialisten aus der Tier- und Pflanzenwelt eine Nische schafft bietet. Bei Parsettens stossen wir auf Abraumhalden der Manganerzgewinnung aus den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Nach einer Stärkung auf der Alp d’Err nehmen wir den Aufstieg zu den Laiets unterhalb des Pass d’Ela unter die Füsse. Am Abend erwartet uns die gemütliche Ela Hütte.

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Jenisberg, Dros-Tobelweg, Foto Irene Schuler12. Etappe: 7h15, Aufstieg: 760m, Abstieg: 1400m, Distanz: 17km
Route: Ela Hütte 2252m - Filisur Bahnstation 1080m (2h30) - Schönboden 1268m - Drostobel - Jenisberg 1636m (2h45) - Monstein Dorf 1346m (2h)

Im Abstieg von der Ela Hütte erholen wir uns von den Strapazen der letzten Etappe. In Filisur locken lauschige Gartenbeizen mit frischen Salaten, bevor es via Schönboden über verwegene Wege – auch hier spielte der Bergbau eine wichtige Rolle – hinauf auf die Sonnenterrasse Jenisberg geht. Das kleine Walserdorf ist ein weiteres Juwel am Walserweg Graubünden. Auf einem gut ausgebauten Weg wandern wir Höhe haltend nach Monstein. Bei einem Glas Monsteiner Bier lässt es sich vortrefflich über die Funktion der hier noch zahlreich vorhandenen Garbenspeicher nachdenken.

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Oberalp Monstein, Foto Irene Schuler13. Etappe: 5 h, Aufstieg: 960m, Abstieg: 730m, Distanz: 10km
Route: Monstein 1346m – Fanezfurgga 2580m – Ducantal – Sertig Dörfli 1859m

Schöner Aufstieg zur intakten Alpsiedlung Oberalp und durch Alpweiden hinauf auf die Fanezfurgga. Phantastische Sicht auf  den Gletscherducan und hinunter ins urtümliche Ducantal mit seiner bizarr-erosiven Landschaft. Beim Abstieg ins Sertigtal machen wir einen kurzen Abstecher zum Wasserfall. Die Architektur in den Weilern Sand und Sertig Dörfli erzählt viel über vergangene Zeiten – nachzulesen im Buch „Walserweg Graubünden“ von Irene Schuler.

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Dischmatal, Foto Thomas Gadmer14. Etappe: 6 h, Aufstieg: 800m, Abstieg: 1030m, Distanz: 16km
Route: Sertig Dörfli 1859m – Tällifurgga 2568m – Dischma – Davos 1540m Wanderung durch Arven- und Lärchenwälder hinauf zur Tällifurgga. Dahinter wartet das einsame, wasserreiche Rüedischtälli… Still ist es hier oben – trotz der Nähe zur Alpenstadt Davos – als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Auf gut ausgebauten Wegen führt der Walserweg entlang des Dischmabachs talauswärts nach Davos Platz. Ein Besuch im Ernst-Ludwig-Kirchner-Museum, im Heimatmuseum oder im Schnee- und Lawinenforschungsinstitut? Die Auswahl ist beinahe städtisch, das Ambiente auch, wenn auch eingebettet mitten in die Berge. Als sich hier gegen Ende des 13. Jahrhunderts die ersten Walser Familien niederliessen, war diese Landschaft noch stark bewaldet.

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Stafelalp; Bild:
        Ursi A.Davos; Blick von oben, Foto Irene Schuler15. Etappe: 5h30, Aufstieg: 1020m, Abstieg: 820m, Distanz: 16km
Route: Davos Platz 1540m – Stafelalp 1894m – Maienfelder Furgga 2440m – Arosa 1734m

Aus der Alpenstadt Davos führt diese Etappe hinauf zur malerischen Stafelalp mit ihrer charakteristischen Alpeinhof-Architektur. Hier erholte sich der gesundheitlich angeschlagene deutsche Maler Ernst Ludwig Kirchner. Der Aufstieg zur Maienfelder Furgga ist aussichtsreich und wenig anstrengend. Kurz hinter der Maienfelder Furgga erblicken wir Arosa, eine wiederum städtisch anmutende Siedlung inmitten eines schönen Bergwaldes, in denen die Spuren der Walser Siedler v.a. in Innerarosa noch auffindbar sind.
 

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Sapün Posthus, Foto Irene Schuler16. Etappe: 4h45, Aufstieg: 450m, Abstieg: 800m, Distanz: 14km
Route: Arosa 1734m – Medergen 2000m – Sapün 2072m – Langwies 1317m

Sapün,
        Sep.2005Wanderung durch lichte Wälder und über Alpweiden. In Medergen und Sapün, wo die Walser einst ganzjährig siedelten, sind zahlreiche, reich verzierte Holzbauten erhalten geblieben und werden heute noch bewohnt. Nach dem Abstieg durchs Chüpfertälli lohnt sich ein (kulinarischer) Abstecher ins Berggasthaus Heimeli – wer verweilen möchte, kann hier auch übernachten. Durch Heuwiesen wandern wir auf dem alten Sommerweg hinunter nach Langwies, dem einstigen Zentrum der Walser im Schanfigg. Heute ist Langwies mit seinen Fraktionen Strassberg, Medergen und Sapün ein Geheimtipp für Leute, die der Walser Kultur auf der Spur sind.

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Fondeier Tobelweg, Foto Irene Schuler17. Etappe: 6h30, Aufstieg: 860m, Abstieg: 1100m, Distanz: 18km
Route: Langwies 1317m – Strassberg im Fondei 1919m – Duranna 2117m – Klosters 1179m Von Langwies wandern wir zurück zum Sapüner Steg und von dort auf dem alten Fussweg durchs wilde Fondeier Tobel hinauf, vorbei an den braungebrannten Holzhäusern am Stutz bis zur schönen Alpsiedlung Strassberg. Das Hochtal Fondei liegt in seiner ganzen Pracht vor uns. Geschäftig sind an heissen Sommertagen nur die Bauern mit ihren Heuladewagen unterwegs, ansonsten geht es gemächlich an, wer hier oben unterwegs ist. Beim Durannapass wandern wir durch ein Flachmoorgebiet von nationaler Bedeutung bevor es auf der prättigauer Seite über gut erschlossene Alpen nach Klosters hinunter geht, dem dritten und letzten Tourismuszentrum auf dem Walserweg Graubünden. Hier finden sich noch allenthalben Spuren der Walser Siedler – ein Besuch im Heimatmuseum Nutli-Hüschi ermöglicht zusätzliche Einblicke ins harte Alltagsleben der Walser Bauern.

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Gafier
          Bach, Foto Irene Schuler18. Etappe: 7h30, Aufstieg: 1480m, Abstieg: 1180m, Distanz: 17km
Route: Klosters 1179m – Schlappin 1658m – Rätschenjoch 2602m – Alp Sunnistafel, Gafiatal 1747m – St. Antönien 1420m

St.Antönien, 2003Wir folgen dem alten Saumweg nach Schlappin und steigen dann durch einen Märchenwald hinauf zu den Saaser Alpen und weiter zur unberührten Karstlandschaft am Rätschenjoch. Im Abstieg durchs blumen- und wasserreiche Gafiatal bleibt der Blick immer wieder an den steil abfallenden Kalkwänden der Rätikonkette hängen – ein Paradies für Sportkletterer. Felssturzblöcke prägen die urtümliche Landschaft im unteren Teil des Gafiatals und erschweren die landwirtschaftliche Nutzung – noch heute der wichtigste Wirtschaftszweig im Hochtal St. Antönien mit seiner charakteristischen Walser Streusiedlungs-Kulturlandschaft.

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Aufstieg zum Schweizertor; Foto F.Meienberg19. Etappe: 8h30, Aufstieg: 1160m, Abstieg: 1450m, Distanz: 24,5km
Route: St. Antönien 1420m – Partnun 1763m – Berghaus Sulzfluh Carschinahütte 2221m Schweizertor 2139m – Lünersee 1897m – Brand (A) 1007m

In St. Antönien folgen wir dem Schanielabach hinauf nach Partnun Stafel, das wie auch das Gafiatal bereits im 14. Jahrhundert von Walsern besiedelt und ganzjährig bewohnt wurde. Wir wandern am Fusse der imposanten Sulzfluh und Drusenfluh hinauf zum Schweizertor, dem Grenzübertritt ins Montafon. Wenig steil geht es zum prächtigen Lünersee hinunter und von dort mit der Bahn steil hinunter ins Brandnertal. Unser Tagesziel Brand ist zugleich Endziel des Walserwegs Graubünden – vorerst!... Auch in Brand liessen sich vor rund 650 Jahren Walser nieder.

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Blick auf Partnun

Berghaus Sulzfluh

Aussicht ab Carschinahütte

Carschinahütte

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Dokumentation Links Wanderpauschalangebote: 3- bis 6-Tagesetappen mit Gepäcktransport

Infos und Buchung: http://www.walserweg.ch/wanderangebote.html, Tel. +41 (0)81 288 47 28


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