| Nr.
14
2-Tageswanderung Region Maggiatal / Centovalli |
Karte
- Webcam
Centovalli |
| Schwierigkeit: | sportlich |
| Einkehrmöglichkeit: | Ronchini, Intragna |
| Übernachtung: | Loco |
| Anreise: | Bahn nach Locarno, Bus ins Maggiatal nach Ronchini (1 Haltestelle nach Gordevio) |
| Rückreise: | Centovallibahn Intragna - Locarno-Fahrplan |
Vier Fünftel der Strecke verläuft im schattigen Wald. An beiden Tagen treffen wir immer wieder auf offene Wegkapellen mit Steindächern, die Wetterschutz bieten.
Tausend Stolpermöglichkeiten!
1.Tag: Strenger Aufstieg, wilde Natur und Pfade voller Steine, Felsen, Wurzeln
2.Tag: Alter gepflästerter Saumpfad, schöne Aussicht übers Centovalli bis zum Monte Tamaro.
Gewandert: Juni 2004
1. Tag: 3.50 h, aufwärts 810
m, abwärts 430 m
Route: Ronchini 305m - Aurigeno (0.20
h) - Chiazza 430m (0.15 h) - 1. Kapelle 727m (0.40 h) - 2. Kapelle 815
m (1 h) - Passo di Garina 1074m (0.35 h) - Loco 678m (1 h)
Nach einer Stärkung in der "Villa d'Epoca" folgen wir dem Wegweiser Richtung "Loco": 80 m der Strasse entlang talaufwärts, dann links zur langen Hängebrücke über die Maggia. Nach der Brücke folgen wir am besten den Pfeilen "Backpacker" - zuerst dem Fluss entlang, dann auf Teersträsschen zum oberen Dorfrand von Aurigeno, dort links. Beim Backpacker-Hostel (oberhalb der Kirche) beginnt unser Aufstieg Richtung "P.di Garina/Loco".
Am Kehrplatz des Strässchens, 5 Minuten nach dem Hostel, folgen wir dem gelben Wegweiser, auch wenn unser Ziel dort nicht angegeben ist. Ein Fussweg führt in zwei Kehren durch den Wald zu einem kleinen Weinberg. Bei den Steinhäusern Chiazza befindet sich ein wichtiger Wegweiser - unsere Route Richtung "P.di Garina/Loco" zweigt nach rechts ab. Ein gut angelegter, perfekt markierter Weg führt uns bergauf durch den Wald (nach einer Hangquerung Pfeil beachten!).
Wir gelangen zu einem Aussichtspunkt mit Wegkapelle, wo wir eine schöne Sicht ins Maggiatal geniessen. Die folgende Viertelstunde erfordert grösste Aufmerksamkeit: Auf ruppigem Weg queren wir einen Hang, oft hart am senkrecht abfallenden Tobel - ein Sturz wäre fatal!
Danach wird der Weg steiler: Unbequeme, felsdurchsetzte Wurzelpfade schlängeln sich dem Hang entlang bergauf zur nächsten Wegkapelle. Bei der Abzweigung "Gresso" die Richtung halten! Fünf Minuten später lockt ein ebenes, lichtes Birkenwäldchen zur verdienten Pause.
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Beinahe unwirklich
dann die sanfte Hochebene beim
Passo di Garina:
Spielwiesen, Brunnen, Ruhebank, Ferienhäuser und schöne Trockenmauern! Hier geniessen wir den Blick ins waldreiche Onsernonetal bis zum Monte Ruscada. Wir queren zu den Steinhäusern und beginnen mit dem Abstieg. Abzweigungen nicht beachten; bleiben wir am rechten Bachufer. Ginster und Thymian blühen am Weg. Bei der Siedlung Monte Mulegn weiter bergab. |
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Das letzte Stück geniessen wir auf bequemem Saumweg durch Kastanienwald und gelangen oberhalb der sehenswerten Kirche nach Loco; rechts gehts ins Dorfzentrum mit Post, Laden und Museum. Das Dorf thront hoch über dem Isorno und strahlt mit seiner Sicht auf die einsamen Wälder und Berge eine grosse Ruhe aus - sobald die Tagestouristen abgefahren sind.
2. Tag: 2.20 h, aufwärts 210 m,
abwärts 550 m
Route: Loco 678m - Isorno-Brücke
400m (0.20 h) - Vosa 576m (1.10 h) - Pila 571m (0.20 h) - Intragna 340
m (0.30 h)
Hinweis: Wenn wir heute auf dem breiten Saumpfad bleiben, brauchen wir keine Karte; der Weg ist gut markiert.Neben der Post von Loco überqueren wir die Brücke, wo links unser Weg bergab führt. Im Zickzack gehts zur Brücke über den Bach Isorno hinab, der in einer tiefen Schlucht dahinrauscht. Nach einem kurzen Aufstieg verläuft der Weg vorerst entlang der Schlucht, teilweise mit Drahtseilen gesichert.
Wir folgen dem alten historischen Saumpfad, der ins Inventar der historischen Verkehrswege aufgenommen wurde. Der Weg ist zum grössten Teil mit Steinplatten belegt, Wegkapellen mit Fresken, Trockenmauern und eine vielfältige Flora bereichern die Route. Die unregelmässigen Platten, Wurzeln und Steine erfordern stete Aufmerksamkeit.
In Vosa di dentro kommen wir kurz in offenes Gelände, Naturwiesen und schöne Aussicht ins Centovalli und über das Maggiadelta. Nach einem weiteren Waldstück lohnt sich dann beim Kirchlein "Madonna del buon Consiglio" in Vosa eine Rast.

In
Pila,
der nächsten Siedlung (Mittelstation der Seilbahn Costa - Intragna),
bestaunen wir einen alten Waschbrunnen. Auf Treppenwegen, an einem aussichtsreichen
Sitzplatz vorbei, gelangen wir ins alte Dorfzentrum von Intragna. Geradeaus
bis zum Museum, dort rechts auf den Dorfplatz mit lauschigen Plätzchen
zum Einkehren. Wer Lust hat, kann noch den höchsten Kirchturm des
Tessins besteigen. Die Bahnhaltestelle Intragna erreichen wir in
fünf Minuten über die Treppe, links am grünen Schulhaus
vorbei.
Rückmeldung
Andreas T. hat aus die 2-Tageswanderung zur folgenden 3-Tageswanderung ausgebaut - herzlichen Dank! |
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