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137
Wandertage Schwierigkeit Webcam Centovalli
Eingesandt von:
7
T2
Ruedi Flueler

Bekannte und unbekannte Täler im Tessin

7-Tageswanderung zwischen Vallemaggia und Centovalli
 
  • Die Etappen:


Blick ins Valle Bosco Gurin
Wanderlandkarte
Karte SchweizMobilPlus



Hinweise:
Bosco Gurin ist das einzige deutsch-sprachige Dorf im Tessin. Ausserdem ist dieses schöne Walser-Dorf noch voll intakt und hat keine „Bausünden“, obwohl der Tourismus im Sommer und im Winter hier Einzug gehalten hat. Parkplatz und Sessellifte sind ausserhalb des Dorfes platziert. Bei einem Spaziergang durch das heimelige, autofreie Dorf , mit Stein- und Holzbauten, sind keine Ställe vorhanden, obwohl immer noch Landwirtschaft betrieben wird. Schon seit jeher wurde das Vieh ausserhalb des Dorfes gehalten. Unten im Dorf befinden sich lange Gemeinschafts-Ställe, was den Vorteil hat, dass das Dorf sauber ist, keine Misthäufen im Dorf sind und sich Fliegen und Bremsen ebenfalls nicht im Dorf tummeln. An vielen Häusern sind wunderschöne Sgraffiti (Wandmalereien) angebracht, welche allesamt vom in Bosco Gurin geborenen und aufgewachsenen Künstler und Grafiker Hans Tomamichel gemacht wurden. Uebrigens hat Hans Tomamichel auch das bekannte „Knorrli“ kreiert.  -  Bei unserer Tourenwoche werden wir teilweise auf der schweiz-italienischen Grenze südwärts wandern und einsame Dörfer antreffen, sowie viele unbekannte Täler kennen lernen: Valle di Bosco, Valle di Campo, Valle di Vergeletta, Valle Onsernone, Centovalli und das Vallemaggia.
Eingesandt von Ruedi Flueler - herzlichen Dank!

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Anreise am Vortag nach Bosco Gurin: (Fahrplan)
Fahrt mit SBB nach Locarno.
Gleich rechts - in ankommender Richtung - neben den Geleisen befindet sich der Bus Nr.10 ins Vallemaggia. Beim Bus-Chauffeur beziehen wir die Fahrkarte nach Bosco Gurin.
In Cevio steigen wir um, in den Bus nach Bosco Gurin. Die Umsteigezeit ist eher knapp bemessen, da sich die Haltestelle nach Bosco Gurin an einer anderen Strasse befindet, heisst es schnell umsteigen. (der Buschauffeur zeigte uns den Weg).
Bosco Gurin
Nach dieser langen Fahrt, von der deutschen Schweiz ins Tessin, haben wir das Bedürfnis die Beine zu vertreten. Es lohnt sich den Rucksack im Hotel zu lassen und anschliessend das wunderschöne Dorf Bosco Gurin zu besichtigen.

Die Etappen
1. Tag: 5h, aufwärts 650m, abwärts 900m  -  T 2
Route: Bosco Gurin 1547m – Grossalp 1907m - Passo Quadrella 2137m - Piano del Carbone - S’ceda 1535m - Corte-Nuovo 1540m - Campo (Vallemaggio) 1281m
Aufstieg zum P.Quadrella
Von Bosco Gurin wandern wir in nördlicher Richtung durch das Dorf, kommen zum Ortsteil Ferder. Der Wegweiser zeigt uns den Weg links dem Hang entlang nach Grossalp. (Wer nochmals das ganze Dorf durchwandert, kann unten bei den langen Gemeinschafts-Ställen auf einen Weg „einsteigen“, welcher nordwärts, den Hang hinauf führt und auch nach Grossalp kommt.)

Wie es schon der Name sagt, besteht hier eine grosse Alp mit mehreren Häusern, Cap. Grossalp UTOE, wo auch Uebernachtungsmöglichkeiten bestehen. Bei der vor wenigen Jahren erneuerten Bergstation der Sesselbahn vorbei und auf dem bezeichneten Weg über Wiesen in Richtung "Passo Quadrella". Auf dem ganzen Weg hat man einen sehr schönen Blick hinunter nach Bosco Gurin und ins Val Bosco.

Beinahe unbemerkt passieren wir den Passo Quadrella. Dort fällt die berühmte 300m lange lange Steinplattenmauer auf, die 1948 zum Gipfel des Pizzo Bombögn gebaut wurde, um die Ziegen daran zu hindern, die Weiden zu wechseln. Vom Pass steigen wir ab ins Valle di Campo, auf gutem, teilweise etwas steilen Weg, durch lichten Wald.

Da der Weg von Cimalmotto nach Campo asphaltiert und uninteressant ist, schlagen wir einen anderen Weg ein. Die Abzweigung befindet sich bei Piano del Carbone. Links zweigen wir ab, über Wiesen nach S’ceda, Corte-Nuovo, dem romantischen Bächlein entlang nach Campo. Unser heutiges Tagesziel befindet sich 200m neben der gut sichtbaren Kirche, bei der Posthaltestelle.
Wir dürfen erstaunt sein, wie zweckmässig das renovierte Hotel im Anbau des Restaurants gemacht wurde, welches Doppelzimmer oder Mehrbettzimmer mit Duschen aufweist.

Links:

2. Tag: 6h, aufwärts 700m, abwärts 200m  - T 2
Route: Campo 1281m – Cimalmotto 1405m - Malcantone 1386m - Fiümigna 1285m - Passo della Cavegna 1958m - Alpe di Porcaresc 1796m - Alpe d’Arena 1689 - Alpe Cap. Salèi 1777m

Auf der asphaltierten Strasse verlassen wir Campo, nach Cimalmotto. (Eslohnt sich die Kirche in Cimalmotto, Chiesa dell Assunta, mit dem Säulengang, Kreuzgang und den Fresken, zu besuchen).
Der Weg ist beschildert nach Malcantone, wo wir von der Strasse links abbiegen, über Wiesen wandern, hinunter zum Bach mit dem imposanten Namen „Rio Colobiasca“. Wir überqueren auf einer Brücke den „Rio“, wo die Gegend Fiümigna heisst.

Ansteigend geht es über Alpwiesen, durch lichten Wald und immer dem Bach und den Wegweisern entlang bis Passo della Cavegna, wo sich auch der Lago della Cavegna befindet. Vor uns liegt das Valle di Vergeletto.
Wir steigen hinunter bis zur Alpe di Porcaresc, dort nehmen wir den Weg rechts. Auf einem breiten „Plattenweg“ wandern wir auf und ab, aber immer etwa die Höhe haltend, zur Alpe d’Arena. Dort befindet sich auch die Hütte Cap. d’Arena, eine Selbstversorgerhütte mit Massenlager. 
Weg nach Alpe d'Arena
Nach einer Stärkung geht es weiter, mehr oder weniger auf gleicher Höhe, auf dem schönen Plattenweg und durch den lichten Föhrenwald bis zur Alpe Salèi. Ist es nicht herrlich, nach einem heissen und langen Tag, den Abend zu geniessen und auf Granittischen und Bänken ein hervorragendes Nachtessen serviert zu bekommen?

Links:
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3. Tag: 5h: aufwärts 450m, abwärts 1100m  -  T 2
Route: Cap. Alpe Salèi 1777m - Lago di Salèi 1924m - Passo del Busan 2006m - Pilone 2191m - Alpe Pesced 1778m - Spruga 1113m

Lediglich eine halbe Stunde nach unserem Start von der Capanna Alpe Salèi kommen wir am wunderschönen Lago di Salèi  vorbei. Wir wagen ein herrlich-kühles Morgenbad und steigen weiter hoch, auf schönem Weg, über Alpwiesen zum Passo del Busan. Ein letzter Blick zurück ins Valle di Vergeletto, bevor wir das Valle Onsernone sehen.

Wir deponieren die Rucksäcke in der Nähe des Passo del Busan und steigen hinauf zum Pilone. Eine wirklich phantastische Aussicht von hier oben: wir sehen den Weg von gestern und in süd-östlicher Richtung erkennen wir den Lago Maggiore. Auf demselben Weg steigen wir zurück zu unserem Rucksack-Depot, passieren die Alpe Pesced und wandern über Alpweiden, durch Föhrenwald nach Spruga.

In Spruga hat es zwei Restaurants, ein teilweise geöffneter „Tante-Emma-Laden“ und eine Posthaltestelle. Mit dem Postauto fahren wir auf der kurvenreichen Strasse nach Russo 801m. Im romantischen Dorf Russo übernachten wir im Hotel Garni Leila, und der Wirt des Ristorante Posta (gleich neben der Posthaltestelle) macht uns an diesem warmen Nachmittag und Abend den Tisch unter der Säulen-Lauben bereit. Es ist so gemütlich hier oben, dass uns selbst das frisierte Töffli der Jugend nicht stört.
Links:

Morgens auf Alpe Salèi

Lago Salèi

Blick vom Pilone

 

4. Tag: 4h, aufwärts 600m, abwärts 220m  -  T 2
Route: Russo 801m - Mosogno 783m - Ponte Nuovo 559m - Pign 612m - Madonna della Segna 1166m - Monte di Comino 1138m

Von Russo wandern wir auf der Autostrasse bis zum nächsten Dorf Mosogno. (Es führt auch ein Wanderweg von Russo bis zur Ponte Nuovo. Der Weg ist jedoch wenig begangen, steil und schlecht unterhalten). Rund 150m vor dem ersten Haus von Mosogno steigt man rechts den bezeichneten Wanderweg hinunter, durch das alte, beinahe verlassene Dorf  hindurch, zur Ponte Nuovo.

Von hier an geht es, immer in südlicher Richtung hinauf, vorbei am Haus Pign .Bei Frescheina überqueren wir den meist trockenen Bach und bleiben immer auf südlichem Kurs. Es geht steil hinauf, der Weg ist aufgrund des vielen Laubes von den Kastanienbäumen kaum sichtbar. Die Wegmarkierungen sind jedoch an den knorrigen Bäumen reichlich angebracht und dennoch: suche immer die nächste Markierung!

Nach diesem strengen und schweisstreibenden Aufstieg gelangen wir auf eine Hochebene, teilweise Moor mit Birken. Auf dieser Ebene erblicken wir die Wallfahrtskirche Madonne della Segna . Noch 15 Minuten wandern wir gemütlich bis zu unserem Ziel Monte di Comino. Wir haben das Onsernone-Tal verlassen und blicken bereits ins Centovalli. (Rund 10 Minuten von unserem Uebernachtungsort ist die Bergstation einer Seilbahn, welche ins Centovalli hinunterfährt, an die Autostrasse und die Bahnstation Verdasio).

Links: Rückmeldung
"Spruga, Alpe Ruscada, Cappellone, Monti di Comino: Wanderzeit 5 ½ Std. (Modell Wanderland.ch) bis 6 Std. (Wegweiser), total ca. 1200m Auf- und auch wieder Abstieg., aber sehr lohnend.
Der Aufstieg am Morgen ist fast durchgehend im schattigen Wald. Herrliche, aber recht strenge Wanderung. Achtung: In Spruga nach dem Abstieg zur Brücke bei Pt. 905 nach der Brücke rechts über einen kleinen Bach und rund 200 m weiter flussaufwärts, dann aber den derzeit nicht markierten Weg ansteigend nach links nehmen, nicht den nur sehr leicht ansteigend weiterlaufenden Pfad geradeaus. Auf der 25‘000-er sieht man es, auf der 50‘000-er kaum. Die ganze erste Stunde ist gar nicht oder schlecht markiert, man muss sich an den recht guten, mit Platten und Brettern befestigten Weg halten. Am Nachmittag: Brunnen mit Frischwasser bei Corte Nuovo 1635 m. Cap. Monti di Comino mit sehr gutem Essen.

Am nächsten Tag: Monti di Comino bis Costa (knapp 2 Std. wunderbarer Panoramaweg), Seilbahn nach Intragna alle 20 Minuten. Hervorragendes Restaurant „della Stazione“ am Bahnhof Intragna.
Juli 2012, Felix Walter"


Aufstieg nach Madonna della Segna

Madonna della Segna

Monte di Comino

Capanna Monte Comino

Comino: "Al Riposo Romantico"
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5.Tag: 4h, aufwärts 100m, abwärts 900m  -  T 2
Route: Cap. Monte Comino 1138m - Punkt 1224m - Calascio 1013m - Cremaso 756m - Pila 590m - Intragna 339m - Cavigliano 296m

Von der Cap Monte Comino wandern wir zur Bergstation der Seilbahn, halten links und wandern über Wiesen den Berghang hinauf bis zum Punkt 1224m. Nun sind wir auf dem Weg, welcher von der "Madonna della Segna" herkommt.

Wir halten uns rechts, (östlich) auf gutem Weg und erblicken bereits weit unten den Lago Maggiore, resp. Ascona und auf der anderen Seite des Sees Gambarogno. Wir folgen den Wegweisern nach Calascio. Gleich bei der Kapelle von Calascio folgen wir dem Wegweiser rechts, nach "Cremaso". Der breite, teilweise mit Steinplatten belegte Weg führt uns durch den Wald nach Cremaso.

In Cremaso haben wir die Möglichkeit auf direktem Weg, auf dem Steinplatten-Weg nach Intragna zu wandern. Wir jedoch zweigen 100m nach dem letzten Haus rechts ab. Auf einem guten Weg wandern wir talwärts und überqueren zweimal den Bach „Riale di Mulitt“. Von der ersten Brücke aus betrachten wir die alte Mühle und bereits nach 500 Metern sehen wir die zweite Brücke. Wunderschöne, vom Wasser feingeschliffene Felsen animieren uns zu einem erfrischenden Bad, bevor wir nach Pila und anschliessend nach Intragna kommen.

Es lohnt sich - nach einem durststillenden „Becher“ -  das Dorf Intragna mit seinen hübschen Gässchen anzusehen; höchster Kirchturm im Tessin.
Unsere Unterkunft haben wir in Cavigliano gebucht. (Man kann natürlich auch in Intragna übernachten). Vom Bahnhof Intragna führt der Wanderweg, teils auf der Autostrasse, teils auf Wanderwegen nach Cavigliano.

Links:

Calascio

Abstieg nach Intragna

Intragna

Intragna mit Centovallibahn

6. Tag: 3 h, aufwärts 600 m  -  T 2
Route: Cavigliano / Intragna 339m - Ponte Romano 309m (30min) - oberhalb Hängebrücke Corcapolo 338m - Cadalom 661m - Corte di sotto 760m - Rasa 898m (2h30)

Heute haben wir einen leichten Tag. Da wir heute Abend nochmals bei „Peppino“ übernachten, reicht uns ein leichter Tagesrucksack. Das Frühstück unter den Reblauben der Pensione da Peppino hat uns so gut gefallen, dass wir - anstelle nach Intragna zu wandern - das Centovalli-Bähnchen von Cavigliano nach Intragna besteigen (1 Station).

Beim Bahnhof Intragna wandern wir in gleicher Richtung, d.h. in westlicher Richtung auf der Hauptstrasse rund 1 km, wo uns ein Wegweiser links von der Strasse zum Ponte Romano hinunterführt. Trotz oder vielleicht gerade wegen des hohen Alters dieses schönen Bauwerkes überschreiten wir die Brücke, bestaunen das türkisblaue Wasser und steigen auf der anderen Seite der Melezza treppaufwärts. Bei der Wegkapelle folgen wir dem Hangweg nach rechts, hoch über der Melezza, immer Richtung "Rasa". Auf steinigen, mit vielen Felstreppen durchsetzten Waldwegen wandern wir das Centovalli hinauf, vorbei an teils verlassenen Steinhäusern, aber auch an bewohnten Rustici. Der Weg trifft oberhalb der Hängebrücke mit dem Weg zusammen, der von Corcapolo (Bahnhaltestelle) her kommt.

Auf breitem Weg, immer ansteigend, wandern wir weiter Richtung "Rasa". Eine halbe Stunde vor Rasa, beim Bauerngehöft Corte di sotto, ist eine, sagen wir „Besenbeiz“, eingerichtet worden. (Als Selbstbedienung kann hier Tee, Sirup, Joghurt, Käse etc. etc. bezogen werden. Bezahlt wird in ein Kässeli) Wie bereits erwähnt, geht es von hier aus nur noch eine halbe Stunde bis wir den Kirchturm des schönen Dorfes Rasa sehen, welches nur zu Fuss oder mit einer Seilbahn erreichbar ist. Im romantischen Grotto geniessen wir das Mittagessen mit einheimischer Küche und machen uns anschliessend auf den Heimweg.

Wir haben zwei Möglichkeiten:

Links:

Intragna, Blick auf Cardada

Ponte Romano

idyllische Waldlichtung

oberhalb Corcapolo Hängebrücke

Rasa
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7. Tag: 4 ½ h, aufwärts 400m, abwärts 320m  T 1
Route: Cavigliano 296m - Streccia 627m - Dunzio 517m –  Forc.di Dunzio 596m - Vald307m - Terra di Fuori  340m - Ronchini 346m - Briee 343m - Gordevio 312m

Heute ist der letzte Tag unserer Tessiner-Wanderung und wir möchten auch noch einen Teil eines weiteren Tales kennenlernen: das „Vallemaggia“.

In Cavigliano starten wir am Bahnhof, gehen zur Autostrasse, welche Cavigliano mit Intragna resp. Verscio verbindet. Gleich rechts von der Brücke des unscheinbaren Baches führt uns der Wanderweg Richtung Norden. Bereits nach kurzer Zeit können wir das schöne Panorama mit Aussicht auf Ascona, Locarno und den Lago Maggiore geniessen.

Oberhalb von Verscio dreht der Weg in die schattige Riei-Schlucht hinein, die wir dem steilen Hang entlang queren. Beim Brunnen im Riei-Tal münden die Routen von Verscio und Sant'Anna in unseren Weg ein. Auf gemütlichen Wanderwegen, immer Richtung Norden, gehts durchs Riei-Tälchen hinauf zum Passübergang Streccia.

Abstieg nach Dunzio, ein Weiler mit hübschen Steinhäusern und Trockenmauern. Ab Dunzio wandern wir 1km auf einer Autostrasse bis Forc.di Dunzio.

Gleich nach der markanten S-Kurve zweigt unser Wanderweg rechts ab, hinunter Richtung "Maggia". Unser Wanderweg führt uns neben der Maggia nach Vald und Terra di Fuori, wo wir eine Fussgänger-Seilbrücke über die Maggia nehmen. Der Wegweiser ist nach "Ronchini" beschildert.

In Ronchini kommen wir auf die Autostrasse des Vallemaggia (neben dem Grotto Ronchini befindet sich die Bushaltestelle, mit dem wir nach Locarno fahren und unsere Wanderung abschliessen könnten).

Wir aber setzen unsere heutige Wanderung fort, überqueren die Autostrasse, am Restaurant vorbei zum Wald, wo wir den Wegweiser Richtung Osten nach "Briee / Gordevio" sehen. Durch diese zusätzliche Wanderung von rund 20 Minuten werden wir reichlich belohnt. Wir wandern durch herrliche Kastanien-Wälder, durch Rebberge und vorbei an alten Steinmauern. In Briee können wir den steil-abfallenden Wasserfall bewundern.

Beim Wasserfall geht unser Weg rechts weg, an der Kirche vorbei und dann bei der nächsten Abzweigung: halblinks, bereits nach 150m - gerade richtig zur Mittagspause - treffen wir beim „Ristorante Unione" in Gordevio ein, wo wir unter den schattigen Reblauben an Granittischen und Bänken ganz vorzüglich unser Abschiedsessen geniessen können.
Der Autobus (Haltestelle Gordevio nur wenige Minuten vom Restaurant entfernt) bringt uns nach Locarno- (Fahrplan).

Links:
Sep.2012
Aussichtspunkt ob Verscio
Sep.2012
Hangweg über der Riei-Schlucht
Sep.2012
Steinhäuser bei Streccia
Sep.2012
Weg Streccia - Dunzio
Sep.2012
Dunzio im Nebel


Rückmeldung:

Juli 2011

"Zunächst mal ein grosses Dankeschön für Ihre wunderbare Website - schon oft bin ich Ihren Spuren und Vorschlägen gefolgt.
Gerade bin ich von den "bekannten und unbekannten Tälern im Tessin" zurückgekehrt, die ich abgekürzt in umgekehrter Richtung nachgewandert bin, von Spruga bis Bosco Gurin. Schön wars!
Bei den Übernachtungsmöglichkeiten haben sich ein paar Sachen geändert:
In Cimalmotto gibt es die Osteria Pensione Alpina nicht mehr, dafür aber das Rifugio La Reggia, das ich allerdings nicht selber ausprobiert habe; übernachtet habe ich in Campo Valemaggia.
Das Ostello Giovanibosco ist eine Gruppenunterkunft ohne eigene Rezeption (die angegebene Telefonnummer läutet also ins Leere) - Auskünfte und Reservationen laufen über die Rezeption des Hotel Walser. Jolanda Jäggi". Vielen Dank!



Info


Dokumentation

Hüttenwandern im Tessin - weitere Routen



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