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Nr. 547
Tageswanderung 
Region Rigi
Karte mit eingezeichneter Wanderroute  -Webcam Küssnacht am Rigi
Schwierigkeit: leicht bis Weggis, steiler Bergweg am Bodenberg
Einkehrmöglichkeit: Immensee, Alpenhof, Vitznau
Anreise: Bahn nach Immensee SZ
Rückreise: Bus oder Schiff ab Vitznau -Fahrplan

 
 
 

 

Rigi-Lehnenweg: Immensee - Weggis - Vitznau

Hinweis: Aussichtsreiche Frühlingswanderung am Fuss der Rigi durch meist landwirtschaftliches Gebiet über dem Vierwaldstättersee; leider etwa zur Hälfte asphaltiert.
Gewandert Ende März 2005 + Mai 09
Blick auf Vierwaldstättersee und Pilatus

4h45, aufwärts 660m, abwärts 680m
Immensee 460m - Hohle Gasse 480m - Giesenbach 522m (20min) - Gesslerburg 480m (20min) - Rest.Alpenhof ob Küssnacht 557m (20min) - Landschi - Chlösterli 525m (20min) - Greppen (20min) - Eggi, Weggis Oberdorf 547m (35min) - Gribsch 540m (15min) - Bodenberg 660m (30min) - Abzweigung Lützelau 600m (30min) - Ohrenpfad 771m (25min) - Oberwilen 620m (20min) - Vitznau 435m (30min)

Die Tafel "zum Rigilehnenweg" weist bei der Bahnstation Immensee schräg zur Hauptstrasse hinauf, am Rest. Eiche vorbei zur Post. Hier zweigt links der Wanderweg ab, um 200 m später erneut zu verzweigen. Wir wählen den Badehügelweg über die "Hohle Gasse" nach rechts, am Missionshaus Immensee vorbei zur Tellskapelle.

Zurück bei der Tellskapelle, wandern wir auf Naturpfaden bergauf, am Bauernhof rechts vorbei zum Wegweiser Giesenbach, wo die beiden Routen zusammentreffen. Ab hier folgen wir, wenn immer angegeben, dem "Rigilehnenweg".

Unser Weg, "Tellernweg" benannt, führt uns an Bauernhöfen vorbei und kurz abwärts zur Abzweigung Gesslerburg (Picknickplatz mit Mühle).

Zurück beim Wegweiser, wandern wir auf dem Sigrisrütiweg dem Bach entlang aufwärts. Nach 10 Minuten führt rechts ein schöner Wiesenweg dem Hang entlang, von wo die Gesslerburg gut sichtbar ist. Toller Blick auf den Vierwaldstädtersee. Wir treffen auf das Alpenhofsträsschen, dem wir 5 Minuten bis zum Restaurant Alpenhof folgen. Hier lohnt sich eine Einkehr unter den schattigen Bäumen (es ist übrigens die einzige Einkehrmöglichkeit unterwegs); Spielplatz und attraktiver Abenteuer-Seilpark für grössere Kinder.

Bergauf ginge es zur Seebodenalp - unsere Route zweigt rechts ab, ebenaus dem Kiesweg entlang. Grandiose auf Rigi Kulm, Vierwaldstättersee und Pilatus. Emsiges Arbeiten überall: Gülle wird ausgebracht, Gärten werden bestellt. Wir unterqueren die Seilbahn Küssnacht - Seebodenalp und gelangen zum Hof Handschi, wo eine Osterausstellung bewundert und hofeigene Produkte eingekauft werden können (Apéro oder Brunch für Gruppen in der Scheune).

Rechts um den Hof herum geht's auf der Betonpiste (Richtung "Greppen") zum Chlösterli. Nach dem Wegweiser Rotenhof wechseln wir in den Kanton Luzern - die Wege sind nun besser markiert. Kiesweg zur nächsten Verzweigung beim Bänklein. Wir folgen kurz dem Strässchen Richtung "Greppen", zweigen vor dem Waldstück (schöner Picknickplatz zwischen Nagelfluhfelsen und Bach) nach links ab. Unser Weg schlängelt sich durch die obersten Häusern von Greppen, zweigt dann halblinks ab (obere Route Richtung "Weggis/Gribsch").

Beim Wohnhaus Bäriwil beginnt ein schöner Pfad durch landwirtschaftliches Gebiet, der eine Viertelstunde später beim Schlosshof endet. Wir befinden uns in Weggis Oberdorf hoch über Weggis; weiter dem Rigi-Lehnenweg entlang. Schöne Villen mit traumhafter Aussicht säumen den Weg. Der nächste Wegweiser ist undeutlich fixiert - unsere Route führt kurz abwärts nach Gribsch.

Es folgt ein halbstündiger Aufstieg auf Hartbelag bis Bodenberg. Bei der Spitzkehre im Wald verlassen wir die Fahrstrasse; für uns beginnt rechts ein Bergweg (rot/weiss markiert) durch den wildromantischen Wald. Kurz abwärts ein Tobel kreuzend, schlängelt sich der schmale Pfad zwischen moosbedeckten Nagelfluhfelsen der Höhenkurve entlang. Nach einer Waldlichtung treffen wir auf die Abzweigung Lützelau.

  • Variante: Direkter Abstieg ins Tal: Lützelau Bushaltestelle, 25min.
  • Der Rigilehnenweg beginnt steil anzusteigen; Treppenwege und zwei Eisentreppen mit Handlauf sind zu überwinden. Dazwischen verläuft der schmale Pfad am Fuss hoher Nagelfluhfelsen. Rutschiges Buchenlaub erfordert Aufmerksamkeit. Teilweise ist der Bergweg zum steilen Abhang hin mit Handläufen gesichert. Wo wir beim Ohrenpfad aus dem Wald treten, finden wir einen Brunnen, Tisch und Bänke und eine schöne Wiese zum Ausruhen.

    Dem Waldrand entlang geht's auf Treppenwegen abwärts, am Hof Chürzi vorbei zum Wegweiser Oberwilen, wo wir auf ein Teersträsschen treffen (private Seilbahn).

    VitznauUnser Teersträsschen macht eine S-Kurve, führt am feudalen Picknickplatz Zumdorf (Holz zum Feuern steht zur Verfügung) vorbei und trifft nach einer Brücke wieder mit dem Waldstätterweg zusammen. Wir sind jetzt auf dem "Rundweg Promenade" und halten beim nächsten Wegweiser die Richtung. Sanft neigt sich das aussichtsreiche Strässchen nach Vitznau hinunter; am Schluss geht's über Treppen zur Gärtnerei und zum Friedhof Vitznau, wo sich die Wege trennen.

    Noch 5 Minuten, an der Kirche vorbei zur Hauptstrasse, dort links, und wir befinden uns an der Bushaltestelle/Schiffstation von Vitznau und der Talstation der Vitznau-Rigibahn.


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    Die 3 Wege am Rigi Südfuss

    Dem Fuss der Rigi entlang zwischen Immensee - Küssnacht - Greppen - Weggis - Vitznau - Gersau und Brunnen gibt es übrigens 3 teils parallele Wege, deren Verlauf in der kleinen 1:27'500 Rigi-Karte markiert sind:


    Weiterwandern bis Gersau (Bergweg):

    eingesandt von M.Trachsel, Mai 2006 - vielen Dank!  - Schwierigkeit T3

    Wegweiser Oberwilen 620m - Schwanden 760m - Gäbetswil 837m - Wissiflue 949m - Ober Rängg 740m - Gersau 435m, Wanderzeit 4h30

    Beim oben erwähnten Wegweiser nach der Verzweigung Oberwilen wählen wir nicht das Strässchen bergab Richtung "Vitznau", sondern den oberen Weg Richtung "Wissiflue". Wir queren einen Bachgraben und steigen nach Schwanden auf, wo links und rechts Wege nach Rigi-Kaltbad und Vitznau abzweigen - wir halten die Richtung und folgen weiter der Rigi-Südflanke, vorbei am Weiler Brand. Im folgenden Teil wird ein wildes Bachtobel gequert, die Brücke wurde bei den Unwettern im August 2005 fast ganz weggerissen. Ein schmaler, gesicherter Pfad führt ins Bachbett hinein, das man mit etwas Akrobatik gefahrlos überqueren kann. Steil kurvt das Weglein am Gegenhang hinauf und quert den Waldhang zum Aussichtspunkt Gäbetswil

    Beim Wegweiser Gäbetswil steigen wir unter einer imposanten Nagefluhwand nochmals steil empor, um kurz später die Luftseilbahn Vitznau - Hinterberge zu unterqueren. 

    Kurz vor Rufi folgt wieder ein Bachbett, danach wird der Weg abenteuerlich und man muss zuweilen aufpassen. Erst mal verlässt rechts ein Weg nach Vitznau unsere Route, danach rücken wir immer enger an die Felswand ran und steigen auf Eisenstegen zur Bergstation Wissiflue an. Seilbahnverbindung mit Vitznau (eingeschränkte Fahrzeiten). 

    300 m nach der Bergstation passieren wir die Bergwirtschaft Wissiflue, welche auch Zimmer anbietet. Der Blick auf Vierwaldstättersee sowie die Innerschweizer Alpenwelt ist grandios. Er steigert sich kurze Zeit später, nachdem wir auf grasigem Weg gegen Osten gehen und dabei die Kantonsgrenze von Luzern nach Schwyz überqueren. Eine Ruhebank liegt schön in freiem, von Sonne beschienenem Wiesengelände und gibt ein einzigartiges Panorama frei. 

    Nun geht’s in Serpentinen weiter auf Grasland runter nach Ober Rängg, wo wir auf den Rigi Lehnenweg treffen. Auf der Fahrstrasse (praktisch null Verkehr) schlendern wir nun gemächlich zu unserem Zielort, wobei man kurz vor einem kleinen Tunnel einen schönen Aussichtspunkt mit Bänken passiert, von welchem aus Gersau in bestem Licht sichtbar ist. Gersau selber weist am See schöne Plätze mit Ruhebänken auf. Auch für das leibliche Wohl bieten sich viele Varianten.
     

    Wegweiser Schwanden

    Nagelfluhwand ob Brand

    Tobel beim Weiler Brand

    Wegweiser Gäbetswil

    Gäbetswil, rechts oben Wissiflue

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